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28. Dezember 2010

Citrix übernimmt Netviewer

Kategorie: Webkonferenz, ITK-Branche, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Gebündelte Kräfte als Antwort auf rapide wachsende Nachfrage nach Software-as-a-Service Lösungen für Web-Collaboration und IT-Services in Europa

(ddp direct) Santa Barbara, USA und Karlsruhe, Deutschland, 17. Dezember 2010 – Citrix Online, eine Unternehmenseinheit von Citrix Systems Inc. (NASDAQ: CTXS), gibt die Vertragsunterzeichnung zur vollständigen Übernahme aller Aktien der Netviewer AG bekannt. Netviewer ist ein führender europäischer Anbieter von Software-as-a-Service Lösungen für Web-Collaboration und IT-Services und wird Teil von Citrix Online, der Online Services Division von Citrix, werden. Die Transaktion wird dazu beitragen, die Führungsrolle von Citrix Online im europäischen SaaS-Markt auszubauen und soll Anfang 2011 abgeschlossen sein.

Citrix Online expandiert weltweit und diese strategische Akquisition wird die Marktdurchdringung und das Wachstum von Citrix Online in Europa weiter beschleunigen und bündelt dabei die Kräfte zweier sich ergänzender Marktführer mit identischer Ausrichtung auf die Entwicklung innovativer, benutzerfreundlicher Lösungen und einer gemeinsamen Vision von flexiblen Arbeitswelten. Diese Vision steht im Zentrum der Virtual Computing Strategie von Citrix. Netviewer ist erfolgreich auf den Märkten in England, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Spanien sowie in Benelux und Skandinavien vertreten.

„Auf Software-as-a-Service basierende Web-Collaboration Lösungen und IT Services ist bislang der Schlüssel zu unserer Erfolgs- und Wachstumsgeschichte gewesen. Wir sind der Überzeugung, dass noch viel mehr Möglichkeiten vor uns liegen, da der globale Markt sich weiterentwickelt und die Kunden einen starken, erfahrenen Partner wünschen“, kommentiert Brett Caine, Senior Vice President, Online Services Division, Citrix Systems, Inc.: „Mit der Übernahme von Netviewer, einem Unternehmen, das unsere Visionen teilt, werden wir unsere Strategie für die weltweite Expansion und ein beschleunigtes Wachstum weiterverfolgen und mit zuverlässigen und besonders einfach zu bedienenden Produkte für eine hohe Kundenzufriedenheit sorgen.“

Einschätzungen führender Marktanalysten weisen auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach Web-Collaboration und IT Services in Europa hin. Makro-ökonomische Trends wie Globalisierung, Umweltbewusstsein und flexiblere Arbeitswelten stärken im europäischen Markt den Bedarf nach internetbasierter Kommunikation und Zusammenarbeit. Citrix Online hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und treibt sie gemeinsam mit seinen Kunden weiter voran. Die Akquisition von Netviewer ermöglicht es Citrix Online, zu diesem Zeitpunkt rapide wachsender Nachfrage in Europa, seine dortige Präsenz noch schneller auszuweiten.

Als Ergebnis einer konsequenten Kundenorientierung konnte Netviewer eine Reichweite von mehr als 18.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie führenden, internationalen Großkonzernen aufbauen. Die Produkt- und Servicestrategie ähnelt dabei der ‘simpler is better‘ Philosophie von Citrix Online, die den Kunden stets in den Mittelpunkt stellt.

Robert Gratzl, Vorstandssprecher der Netviewer AG ergänzt: “In Citrix Online haben wir einen Partner gefunden, der sich durch eine identische Marktphilosophie, eine hervorragende Unternehmenskultur und eine hohe Agilität auszeichnet. Dies wird für ein beschleunigtes Wachstum in Europa mehr als wertvoll sein. Unsere Kunden werden davon in hohem Maße profitieren, denn der Zusammenschluss wird unsere Entwicklungszyklen verkürzen und Innovationen schneller dem Markt zugänglich machen.“

Robert Gratzl ist als Vice President und General Manager von Citrix Online in EMEA nominiert und der Netviewer Standort in Karlsruhe wird als wichtiges operatives Zentrum von Citrix Online in der Region fungieren.

