Intermec – 10 Technologietrends in der Supply Chain

(openPR) Es fällt nicht schwer, „Mobilität“ und „drahtlos“ als Trends zu nennen. Weniger deutlich ist allerdings, in welche Richtung die Entwicklungen gehen und, wie die Technik dahinter zugunsten des Unternehmens nutzbar ist. Intermec, Komplettanbieter von Auto-ID (Automatische Identifikation)- und RFID (Radio Frequency Identification)-Lösungen hat in Kooperation mit Analysten, Partnern und Kunden im Zeitraum 2007 bis 2008 die zehn wichtigsten Technologietrends in der Supply Chain ermittelt. Seit mehr als 40 Jahren unterstützt Intermec Firmen bei der Nutzung neuester Technologien unter anderem in den Bereichen Supply-Chain, Fertigung, Transport & Logistik sowie Vor-Ort-Service.

1. Umfassende Konnektivität
Die verschiedenen Formen drahtloser Konnektivität (Bluetooth, WLAN, Mobilfunk-WAN) wachsen auf kleinstem Raum zusammen, was die jüngste Smartphone-Generation beweist. Doch im Liefer- und Außendienst sowie für andere mobile Anwendungen in der Lieferkette sind die meisten Standard-Geräte nur begrenzt nutzbar, da die Displays und Schnittstellen nicht für Unternehmensanwendungen optimiert sind. Für umfangreiche Datenerfassungsaufgaben und große Transaktionsvolumina setzen Firmen meist robuste Handheld-Computer ein, die über die nötige Zuverlässigkeit und Leistung verfügen.

2. Integrierte Sprach- und GPS-Kommunikation
Führende Mobilfunkbetreiber haben inzwischen robuste Handheld-Computer für die Sprachkommunikation zertifiziert und damit die Integration von Datenerfassung, -übertragung und Mobilfunk in einem Gerät ermöglicht. Der ständige Wechsel zwischen verschiedenen Geräten für alltägliche Aufgaben entfällt dadurch, was die Anzahl der zu verwaltenden Geräte um bis zu 50 Prozent reduziert. Dies ermöglicht erhebliche Kosteneinsparungen. Der mobile Computer CN3 von Intermec verbindet beispielsweise kabellose WAN-Sprach- und Datenanwendungen mit 802.11-, Bluetooth- und GPS in einem kompakten Gerät mit Hemdtaschenformat.

3. Spracherkennung
Die Spracherkennung zur freihändigen Datenerfassung entwickelt sich derzeit rapide weiter. Die Spracherkennung erhöht die Produktivität der Anwender, weil diese weniger oft auf den Monitor blicken müssen. Dem Trend hin zu offenen Systemen und Interoperabilität folgend, lassen sich Funktionen zur Sprachsynthese/-erkennung inzwischen in viele bestehende Softwarepakete integrieren, darunter Anwendungen für Lagermanagement, Kommissionierung sowie Einlagerung, Bestandsverwaltung, Inspektion und Qualitätskontrolle.

4. Digitale Bilderfassung und -bearbeitung
Transport- und Logistikunternehmen nutzen in mobile Computer integrierte Digitalkameras für Liefernachweise, zur Speicherung abgezeichneter Rechnungen und zur Dokumentation von Problemen bei der Auslieferung. Techniker können so ohne großen Schriftverkehr effizient Arbeitsnachweise führen.

5. Tragbare Drucker
Robuste tragbare Drucker werden routinemäßig zur Ausgabe von Dokumentationsmaterialien verwendet, beispielsweise von abgezeichneten Lieferscheinen, Bestellungen, Arbeitsaufträgen und Prüfberichten. In Kombination mit mobilen Computern können Mitarbeiter in Verkauf, Service und Auslieferung parallel die benötigten Belege ausstellen und einen elektronischen Datensatz anlegen, was viel Arbeitsaufwand spart und die Papierflut eindämmt.

6. 2D-Barcodes
Zweidimensionale Barcodes haben sich bislang nur in Teilbereichen durchgesetzt, weil sich die Symbole in vielen Umgebungen nur schwer lesen lassen. Mit der neu entwickelten Autofokus-Bilderfassung wird die Verbreitung von 2D-Barcodes für Objektmanagement, Verfolgung, Wartungs- und Reparaturarbeiten zunehmen. Die Intermec EX25 Scan-Engine mit Autofokus ist das erste Barcode-Lesegerät, mit dem sich sowohl lineare als auch zweidimensionale Barcodes aus Entfernungen zwischen 15 Zentimetern und 15 Metern lesen lassen.

7. RFID
Die Stärken von RFID liegen besonders in der Bestandsverwaltung und der Supply Chain. Mit Hilfe von RFID hat der Anwender alle Daten direkt zur Hand, eventuelle Fehler werden sofort erkannt und können korrigiert werden. Eine mobile Infrastruktur macht Erwerb, Installation und Wartung eines fest installierten RFID-Readers für jede einzelne Verladerampe überflüssig. Gabelstapler-basierte und tragbare Lesegeräte können an mehreren Rampen eingesetzt werden. Die nötigen Investitionen für ein RFID-System sinken damit weiter.

8. RTLS (Real-Time Location Service)
Mit RTLS-Systemen zur Standortbestimmung in Echtzeit lassen sich bestehende WLANs zu einem Bestandsverfolgungssystem erweitern. Im Logistik-Alltag kann auf diese Weise etwa ein Gabelstapler über den Funk des fahrzeuginternen Computers verfolgt werden. Dies ermöglicht eine effiziente dynamische Lagerung und Streckenführung, die Überwachung von Standzeiten und die Erfassung von Daten für die Produktivitäts- und Anlagennutzungsanalyse.

9. Fernverwaltung
Leistungsstarke Fernverwaltungssysteme ermöglichen die Konfiguration, Überwachung und Fehlerbehebung von Barcode-Lesegeräten und -Druckern, RFID-Systemen, robusten Computern und sonstigen Datenerfassungs- und Kommunikationsgeräten in der Industrie. Der Administrationsaufwand sinkt dadurch deutlich.

10. Datenfunk- und Gerätesicherheit
Die Forderung nach mehr Sicherheit ist ein weiterer wichtiger Entwicklungstrend, der sich auch auf die Supply Chain auswirkt. Mobile Computer lassen sich sperren, so dass Kundendaten und sonstige Informationen auch bei Diebstahl geschützt sind. Zudem unterstützen moderne, robuste Wireless-Computer und Datenerfassungsgeräte alle wichtigen Sicherheitssysteme für drahtlose Unternehmensnetzwerke, darunter 802.11i, 802.1x, WPA, WPA2, LEAP, FIPS-140, RADIUS-Server sowie VPNs.

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