180.000 Berufspendler gehen Mobilfunkern täglich in die Roamingfalle

(pressebox) 180.000 Bundesbürger fahren laut Statistischem Bundesamt täglich zur Arbeit in die Nachbarstaaten. Das begleitende Handy kommt die Berufspendler dabei teuer zu stehen. Denn mit Überqueren der Landesgrenze erfolgt die automatische Einbuchung in das Mobilfunknetz des jeweiligen Nachbarlandes. Bei Handy-Telefonaten von unterwegs und im Büro werden damit hohe Roaminggebühren fällig, die schon bei geringem Telefonieaufkommen monatliche Zusatzkosten von 50 Euro und mehr verursachen können. Der VoIP-Anbieter sipgate gibt Berufstätigen im Ausland den Tipp, im Büro auf das Handy zu verzichten und stattdessen Internet-Telefonie zu nutzen. Private Telefonate nach Deutschland lassen sich so deutlich günstiger führen.

Generell gilt zunächst: Private Telefonate im Büro müssen vom Arbeitgeber genehmigt sein. Das betrifft Anrufe per Handy, Firmen- oder Internet-Telefon gleichermaßen. Da bei Voice over IP der Breitbandanschluss der Firma genutzt wird, sollten Angestellte dafür eine zusätzliche Erlaubnis einholen. Ein Einverständnis bietet auch dem Arbeitgeber Vorteile: Das Firmen-Telefon bleibt für private Anrufe außen vor und deren aufwendige Kostenabrechnung erübrigt sich.

Egal ob aus den Anrainerstaaten Österreich, Schweiz, Lichtenstein, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Dänemark, Polen oder Tschechien – während Handy-Telefonate aus dem europäischen Ausland nach Deutschland gemäß EU-Roamingregelung 58 ct/min kosten dürfen, wird für Internet-Telefonate lediglich der deutsche Inlandstarif berechnet. Bei sipgate sind das im Grundtarif 1,79 ct/min* für Festnetz- und 16,9 ct/min* für Mobilfunk-Anrufe. Bei 100 Minuten Telefonie liegt der Preisvorteil damit bereits zwischen beachtlichen 41 und 56 Euro. Der VoIP-Vorteil: Von wo der Nutzer auf den VoIP-Anschluss zugreift, ist unerheblich. Wesentlich für die Abrechnung ist die Account-Registrierung in Deutschland. Entsprechend entfallen auch bei eingehenden Anrufen anteilige Roamingkosten, die beim Handy laut EU-Verordnung 28 ct/min betragen können.

Um im Büro per VoIP zu telefonieren, stehen Nutzern mehrere Optionen zur Auswahl. Die günstigste Form bietet die PC-Telefonie über eine Telefon-Software in Verbindung mit einem USB-Hörer oder Headset. Dafür stellt sipgate ein eigenes Softphone bereit, das sich bei Installation automatisch auf den Kunden-Account konfiguriert. Wer Mobilfunk und Internet-Telefonie über ein Endgerät nutzen will, kann auf so genannte Dual-Mode-Handys wie das Nokia ‚N82‘ zurückgreifen. Via Firmen-WLAN sind dann mobile VoIP-Gespräche möglich. Ebenso kann ein stationäres VoIP-Telefon wie das Grandstream ‚GXP-1200‘ zum Einsatz kommen, das mit Anschluss an das Firmennetzwerk seinen Dienst aufnimmt.

*Inkl. 19% MwSt.

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