Quelle: http://www.themenportal.de/wirtschaft/citrix-uebernimmt-netviewer-63334

20. Dezember 2010

Sieben Tipps für das Home Office

Kategorie: Webkonferenz, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Düsseldorf, 16. Dezember 2010 - Dem Home Office gehört die Zukunft. Mit sieben Tipps zeigt Cisco WebEx, wie man die Arbeit von zu Hause aus erfolgreich gestaltet.

Arbeiten im Home Office liegt im Trend - laut einer BITKOM-Umfrage arbeiten bereits zehn Prozent der Beschäftigten am heimischen Schreibtisch, weitere 58 Prozent wollen künftig teilweise oder ständig von zu Hause aus tätig sein. Lediglich 30 Prozent ziehen die Arbeit im Büro vor. Damit die Arbeit im Home Office dauerhaft erfolgreich ist, hat Cisco WebEx ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Technik einsetzen: Nutzen Sie die Möglichkeiten moderner Techniken für die Online-Zusammenarbeit, beispielsweise eine Webkonferenz-Lösung; auf diese Weise können Sie auch zu Hause gemeinsam mit Kollegen an Dokumenten, Präsentationen oder Zeichnungen arbeiten.
  • Verbindung halten: Auch wenn Sie noch so viel Arbeit haben, vergraben Sie sich nicht am eigenen Schreibtisch - halten Sie während der Arbeit im Home Office immer Verbindung mit Kollegen und Mitarbeitern.
  • Persönlicher Kontakt: Beschränken Sie sich nicht auf digitale Kommunikation - rufen Sie Ihre Kollegen an und vereinbaren sie regelmäßige persönliche Treffen.
  • Mobile Systeme: Verwenden Sie mobile Geräte wie Smartphones oder Tablett-PCs, dann sind Sie im Home Office nicht an einen festen Platz gebunden.
  • Systeme betreuen: Anders als im Unternehmen kümmert sich im Home Office vermutlich kein Systemadministrator um Ihren Computer - vergessen Sie daher nicht, regelmäßige Backups zu machen und aktuelle Virenscanner beziehungsweise Firewalls zu verwenden.
  • Flexible Lösungen: Vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber in welchem Umfang Sie im Home Office sind - berücksichtigen Sie dabei auch flexible Lösungen für Fälle von Verkehrsstörungen durch Glatteis, Schneewechten, Überschwemmungen, Lokführerstreiks oder Karneval.
  • Arbeitszeit: Halten Sie sich auch im Home Office wenn möglich an die Kernarbeitszeiten - wenn Sie stattdessen die Nacht durcharbeiten, schränken Sie Ihre Kommunikationsmöglichkeiten ein.

“Durch schnelle Internetverbindungen sind die Voraussetzungen geschaffen, dass eine große Zahl von Arbeitnehmern heute ohne funktionelle Einschränkungen von zu Hause aus arbeiten kann”, erklärt Peer Stemmler, Country Manager Deutschland bei Cisco WebEx in Düsseldorf. “Die Beschäftigten sparen damit viel Zeit, die sie  für die Fahrt zwischen Arbeit und Zuhause vergeuden. Außerdem kann Arbeit im Home Office einen wichtigen Beitrag zur Entlastung unserer Verkehrsmittel leisten.”

13. Dezember 2010

Webkonferenzen - Entscheidungen ins Auge blicken

Kategorie: Telefonkonferenz, Videokonferenz, Webkonferenz, Webcast — Redaktion: Telefonkonferenz

Wo sich mehrere Personen zum Arbeitsgespräch zusammenfinden sollen, bieten sich bei weiten Stecken Fernkonferenzen an. Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten: Telefonkonferenz, Videokonferenz oder Webkonferenz, eventuell mit integrierter Telefonkonferenz.

