Aachen/Berlin: Detlev Artelt nimmt das derzeitige Trendthema Unified Communications (UC) unter die Lupe. Im Rahmen der bekannten Guided Tours auf der CallCenterWorld vom 08.-11. Februar in Berlin führt er als Experte über die Messe. Eine Vielzahl von Ansätzen, Definitionen und Lösungen werden vorgestellt und eine Orientierung auf diesem stetig wachsenden Markt ermöglicht.Â
Als geschäftsführender Berater der aixvox GmbH und Herausgeber und Autor der Fachbuchreihe voice compass begleitet Detlev Artelt die Messebesucher in diesem Jahr als Tour Guide für Unified Communications (UC). Während der Führung werden verschiedene UC-Ansätze veranschaulicht, Lösungen und Produkte zahlreicher Anbieter vorgestellt und die neue Kommunikationsvielfalt anhand von Praxisbeispielen erklärt. Die Tour erläutert, wie sich UC-Lösungen klassifizieren lassen und welchen Nutzen die Unternehmen aus den zahlreichen unterschiedlichen Optionen und Schnittstellen ziehen können. Ist es für ein mittelständisches Unternehmen beispielsweise sinnvoll, die bisherige TK-Anlage abzuschaffen und neue VoIP und UC-Technik umzurüsten oder ist es kosteneffizienter nur Teilkomponenten von UC hinzuzunehmen? Für wen lohnt sich das Hosting einer Unified Communications-Lösung? Wieviel Zeit und Geld kann ein Call Center wirklich durch UC in der Kommunikation mit Kunden und Partner einsparen?
Diese und viele weitere Fragen beantwortet Detlev Artelt ausführlich und für jeden verständlich. Die Guided Tours finden parallel zu den Kongresspausen am 09.02.2010 um 11.00 Uhr und 16.00 Uhr, am 10.02.2010 um 10.45 Uhr und 15.30 Uhr und am 11.02.2010 um 10.30 Uhr statt. Weiteres zu den Touren und zur CallCenterWorld finden Sie unter www.callcenterworld.de.
Mehr Informationen zum Thema Unified Communications und anderen Bereichen des Sprach- und Telekommunikationsmarkts bietet zudem die Fachbuchreihe voice compass, deren dritte Ausgabe vor kurzem erschienen ist. Mit dem aktuellen voice compass „(R)Evolution in der Kommunikation“ offerieren die Herausgeber zum wiederholten Male ein oranges Wissenspaket, das neben Fakten und Hintergrundwissen auch eine Vielzahl von Anwendungsbeispielen und Angaben zu Herstellern und Produkten bietet. Schwerpunkt des Fachbuches ist neben Unified Communications auch der Bereich Sprachautomation.
Wer konkret wissen möchte, welche Vorteile Unified Communications für sein Unternehmen bietet, kann sich vor Ort auf der CallCenterWorld informieren. «…»Â
Aussage über Gesprächsqualität, Service und Leistungsumfang der AngeboteÂ
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Über die Gesprächsqualität bei VoIP-Telefonaten wird gerne gestritten. 20Â Mitglieder des Arbeitskreises Voice-over-IP beim Branchenverband eco wollen jetzt ein unabhängiges Gütesiegel einführen, um Qualität, Service und Leistungsumfang von VoIP-Anbietern und deren Produkten objektiv prüfen und beurteilen zu können. “Unser Ziel ist es, mit Hilfe der Zertifizierung eine bessere Markttransparenz für Kunden zu schaffen”, betont Markus Schaffrin, eco-Fachbereichsleiter für E-Business, bei der Vorstellung des Gütesiegels in Köln.
