Milliardenmarkt Videokonferenzen: Cisco schließt Tandberg-Kauf ab

Der Kauf des Videokonferenz-Anbieters Tandberg ist abgeschlossen. Das teilte Cisco mit. Dieser hatte das norwegische Unternehmen im Oktober 2009 für 3,3 Milliarden Dollar übernommen.

Martin de Beer, verantwortlich für Ciscos sogenannte „Emerging Technologies Business Group“, wozu der Netzwerker auch Videokonferenzsysteme zählt, erklärte in einer Telefonkonferenz, bereits ein Drittel des weltweiten Marktes für Videokonferenz-Systeme werde von den beiden Firmen gehalten. Damit sei Cisco keineswegs zufrieden: Nachdem dieser Markt sich jetzt vielversprechend entwickle, rechne das Unternehmen damit, sich als Marktführer zu behaupten und weiterzuentwickeln. Dafür werde unter anderem der frühere Tandberg CEO, Fredrick Halvorsen, sorgen. Er leitet die „Telepresence Technology“-Abteilung.

Das Mantra der Videokonferenzen für Unternehmen predigt Cisco seit der Einführung seines Videokonferenzsystemes „Telepresence“. De Beer sagte zum Beispiel, innerhalb der nächsten fünf Jahre würden 90 Prozent des Internetverkehrs durch Videos erzeugt werden. Er folgte damit ganz der Argumentation seines Chefs, Cisco-CEO John ChambersDe Beer erklärte weiter, Cisco-Partner hätten nunmehr „eine phantastische Möglichkeit“, ihr Portfolio zu erweitern. Die Integration sorge zudem dafür, dass die verteilten Ressourcen für den Channel – Reseller und Distributoren – gebündelt werden könnten. Cisco werde binnen 90 Tagen dafür sorgen, dass seine Systeme mit denen von Tandberg „nahtlos“ zusammenarbeiten könnten. Eine komplette Integration der Plattformen versprach der Manager spätestens in 18 Monaten. […]

Quelle: http://www.channelpartner.de/index.cfm?pid=762&pk=289877

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