Einwählen und mitreden

Telefonkonferenzen haben einen unschlagbaren Vorteil: Es gibt keine technische Mindestvoraussetzung, jeder kann mitmachen, der Telefon hat: „Jedes handelsübliche Telefonendgerät kann an einer Telefonkonferenz teilnehmen, da diese über die vorgeschaltete Telefonanlage (Dreierkonferenz) oder bei mehr Teilnehmern über externe Dienstleister ausgeführt wird“, erklärt Fachmann Torsten Birke, Inhaber der Kraatz GmbH aus Hamburg. „Sollten an einem Standort in einem Konferenzraum mehrere Teilnehmer sein, empfiehlt sich der Einsatz spezieller Konferenztelefone die mittig auf dem Tisch aufgestellt werden und eine sehr hochwertige Audioqualität bieten.“

Das Leistungsmerkmal „Dreierkonferenzen“ bieten heute übrigens die meisten Anlagen von Haus aus an. „Bei dieser Form muss einer der Gesprächspartner den gewünschten dritten Teilnehmer einberufen, also anrufen und mit in die Konferenz aufnehmen“, so der Elektronikmeister. Bei größeren Rundrufen sei es aber sinnvoll, externe Dienstleister zu buchen, die die gewünschte Lösung bereitstellen. Über die gebuchte Nummer können sich die Teilnehmer dann direkt und selbstständig in die Diskussion einwählen. Man spricht hier von einer Dial-in-Konferenz.
Einloggen und zusammenarbeiten

Auch Webkonferenzen können Sie in der Regel unkompliziert umsetzen. Dabei gibt es verschiedene Stufen: „In der kleinsten Variante können Sie mit anderen Teilnehmern z.B. eine PowerPoint-Präsentation oder andere Dokumente über das Internet teilen“, erläutert Torsten Birke. „Interaktive Tools ermöglichen Ihnen, online zu chatten oder zu kommentieren. Hierfür reicht bei den meisten Anbietern bereits der Internet Browser ohne zusätzliche Softwareinstallation aus.“ Aber Achtung: Bei größeren Webkonferenzen ist die Installation von spezieller Anbietersoftware notwendig. „Dafür“, so Birke, „stehen dann auch eine integrierte Telefonkonferenz oder VoIP-Funktion und andere nette Features zur Verfügung.“

Zwei weitere Begriffe spielen hier eine Rolle: Webcast und Webinar.

„Bei einem Webcast handelt es sich um die virtuelle Präsentation“, erklärt der Spezialist für Konferenz- und Veranstaltungstechnik. „Hier wird z.B. eine PowerPoint-Präsentation gezeigt und die Zuschauer bzw. -hörer haben bei dem ablaufenden Stream so gut wie keine Interaktionsmöglichkeiten.“

Bei einem Webinar hingegen gibt es parallel eine Chat- und optional eine VoIP-Verbindung. „Auch Desktop- und Applikationssharing gehören bei dieser Lösung dazu, so dass ein Webinar geeignet ist, um Softwareprodukte vorzuführen, Schulungen zu halten oder den Teilnehmer bestimmte Software selbst bedienen zu lassen. In anderen Worten: Das Webinar kommt der Webkonferenz vom Funktionsumfang sehr nahe.“

Quelle: http://www.mittelstandswiki.de/Webkonferenz,_Teil_1

29. November 2010

Cisco: Telearbeit sparte uns 2010 die CO2-Emmissionen von drei Flügen um die Welt

Kategorie: Webkonferenz, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Techniken für virtuelle Meetings hätten die Kohlendioxid-Emissionen, die die Netzwerkfirma verursacht, um 45 Prozent verringert, berichtet das Unternehmen. Das sei weitaus mehr als erwartet.

Im aktuellen »Corporate social responsibilty report« meldet Cisco, dass seine Green-IT-Anstrengungen Früchte tragen: Durch die 2007 initiierte Änderung der Meeting-Kultur hätte man so viel CO2 gespart, wie drei Flüge um die Erde verursachen würden. Man habe seine Ziele nun schon zwei Jahre früher erreicht als damals geplant.