    Geprüft werden unter anderem die Bereiche Service und Vertragsabschluss. Welche Support-Kanäle stehen den Kunden zur Verfügung? Wie lange dauert es, bis Störungen behoben werden? Welche Datenschutzbestimmung wird eingehalten? Und was ist bei einem Vertragsabschluss zu beachten? - um solche Fragen geht es dabei. “Von diesem Kriterienkatalog profitieren aber nicht nur die Kunden, sondern auch die Unternehmen, die sich zertifizieren lassen wollen”, sagt Schaffrin im Gespräch mit teltarif.de. Denn anhand des umfangreichen Fragenkatalogs könnten VoIP-Anbieter nicht nur einen guten Überblick über ihre eigene Position im Wettbewerb bekommen, sondern auch sehr genau überprüfen, in welchen Punkten ihr Internet-Telefonie-Angebot noch verbessert werden kann.Â
Kunden achten auf Qualität
Eine große Rolle bei der Zertifizierung spielen auch die Bereiche Qualität und Leistungsumfang. “Diese Kriterien dürften für Kunden bei der Wahl eines VoIP-Anbieters besonders interessant sein”, erläutert Schaffrin. Geprüft werden hier unter anderem die Sprachqualität, die allgemeine Verfügbarkeit, das verwendete Übertragungsprotoll sowie eingesetzte Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch wichtige Themen wie Rufnummernvergabe bei Neukunden, Erstellung von Telefonbucheinträgen, Rufumleitung und Rufnummern-Portierung bei einem Anbieterwechsel werden abgefragt.
    Die Zertifizierung der Unternehmen erfolgt von vom eco autorisierten Auditoren. Die Vermarktung will der Branchenverband selbst übernehmen. Derzeit läuft die Fertigstellung des Gütesiegels auf Hochtouren. Bis Ende März sollen die Feinarbeiten wie geplant abgeschlossen sein. Erste Zertifizierungen sollen im zweiten Quartal diesen Jahres erfolgen. Zu den voraussichtlichen Kosten des Gütesiegels konnte der Branchenverband noch nichts sagen.
Warum für jede Besprechung mit dem entfernten Geschäftspartner auf Geschäftsreise gehen? Weshalb aufwendig zum Kommilitonen fahren, um das Referat auszuarbeiten? Längst gibt es wunderbare, professionelle und preisgünstige Lösungen, um all dies online zu machen. So werden Fahrtkosten gespart, Zeit kann besser genutzt werden und jeder bleibt in seiner gewohnten Arbeitsumgebung.Â
Onlinemeeting/Webkonferenz: Die neue, bessere Art der BesprechungÂ
Die Geschäftswelt wächst, die Anforderungen werden stetig neu definiert. In einer solchen Zeit ist es wichtig, ständig mit Kunden oder Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben. Nicht immer reicht ein Telefonat oder eine E-Mail aus um ein Thema ausreichend zu besprechen. Ist der Firmensitz des Geschäftspartners oder des Kunden weit entfernt oder sogar auf einem anderen Kontinent, ist es nicht immer ohne weiteres möglich ein persönliches Meeting zu vereinbaren. Die Terminkalender sind nicht selten auf beiden Seiten voll gefüllt und allein die Suche nach einem passenden Termin kann dadurch schon aufwendig werden.Â
Gerade bei sehr engen Zusammenarbeiten an gemeinschaftlichen Projekten ist ein regelmäßiger Austausch aller Beteiligten essenziell um wirklich effizient zu arbeiten und das jeweilige Projekt voran zu bringen. Mit steigender Anzahl der Beteiligten sinkt hier die Effizienz einer Telefonkonferenz deutlich ab. Einen Ausweg bieten regelmäßige Geschäftsreisen zu Kunden und Partnern, die Folge sind jedoch stetig steigende Reisekosten. Besonders bei vergleichsweise „kurzen“ Meetings sinkt hier jedoch der Kosten – Nutzen – Faktor.Â
Einen Ausweg, der zugleich auch die anfallenden Reisekosten merkbar senken kann, bieten an dieser Stelle Online Meetings. Nicht nur für größere Unternehmen bieten sie eine interessante Alternative. Auch für mittelständische Unternehmen liegt in ihnen die Möglichkeit ständig mit jedem Ansprechpartner in Kontakt zu treten und effizient über die aktuelle Zusammenarbeit zu sprechen.Â
