VoiceCon auf der Interop: Offene Standards sind das A und O zukunftsfähiger Telefonie

VoiceCon am 6./7. November auf der Interop Berlin

Berlin, 9. Oktober 2007 – Während der Berliner Interop diskutieren internationale ITK-Experten auf der VoiceCon den Nutzen und die Einsatzmöglichen der IP-Telefonie. Vertreter von Siemens Enterprise Communications, Nortel, BT Global Services, Infineon und andere bedeutende Anbieter stellen ihre Visionen von Unified Communications vor und zeigen den direkten Nutzen im Unternehmensalltag.

Die VoiceCon während der Interop Berlin 2007, veranstaltet von CMP Technologies und CMP-WEKA Deutschland, bringt am 6. und 7. November zahlreiche internationale Experten aus den Bereichen der klassischen Telefonie und der Datennetze zusammen. In einer Reihe von Vorträgen befassen sich die Redner mit der Konvergenz der klassischen Telefonie in Richtung IP.

Mehr und mehr professionelle Telefonanlagen nutzen bereits das Internetprotokoll für die Übertragung von Sprachdaten. Allerdings herrscht noch immer ein großer Wirrwarr an Protokollen. Entscheidet man sich für einen offenen Standard wie SIP, bietet dieser weit mehr Möglichkeiten, was die Anzahl der unterstützten Geräte und Komponenten anbelangt: Handys werden zunehmend SIP-fähig, Firewalls lassen den SIP-Datenstrom durch und lassen sich so in eine Unified-Communications-Infrastruktur integrieren. Die VoiceCon anlässlich der Berliner Interop demonstriert die Vorteile SIP-basierter Unified-Communications-Lösungen und beschreibt, welche Schritte hin zu einer SIP-basierten Struktur notwendig und zu beachten sind.

Einer der Aspekte dabei ist die Verfügbarkeit und Sicherheit der Telefonieinfrastruktur in den Unternehmen. Um eine sichere Lösung aufbauen zu können, müssen sich Unternehmen in einem ersten Schritt mit den möglichen Bedrohungen und den damit verbundenen Risiken befassen. Erst auf Basis dieser individuellen Sicherheitsanalyse lässt sich ein unternehmenspezifisches ITK-Security-Konzept entwickeln. Dazu gehören erstens die Definition der Sicherheitsregeln und zweitens Maßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften.

Marco Di Filippo, CEO von VisuKom in Bamberg, demonstriert am zweiten Kongresstag der VoiceCon typische Sicherheitsmängel von VoIP-Installationen. In seinem Vortrag (7. November, 15 Uhr) setzt di Filippo unterschiedliche Hack-Methoden ein. Er zeigt, dass die Sicherheitsmechanismen gegen unerlaubten Zugriff in diesem Bereich noch ungenügend sind und wie man Sniffing, Phishing, Phreaking und weitere Angriffsmöglichkeiten auf IP-Telefonie wirksam bekämpfen kann.

Eine Auswahl der Vorträge der zweitägigen VoiceCon auf einen Blick:

• Telephone Systems Based on SIP – Architecture of an Open Standard Office Telephony Infrastructure. Dr. Christian Stredicke, Founder and CEO Snom

• Wi-Fi-Telefony in the Enterprise. Ben Guderian, Vice President Spectralink, a Business Unit of Polycom

• Security and Reliability for Open Communication – Secure Multimedia Communication in an Unsecure World. Andreas Seum, Vice President Strategy Converged Networks Enterprise Mobility and Security, Siemens Enterprise Communications

• Unified Communications. Peter Burkhalter, ICA Business Leader Central Europe, Nortel

• Triple Play Provisioning. José M. Caballero, International Marketing Manager, Trend Communications

• Voice over IP: Status, Potential and Example as Hosted PBX Solution. Torsten Schulz, Produkt Marketing Manager, Innovaphone AG

• New Wave of Telephony. John Blake, Head of Hosted IP Telephony BT Global Services

• Natural Communication. Allan Bjornstad, CTO EMEA, Tandberg

• Development of a Web-based Integrated Call Center Solution for AOL. Gunter Bach, Head fo Research and Development, a3 Systems

• When Technologies Clash, and Services Crash: Can IPTV co-exist with VoIP? Martin Schenk, Vice President, Marketing Communications Access Business Unit, Infineon Technologies AG

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