Cisco, Käufer von TelePresence, WebEx und Herstellern anderer Lösungen für Telearbeit, will damit zeigen, dass seine Techniken durchaus helfen, bei Kostenersparnissen auch die Umwelt zu entlasten.

Man habe dazu auch über 800 TelePresence-Einheiten in Konferenzräumen und Büros rund um die Welt installiert, um Kollegen und Kunden virtuell zu treffen.

Und fast ein Drittel der Belegschaft (20.000 von 70.000) arbeite inzwischen mindestens einen Tag pro Woche am Telearbeitsplatz. Die »remote« verbrachte Arbeitszeit der Cisco-Angestellten habe 2010 ganz 19 Millionen Mannstunden betragen.

Quelle: http://www.itespresso.de/2010/11/19/cisco-telearbeit-sparte-uns-2010-die-co2-emmissionen-von-drei-flugen-um-die-welt/

15. November 2010

Adobe stellt Adobe Connect 8 vor

Kategorie: Webkonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

2. November 2010

Neue Version der Webkonferenzlösung verbessert die Zusammenarbeit in Unternehmen

München – Adobe Systems hat Adobe® Connectâ„¢ 8 angekündigt, eine neue Version der Lösung für effiziente Webkonferenzen, Schulungen und virtuelle Seminare. Die Technologie basiert auf dem praktisch überall vorhandenen Adobe Flash® Player und gibt Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit, Webmeetings mit einer intuitiven, sicheren Anmeldeprozedur über unterschiedliche Geräte anzubieten.

„Wir stellen eine immer stärkere Nutzung von Webkonferenzen für die tägliche Zusammenarbeit fest“, sagt Andy Nilssen, Senior Analyst, Wainhouse Research. „Gleichzeitig steigen die Ansprüche, die Unternehmen an Lösungen für virtuelle Meetings haben. Über reine Routinebesprechungen und Seminare hinaus wollen sie unzählige unterschiedliche Anwendungsszenarien umsetzen und bestehende Funktionen einfach mit wichtigen Neuerungen ergänzen können. Vorhandene Infrastrukturen wie Videokonferenzsysteme sollen problemlos integrierbar und die Teilnahme an Meetings auch über verschiedene mobile Geräte möglich sein. Das alles gepaart mit ansprechender Bedienung.“

Neue Funktionen für mehr Flexibilität

Die neue Benutzeroberfläche in Adobe Connect 8 bietet Veranstaltern, Präsentatoren und Teilnehmern einen schnelleren Zugriff auf benötigte Werkzeuge. Erweiterungen in den Bereichen Screen-Sharing, Chat, Video, Notizen, Fragen und Antworten sowie beim Whiteboard erleichtern die Zusammenarbeit. Durch die Unterstützung für Zwei-Wege-Audiosysteme können Kunden Tonspuren von jedem Konferenzanbieter in einen Adobe Connect-Raum einbinden und auf diesem Weg wechselseitige Kommunikation zwischen Teilnehmern sowohl über VoIP als auch über Telefon ermöglichen. Über die Integration mit existierenden Videokonferenzlösungen lassen sich Audio- und Videostreams live in einen Adobe Connect-Raum übertragen. Ein erweitertes Software Development Kit (SDK) für Adobe Connect mit Unterstützung für Adobe Flex®, Adobe Flash und Adobe ActionScript® 3 ermöglicht Entwicklern die Gestaltung individueller Steuerungselemente sowie die Integration mit anderen Systemen. Mit dem neuen Adobe Connect Desktop, einer Anwendung auf Basis von Adobe AIR, lassen sich Meetings und Benutzereinstellungen bequem vom Desktop aus steuern und verwalten. Die optionale Applikation erlaubt Nutzern außerdem, aufgezeichnete Sitzungen herunterzuladen und später auch offline anzuschauen. Adobe Connect Mobile gibt Anwendern die Möglichkeit, auch mit mobilen Geräten an virtuellen Meetings teilzunehmen. Die Anwendung ist für Apple iPhone, iPad, ebenso wie für Geräte auf Basis von Google Android und weitere mobile Geräte erhältlich, die Adobe Flash unterstützen.