Geringe Kosten und räumlich ungebundenÂ
Doch die Vorteile von Online Meetings liegen nicht nur in ihren geringen Kosten. Die räumliche Ungebundenheit ermöglicht spontane Meetings zu jeder Zeit, unabhängig von der Fülle der beteiligten Terminkalender. Ein Online Meeting kann kurzfristig und ohne größeren Aufwand angesetzt und durchgeführt werden. Die hohe Effizienz des Online Meetings liegt dabei vor allem in der Verbindung einer Telefonkonferenz mit einer Präsentation, wie sie beispielsweise auch in persönlichen Meetings durchgeführt werden kann. Durch die bildliche Untermalung der jeweiligen Fakten und Argumente kann das Meeting von allen Beteiligten gut verfolgt und mitgestaltet werden. Die Ergebnisse des Meetings können dadurch trotz der räumlichen Entfernung mit denen eines persönlichen Meetings mithalten.Â
Durch die kostengünstige und zudem unkomplizierte Alternative der Webkonferenz können Gespräche deutlich öfter angesetzt werden und so das Voranschreiten des Projektes positiv beeinflusst werden. Auch enge Zeitpläne können bedeutend einfacher eingehalten werden. Selbst wenn das Team durch weitere Projekte auf verschiedene Orte verteilt ist, über ein Web – Meeting können dennoch die nächsten Schritte in anderen Projekten besprochen werden. Vor allen bei kurzfristigen und so nur bedingt vorhersehbaren Ereignissen kann ein so unproblematisches Meeting schnell die gröbsten und dringendsten Entscheidungen herbeiführen.Â
Die verschiedenen Möglichkeiten des Online Meetings stehen dabei schon heute den persönlichen Meetings in nichts nach. Egal ob spontane (Ad hoc), geplante (Scheduled) oder wiederkehrende (Recurring) Meetings, sie alle können auch als Online Meetings abgehalten werden. Nicht bei allen Anbietern der notwendigen Technik für Online Meetings hat man jedoch die Wahl zwischen allen drei Meeting – Formen, so dass die ggf. bereits im Vorfeld der Auswahl mit bedacht werden sollte.Â
Durch die hohen Standards im Hinblick auf die Sicherheit bei den einzelnen Anbietern, sinken die Einschränkungen für die online durchgeführten Meetings zusätzlich. Selbst Vertragsverhandlungen mit einem neuen Kunden oder auch einem weiter entfernt sitzenden Mitarbeiter sind durch die Sicherheitsmaßnahmen unbedenklich. Eine Vielzahl von angebotenen Funktionen macht das Online Meeting auch für die „internen“ Meetings eines Unternehmens interessant. Es muss immer weniger Rücksicht auf den aktuellen Standort der zwingend erforderlichen Teilnehmer für ein Meeting genommen werden. Dadurch erhöhen sich nicht nur die Möglichkeiten für die Durchführung des Meetings selbst sondern auch die Effizienz, was wiederum den Erfolg eines Projektes und damit den Erfolg des Unternehmens beeinflussen kann. «…»
Videokonferenzen haben Konjunktur. Kosten und Sicherheitsaspekte (niemand braucht auf Reisen zu gehen) machen sie besonders attraktiv.Â
Und so organisieren Sie eine VideokonferenzÂ
Legen Sie den Termin wie bei einer normalen Besprechung fest. Bestimmen Sie, wer wen „anruft“.Â
Senden Sie die Tagesordnung (Agenda) rechtzeitig allen Teilnehmern per E-Mail zu.Â
Überprüfen Sie den Raum, in dem die Videokonferenz stattfinden soll, auf seine Eignung.Â
Versorgen Sie den Moderator mit präzisen Informationen über die Teilnehmer.Â
Machen Sie den Moderator und die Teilnehmer in Ihrem Haus mit den technischen Funktionen bekannt. Oder bitten Sie den Fachhändler um eine kleine Schulung.Â
