Deutschlands Full Service Partner für visuelle Kommunikation, die Hamburger DEKOM AG, launcht ein neues Managed Services-Programm für alle technischen und organisatorischen Belange Ihres vorhandenen oder zukünftigen Videokonferenz-Netzwerks: DEKOM UC.
DEKOM UC. - sprich: [ju:ˈsi:ˈdÉ’t] - bietet ein umfassendes Leistungsspektrum von der mobilen, cloudbasierten Videokommunikation per Smartphone, über den MCU-Zugang zu virtuellen Meetingräumen, bis hin zur individuellen On Premise-Lösung. Jörg Weisflog, CEO DEKOM AG: “Mit unseren Managed Services erhalten unsere Kunden eine vollständige, sofort nutzbare Videokonferenzumgebung zu transparenten, monatlichen Kosten - sowohl für Einzelplätze, als auch ganze Konferenzräume, sowohl On Premise, als auch cloudbasiert.”
Die DEKOM UC.-Dienste sind sowohl als Full Managed Service, als auch einzeln nach verschiedenen Netzwerkebenen (zu)buchbar:
UC.Service: Infrastruktur und virtuelle Meetingräume
UC.Client: Videokonferenz-Endpunkte und Clients
UC.Access: Verbindung von Geräten und Infrastruktur
UC.Complete: Full Managed Service inkl. Infrastruktur, Hardware, Support etc.
Aufgrund des modularen Aufbaus lassen sich die DEKOM UC.-Dienste bedarfsgerecht und äußerst vielseitig einsetzen: Nutzen Sie UC., um Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter mit aktuellster Technologie auszustatten, um Ihre Infrastruktur und damit Ihre Möglichkeiten zu erweitern, als Fall-Back-Lösung für businesskritische Installationen oder zur Verbesserung Ihrer Call-Security. UC. bietet maximale Verfügbarkeit, Qualität und Sicherheit - sowohl auf Netzwerk-, als auch auf Applikationsebene. Weitere Informationen unter http://www.dekom.com.
Orange Business Services erweitert sein Videoservices-Angebot um Telepresence Pass. Die cloud-basierte Video Collaboration-Lösung für Firmenkunden ist kostengünstig, flexibel und hoch skalierbar.
Telepresence Pass ist für Unternehmen einfach zu implementieren und bietet drei Vorteile:
Eine flexible Telepresence Infrastruktur in der Cloud
Einen vollständig gemangten Service mit End-to-End Qualitätsgarantie
Monatliche Abrechnung
Telepresence Pass ermöglicht die einfache Nutzung von immersivem Videokonferencing im eigenen Unternehmen und im Business-Netzwerk. Hohe Investitionskosten für die Anschaffung von Hardware oder für Administration entfallen im as-a-Service-Modell.
„Wir wollen Videoconferencing überall auf der Welt ohne irgendwelche Limits anbieten“, so Vivek Badrinath, CEO von Orange Business Services. „Unsere Kunden können aus einer Vielzahl von Angeboten die Video-Collaboration-Lösung wählen, die ihren Anforderungen am besten entspricht.“
Telepresence Pass ist eine wichtige Erweiterung des Video-Services Angebots von Orange Business Services. Dahinter steht außerdem die erforderliche Netzwerkumgebung sowie die langjährige Erfahrung mit Videoconferencing. Orange Business Services verfolgt die Strategie, dass Unternehmen möglichst umfassend von ihren Investitionen in Video-Collaboration profitieren.
21 neue Länder sind Telepresence-ready by Orange
Für hochqualitative Videomeetings ist ein leistungsfähiges Netzwerk notwendig. Orange erfüllt durch eine stetige Erhöhung der Bandbreite und einer Verfügbarkeitsrate von 99,95 Prozent diese Anforderung - jetzt in zusätzlich 21 weiteren Ländern!