Preise und Verfügbarkeit

Die lizenzierte Variante von Adobe Connect 8 wird voraussichtlich ab Ende November 2010 zur Installation im eigenen Rechenzentrum weltweit verfügbar sein. Die von Adobe gehostete Version wird in Nordamerika ebenfalls ab Ende November 2010 erwartet, weitere Regionen inklusive Westeuropa folgen ab Februar 2011. Die Preise hängen von der individuellen Konfiguration der benötigten Lösung ab, im Rahmen des Adobe Education-Programms werden Sonderkonditionen angeboten. Weitere Informationen zu Adobe Connect 8 sowie zu Preismodellen sind unter www.adobe.com/products/adobeconnect abrufbar.

Quelle: http://www.adobe-newsroom.de/2010/11/02/adobe-stellt-adobe-connect-8-vor/

3. November 2010

Online zusammen arbeiten: Das Meeting der Zukunft findet am Bildschirm statt

Kategorie: Webkonferenz, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Noch vor wenigen Jahren war Web-Collaboration Grossunternehmen vorbehalten, die schnell die taktischen und strategischen Vorzüge von Webkonferenzen, Online-Support und Webinaren für sich entdeckt haben. Doch heute ist letzterer Begriff – eine Wortschöpfung aus «Web» und «Seminar» – allgemein bekannt und Online-Meetings kaum noch aus dem modernen Arbeitsalltag wegzudenken. Daher stammt auch die Bezeichnung Web-Collaboration. Sie beschreibt treffend die Verlagerung des Teamworks ins Internet. Sei es zwischen Kollegen oder in der Kommunikation mit Kunden oder Lieferanten. Eine Entwicklung, die auch den Umgang mit Geschäftsreisen immer stärker beeinflusst.

Web-Collaboration deckt ein breites Spektrum der visuellen Echtzeitkommunikation ab: Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten betreffen zum Beispiel geschäftliche Meetings, Interessenten- und Bestandskundenpflege, Marketing- und PR-Aktivitäten oder den Support. Fortbildungseinrichtungen, Seminaranbieter und Trainer verschieben ihre Schulungen immer häufiger ins Internet. Doch auch über diese Bereiche hinaus hat sich die Online-Zusammenarbeit längst verbreitet. Dabei reicht die Bandbreite von medizinischer Ferndiagnostik über die Koordination der Zulieferer per Webkonferenz in der Autoindustrie bis hin zu ganz alltäglichen Szenarien. So treffen sich etwa Studenten in virtuellen Lerngruppen, um sich einfach und unkompliziert austauschen zu können.

Die Vorteile lassen sich eins zu eins auch für die Zusammenarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen nutzen. Dank der Möglichkeit zur Web-Collaboration können geschäftliche Meetings spontan und schnell ins Internet verlagert und die eigene Live-Bildschirmansicht mit Kollegen geteilt werden. Neben dem Desktop-Sharing erfolgen über das Online-Meeting auch die Sprachkommunikation, die Chat-Korrespondenz und die Übermittlung von Dateien. Mit Hilfe von Webcams werden ausserdem auf Wunsch die Videobilder der Nutzer übertragen.

Minimale Einstiegshürden

Die technischen Anforderungen für Web-Collaboration sind minimal. Auf Teilnehmerseite genügt eine übliche Internetverbindung. Die Audioanbindung erfolgt entweder per Telefonkonferenz oder über Voice over IP (VoIP). So kann der Teilnehmer wählen, ob er lieber via Headset, Telefon oder PC-Lautsprecher und Mikrofon kommunizieren möchte. Auf Moderatorseite reicht ebenfalls eine Standard-Internetverbindung; hinzu kommt die Anschaffung einer Webcam für die Videoübertragung sowie einer Webinar- oder Webkonferenzlösung. Diese sind als Software-as-a-Service (SaaS) bereits für niedrige monatliche Gebühren zu haben. Sowohl Windows wie Mac werden von diversen Anbietern unterstützt. Teilnehmer können sich bequem vom Arbeitsplatz aus einwählen und mit Hilfe der Sitzungsnummer oder einem Internet-Link den Meetingraum betreten, ohne eine zusätzliche Software installieren zu müssen. Schnell und flexibel gelingen so auch internationale Online-Meetings, denn auch die Sprache für die Programmoberfläche wird automatisch an die Betriebssystemssprache angepasst. Die Akzeptanz der neuen Technologie ist entsprechend hoch, denn hohe Bedienungsfreundlichkeit, Flexibilität und die Möglichkeit zum mobilen Einsatz stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler Unternehmen.