Die Minimal-Ausstattung besteht aus einer PC-Karte, aus Kamera, Kopfhörer, Mikrofoneinheit und entsprechender Treiber-Software.Â
Laut neuer Studie auch Produktivitätsgewinn und besseres UnternehmensimageÂ
Mannheim, 18. Januar 2010-09:30- Der Begriff Green IT umfasst neben der energieeffizienten und umweltschonenden Produktion und Entsorgung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auch die Emissionsreduzierung durch die Nutzung von IKT. So nutzen mittlerweile mehr als die Hälfte der Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft beispielsweise Telefonkonferenzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Eine ganze Reihe von Unternehmen greift hierzu auch auf Net-Meetings und Videokonferenzen zurück. Größter Vorteil von Green IT ist für die Unternehmen die Senkung der Betriebskosten, gefolgt von Effizienz- und Produktivitätsgewinnen sowie positiven Effekten für das Unternehmensimage. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im Dezember 2009 durchgeführt hat.Â
Der Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft umfasst die IKT-Dienstleister (Unternehmen der Branchen Software und IT-Dienste, IKT-Fachhandel sowie Telekommunikationsdienste) und die wissensintensiven Dienstleister (Unternehmen der Branchen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Architekturbüros, technische Beratung und Planung, Forschung und Entwicklung sowie Werbung). „Während sowohl IKT-Dienstleister als auch wissensintensive Dienstleister die Senkung der Betriebskosten als größten Vorteil von Green IT bezeichnen, gehen ihre Ansichten bezüglich der weiteren Rangfolge auseinander“, sagt Miruna Sarbu, Wissenschaftlerin am ZEW. „So steht bei den IKT-Dienstleistern bei den Vorteilen der Nutzung von Green IT ein positives Ansehen des Unternehmens an zweiter Stelle während die wissensintensiven Dienstleiser Produktivitätseffekten und Effizienzgewinnen diesen Platz im Ranking zuweisen.“Â
Bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien für Konferenzen und Besprechungen anstelle von Dienstreisen setzen die Teilbranchen der Dienstleister der Informationsgesellschaft ebenfalls unterschiedliche Akzente. So werden Telefonkonferenzen mit Abstand am häufigsten genutzt. Außer den IKT-Händlern geben alle Branchen an, am zweithäufigsten Dienstreisen durch Net-Meetings zu ersetzen. Auf Videokonferenzen wird, mit Ausnahme des IKT-Handels, in allen Teilbranchen am wenigsten zurückgegriffen. Die Telekommunikationsdienstleister nutzen alle drei Kommunikationsformen am stärksten, die Architekten am geringsten.Â
Im Zeitalter von Wirtschaftskrise, Klimawandel und Schweinegrippe gibt es        Â
zunehmend Argumente für virtuelle Meetings als Ersatz für Geschäftsreisen. Die leistungsfähige Technik dafür ist da: Video-, Web- oder Telefonkonferenzen bieten heute echte Alternativen, inklusive hochprozentiger Einsparungen. Wann sich welche Lösungen lohnen, ist allerdings der Betrachtung wert.
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Im Juli 2008 demonstrierte der britische Umweltminister, dass es auch anders geht: Er hielt seine Hauptrede auf dem Klimagipfel in Sydney via Videokonferenz und reiste dazu nicht aus London an. Ein Exempel mit programmatischem Signal: 60 Stunden Reisezeit und 6,2 Tonnen CO2-Belastung sparte diese Aktion ein, hieß es. Eine Studie der European Telecommunications Network Operators Association (ETNO) zusammen mit WWF (World Wide Fund For Nature) hat solchen Klimanutzen bereits vor Jahren hochgerechnet: Würden zum Beispiel 5 bis 30 Prozent der Geschäftsreisen in Europa durch Videokonferenzen ersetzt, ließen sich 5,59 bis 33,53 Millionen Tonnen CO2 einsparen.