„Video-Anwendungen stellen sehr hohe Anforderungen an die Datenübertragung“, sagt Nicolas Roy, Leiter des Bereichs Network Solutions bei Orange Business Services. „Wir investieren jährlich ungefähr 750 Mio. Euro in unser Backbone und die dazugehörige IT-Infrastruktur. Nur so können wir die hohe Abdeckung, Bandbreite und Qualität, die für Videoconferencing notwendig ist, gewährleisten.“
Kompatibilität – Carrier, Endpunkte und Verbindungen – Vereinbarung jetzt auch mit Verizon Enterprise Solutions
Interoperabilität heißt, dass Unternehmen innerhalb ihrer IT-Architektur mit jedem Gerät netzübergreifend Video-Collaboration nutzen können. Orange hat Telepresence-Interoperabilitätsvereinbarungen mit fünf verschiedenen Service-Providern. Neben AT&T, BT, Tata und Telefonica kommt ab heute noch Verizon Enterprise Solutions neu hinzu. Mit dem Vorsitz im Open Visual Collaboration Consortium (OVCC) treibt Orange diese Entwicklung weiter voran.
Flexible Service-Management Modelle und Kundenservice
Orange Business Services erleichtert IT-Abteilungen und Endanwendern ihren Arbeitsalltag durch ein umfassendes Service-Management. IT-Manager können sich flexibel ihr passendes Modell auswählen, denn das Angebot reicht vom selbstständig- bis hin zum komplett gemanagten Lösungsmodell. Für die Endanwender bedeutet das höchstmögliche Flexibilität bei der Planung und Durchführung von Video-Meetings in Kombination mit einem Höchstmaß an Support.
Die kostenlosen Telefonkonferenzen von meetgreen erfüllen alle Erwartungen an eine Telefonkonferenz. Und das Beste: Sie nutzen die Telefonkonferenz kostenlos!
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Sie wählen. Die Umwelt dankt.
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egal ob vom Festnetz oder Handy:
Nutzen Sie meetgreen Telefonkonferenzen komplett kostenfrei
meetgreen bietet für die Einwahl in die Telefonkonferenzen unter anderem eine Berliner Festnetznummer an. Somit können sich Nutzer einer Festnetz-Flatrate kostenfrei in die Telefonkonferenz einwählen.
Der Haken bei meetgreen? Den gibt es nicht. Die Sprachqualität der Telefonkonferenzen ist erstklassig – trotzdem der Telefonkonferenz-Service kostenfrei angeboten wird.
Es können bis zu 6 Teilnehmer an einer Telefonkonferenz teilnehmen. Dabei ist es egal, ob sich die Teilnehmer per Handy oder mit einem Festnetz in die Telefonkonferenz einwählen.
Schnell und einfach zur kostenfreien Telefonkonferenz
Auf der Webseite www.meetgreen.de erhalten Sie kostenlosen Zugangsdaten für Ihre Telefonkonferenz. Die Registrierung ist selbstverständlich kostenfrei – genauso die Nutzung des Telefonkonferenz-Service.
Die Zugangsdaten für Ihre Telefonkonferenz (die Konferenznummer/PIN und die Telefonnummer für die Einwahl) erhalten Sie automatisch per E-Mail. Und dann können Sie direkt mit Ihrer Telefonkonferenzteilnehmern starten.
Der Umwelt doppelt helfen
Statt der kostenfreien Einwahlnummer können Umwelthelfer eine 01805-Servicenummer für die Einwahl in die Telefonkonferenz anrufen. Über diese Nummer wird die Telefonkonferenz automatisch mit 0,14 € pro Minute abgerechnet (bei Anruf aus dem dt. Festnetz). meetgreen spendet einen Teil dieser Gebühren an die gemeinnützige Umweltorganisation B.A.U.M.
Haben Sie Fragen oder Anregungen? Bitte schicken Sie uns eine Nachricht an
webmaster@telefonkonferenz.info
Das Trend-Thema Cloud-Computing hat auch das Marktsegment Videokonferenz erfasst. Hier ziehen dieselben Argumente, wie in anderen Bereichen (Server, Security, Software, Storage und Telekommunikation): In der Cloud muss der Kunde nicht erst großartig investieren, er zahlt nur für das, was er nutzt, und er kann bei Bedarf jederzeit rasch und flexibel aufstocken.