Web-Collaboration in der Unternehmenskommunikation

Webkonferenzen und Webinare sind deshalb unter anderem eine geeignete Antwort auf den wachsenden Zeit- und Kostendruck in vielen Unternehmen und verzeichnen enorme Wachstumsraten. Längst hat sich das Online-Seminar über den Weiterbildungsbereich hinaus verbreitet. So dient es vielen Unternehmen als Marketing- und Vertriebsinstrument. Auch die Unternehmenskommunikation weiss sich exemplarisch für viele weitere Unternehmensbereiche seine Vorteile zu Nutze zu machen. Je nach Industriesektor gestaltet sich der Fortschritt allerdings unterschiedlich: In der Finanzkommunikation und Investor Relations zum Beispiel sind Webkonferenzen durchaus schon üblich, im Alltag vieler Kommunikationsabteilungen kam Web-Collaboration bislang allerdings noch zu selten vor. Dies ändert sich derzeit dramatisch. Wie bei allen Innovationen fragen sich die Entscheider vor allem, welchen Mehrwert die neue Technologie bietet. Wie gross ist der Aufwand für die Einführung eines entsprechenden Systems und lohnt sich dieser? Die Antworten sprechen eine deutliche und überzeugende Sprache: Webkonferenzen & Co. bieten zukunftsweisende Kommunikationsplattformen bei unmittelbarer Amortisierung. Zunächst sollten sich die Verantwortlichen aber klarmachen, was Webkonferenzen und Webinare nicht leisten können: Sie werden die Pressekonferenz, den Roundtable, Kundenbesuche oder das Mitarbeitergespräch nie ganz ersetzen können. Denn bei diesen Aktivitäten geht es neben dem Inhalt eben immer auch um den persönlichen Kontakt zwischen Unternehmensvertretern und ihren Gesprächspartnern. Und dieser lässt sich oft am besten pflegen, wenn man sich persönlich trifft. Wird Web-Collaboration jedoch als zusätzliches Tool verstanden und eingesetzt, kommen seine Vorteile voll zur Geltung.

Vertrieb und Marketing

Der Einsatz von Webinaren in Vertrieb und Marketing setzt sich immer mehr durch und erweist sich als äusserst effiziente Form der Ansprache und serviceorientierten Betreuung von Interessenten und Kunden. Im Leadgenerierungsprozess zeigen Webinare und Webkonferenzen ihre volle Stärke. Gerade KMU können mit diesem Instrument einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erzielen und vergleichsweise flexibel und preiswert einen hohen Servicegrad und eine überzeugende Vermittlung von Vorteilen ihrer Produkte und Lösungen realisieren.

Fazit

Der hohe Nutzen bei geringem Aufwand spricht dafür, dass die Verbreitung von Webinaren und Webkonferenzen in Zukunft deutlich steigen wird. Auch die Märkte besitzen noch viel Wachstumspotenzial. Insbesondere der US-amerikanische Markt ist dem schweizerischen um rund vier Jahre voraus. Web-Collaboration erhält dort immer mehr von einer breiten Öffentlichkeit Beachtung. Ausserdem werden Anwendungsmöglichkeiten, die hierzulande noch als Vision gelten, bereits umgesetzt und verändern die Arbeitswelt zusehends. Geschäftliche Reisen können – wo nicht unbedingt nötig – dank heute verfügbaren Technologien gleichwertig ersetzt, vereinfacht oder mit Zusatznutzen angereichert werden. Das klassische Teamwork, wie wir es heute kennen, ist im Wandel.

