Drei Webkonferenz-Systeme im Test: Sehen, hören, zeigen

Ein Whiteboard für Vortragsfolien, Textchat, Desktopsharing, Sprach- und Video-Übertragung gehören zu einem guten Konferenzsystem. Es eignet sich damit nicht nur für Firmenmeetings, sondern auch für Hochschulen, Seminar- und Fortbildungszentren. Diese Bitparade stellt drei Browser-basierte Vertreter vor.

Konsequent eingesetzt könnten überfüllte Hörsäle und Konferenzräume dank E-Learning-Plattformen und Webkonferenz-Systemen der Vergangenheit angehören. Viele Lernwillige bilden sich heute zu Hause oder im Büro weiter und verfolgen Vorlesungen oder andere Vorträge vom eigenen Computer aus. Auch Firmenmeetings finden inzwischen oft online statt und bringen Teilnehmer aus der ganzen Welt zusammen.

Der De-facto-Standard für Telefon- und Videokonferenzen heißt Skype; auch Placecam versammelt bis zu 40 Teilnehmer. Wer zusätzliche Inhalte wie zum Beispiel begleitende Präsentationen übermitteln möchte, der kombiniert Werkzeuge wie Flock Draw, Prezi oder Mindmeister. Eine solche zusammengeschusterte Lösung hinkt aber spätestens dann, wenn nicht alle Teilnehmer das gleiche technische Know-how mitbringen oder jemand ständig mit Fragen unterbricht und so konstruktive Diskussionen verhindert.

Moderne Konferenzsoftware bietet nicht nur eine integrierte Arbeitsumgebung mit Whiteboard, Chat- und Telefoniefunktion, sondern regelt auch die Interaktionsmöglichkeiten der Teilnehmer. Sie erlaubt bei Meetings die Zusammenarbeit zwischen gleichberechtigten Kollegen, die sich alle per Webcam und Mikrofon einbringen. Für Webinare und Onlinevorlesungen stellt die Anwendung einen Moderatorzugang bereit; alle anderen hören nur zu beziehungsweise lesen mit und melden sich nur mit Fragen oder ergänzenden Hinweisen zu Wort.
[…]

Das Linux-Magazin Online veröffentlicht erstmals alle Print-Artikel, die in den vergangenen sechs Jahren im Linux-Magazin erschienen sind. Damit steht Ihnen ein hochwertig bestücktes Archiv bis hin zu den Beiträgen der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Die über 1200 Artikel sind größtenteils kostenlos zugänglich, nur für Beiträge (als PDF) der jüngsten zehn Linux-Magazine ist eine Gebühr von jeweils 99 Cent fällig.

Quelle: http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2012/12/Bitparade

Nach oben scrollen