Auf diese Entwicklung auch der TK-Markt bereits reagiert, so Vitec, seit Kurzem mehren sich die Ankündigungen und Angebote, wie BT Conferencing, die Ericsson-Polycom-Allianz, Connexus oder zum Beispiel der “Video-Meet-Service” der Deutschen Telekom. “Cloud-basierte Videokonferenz-Systeme, hätten natürlich das Potenzial, herkömmliche Geschäftsfelder der visuellen Telekommunikation zu kannibalisieren, meint Vitec-Chef Mettner.
Seiner Erfahrung nach revolutioniere Cloud Computing derzeit die Geschäftswelt, es schaffe neue Anwendungen und Einsatzfelder für Videokonferenz, UC und Collaboration, schmälere unter Umständen aber auch das Geschäft in traditionellen Segmenten.
“Der Handel müsse sich künftig beim Videokonferenzvertrieb stärker auf die Firmenchefs fokussieren, weil die Abteilungsebene als Absatzplattform für Videokonferenzen künftig möglicherweise kannibalisiert werde und wegfalle. Die Chefs wollen auch weiter ihre Live-Meetings haben und nicht vor einem PC sitzen, wenn sie mit ihren Vorstandskollegen konferieren”, so Mettner weiter. Deshalb rät er dem Fachhandel, den Vertriebshebel oben anzusetzen und die Geschäftsleitungs- und Vorstandsebenen von Unternehmen ins Visier zu nehmen.
Partnerschaften mit IT-Spezialisten
Zudem empfiehlt Mettner TK-Resellern, sich in Richtung IT zu orientieren, IT-Wissen aufzubauen oder es sich über loyale Partner zu verschaffen. Im Zuge der Konvergenz von Telekommunikation und IT sei absehbar, dass IT-Firmen künftig den Markt für audiovisuelle Kommunikation (AV) immer stärker dominieren werden. “Die AV-Händler, die heute weder IT-Kompetenz noch Partner dafür haben und nichts daran ändern, sind in drei Jahren geschäftlich tot”, so bringt es der Vitec-Chef Mettner auf den Punkt.
Kommunikation ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Die reine Telefonkonferenz genügt jedoch nicht immer, um sich über komplexe Sachverhalte auszutauschen. Und sie kann auch nicht das Flip-Chart im Konferenzraum ersetzen. Die Lösung für solche Fälle scheint auf der Hand zu liegen: Per Webkonferenz online zusammenarbeiten. Doch viele marktübliche Webkonferenz-Dienste schrecken ihre potentiellen Nutzer durch verwirrende Feature-Vielfalt, aufwendige Installationen oder hohe, monatliche Abonnementgebühren ab. Kostenlos erhältliche Anwendungen können oft weder in punkto Sicherheit noch Audioqualität überzeugen. Infolgedessen ist die Telefonkonferenz für die schnelle Besprechung zwischendurch weit verbreitet; bei komplexen Themen setzen Unternehmen aber häufig auf Präsenzmeetings und nehmen dafür kosten- und zeitintensive Geschäftsreisen in Kauf.
Die meetyoo conferencing GmbH bietet Unternehmen jetzt eine neue Lösung hierfür an, den Webpresenter. Dieser ist genau auf den hauseigenen Telefonkonferenz-Dienst BusinessAudio zugeschnitten. Der Webpresenter ermöglicht nicht nur die Steuerung der Telefonkonferenz über das Internet, sondern enthält auch die gängigsten Webkonferenz-Features wie Bildschirm- und Anwendungsfreigabe, Chat oder Whiteboard-Funktion. “Hierbei war es uns wichtig, die Waage zu halten zwischen notwendigem Mehrwert für ein virtuelles Meeting und Vermeidung einer Überforderung der Nutzer. Man muss kein Techniker sein, um den Webpresenter zu bedienen, ” betont Tony E. Kula, Geschäftsführer der meetyoo conferencing GmbH.
Da die meetyoo ihr neues Webkonferenz-Feature als ausdrückliche Ergänzung zur Telefonkonferenz vermarktet, fallen neben einem einmaligen Bereitstellungspreis von 29 EUR keine weiteren Kosten dafür an. Erstklassige Audioqualität sowie stabile Sicherheitsinfrastruktur sind beim TÜV-zertifizierten Anbieter meetyoo selbstverständlich. “Wir möchten für unsere Kunden die integrierte Telefon- und Webkonferenz so komfortabel wie möglich machen. Ob das der einfache Login mit den bereits vorhandenen Telefonkonferenz-Zugsangsdaten, der schnelle Start der Software ohne Installation oder der einmalig anfallende Bereitstellungspreis für den Webpresenter ist - man kann auf einen Blick den Vorteil des Angebots erkennen und sofort loslegen.” begeistert sich Kula. “Wir sind davon überzeugt, dass nun jedes Unternehmen Einsparpotentiale realisieren kann, indem es Präsenztermine durch virtuelle Meetings ersetzt.”