Studie: 20 Prozent weniger Reisekosten durch Videokonferenzen Auch der Effekt für das Travel Management ist groß: Im Rahmen eines Online-Panels des internationalen Service-Providers Easynet Global Services und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung wurden im Jahr 2008 europaweit 716 geschäftsreisende Fach- und Führungskräfte befragt - mit interessanten Ergebnissen. So betrachteten die Befragten 19 Prozent des Zeitaufwands für eine Geschäftsreise als Verschwendung. Lediglich 55 Prozent der gesamten Reisezeit ließe sich im Durchschnitt für effektives Arbeiten nutzen. Dennoch seien Geschäftsreisen aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Darum wäre die Kombination mit Videokonferenzen die optimale Lösung.
Durch deren Einsatz können sich Einsparungen von mehr als 20 Prozent der Reisekosten ergeben, schätzten mehr als die Hälfte der Befragten. Daneben wurden schnellere Reaktionszeiten und Entscheidungsfindungen sowie die überregionale Erreichbarkeit als wichtigste Vorteile von Videokonferenzen genannt. Bemerkenswert am Standort Deutschland: Beim Einsatzzweck von Videokonferenzen rangieren dort Teambesprechungen an erster Stelle und nicht - wie europaweit - Geschäftsführersitzungen. Virtuelle Meetings haben ihren exklusiven Anstrich hierzulande also schon abgestreift und werden vor allem zu Projektbesprechungen, Sitzungen und Tagungen mit Kunden sowie Krisensitzungen und Schulungen anberaumt.
Videokonferenzen: Von der Low-Cost- zur Full-Service-Lösung Für Unternehmen gibt es immer mehr Möglichkeiten, eine passende Form dieser Videokommunikation zu finden. Die Vielzahl der verschiedenen Systeme und Angebote lässt sich in drei grundsätzliche Kategorien unterscheiden:
Desktopbasierte Systeme: Einfache, selbstorganisierte Videokonferenzen mit Zusammenschaltung weniger Teilnehmer lassen sich heute schon über einen PC anhand einer Software, Webkameras, Headset bzw. Lautsprecher und Internetzugang durchführen. Der Kostenaufwand dafür ist relativ gering, jedoch ist für die Systemadministration, technische Steuerung und das Troubleshooting selbst zu sorgen.
Professionelle Videokonferenzsysteme: Diese selbstorganisierten Videokonferenzen werden in einem separaten Raum mit speziellen Geräten durchgeführt. Inzwischen ist dies auch in High-Definition-Qualität möglich. Auch hier sind Administration, technische Steuerung und Troubleshooting selbst sicherzustellen.
Rundum-Service Videokonferenzsysteme (HD-Qualität): Die lebensechte Übertragung per Video und Ton findet in einem separaten Raum mit speziellen Geräten statt. Dazu gehört ein Dienstleister, der einen Rundum-Service zur Videokonferenz liefert (inklusive Concierge-Service für Terminplanung, Support und Monitoring).
In allen Fällen dieser ISDN- oder IP-basierten Techniken lassen sich zeitgleich Präsentationen über den Bildschirm vorführen, Dateien gemeinsam bearbeiten, Videosequenzen live einspielen und die gesamte Konferenz aufzeichnen. Manche Anbieter bieten komplett ausgestattete Videokonferenzstudios vielerorts und auch zur kurzzeitigen Miete als 24-Stunden-Service an. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Durchführung der Konferenz in professionellen Händen liegt. So lassen sich gegebenenfalls auch Firmenstandorte länderübergreifend zusammenschalten, ohne dass dort technisches Equipment anzuschaffen ist.
Selbst Regie führen oder Service beauftragen? Der vor allem kostengünstige Charme einer selbstorganisierten Videokonferenz-Lösung verblasst oft angesichts der vielen technischen Tücken und dem dafür nötigen Spezial-Know-how. Hier wird auch die professionelle IT-Abteilung eines Unternehmens auf die Probe gestellt. Die passende Übertragungsbandbreite, das optimale und standortübergreifende Zusammenspiel von Geräten, Software und Sicherheitseinrichtungen (Firewall), die Zuverlässigkeit des Systems samt sofortigem Troubleshooting während einer Live-Konferenz - diese Dinge gilt es sicherzustellen. Sonst kann die Anwendung nicht nur im Unternehmen leicht an Akzeptanz verlieren und die oftmals angestrebte positive Außendarstellung misslingen. Gerade wer sich ein Videokonferenzsystem selbst anschafft, setzt damit hohe Investitionen aufs Spiel.
