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2. September 2010

Realtime Collaboration (Teamarbeit in Echtzeit)

Kategorie: Videokonferenz, Webkonferenz, Realtime Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Realtime Collaboration ist, so modern es klingt, keine ganz neue Erfindung. Die “Zusammenarbeit in Echtzeit” ist schon seit Ende der Jungsteinzeit gebräuchlich.

Ein überaus erfolgreiches Modell also, das allerdings mit Einschränkungen der Mobilität auskommen muss: Es funktioniert nur so lange, wie sich alle Mitglieder einer Arbeitsgruppe am selben Ort befinden. Dies stellte auch nach Ende der Steinzeit lange Zeit kein Problem dar, aber in einer zunehmend weltweit agierenden Ökonomie mit verteilten Teams wird die Ortsabhängigkeit zu einem echten Hindernis.

Bisher bildeten asynchrone Kommunikationsmittel wie Brief oder E-Mail das Rückgrat der geschäftlichen Kommunikation. Wer aber in Echtzeit kommunizieren wollte, musste auf das Telefon zurückgreifen, das wiederum nur eine sehr reduzierte Art der Zusammenarbeit erlaubt. Zusammenarbeiten heißt ja nicht nur sprechen und hören, sondern auch zeigen, sehen und lesen. Gerade auf operationeller Ebene stehen Dokumente, Arbeitsunterlagen, Pläne, Statistiken, Tabellen oder auch Fotos im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit und an diesen kann man am Telefon nicht und per E-Mail nicht in Echtzeit gemeinsam arbeiten.

Für eine gemeinsame Arbeit müssen verteilte Teams wirklich gleichzeitig an ein und derselben Sache arbeiten können. Dafür musste man die Ortsgebundenheit letzten Endes in eigener Person aufheben – einer der Partner musste sich physisch zu den anderen begeben. Für manche Aufgaben mag das nach wie vor unerlässlich sein – weshalb Geschäftsreisen auch nicht aussterben werden. Für viele Aufgaben ist dieser physische Ortswechsel aber einfach unangemessen und ineffizient, denn das Verhältnis zwischen effektiver Arbeitszeit und der Zeit, die für An- und Abreise erforderlich ist, ist umso ungünstiger, je einfacher und alltäglicher die Aufgaben sind. Wenn man für jede noch so kleine Besprechung reisen muss, wird man diese Meetings zwangsläufig auf das Allernotwendigste beschränken. Und sich mit anderen Kommunikationsformen zufrieden geben müssen – also doch E-Mail statt Zusammenarbeit.

Die vom Internet geprägte Welt hat aber nicht nur einen enormen Bedarf an ortsunabhängiger Zusammenarbeit in Echtzeit hervorgebracht, sie bietet auch Technologien, mit denen sich die Anforderung bewältigen lässt. Video- und Webkonferenzen bringen heute ortsunabhängig virtuelle Teams zusammen und ermöglichen es, dass die Teilnehmer gemeinsam und zur gleichen Zeit an Dokumenten arbeiten, an Präsentationen, Kalkulationen oder Schriftstücken.

Bisher liegt bei Webkonferenzen der Fokus noch auf der Büroarbeit. Damit werden die Möglichkeiten der Realtime Collaboration allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft. Denn auch in der Industrie lassen sich virtuelle Teams in Echtzeit zusammenführen. Etwa beim Support von Anlagen, wenn auswärtige Experten schnell in eine Problemlösung einbezogen werden. Sie können sich dabei direkt in die Anlagensteuerung einklinken, per Webkonferenz Informationen austauschen und ihren Kollegen vor Ort über die Schulter schauen. Der Kundendiensttechniker muss damit nicht extra anreisen, sondern kann sofort aus der Ferne tätig werden. Ein wertvoller Zeitgewinn, der ganz unabhängig von Reisekosten nicht hoch genug veranschlagt werden kann. Und auch in Fällen, in denen eine Servicetätigkeit unerlässlich ist, kann die Arbeit durch eine vorherige Problemklärung via Webkonferenz wesentlich effizienter werden: Der Techniker hat dann eben schon die richtigen Ersatzteile dabei, hat sich eventuell das nötige Know-how beschafft und weiß schon wo er ansetzen muss. Hersteller von wartungsintensiven Lösungen können ihren Kundendienst auf diese Weise sehr viel effizienter organisieren und ihren Kunden einen besseren Support anbieten. Da die Technik auf Basis des Webs funktioniert, benötigt man auch keine besondere Infrastruktur, mehr als einen PC braucht man nicht. Auch die Software wird über das Web genutzt, so dass man nichts installieren oder warten muss. Dementsprechend stehen die Kosten einer solchen Lösung in keinem Verhältnis zu denen eines Vor-Ort-Einsatzes.

Realtime Collaboration ist damit eine Antwort auf die sich ständig beschleunigenden Geschäftsprozesse, die ihrerseits von räumlichen Grenzen unabhängig sind.