Damit sich Bestandskunden und auch potentielle Interessenten von den Vorzügen einer integrierten Webkonferenz überzeugen können, ermöglicht meetyoo den unverbindlichen Test sowohl der Telefonkonferenz BusinessAudio als auch der ergänzenden Webkonferenz Webpresenter.
200 Freiminuten für Telefonkonferenzen kann jeder unverbindlich hier beantragen: secure.meetyoo.de/ba-testen-anmeldung.php (secure.meetyoo.de/ba-testen-anmeldung.php) .
Jeder Kunde mit vorhandenem Telefonkonferenzraum kann sich einen kostenfreien Testzugang für die Webkonferenz-Lösung online aktivieren: webpresenter.meetyoo.de/
Sechs goldene Regeln für mehr Erfolg mit Online-Meetings
Webkonferenzen und Online-Meetings erfreuen sich in Unternehmen wachsender Beliebtheit. Kein Wunder: Gerade für Firmen mit mehreren Niederlassungen oder in größeren Arbeitsgruppen stellen sie eine zusätzliche Möglichkeit zur Abstimmung und Zusammenarbeit dar und ergänzen Kommunikationsmittel wie Telefon und E-Mail. Auch Mitarbeiter, die nicht am Firmensitz präsent sind, sondern beispielsweise aus dem Home Office oder im Außendienst arbeiten, können so in alle wichtigen Prozesse eingebunden werden.
Doch was gilt es zu beachten, um das Medium “Webkonferenz” wirklich sinnvoll und zielführend einzusetzen? Die Experten der TeamViewer GmbH, Anbieter der gleichnamigen Software für Fernwartung, Web-Präsentationen, Teamarbeit und Online-Meetings (www.teamviewer.com), haben sechs goldene Regeln für Unternehmen zusammengestellt.
1) Gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg
Eine vorab erstellte und (mit ausreichend zeitlichem Vorlauf) verteilte Agenda stellt sicher, dass alle Teilnehmer auf dem gleichen Wissensstand sind und sich optimal auf das Meeting vorbereiten können. Gleichzeitig dient die Agenda dem Präsentierenden auch als Leitfaden während des Meetings und macht Sitzungen produktiver und effizienter.
2) In der Kürze liegt die Würze
Genau wie bei einer normalen Besprechung, lässt auch innerhalb eines Online-Meetings die Aufmerksamkeit der Teilnehmer mit der Zeit nach. Stundenlange Marathon-Sitzungen ermüden und führen selten zu guten Ergebnissen. Sind besonders komplexe Sachverhalte zu besprechen, sollten diese so aufgeteilt werden, dass die Einzelsitzungen möglichst nicht länger als etwa 45 Minuten dauern.
3) Interaktivität fördern und Teilnehmer einbinden
Die fehlende physische Nähe kann dazu führen, dass sich Teilnehmer während des Online-Meetings ablenken lassen und sich zum Beispiel parallel mit ihrem E-Mail-Posteingang beschäftigen. Dieser Problematik kann der Leiter des Online-Meetings begegnen, indem die Teilnehmer aktiv eingebunden werden, beispielsweise durch gezieltes Nachfragen während der Sitzung.
Teilnehmer, die das Gefühl haben, wirklich am Meeting zu partizipieren, anstatt lediglich passiv eine Online-Präsentation zu konsumieren, neigen weitaus weniger dazu, zwischendurch “abzuschalten” oder sich anderen Aufgaben an ihrem Rechner zu widmen.