Denn auch wenn eine Videokonferenz heute Spektakuläres bieten kann, haben professionelle Systeme ihren Preis. Kosten einfache Videokonferenz-Software lediglich drei- bis vierstellige Beträge, so können leistungsfähige Gruppenkonferenzlösungen über 20.000 Euro und sogenannte Telepräsenzsysteme in HD-Qualität 300.000 Euro erreichen, dann meist inklusive separatem Konferenzraum und Full-Service. Professionelle Anbieter stellen für Unternehmen deshalb ein individuelles Rechenszenario auf, wann sich welches Videokonferenzsystem jeweils bezahlt macht (etwa durch Reduzierung von Geschäftsreisen); oft wird dabei auch die Verminderung von CO2-Emissionen einbezogen. Unterm Strich lässt sich darum schlussfolgern: Wer über Business-Videokonferenzlösungen nachdenkt, sollte sich beraten lassen.
Oft eine Alternative: Telefon- und Webkonferenzen Die Vorteile der Videokommunikation werden in der Geschäftswelt zunehmend gesehen: Laut Easynet-Studie setzt bereits über ein Viertel der Befragten professionelle Videokonferenz-Systeme ein oder plant sie einzusetzen. Noch häufiger kommen in der Praxis jedoch Telefon- oder Webkonferenzen zum Einsatz. Den Grund dafür nennt Jo-achim Hamburger, Group Travel Manager bei Electrolux, einem der führenden internationalen Hersteller von Haushaltgeräten: „Oft ist eine Visualisierung der Konferenzteilnehmer unnötig - vor allem, wenn sie sich bereits kennen. Allein im Travel Management konferieren wir deshalb vier- bis fünfmal pro Woche auch länderübergreifend über Telefon und Web, das genügt für kürzere Besprechungen und den Austausch von Informationen und Dateien.”
Während bei solchen wiederkehrenden Meetings von Arbeitsgruppen die Audio- und Webkommunikation überwiegt, kommen Videokonferenzen lediglich bei High-Level-Meetings etwa des Top-Managements zum Zuge. Auch für Kick-Off-Meetings, wo es auch um das gegenseitige Kennenlernen geht, eigne sich die reine Audiokommunikation nicht, so Jo-achim Hamburger. Und bei der Kundenkommunikation setzt Electrolux vor allem auf den „klassischen” persönlichen Kontakt. Diese Strategie wird seit gut vier Jahren verfolgt und hat nach Aussage von Jo-achim Hamburger Erfolg: Das Unternehmen konnte seine Geschäftsreisen im Jahr 2008 etwa um die Hälfte reduzieren. „Dabei sorgen die Web-Meetings für eine Einsparung von 20 Prozent”, schätzt der Travel Group Manager. «…»
Berlin, 13. Januar 2010 - Die wichtigsten IT-Trends des Jahres 2010 sind Cloud Computing, Virtualisierung, Mobiles Internet und IT-Sicherheit. Das hat eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM in der ITK-Branche ergeben. Danach nennen 45 Prozent der Befragten Cloud Computing und 44 Prozent Virtualisierung als wichtigste Themen. Auf Platz drei folgen mit je 42 Prozent das mobile Internet und IT-Sicherheit. Aktuell bleibt auch das IT-Outsourcing, das 39 Prozent der Anbieter nennen. Bei der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stehen Technologien im Mittelpunkt, mit denen die Anwender effizienter und leistungsstärker werden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Als weiterer Megatrend habe sich das mobile Internet etabliert. „Mit der steigenden Verbreitung von Smartphones ist die mobile Internetnutzung im geschäftlichen und privaten Umfeld zum Massenphänomen geworden.“
Trend 1: Cloud Computing und Virtualisierung
Die IT-Anwender in Unternehmen nutzen in einer konjunkturell weiterhin angespannten Lage Technologien, die ihre Firmen schlanker und effizienter machen. Mit Cloud Computing (Englisch Cloud = Wolke) können die Nutzer über das Internet auf externen Speicherplatz, Rechenkapazitäten und auf einzelne Anwendungen zugreifen. „Cloud Computing ist kostengünstiger, weil Unternehmen nicht sämtliche IT-Ressourcen vorhalten müssen, sondern je nach Bedarf online darauf zugreifen können“, sagte Scheer. Zusätzlich werden die Unternehmen flexibler. Bei Reorganisationen oder Fusionen können sie ihre betrieblichen Abläufe mit Cloud Computing schnell anpassen. Ein Top-Thema bleibt das IT-Outsourcing, also die Verlagerung von IT-Systemen und Geschäftsprozessen an externe Dienstleister. Laut BITKOM wird der Umsatz mit Outsourcing-Diensten im Jahr 2010 in Deutschland um 7 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro steigen. Ein weiteres wirksames Instrument zur Kombination von Kostensenkung und Leistungssteigerung ist die Virtualisierung. Dabei werden die Ressourcen von Computern bzw. Rechenzentren besser ausgenutzt.