Quelle: http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=129686&n=2&n2=5

30. August 2010

Der Videokonferenz- und Telepresence-Knigge

Kategorie: Videokonferenz, Telepresence — Redaktion: Telefonkonferenz

Der Videokonferenz- und Telepresence-Knigge: Wie man das Beste aus seinem Meeting herausholt

Verglichen mit weit verbreiteten Kommunikationstechnologien, wie Mobiltelefon, E-Mail und SMS, gibt es für Videokonferenzen bislang keine allgemein gültigen Verhaltensregeln. Ein paar Regeln wurden von Audiokonferenzen übernommen; so etwa, dass man seinen Gesprächspartner nicht unterbricht, dass man aufmerksam zuhört und dass man sein eigenes Mikrophon stummschaltet, solange man nicht das Wort hat.

Doch mit zunehmender Bedeutung der visuellen, on-demand Echtzeitkommunikation werden sich neue Standards für Videokonferenzen entwickeln und allgemein durchsetzen. Ungeachtet der Einflussnahme von Produktmanagern und Marketingleuten wird es letztlich vom kollektiven Empfinden der Nutzer abhängen, welche Standards sich etablieren werden. Solange bei Desktop-, Konferenzraum- und immersiven Systemen keine kritische Masse erreicht ist, lohnt es sich schon heute, gewisse Grundsätze zu beachten, damit Ihre Videokonferenzen für Sie und Ihre Kommunikationspartner zu einem positiven Erlebnis werden. Die wichtigsten Punkte finden Sie nachfolgend aufgelistet:

Setzen Sie sich ins rechte Bild
Nutzen Sie vor dem Anruf die „diesseitige“ Bild-in-Bild-Ansicht, um zu kontrollieren, wie Sie bei Ihrem Gegenüber auf dem Bildschirm erscheinen. Achten Sie darauf, dass Sie im Bild gut sichtbar sind, dass Ihre Umgebung gut ausgeleuchtet ist und dass der Hintergrund nicht ablenkt. Außerdem sollte Ihre Sichtlinie möglichst in einer Ebene mit Ihren Gesprächspartnern am anderen Ende verlaufen, also weder aufsteigend noch abfallend.

In immersiven Telepresence-Umgebungen werden fast alle diese Variablen bereits automatisch berücksichtigt. Sie brauchen also meistens nur noch auf Ihre Haltung zu achten. Befinden Sie sich im diesseitigen Raum mit mehreren Teilnehmern, dann achten Sie darauf, dass jeder im Bild gut sichtbar ist, ohne dass durch extremes Zoomen ein verzerrtes Bild entsteht.

„Ja, ich kann Sie jetzt hören“
Als nächstes sollten Sie die Lautstärke überprüfen, damit Ihre Stimme beim Aufbau der Verbindung zur Gegenseite oder zur Konferenz-Bridge deutlich hörbar ist und auch Sie Ihre Gegenseite gut hören können.

Möglicherweise haben die vorherigen Konferenzraumnutzer die Lautstärke für die Gegenseite angehoben oder abgesenkt oder sogar ihre eigene Seite stummgeschaltet. Die Einstellung auf eine mittlere oder etwas höhere Lautstärke ist im Allgemeinen für beide Seiten gut geeignet.

Aufmerksamkeit einfordern
Sobald Kamerawinkel und Eingangsfenster richtig eingestellt sind, sollten Sie sich konsequent auf die Konferenz konzentrieren. Wer ständig mit seinem Notebook beschäftigt ist, Telefonate führt oder mit jemandem außerhalb des Teilnehmerkreises spricht, verhält sich so wie jemand, der im öffentlichen Raum lauthals mobil telefoniert: Was einst üblich war, gilt heute als unhöflich. Videokonferenzen sind wesentlich persönlicher und interaktiver als Telefonate oder E-Mails. Hier kommt es besonders stark auf Aufmerksamkeit, Gestik und Mimik an.

Nachjustierungen vermeiden
Sobald die Videokonferenz begonnen hat, sollten Sie die Kamera möglichst wenig nachjustieren. Bestimmte Justierungen können aufgrund von Veränderungen in der Umgebung notwendig sein (z. B. wegen automatischer Ein-/Ausschaltung der Raumbeleuchtung, Veränderung der Geräuschkulisse oder erforderlicher Nahaufnahme einer Person während einer Präsentation). Unter dem Strich gilt aber, dass Korrekturen der Videoeinstellungen von der Gegenseite als unangenehm empfunden werden und den jeweiligen Sprecher aus dem Konzept bringen können.

Wenn Multipoint, dann Mikrophon stummschalten
Die Technologie in den Mikrophonen Ihres diesseitigen Videokonferenzsystems unterscheidet nicht zwischen maßgeblichen und unmaßgeblichen Geräuschen. Das System wird versuchen, vertrauliche Gespräche ebenso deutlich zu übertragen wie die eigentlichen Gesprächsthemen. In einer Multipoint-Konferenz mit drei oder mehr Teilnehmern ist es daher ratsam, das eigene Mikrophon stummzuschalten. Möchten Sie oder jemand anders aus Ihrer Runde das Wort ergreifen, klicken oder drücken Sie einfach auf die Mikrophontaste und schalten Sie das Mikrophon anschließend wieder stumm. Hinweis: Das eigene Mikrophon stummzuschalten ist besonders dann geboten, wenn Sie über Ihr Mobiltelefon zugeschaltet sind, da Funksignale besonders empfindlich auf statische Geräusche und Hintergrundgeräusche reagieren. Die übrigen Teilnehmer werden es Ihnen danken.