4) Auf Aus- und Körpersprache achten
Eine eher langsame, ruhige und klare Sprechweise mit regelmäßigen Pausen trägt erheblich zur besseren Verständlichkeit bei. Ganz besonders gilt dies in international tätigen Unternehmen, in denen Webkonferenzen häufig auf Englisch abgehalten werden. Vortragende sind gut beraten, dabei stets im Hinterkopf zu behalten, dass nicht jeder Teilnehmer über gleich gute Sprachkenntnisse verfügt.
Um nicht zu monoton oder langweilig zu wirken, sollten Gesten und Körpersprache genau wie bei einem normalen Meeting eingesetzt werden. Denn auch sie haben unmittelbaren Einfluss auf die Sprechweise. Sofern es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, kann es für den Präsentierenden sinnvoll sein, während der Sitzung zu stehen.
5) Weniger ist manchmal mehr
Ein Webinar hier, eine Online-Präsentation dort und anschließend am besten gleich noch eine Webkonferenz: Die ständige Verfügbarkeit und der einfache Einsatz des Mediums verleiten manche Unternehmen dazu, Online-Meetings inflationär zu verwenden.
Ähnlich wie etwa bei der E-Mail-Nutzung kann aber auch hier ein “zu viel” schnell “zu viel des Guten” sein. Nicht jedes Thema eignet sich wirklich für ein Online-Meeting. Und wenn die Teilnehmer nur wenige Büros voneinander entfernt arbeiten, ist eine klassische Besprechung vor Ort zwar altmodischer, führt aber mitunter noch schneller zum Ziel.
6) Die richtige technische Basis einsetzen
Erfolgreiche Online-Meetings setzen eine entsprechende technische Basis voraus. Im Vorteil sind Meeting-Lösungen, die nicht nur qualitativ hochwertig sind, sondern sich zudem einfach bedienen lassen und auch Teilnehmer ohne tiefere IT-Kenntnisse nicht vor Probleme stellen. Gerade Kernfunktionen wie das Aufsetzen eines Meetings und die Einladung von Teilnehmern sollten schnell und unkompliziert ausgelegt sein. Der Einsatz von Headsets während des Meetings sorgt für mehr Ruhe und erhöht gerade in Großraumbüros die Konzentration der Teilnehmer.
•   TelePresence als Komplettservice aus der Cloud
•   Erweitertes Endgeräte-Angebot und verbesserte Funktionen
•   Neue Applikationen für mobile Endgeräte
Die Telekom bietet den Live-Konferenz-Dienst TelePresence künftig mit weiteren Leistungsmerkmalen und einem ergänzten Produktportfolio an. So können Unternehmen mit den unterschiedlichsten Anforderungen den Dienst aus der Cloud nutzen. Das erweiterte Angebot umfasst unter anderem Applikationen für mobile Endgeräte sowie die Anbindung weiterer internationaler Standorte an die TelePresence-Plattform.
TelePresence bietet für Unternehmen eine zeit-, kosten- und ressourcen- sparende Alternative zu Geschäftsreisen. Das System liefert Bilder in höchster Qualität, die den Eindruck vermitteln als säßen die Teilnehmer in einem Raum. Das Rundum-Sorglos-Paket der Telekom aus der Cloud umfasst Endgeräte, Netzinfrastruktur, Service- und Sicherheitsleistungen zu einem monatlichen Mietpreis. Die Telekom stellt die vereinbarte Bandbreite und VerbindungsÂqualität sicher. Alle Datenströme zwischen den Konferenzteilnehmern sind verschlüsselt und die Daten werden in hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Deutschland gehostet. Auch der Aufbau und Betrieb der Systeme sowie ein Buchungs-Portal für TelePresence-Räume gehören zu dem Komplettpaket.
Neue Endgeräte und erweiterte Funktionen
Die Telekom bietet TelePresence mit verschiedenen Endgeräten für unterschiedliche Preiskategorien und Konferenzgrößen an. Neu im Angebot ist zum Beispiel das System MX200 von Cisco. Es eignet sich vor allem für mittelständische Unternehmen. Der monatliche Regelpreis für das Komplettpaket mit MX200 beträgt netto 1.295 Euro, die ersten 50 Pakete werden zum Aktionspreis von netto 995 Euro pro Monat angeboten.