Ebenfalls stark gefragt sind Anwendungen, die eine bessere Analyse der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens ermöglichen. „Mit Business Intelligence Software bekommt das Management einen schnellen Überblick über seine Kostenstrukturen und die verfügbaren Ressourcen“, sagte Scheer. 30 Prozent der befragten IT-Anbieter sehen Lösungen rund um Business Intelligence als wichtigen Trend in diesem Jahr. Trend 2: Mobiles Internet
Die steigende Verbreitung von Smartphones und die sinkenden Datentarife haben der mobilen Internetnutzung zum Durchbruch verholfen. Viele bislang überwiegend stationär genutzte Anwendungen im privaten und geschäftlichen Bereich werden mit einer so genannten App (kurz für ‚portable application‘) für den mobilen Zugriff auf dem Handy konfiguriert. Nach der BITKOM-Prognose werden im laufenden Jahr in Deutschland 5,6 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einem Fünftel des Handy-Gesamtmarktes. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt voraussichtlich um 8 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Trend 3: IT-Sicherheit
Datenschutz und Datensicherheit bleiben auch in diesem Jahr ein wichtiges Thema. Gerade beim Outsourcing von betrieblichen Prozessen oder dem Zugriff auf externe Anwendungen und Datenspeicher in einer Cloud muss ein möglichst wirkungsvoller Schutz gewährleistet sein. Gleiches gilt für die Sicherheit mobiler Geräte durch Verschlüsselung und Passwörter. „Der Datenschutz ist zu einem gesellschaftlichen Top-Thema geworden“, sagte Scheer. „Die IT-Anbieter stellen für die Speicherung und den sicheren Umgang mit Daten von Kunden, Beschäftigten und Bürgern intelligente Lösungen bereit, die stärker eingesetzt werden sollten.“ Nicht zu vernachlässigen sei nach wie vor das Problem der immer professioneller werdenden Computerkriminalität und Wirtschaftsspionage. Trend 4: E-Engergy Immerhin 11 Prozent der Befragten nennen die Themen E-Energy und Smart Grids als wichtiges Thema. „Viele IT-Anbieter steigen derzeit in diesen neuen Markt ein oder haben konkrete Pläne dafür“, sagte Scheer. Mit intelligenten Energienetzen (Smart Grids) kann die Energieversorgung optimiert werden. Stromangebot und -nachfrage können mit IT besser abgeglichen werden, Lastspitzen werden abgebaut. Durch elektronische Stromzähler (Smart Meter) bekommen Privathaushalte zudem mehr Transparenz über ihren Stromverbrauch. Smart Meter können tagesaktuell ausgelesen und der individuelle Verbrauch monatlich abgerechnet werden. Seit Januar 2010 müssen in Neubauten und bei grundlegenden Renovierungen intelligente Stromzähler installiert werden. Trend 5: Enterprise 2.0
Für ein Fünftel der befragten IT-Anbieter sind in diesem Jahr die Themen Enterprise 2.0 und Social Media besonders wichtig. Die Prinzipien des Web 2.0 spielen auch in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen eine immer stärkere Rolle. Firmeninterne Blogs, Wikis und Foren tragen dazu bei, das in einer Organisation vorhandene Wissen besser zu nutzen. In sozialen Business-Netzwerken legen Mitarbeiter ein persönliches Profil mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen an. In virtuellen Arbeitsräumen organisieren die Teams ihre Arbeit: Abstimmung von Terminen, Zugriff auf Dokumente oder Pflege von Kontakten. Auch das so genannte Microblogging wie bei Twitter hält in der Arbeitswelt Einzug. Firmenintern teilen Mitarbeiter mit, woran sie gerade arbeiten, um schnelles Feedback von Kollegen zu bekommen. Scheer: „IT-Anbieter leisten mehr als nur den Aufbau der technischen Infrastruktur. Sie bieten eine Komplettberatung von der Technik über die Prozessarchitektur bis zu Organisations- und Personalfragen.“
AxiCom-PR, BT Germany Nr. 01/10, Januar 2010 (DC09-407) - Umfrage zeigt wirtschaftliche Bedeutung von Technologie auf / Cloud Computing für viele Unternehmen eine Herausforderung
Führungskräfte bestätigen: IT-Investitionen sind notwendig für Wachstum und Innovation
München, 05. Januar 2010 – Zu geringe Investitionen in IT-Systeme haben Innovationen behindert und dazu geführt, dass Unternehmen im Zuge der Finanzkrise Kunden verloren haben. Dies haben Chief Information Officers (CIOs) und andere Führungskräfte im Rahmen einer internationalen Studie erklärt, die von BT Global Services in Auftrag gegeben wurde. Untersucht wurden auch die Herausforderungen, die auf die CIOs in den Unternehmen im Zusammenhang mit dem Thema Cloud Computing zukommen.
Die Umfrage, die in 13 Ländern durchgeführt wurde, liefert klare Belege dafür, dass die Kürzungen der IT-Budgets, die vor dem Hintergrund der Rezession vorgenommen wurden, die wirtschaftliche Leistung eines Unternehmens schwächen. Ein Viertel der befragten Führungskräfte sagte, dass Kürzungen der IT-Budgets die Innovationsfähigkeit beeinträchtigt haben, und fast ebenso viele (23 Prozent) gaben an, dass solche IT-Budgetkürzungen zum Verlust von Aufträgen geführt haben. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie in der Rezession Aufträge verloren haben, weil sie benötigte Informationen nicht finden konnten.
BT beauftragte das Marktforschungsunternehmen Datamonitor für die Studie „Enterprise Intelligence: the challenge for the CIO in 2010“ mit der Befragung von über 2.400 IT-Anwendern und 270 CIOs und Führungskräften in mehreren Ländern (s.u.). Gemäß der Studie glauben fast zwei Drittel (61 Prozent) der CIOs bzw. anderen Führungskräfte (63 Prozent), dass eine veraltete IT-Infrastruktur ein Hindernis für ihre globale Handlungsfähigkeit darstellt. Eine ähnlich hohe Zahl der Befragten (57 Prozent der CIOs und 60 Prozent der sonstigen Führungskräfte) machen ungeeignete Softwarelösungen für dieses Problem verantwortlich.
Hanif Lalani, CEO von BT Global Services, sagte: „Diese Umfrage liefert eine Momentaufnahme der aktuellen Einstellungen von CIOs und anderen Führungskräften in aller Welt, und sie wird hoffentlich die richtigen Reaktionen auslösen, die der großen Bedeutung der IT für den Unternehmenserfolg gerecht werden. Die Studie unterstreicht auch, dass die CIOs bereits jetzt Entscheidungen treffen müssen, wie sie sich im kommenden Aufschwung positionieren werden, um den Erfolg sicherzustellen. Es deutet vieles darauf hin, dass innovatives Handeln belohnt wird, wenn die derzeitige Krise zu Ende geht.“ «…»