So als „sei man imselben Raum“
Wie bei allen Gesprächen von Angesicht zu Angesicht können Störgeräusche und Nebengespräche vom eigentlichen Konferenzthema ablenken. In einer virtuellen Gesprächsrunde kann dann leichter der Faden verloren gehen und die Konferenz könnte einen chaotischen Verlauf nehmen. Wegen der Unterteilung von Videokonferenzen in diesseitige und jenseitige Teilnehmer besteht die Gefahr, dass untergeordnete Themen die Oberhand gewinnen. Haben Sie zur Videokonferenz eingeladen, sollten Sie daher – ebenso wie in anderen Meetings – das Ziel, die Tagesordnung und mögliche Anlagen vorher austeilen, damit die Teilnehmer beim Thema bleiben. Sollten Sie zu einer Konferenz eingeladen werden, ohne dass eine Tagesordnung vorgelegt wurde, bitten Sie den Gastgeber zu Beginn darum, und schenken Sie ihm dann Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Weitere Etikette, wie pünktliches Erscheinen (bei Videokonferenzen bedeutet das, dass Sie einige Minuten früher zugeschaltet sind, um Bild, Ton, Licht usw. zu prüfen), Gesprächspartner ausreden lassen, die Gesprächsreihenfolge einhalten, andere Teilnehmer begrüßen und zum Schluss der Konferenz um eine Zusammenfassung mit den nächsten Schritten bitten (sofern diese nicht bereitgestellt wird), sind Punkte, die Sie aus Ihren „realen“ Konferenzen kennen und sicherlich gerne übernehmen.

Autor : Kay Ohse, Area Sales Vice President Central EMEA, Polycom
Quelle: Polycom

26. August 2010

Telefonkonferenzen werden grün - meetgreen unterstützt Umweltinitiative B.A.U.M. e.V.

Kategorie: Telefonkonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

Berlin, 25. August 2010. „Sie wählen. Die Umwelt dankt“, so wirbt der umweltbewusste Telefonkonferenzservice meetgreen. Und die Umwelt dankt in diesem Fall gleich doppelt: Zum einen vermeidet die Nutzung von Telefonkonferenzen den Ausstoß von CO2, zum anderen wird pro Konferenzminute 1 Cent an den Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e. V. gespendet.

„Telefonkonferenzen stehen schon immer für effiziente und vor allem umweltschonende Kommunikation. Da ist es naheliegend, dass wir die Projekte von B.A.U.M. e. V. unterstützen“, erklärt Mandy Koebnik. Sie ist Marketingleiterin bei meetyoo conferencing, dem etablierten Konferenzanbieter aus Berlin, der meetgreen ins Leben gerufen hat. meetyoo ist bereits seit 2007 Mitglied bei B.A.U.M. und unterstützt die vielfältigen Bemühungen dieser Umweltinitiative der Wirtschaft nicht nur ideell sondern auch finanziell – nicht zuletzt mit den Spenden aus dem grünen Telefonkonferenzservice.

„Mit den Spenden können wir unsere Projekte für eine nachhaltige Mobilität in Unternehmen voranbringen“, freut sich B.A.U.M.-Vorstandsmitglied Dieter Brübach über die willkommene Initiative von meetyoo conferencing. „Der meetgreen-Telefonkonferenzservice ist eine prima Sache, die auch wir gerne nutzen“.

Die Nutzung der meetgreen-Telefonkonferenz ist denkbar einfach und schnell: Auf der Website http://www.meetgreen.de erfolgt mit ein zwei Klicks die kostenlose Registrierung. Die Zugangsdaten zur Konferenz werden direkt auf der Website angezeigt und zusätzlich noch einmal per E-Mail geschickt – schon kann es losgehen! Der Clou bei meetgreen: Die Nutzer entscheiden selbst, ob sie spenden wollen oder nicht. Bei der Einwahl zur Telefonkonferenz über eine 01805-Servicenummer zahlt der Teilnehmer einer Konferenz 0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 0,42 € aus dem Mobilfunknetz. Die Abrechnung erfolgt direkt über die eigene Telefonrechnung. Bei der Nutzung dieser Einwahlnummer wird pro Konferenzminute und Teilnehmer 1 Cent für B.A.U.M. e. V. gespendet. Alternativ kann eine Berliner Festnetznummer zur Einwahl in die Konferenz genutzt werden. Diese Telefonkonferenz ist bis auf etwaige Verbindungsentgelte kostenlos für den Anrufer, für Teilnehmer mit einer sogenannten Festnetz-Flat ist die Telefonkonferenz komplett kostenlos.