Die Telekom verbindet bereits vorhandene Videokonferenzgeräte der Kunden auf verschiedenen Wegen mit der TelePresence-Plattform: entweder über die kundeneigenen Netze, über dedizierte Leitungen der Telekom oder über das Internet. Die Telekom sorgt für ein reibungsloses Zusammenspiel des Live-Konferenz-Dienstes mit ausgewählten Endgeräten der Hersteller Cisco (inklusive Tandberg) und Polycom. Die Anbindung von Endgeräten des Anbieters Lifesize ist für Mitte 2012 geplant.
Durch die neue Funktion “Active Presence” sind nun während einer Videokonferenz alle Teilnehmer einer Multipoint-Sitzung auf einem Filmstreifen am unteren Rand des Bildschirms sichtbar. So haben die Nutzer jederzeit einen Überblick über ihre Gesprächspartner. Die “Eigenbild”-Funktion ermöglicht Teilnehmern, sich selbst im “Bild-in-Bild”- oder im Vollbildmodus vor und während der Videokonferenz zu betrachten.
In dem neuen, webbasierten Buchungsportal finden die Kunden alle öffentlichen sowie die unternehmensinternen TelePresence-Räume. Dort können sie ihre virtuellen Konferenzen direkt online planen, reservieren und buchen. Alternativ stehen ihnen auch persönliche Ansprechpartner zur Verfügung.
Jederzeit und weltweit TelePresence nutzen
Noch flexibler wird der Live-Konferenz-Dienst zudem durch mobile Client-Lösungen. So können Geschäftskunden ab Frühsommer 2012 auch von unterwegs jederzeit über das iPad2, MacBook oder PC-Notebook an Videokonferenzen teilnehmen. Dabei nutzen sie entweder die in den Endgeräten integrierten Kameras oder schließen eine separate Kamera an das Gerät an. Für netto 99 Euro pro Monat (zzgl. Verbindungsentgelte) kann der TelePresence-Dienst der Telekom so weltweit genutzt werden.
Für die firmeninterne Nutzung bindet die Telekom bereits heute internationale Standorte an die TelePresence-Plattform an. Damit Unternehmen ihre Partner, Kunden und Lieferanten auch unternehmens- und providerübergreifend erreichen können, plant die Telekom die Ankopplung mit anderen TelePresence-Providern weltweit. Noch im ersten Halbjahr 2012 können Unternehmen dann rund um den Globus mit TelePresence-Standorten konferieren.
IT-gestützte Videokonferenzen treffen den Nerv der Zeit. Doch globale Verhandlungen am virtuellen Konferenztisch scheitern oft an der interkulturellen „Inkompatibilität“ zwischen den Geschäftspartnern.
Verdopplung des Umsatzes auf rund 1,4 Milliarden Dollar bis 2016: Das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan prognostiziert für das Branchensegment mit Videokonferenztechnologien einen regelrechten Auftragsboom in Europa. Das Interesse an IT-gestützten Videokonferenzen kommt nicht von ungefähr. Einsparung von Reisekosten und -zeit, schnelle Planung und Durchführung von Meetings mit internen Mitarbeitern und externen Geschäftspartnern und nicht zuletzt der Umweltschutzaspekt zählen zu den klassischen Argumenten. Gleichzeitig machen neue technische Möglichkeiten mit schnellen Breitbandverbindungen und der Übertragung von High-Definition-Bildern den Einsatz mittlerweile ebenso effizient wie komfortabel. „Das Telefon eignet sich nicht als Alternative zu persönlichen Meetings, es lässt keine nonverbale Kommunikation zu. Gestik und Mimik sind aber von großer Bedeutung, wenn es um wichtige Verhandlungen geht“, begründet Tim Schütte, Sales Director Zentral- und Osteuropa beim Münchner Hersteller von VideokonferenzÂlösungen LifeSize Communications, die positive Auftragslage.
Kulturelle Unterschiede behindern Verhandlungen
Häufig sind virtuelle Verhandlungen trotzdem nicht von Erfolg gekrönt – es hapert an den kulturellen Unterschieden. Experten zufolge machen Emotionen und die damit verbundenen Gesichtsausdrücke rund die Hälfte eines Kommunikationsprozesses aus. Das gilt ganz besonders für den Einsatz von VideokonferenzÂlösungen, wenn sich die Konzentration während der Verhandlung ganz und ausschließlich auf den Gesichtsausdruck im Monitor fokussiert.