Quelle: http://www.blickpunktkmu.ch/index.php?go_art=1106&go_cap=61&go_cinf=1

16. September 2010

Flexiblere Arbeitswelt durch Webkonferenzen

Kategorie: Webkonferenz, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

IKT-Lösungen haben wesentliche Veränderungen in der Arbeitswelt verursacht. Webkonferenzen und Online-Support können Unternehmen wirtschaftliche Vorteile verschaffen.

Nicht jede vermeintliche Hard- oder Software-Innovation hat eine so nachhaltige Wirkung wie das Internet oder die mobile Kommunikation. Eines der derzeit wichtigen Trendthemen heißt Web-Collaboration und ist die Antwort der IT-Industrie auf die steigende Anforderung nach der Flexibilisierung der Arbeitswelt. Zugleich sparen Webkonferenzen und Online-Support den Unternehmen Zeit und Kosten und verschaffen spürbare Wettbewerbsvorteile. Während in Nordamerika bereits seit Jahren Arbeitsmeetings in Unternehmen aller Größenordnungen wie selbstverständlich über das Internet durchgeführt werden, nutzen in Europa und Österreich bisher vor allem große Unternehmen diese Technologien. Die angebotenen Lösungen sind heute bereit, auch in der Breite im Mittelstand, bei Kleinunternehmen und sogar Freiberuflern zum Einsatz zu kommen. Niedrige monatliche Kosten als Software-as-a-Service führen zu einer raschen Amortisierung.

Kombination der Disziplinen
Der Austausch von Dokumenten über das Internet ist ebenso wenig neu wie die Nutzung von Audiokonferenzen. Auch teure Videokonferenzsysteme sind in Vorstandsbüros und einzelnen Meetingräumen der Großunternehmen Standard. Die Innovation und Stärke der Webkonferenzen liegt jedoch in der ständigen Verfügbarkeit und der unkomplizierten, visuellen Echtzeitkommunikation. Erst die Kombination der Disziplinen, vom Teilen der Bildschirmansicht über die Audiokonferenz bis hin zur Übertragung der Webcam-Videobilder der Sitzungsteilnehmer macht Web-Collaboration zum »Schweizer Messer« der internetbasierten Kommunikation.

In wenigen Sekunden einfach eine virtuelle Sitzung initiieren zu können, sei es mit Kollegen im eigenen Unternehmen oder mit Kunden über mehrere Kontinente hinweg, ist ein unschlagbarer Vorteil dieser preiswerten Technologie. Eine Internetverbindung, gerne auch über WLAN oder Mobilfunk, ist die einzige Voraussetzung.
Die Chancen dieser Technologie für eine Flexibilisierung der Arbeitswelt und eine bessere Verbindung von Arbeit und Familie sind ebenso greifbar wie deren Nutzen für einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Wenn der Unternehmer Betriebsprozesse optimieren und Kosten senken kann, dürfte sich Web-Collaboration dauerhaft in die Spitzengruppe der IKT-Lösungen einreihen, die Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändert und verbessert haben.

Quelle: http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=130056&n=2

2. September 2010

Realtime Collaboration (Teamarbeit in Echtzeit)

Kategorie: Videokonferenz, Webkonferenz, Realtime Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Realtime Collaboration ist, so modern es klingt, keine ganz neue Erfindung. Die “Zusammenarbeit in Echtzeit” ist schon seit Ende der Jungsteinzeit gebräuchlich.

Ein überaus erfolgreiches Modell also, das allerdings mit Einschränkungen der Mobilität auskommen muss: Es funktioniert nur so lange, wie sich alle Mitglieder einer Arbeitsgruppe am selben Ort befinden. Dies stellte auch nach Ende der Steinzeit lange Zeit kein Problem dar, aber in einer zunehmend weltweit agierenden Ökonomie mit verteilten Teams wird die Ortsabhängigkeit zu einem echten Hindernis.