Der meetgreen Service zeichnet sich weiterhin durch ein komfortables E-Mail-Einladungstool und eine Konferenz-Statistik aus. Bei letzterer wird dem Konferenzorganisator nach der Telefonkonferenz per E-Mail eine Teilnehmerübersicht und bei Nutzung der Servicenummer zusätzlich die Spendenhöhe angezeigt. So hat man es schwarz auf weiß, etwas Gutes für die Umwelt getan zu haben.

„Wir wollten mit meetgreen den Vorteil für die Umwelt noch deutlicher machen“, so Mandy Koebnik weiter und freut sich über den Zuspruch. „meetgreen ist auch für kleine Firmen, Vereine und Freiberufler der Einstieg in eine umweltbewusstere Kommunikation. Wir sehen, dass wir immer mehr Entscheider für dieses Thema interessieren können.“ Der Anstieg der Telefonminuten bestätigt das. „Wir freuen uns natürlich über die aktuelle Spendenhöhe von 1.500 € für B.A.U.M., und ich bin sicher, dass wir mit meetgreen in naher Zukunft noch mehr erreichen können.“

Über meetyoo conferencing GmbH
Die meetyoo conferencing GmbH mit Stammsitz in Berlin ist seit nunmehr 11 Jahren als Conferencing Service Provider erfolgreich für ihre Kunden tätig und bietet weltweite Schaltungen von Web- und Telefonkonferenzen sowie Webcasts an. Die Stärke des Unternehmens liegt in einem Produktportfolio, das die meist genutzten Konferenzsparten umfasst. Die Kunden profitieren dabei von individuellen Lösungen aus einer Hand. Das Leistungsspektrum von meetyoo erstreckt sich vom virtuellen Konferenzraum zum Pauschalpreis über komfortable und maßgeschneiderte Komplettangebote bis hin zur individuellen Eventbetreuung inklusive Projektmanagement.

Als Deutschlands erster und bislang einziger Conferencing Service Provider hat meetyoo ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2008 speziell für den Geltungsbereich Conferencing eingeführt. Weitere Informationen finden Sie unter www.meetyoo.de.

Über B.A.U.M e.V.
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.), 1984 von Hamburger Unternehmern gegründet, ist Europas erste Umweltinitiative der Wirtschaft und Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften. Seit seiner Gründung schlossen sich über 500 Unternehmen aller Größen und Branchen bei B.A.U.M. zusammen. Ziel von B.A.U.M. ist es, Unternehmen, Kommunen und Organisationen für die Belange des Umweltschutzes sowie die Vision des nachhaltigen Wirtschaftens zu sensibilisieren und bei der Umsetzung eines ökologisch wirksamen, ökonomisch sinnvollen und sozial gerechten – nachhaltigem Wirtschaften – zu unterstützen.
Zu den wichtigsten Auszeichnungen für B.A.U.M. bzw. B.A.U.M.-Vorstandsmitglieder zählen u.a. der Deutsche Umweltpreis (höchste und wichtigste Auszeichnung seiner Art in der Bundesrepublik) und die Aufnahme in die Global 500 Roll of Honour der Vereinten Nationen. Als parteipolitisch neutrale Institution wirkt B.A.U.M. in zahlreichen Gremien von Verbänden, Wirtschaft, Medien und Politik beratend mit, um die Interessen umweltorientierter Unternehmen wirksam zu vertreten und Impulse für eine erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie zu vermitteln.
www.BAUMeV.de

20. August 2010

Unified Communications: Investitionen nur aufgeschoben?

Kategorie: Unified Communication / Konvergenz / Collaboration, ITK-Branche — Redaktion: Telefonkonferenz

Unified Communications (UC) ist in Europa nach wie vor weit vom Durchbruch entfernt. Mit der anziehenden Konjunktur könnte sich das ändern.

In einer aktuellen Umfrage von Frost & Sullivan und dem ITK-Anbieter Aastra schätzen weniger als fünf Prozent der befragten Systemintegratoren, Service Provider, Berater, Distributoren und Reseller, dass der Großteil ihrer Kunden bereits UC einsetzt. Schuld an der Zurückhaltung scheint in erster Linie die schlechte Konjunktur der vergangenen Jahre zu sein. Fast 40 Prozent der Teilnehmer gaben an, der Großteil ihrer Kunden hätte ihre Investitionsentscheidungen auf Eis gelegt.

Mit dem sich abzeichnenden Ende der Rezession wächst nun aber die Hoffnung in der Branche, dass die Kunden aufgeschobene Investitionen nachholen. So erwarten 65 Prozent der Befragten noch in diesem Jahr eine zunehmende Nachfrage nach kompletten UC-Paketen oder einzelnen Diensten.

Betrachtet man die einzelnen Dienste, die unter dem Begriff Unified Communications zusammengefasst werden, so messen ihnen die Umfrageteilnehmer unterschiedliche Vermarktungschancen bei. Eines der Topthemen der kommenden Monate ist für 62 Prozent die Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk (Fixed Mobile Convergence - FMC), gefolgt von Unified Messaging (42 Prozent). Das beste Geschäft erwarten 80 Prozent der Befragten in der Migration zur IP-Telefonie - diese ist streng genommen keine UC-Komponente, stellt aber eine Voraussetzung für die Verschmelzung von IT und TK und somit die mögliche Nutzung bestimmter UC-Dienste dar. Überraschend geringe Verkaufschancen sehen die Befragten hingegen bei raumgroßen Videokonferenzsystemen (Telepresence) - dieses ist im Bereich Großunternehmen nur für 13 Prozent ein Topthema, im SMB-Sektor sogar nur für 3,8 Prozent.