Während ein arabischer Geschäftsmann zuweilen durchaus bis zu einer Stunde auf sich warten lässt, bevor er an der Videokonferenz teilnimmt, wird ein asiatischer Teilnehmer aus China oder Japan überpünktlich erscheinen und dies auch vom Gesprächspartner erwarten. Ein schnelles Drängen auf einen Geschäftsabschluss indes empfindet der Asiate als Beleidigung – ganz anders als der Teilnehmer aus dem Nahen Osten. „Idealerweise sollten bereits im Vorfeld mehrere Sitzungen per Videokonferenz veranschlagt werden, um ein möglichst persönliches Verhältnis aufzubauen, bevor es ans Geschäft geht“, so die Erfahrung von Schütte. Dies gelte etwa verstärkt für Konferenzen mit Partnern aus Korea. Dort garantiert oft erst der minutiös geplante Aufbau einer Geschäftsbeziehung einen erfolgreichen Abschluss. In solchen Szenarien spielen Videokonferenzen ihre Stärken aus, weil mehrere zeitaufwendige Treffen vermieden werden können.
Asiaten setzen zudem stark auf die nonverbale Kommunikation, weshalb sich deutsche Geschäftspartner im Vorfeld mit deren Körpersprache vertraut machen sollten. Generell sollte die Telepräsenz dann eher zurückhaltend und förmlich erfolgen. Chinesen sprechen leiser als Menschen aus vielen anderen Kulturen. Auch vermeiden sie es tunlichst, den Gesprächspartner zu unterbrechen. Lachen oder ÂKichern gilt dort als Zeichen von Stress oder Nervosität, nicht als Heiterkeit. Weit ausholende Gesten sind hier ebenfalls so tabu wie eine übertriebene Mimik. Ein Heben der Augenbrauen etwa bedeutet in China Ablehnung – ebenso wie beispielsweise in Griechenland.
Ungleich temperamentvoller erfolgt indes der Austausch per Videokonferenz mit südamerikanischen Geschäftsleuten: In Brasilien etwa zählt es, schnell und viel zu reden, intensiv zuzuhören und gut zu improvisieren – und das häufig nur auf Portugiesisch und nur selten auf Englisch. Hier sollte ein Übersetzer der Videokonferenz beiwohnen. Lautstarke Zwischenrufe und heftige Gesten während der Videokonferenz werden zwar in Asien schlecht aufgenommen, in der Geschäftskultur Brasiliens jedoch signalisieren sie großes Interesse.
Selbst bei unmittelbaren Kulturnachbarn sind ÂGeschäfte per Videokonferenz nicht zwangsläufig von Erfolg gekrönt: Deutsche treffen Entscheidungen sehr geradlinig, in Schweden wird auch mal eine zusätzliche Schleife gedreht. Französische Geschäftspartner wiederum bilden eine völlig eigene Kategorie: Wenngleich viele „hommes d’affaires“ heutzutage recht passabel Englisch sprechen, ist Französisch die bevorzugte Verhandlungssprache. Man rechnet es dort während einer Videokonferenz höher an, ein fehlerhaftes Französisch durch den Lautsprecher zu hören als ein perfektes Englisch. Ein markanter Verhaltensunterschied zwischen Italienern und etwa Personen aus Fernost ist der Blickkontakt. Empfinden Asiaten einen ständigen und fixierenden Blickkontakt als unhöflich und störend, so verrät er in Italien Interesse.
„Jedes Augenzwinkern zählt“
US-Amerikaner zeigen sich in der Regel offen gegenüber modernen Technologien wie Videokonferenzen. Sie gehen bereits kurz nach dem ersten Kennenlernen ins geschäftliche Detail und reagieren vor der Kamera oft ebenso authentisch wie am Konferenztisch. Man nennt sich schnell beim Vornamen, selbst wenn man sich gerade erst am Bildschirm kennengelernt hat. „Andere Länder, andere Sitten, das gilt auch für virtuelle Meetings“, so Tim Schütte. „In realen Verhandlungen wirken mehrere Anwesende oft ablenkend. In einer Videokonferenz aber zählt jedes Augenzwinkern.“