Telepresence: Videokonferenzen lebensecht

Bei der Klitschko Management Group (KMG) hängt viel von der Kommunikation ab: Medienvertreter, Partner und Sponsoren aus unterschiedlichen Regionen wollen immer informiert sein. Die Weltmeister setzen dazu vermehrt auf Life-Conferencing, um den Teilnehmern weite Wege zu ersparen.

Dabei sind die Weltmeister Vitali und Wladimir Klitschko keineswegs Exoten, was ihre geschäftlichen Anforderungen angeht. Denn auch in ihrer Branche achten die Beteiligten einerseits aufs Geld und vermeiden unnötigen Zeit- und Fahrtaufwand so gut es geht. Andererseits zählen der persönliche Kontakt und die nahtlose Information, wie Bernd Bönte, Managing Director der KMG betont: „Bei vielen Themen ist es uns wichtig, mit den Beteiligten an einem Tisch zu sitzen. Telefonkonferenzen alleine reichen häufig nicht aus.“ So gilt es also, einen Spagat zwischen Kostenbewusstsein und kommunikativen Anforderungen zu leisten. Eine wichtige Lücke schließen hier Videokonferenzen, die eine lebensecht anmutende Bild- und Tonqualität bieten.

Qualität ist Trumpf

Bei TelePresence von der Telekom zum Beispiel vergessen die Beteiligten meist schon nach kurzer Zeit, dass sie sich an unterschiedlichen Standorten befinden. Möglich ist diese Qualität durch bis zu 65 Zoll große, hochauflösende Plasmabildschirme. Das besondere Konferenzerlebnis kommt zudem durch High-Definition-Kameras sowie hochwertige Mikrofone und Lautsprecher zustande. Für eine optimale Verbindung setzt die Telekom auf dedizierte Anschlüsse, die für Datenraten von bis zu 50 Mbit/s im Up- und Download sorgen. Gut angekommen ist TelePresence beispielsweise einige Tage nach dem Sieg von Wladimir Klitschko über David Haye bei einer Pressekonferenz mit rund 40 Sportjournalisten, die an verschiedenen Standorten deutschlandweit zugeschaltet waren. „Die Qualität bei der Übertragung war gut und vor allem haben wir uns dabei sehr wohl gefühlt“, sagt Wladimir Klitschko. Sein Bruder Vitali ergänzt: „Wir können mit TelePresence viele Menschen auf einmal erreichen. Und sie sparen Zeit und Reisekosten.“

Einfache Handhabung

Nutzen lässt sich die Telekom-Technik ohne eigene Investitionen. Die KMG beispielsweise mietet komplett ausgestattete TelePresence-Räume in Hotels. Das Management lädt die Teilnehmer per E-Mail zum Treffen ein und startet die Videokonferenz per Knopfdruck. Gezahlt wird pro genutzte Stunde: „Einfacher geht es nicht – weder für uns noch für unsere Gesprächspartner“, sagt Bernd Bönte. Entsprechende Räumlichkeiten stehen beispielsweise in den Lindner Hotels, den Commundo Tagungshotels oder in der BayArena in Leverkusen zu Verfügung. Wichtig: Buchen lassen sich die Räume im Halbstundentakt, auch kurze Treffen sind damit wirtschaftlich. Doch auch, wer die Technik im eigenen Haus benötigt, kommt ohne eigene Vorleistungen aus. So stellt die Telekom den Live-Conferencing-Dienst als Komplettpaket zum monatlichen Festpreis zur Verfügung. Darin enthalten ist der Aufbau der Technik vor Ort, die Infrastruktur, die Wartung sowie das Buchungssystem.

Neue Endgeräte

Um den Einsatz von TelePresence noch variabler zu gestalten, hat die Telekom die Möglichkeiten erweitert. Damit stehen Endgeräte für jeden Einsatz zur Verfügung. Ideal für kleinere Firmen ist etwa das MX200 von Cisco mit einem 42 Zoll großen Bildschirm plus Weitwinkel-HD-Kamera für fünf bis sechs Teilnehmer. Steuern lässt sich das System komfortabel über ein Touchpad. Wer bereits Videokonferenzlösungen nutzt und nicht in neue Systeme investieren will, kann beispielsweise Geräte von Polycom oder Tandberg an die TelePresence-Plattform anbinden.

Quelle: http://www.imittelstand.de/themen/topthema_100476.html

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