Mittelstand übt Zurückhaltung

Ganz allgemein sind die Umfrageteilnehmer bei ihrem Ausblick für UC-Geschäfte mit dem Mittelstand etwas vorsichtiger. Reseller, die ausschließlich Großunternehmen bedienen, äußerten sich im Vergleich deutlich zuversichtlicher über das erwartete Marktwachstum, eine rückläufige Nachfrage für 2010 wurde von keinem Umfrageteilnehmer aus dieser Gruppe erwartet.

Laut Umfrage stehen Kosteneinsparungen und Effizienz ganz oben auf der Liste der Motivationen zum Kauf einer UC-Lösung (beide 85 Prozent). Danach folgen Mobilität und Telearbeit (81 Prozent). Da effiziente Prozesse traditionell bei Finanzdienstleistern eine große Rolle spielen, sehen die Umfrageteilnehmer diesen Sektor als größten Abnehmer von UC-Lösungen. An zweiter Stelle kommt die IT- und Telekommunikationsbranche, gefolgt von Dienstleistern aus den Bereichen Immobilien, Consulting und Rechnungswesen. Eine vergleichsweise geringe Bedeutung spielen derzeitig laut Studie noch Einzelhandel, Erziehung und Bau.

Als größte Barrieren für die Einführung von UC bei ihren Kunden nannten die Reseller die damit verbundenen Integrationskosten (42 Prozent) sowie die teuren Lizenzen für benötigte Anwendungen (knapp 40 Prozent), gefolgt von anderen Prioritäten bei den Kunden (rund 38 Prozent) sowie dem eingeschränkten Wert von UC für den Großteil der Belegschaft (rund 36 Prozent). Mehr als ein Viertel der Befragten gaben außerdem als Grund an, dass UC von vielen Kunden nur begrenzt registriert worden sei.

Europaweit nahmen 169 Unternehmen an der Umfrage teil, 41 Prozent von ihnen stammen aus Deutschland

Quelle: http://www.computerwoche.de/netzwerke/tk-netze/2351844/

16. August 2010

„Voice as a Service“ – das Warten auf den Durchbruch

Kategorie: VoIP — Redaktion: Telefonkonferenz

“Virtuelle Telefonanlagen”, “Telefonanlagen aus dem Netz” oder “IP-Centrex-Lösungen” – die Bezeichnungen sind ebenso vielfältig wie die Anbieter, die sich am Markt positionieren. Beim Versuch aber, ihre „Voice as Service“-Lösungen auf die Agenda von ITK-Entscheidern zu setzen, tun sich die Services-Anbieter – trotz aller Nutzenpotenziale - bislang noch schwer.

Die Idee, die immer komplexer werdenden Funktionalitäten einer Telefonanlage als Dienstleistung aus dem Internet zu beziehen, ist bestechend. Denn warum sollten Unternehmen heute noch in eine eigene Telefonieinfrastruktur investieren und sich mit deren Administration belasten, wenn sie Sprachanwendungen auch bedarfsgerecht, flexibel und zu transparenten Kosten von einem Provider als webbasierten Service beziehen können?

Das Konzept ist nicht ganz neu, und so genannte virtuelle Telefonanlagen sind keine Errungenschaft der letzten Jahre. Erste Centrex-Lösungen wurden bereits in den 60er Jahren in den USA eingesetzt. Heute sind Centrex-Lösungen IP-basiert und können über das Internet bezogen werden. Sie haben zudem einen neuen technologischen Reifegrad erreicht: Neben den Standardtelefoniefunktionen stehen mit einer virtuellen PBX auch Funktionalitäten wie Presence oder One-Number netzbasiert zur Verfügung und können z.B. über CTI mit Businessanwendungen integriert werden.

Allerdings ist die Marktakzeptanz solche “Telefonanlagen aus dem Netz” – trotz des bestechenden Konzepts – in Deutschland noch gering. Das Lösungskonzept und vor allem der Business Case scheinen deutschen Anwenderunternehmen noch weitgehend unbekannt zu sein. Dies gilt insbesondere für den Mittelstand, so die Ergebnisse einer aktuellen von Nfon in Auftrag gegebenen Studie. Demnach kennen 61 Prozent der mittelständischen Entscheider weder die Begriffe “virtuelle Telefonanlage”, noch “IP-Centrex” oder “Hosted PBX”.