Bisher bildeten asynchrone Kommunikationsmittel wie Brief oder E-Mail das Rückgrat der geschäftlichen Kommunikation. Wer aber in Echtzeit kommunizieren wollte, musste auf das Telefon zurückgreifen, das wiederum nur eine sehr reduzierte Art der Zusammenarbeit erlaubt. Zusammenarbeiten heißt ja nicht nur sprechen und hören, sondern auch zeigen, sehen und lesen. Gerade auf operationeller Ebene stehen Dokumente, Arbeitsunterlagen, Pläne, Statistiken, Tabellen oder auch Fotos im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit und an diesen kann man am Telefon nicht und per E-Mail nicht in Echtzeit gemeinsam arbeiten.

Für eine gemeinsame Arbeit müssen verteilte Teams wirklich gleichzeitig an ein und derselben Sache arbeiten können. Dafür musste man die Ortsgebundenheit letzten Endes in eigener Person aufheben – einer der Partner musste sich physisch zu den anderen begeben. Für manche Aufgaben mag das nach wie vor unerlässlich sein – weshalb Geschäftsreisen auch nicht aussterben werden. Für viele Aufgaben ist dieser physische Ortswechsel aber einfach unangemessen und ineffizient, denn das Verhältnis zwischen effektiver Arbeitszeit und der Zeit, die für An- und Abreise erforderlich ist, ist umso ungünstiger, je einfacher und alltäglicher die Aufgaben sind. Wenn man für jede noch so kleine Besprechung reisen muss, wird man diese Meetings zwangsläufig auf das Allernotwendigste beschränken. Und sich mit anderen Kommunikationsformen zufrieden geben müssen – also doch E-Mail statt Zusammenarbeit.

Die vom Internet geprägte Welt hat aber nicht nur einen enormen Bedarf an ortsunabhängiger Zusammenarbeit in Echtzeit hervorgebracht, sie bietet auch Technologien, mit denen sich die Anforderung bewältigen lässt. Video- und Webkonferenzen bringen heute ortsunabhängig virtuelle Teams zusammen und ermöglichen es, dass die Teilnehmer gemeinsam und zur gleichen Zeit an Dokumenten arbeiten, an Präsentationen, Kalkulationen oder Schriftstücken.

Bisher liegt bei Webkonferenzen der Fokus noch auf der Büroarbeit. Damit werden die Möglichkeiten der Realtime Collaboration allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft. Denn auch in der Industrie lassen sich virtuelle Teams in Echtzeit zusammenführen. Etwa beim Support von Anlagen, wenn auswärtige Experten schnell in eine Problemlösung einbezogen werden. Sie können sich dabei direkt in die Anlagensteuerung einklinken, per Webkonferenz Informationen austauschen und ihren Kollegen vor Ort über die Schulter schauen. Der Kundendiensttechniker muss damit nicht extra anreisen, sondern kann sofort aus der Ferne tätig werden. Ein wertvoller Zeitgewinn, der ganz unabhängig von Reisekosten nicht hoch genug veranschlagt werden kann. Und auch in Fällen, in denen eine Servicetätigkeit unerlässlich ist, kann die Arbeit durch eine vorherige Problemklärung via Webkonferenz wesentlich effizienter werden: Der Techniker hat dann eben schon die richtigen Ersatzteile dabei, hat sich eventuell das nötige Know-how beschafft und weiß schon wo er ansetzen muss. Hersteller von wartungsintensiven Lösungen können ihren Kundendienst auf diese Weise sehr viel effizienter organisieren und ihren Kunden einen besseren Support anbieten. Da die Technik auf Basis des Webs funktioniert, benötigt man auch keine besondere Infrastruktur, mehr als einen PC braucht man nicht. Auch die Software wird über das Web genutzt, so dass man nichts installieren oder warten muss. Dementsprechend stehen die Kosten einer solchen Lösung in keinem Verhältnis zu denen eines Vor-Ort-Einsatzes.

Realtime Collaboration ist damit eine Antwort auf die sich ständig beschleunigenden Geschäftsprozesse, die ihrerseits von räumlichen Grenzen unabhängig sind.

Quelle: http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=129686&n=2&n2=5

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