Dennoch spricht einiges dafür, dass sich “Voice as a Service” durchsetzen wird: Zum einen wird auf Anwenderseite die Akzeptanz kontinuierlich zunehmen. Im Zuge des Hype um Cloud Computing, SaaS und Virtualisierung werden die Vorteile webbasierter IT-Lösungen derzeit allerorten intensiv diskutiert, und die Argumente für internetbasierte Anwendungen erreichen mittlerweile Unternehmen aller Branchen und Größenklassen. Da sich Cloud Computing besonders für hochstandardisierte Bereiche eignet, ist die Anwendung des Cloud-Prinzips auf TK-Lösungen als “Voice as a Service” mehr als naheliegend. Bei einer Befragung von Anwenderunternehmen durch Berlecon im Jahr 2009 hielt immerhin bereits jedes fünfte Unternehmen den Bezug von Kommunikationsanwendungen und/oder -infrastruktur im As-a-Service-Modell für sinnvoll.

Zum anderen verbreiten sich IP-basierte Kommunikationstechnologien rasant. Während 2008 nur 25 Prozent der deutschen Unternehmen über eine IP-PBX verfügten, waren es 2009 bereits 45 Prozent. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten für internetbasierte Bereitstellungsmodelle. Gleichzeitig sorgt die zunehmende Breitbandpenetration für flächendeckende Nutzungsmöglichkeiten. Der weltweite Rollout von NGNs versetzt Provider in die Lage, die Verfügbarkeit und Qualität der gehosteten Kommunikationsservices durch Quality of Service sicherzustellen.

Last but not least nimmt das Angebot von “Voice-as-a-Service-Lösungen” derzeit deutlich zu. Von Carriern über klassische TK-Hersteller bis hin zu ITK-Systemintegratoren und bekannten Softwareriesen aus den USA werden sich in den kommenden Monaten die Großen und Kleinen der Branche verstärkt mit entsprechenden Angeboten am Markt positionieren.

Sie alle stehen jedoch vor der Herausforderung, virtuelle Telefonanlagen als echte Alternative zur klassischen, eigenen Telefonanlage auf die Agenda von ITK-Entscheidern zu setzen. Dazu müssen nicht nur Potenziale und Herausforderungen des Konzepts nachvollziehbar dargestellt werden. Vielmehr muss überzeugend vermittelt werden, dass die Lösungen in der Praxis den Anforderungen von Unternehmen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Sprachqualität gerecht werden. Anbieter sind gut beraten, die Praxisrelevanz ihrer Lösungen in den Vordergrund zu stellen, schließlich ist nichts bestechender als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Quelle: http://www.perspektive-mittelstand.de/TK-in-the-Cloud-Voice-as-a-Service-das-Warten-auf-den-Durchbruch/management-wissen/3551.html

10. August 2010

Unified-Communications: Polycom kündigt neue strategische Partnerschaft mit Microsoft an

Kategorie: Unified Communication / Konvergenz / Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Polycom erweitert Zusammenarbeit um nativ integrierte Lösungen und koordinierte Go-to-Market Initiativen für Microsoft Unified Communications

Polycom, Inc. und Microsoft Corp. haben eine weltweit gültige, mehrjährige, strategische Vereinbarung zur Lieferung integrierter End-to-End Unified-Communications-Lösungen (UC-Lösungen) unterzeichnet. Im Rahmen dieses Vertrags plant Polycom die Entwicklung und Vermarktung standardisierter UC-Lösungen für große, mittelständische und kleine Unternehmen sowie Behörden. Diese Lösungen umfassen Software, Hardware, Networking und Services und versetzen Kunden in die Lage, ihre geschäftliche Produktivität zu verbessern und ihre Kosten für Reisen, Telekommunikation und IT zu senken.

Polycom und Microsoft verfolgen gemeinsam das Ziel, produktivitätssteigernde Lösungen auf standardisierten Plattformen zu entwickeln, auf denen Werkzeuge und Anwendungen zum Einsatz kommen, mit denen Benutzer bereits vertraut sind. Die strategische Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen ist ein großer Schritt zur Bündelung der Kommunikationswege über Messaging, Video und Sprache mit angeschlossenen Anwendungen und Geräten.

Mit einem großen Spektrum an integrierten Lösungen aus den Bereichen Sprache, Video und Anwendungsintegration für Microsoft UC wird Polycom im Zuge dieser Vereinbarung zu einem Mitglied Key Strategic Global Alliance, der weltweiten Allianz von Microsoft für das UC-Geschäft. Im Rahmen dieser langfristigen strategischen Vereinbarung investieren beide Unternehmen in Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing. Polycom und Microsoft werden funktionsstarke, überzeugende UC-Lösungen auf den Markt bringen. Dies setzt entsprechende Ressourcen, Investitionen und vertriebliche Aktivitäten voraus. Kunden werden mit einem flexiblen Angebot in der Lage sein, ihre Kosten zu senken, ihre Produktivität zu steigern und ihre jeweiligen geschäftlichen Herausforderungen zu bewältigen.

„Unsere Untersuchungen zeigen, dass nahezu 70 Prozent der Unternehmen, die über eine UC-Lösung nachdenken, beabsichtigen, Microsoft Office Communications Server zu implementieren“, so Brent Kelly, Senior Analyst und Partner von Wainhouse Research. „Diese Unternehmen benötigen eine nahtlose Integration und Interoperabilität zwischen Office Communicator auf dem Desktop- und Telepresence-Videolösungen für persönliche Arbeitsplätze, Gruppen und Konferenzräume, wie sie von Polycom in großer Auswahl angeboten werden. Dank des gemeinsamen Vorstoßes von Microsoft und Polycom wird es für Unternehmen leichter, eine wirkliche End-to-End UC-Umgebung unter Einbeziehung von High-Definition Video aufzubauen.“

7. August 2010

Webkonferenzen an Hochschulen - international durch Virtualisierung

Kategorie: VoIP, Webkonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

Nicht nur die Forschung, auch die Lehre an deutschen Hochschulen soll in den nächsten Jahren internationaler werden. Die derzeitigen Modelle für den Austausch von Dozenten sind allerdings sehr aufwendig. Es werden jedoch Alternativen entwickelt wie z. B. Webkonferenzen für die Kommunikation zwischen Dozenten und Studierenden.

Deutsche Fachhochschulen sind deutlich weniger internationalisiert als vergleichbare Einrichtungen im Ausland. In Frankreich wird beispielsweise ein erheblicher Teil der Lehre von Auslandsprofessoren bestritten. Mittlerweile ist aber anerkannt, dass der Anteil internationaler Dozenten für die Hochschulen ein Qualitäts- und Differenzierungskriterium darstellt, das zukünftig noch an Bedeutung gewinnen wird. So forciert etwa Bayern über Zielvereinbarungen mit den Hochschulen die Internationalisierung der Lehre und schreibt hier auch fest, dass jede Fakultät mindestens einen Auslandsdozenten für ein Semester gewinnen und die Anzahl von Gastdozenten kontinuierlich steigern soll.

Klassischer Dozentenaustausch

Solche Zielvorgaben lassen sich mit dem klassischen Modell des Dozentenaustauschs allerdings nur schwer erfüllen. Hier verbringt ein Gastdozent ein komplettes Semester an einer Auslandshochschule und ist dort in die Lehre und möglicherweise auch in die Forschung eingebunden. Dieses Modell ist für Dozenten und Hochschulen mit erheblichen Problemen verbunden: Unterbringung, Betreuung durch die aufnehmende Hochschule, Kompensation des Lehrausfalls an der entsendenden Hochschule, Honorierung, mehrmonatige Trennung von Familie und sozialem Umfeld sowie die Eingliederung in die aufnehmende Hochschule usw. stellen Probleme dar, die sich nur mit erheblichem Aufwand bewältigen lassen. Neben hohen Kosten und aufwändiger Administration bedingt das Modell auch einen großen persönlichen Einsatz insbesondere von den Dozenten. Gerade besonders qualifizierte Dozenten mit umfangreichen Verpflichtungen an ihrem Heimatort werden davon eher abgeschreckt. Eine langfristige Zukunft hat dieses Modell dort, wo auf Grund politischer Bedingungen eine bewusste Förderung mit einer Minimierung administrativer Hemmnisse einhergeht.

Virtuelle Konferenzräume

Alternative Modelle ergänzen die klassische Präsenzvorlesung durch virtuelle Elemente. Voraussetzung dafür ist der Einsatz von Hilfsmitteln für Besprechungen und die Zusammenarbeit. Damit können sich Teilnehmer an Besprechungen in virtuellen “Räumen” treffen, sich am Bildschirm sehen, über Voice over IP hören, sowie Präsentationen halten und gemeinsam an Dokumenten arbeiten. Die erarbeiteten Dokumente, verwendeten Dateien und das simultan erstellte Protokoll wird allen Teilnehmern der Arbeitssitzung bei Abschluss des Treffens automatisch zugestellt. Die technischen Voraussetzungen für den Einsatz solcher Techniken sind sehr gering, Investitionen fallen kaum an, da das Equipment in den Hochschulen meist schon vorhanden ist.

Während Unternehmen sich dieser Techniken heute bereits auf breiter Front bedienen, besteht bei den deutschen Hochschulen hier noch erheblicher Nachholbedarf. Dabei lassen sich mit Webkonferenzen nicht nur Kosten einsparen, sondern auch die Kommunikationsfrequenz und -qualität erhöhen. Die Möglichkeiten reichen hier von Vorlesungen, an denen Studierende von zu Hause aus aktiv teilnehmen, bis zu sog. “Webstreams”, in die man zur Prüfungsvorbereitung noch einmal gezielt hinein hören kann (”lecture on demand”). Solche Angebote stoßen auf reges Interesse: Die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule München konnte im Weiterbildungsstudiengang “MBA and Engineering” bei einer Web-Vorlesung über ein komplettes Semester eine durchschnittliche Nutzungsrate von 20 Prozent erreichen.

Block-Austausch - virtuell plus real

Beim Modell “Block-Austausch” verbringt der Gastdozent eine begrenzte Zeitspanne von etwa drei bis 14 Tagen an einer Auslandshochschule und vermittelt in dieser Zeit den Inhalt seiner Vorlesung. Dabei können einzelne Vorlesungen auch auf bis zu drei Gastdozenten aufgeteilt werden. Bei gut organisierten Hochschulen ist mit der Präsenz vor Ort eine Vor- und Nachbereitung gekoppelt, die durch einen Vertreter der aufnehmenden Hochschule wahrgenommen werden muss. Mit diesem Austausch-Modell werden die meisten Probleme des klassischen Modells vermieden. Mit einer starren Vorlesungsplanung ist dieses Modell allerdings nur schwer zu kombinieren, es setzt ein leistungsfähiges Planungs- und Kommunikationssystem voraus, das eine tagesgenaue Planung der Vorlesungen, eine einfache Kommunikation der Termine und einen individuellen Vorlesungskalender für jeden Studierenden bereitstellen kann. Hierfür gibt es bewährte, webbasierte Systeme. Das Block-Modell eignet sich hervorragend als Basis für die Internationalisierung von Hochschulen. Zusammen mit webbasierten Hilfsmitteln für Besprechungen und die Zusammenarbeit wird es zukünftig die internationalisierte Lehre prägen. […]

Quelle: http://www.academics.de/wissenschaft/webkonferenzen_an_hochschulen_international_durch_virtualisierung_38761.html

5. August 2010

Cisco Cius: Das erste HD-videofähige Business-Tablet für mobile Zusammenarbeit

Kategorie: Videokonferenz, Unified Communication / Konvergenz / Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz
  • Mobile Video-Konferenzen in HD-Qualität
  • Android-Betriebssystem mit vollständiger TelePresence-Interoperabilität und offen für Cloud-Angebote
  • Virtuelle Desktop-Integration vereinfacht Management und minimiert laufende Kosten pro Gerät

Cisco bietet eine neuartige Option, mit der Menschen an jedem Ort, zu jeder Zeit und in jeder Situation noch einfacher und unmittelbarer zusammenarbeiten können - Cisco Cius. Das erste videofähige mobile Business-Tablet wiegt kaum mehr als 500 Gramm. Dennoch macht es das gesamte Collaboration-Spektrum von Cisco über einen hoch auflösenden Touchscreen verfügbar, einschließlich der Teilnahme an WebEx- und TelePresence-Meetings. Wettbewerbsrelevante Vorteile wie beschleunigte Entscheidungen, steigende Produktivität und mehr Kundennähe können sich damit erstmals auch mit einem mobilen Endgerät umfassend entfalten. Cisco Cius vereint Conferencing, Email, Messaging, Web-Browser und die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten - egal, ob diese lokal gespeichert sind oder in einer Cloud.

Das portable Collaboration-Gerät basiert auf dem offenen Betriebssystem Android und bietet eine offene Kommunikations- und Collaboration-Plattform, welche den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen mobilen Mitarbeitern unabhängig von Zeit und Ort und in Realtime noch sicherer gestaltet. Unternehmensspezifische Cloud- und Collaboration-Anwendungen lassen sich mit Tools aus der wachsenden Android-Community entwickeln. Darüber hinaus vereinfacht die virtuelle Desktop-Integration von Cisco Cius das Management und sorgt für hohe Flexibilität im Einsatz. Damit gehen niedrigere Kapitalkosten und Unterhaltskosten pro Nutzer für den Desktop einher.

Cisco Cius-Highlights im Überblick

  • Für Cisco Cius steht eine optionale Audio-Station mit Handtelefon, Headset, HD-Display- und USB-Port zur Verfügung. Im Tablet integriert ist eine 720-Pixel HD-Kamera mit 30 Bildern pro Sekunde. Das hochauflösende 7-Zoll-Display mit Super-VGA-Touch ermöglicht Teilnahmen an TelePresence-Meeting mit nur einem Klick, wobei Dual Noise Canceling-Mikrofone für natürliche Sprachqualität sorgen.
  • Cisco Cius unterstützt die WiFi-Standards IEEE 802.11 a, b, g und n. Der Akku des Cius läuft unter Normalbedingungen etwa acht Stunden.
  • Zu den unmittelbar nutzbaren Collaboration-Anwendungen zählen: Cisco Show and Share, Cisco WebEx Connect und WebEx Meeting Center sowie Cisco Presence. Cisco Cius ist uneingeschränkt interoperabel mit Cisco TelePresence und wird zudem vom Cisco Unified Communications Manager unterstützt.
  • Cisco AnyConnect VPN Security schützt die mobile Collaboration per Cisco Cius. Dank virtueller Desktop-Integration lassen sich Cius-Applikationen als Software-as-a-Service in abgesicherten Rechenzentren hosten. Auf diese Weise lassen sich außerdem die Lizenzkosten für Software reduzieren.
  • Auf Cisco Cius läuft jede Android-basierte Third-Party-Applikation. Cisco stellt in diesem Kontext eine API als Teil eines umfassenden Software Developer Kits zur Verfügung.
  • Erste Kunden-Feldversuche mit Cisco Cius starten bereits im dritten Quartal 2010. Allgemein verfügbar wird das Gerät dann ab erstem Quartal 2011 sein.

Quelle: http://businesstick.com/hightech/it-branche/15460-cisco-cius-das-erste-hd-videofaehige-business-tablet-fuer-mobile-zusammenarbeit.html

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