Die Zentrale in Deutschland, zwei Konstrukteure in den USA, der Zulieferer in Österreich und der Kunde ist sowieso ständig unterwegs und schlecht erreichbar: Die eigentliche Herausforderung in der heutigen Entwicklung ist weniger das Produkt, sondern vielmehr die Frage, wie man mit einem weltweit verteilten Team effizient und gut zusammenarbeiten kann.Â
Global agieren ist leichter gesagt als getan, wenn die Beteiligten für ein persönliches Meeting erst in den Flieger steigen müssen. Andererseits lassen sich viele Punkte am Telefon oder per E-Mail nur unzureichend klären – und die Effizienz bleibt auf der Strecke. Das wirkt sich besonders gravierend in der Produktentwicklung aus. Gerade hier ist Schnelligkeit gefragt, um ein neues Produkt ebenso früh wie ausgereift auf den Markt zu bringen und damit an der Spitze mitmischen zu können.Â
Virtueller MeetingraumÂ
Zahlreiche Unternehmen nutzen für die nahtlose Zusammenarbeit daher Webkonferenz-Software: Die Teilnehmer treffen sich mit wenigen Klicks im virtuellen Meetingraum und schauen sich gemeinsam Projektpläne oder Zeichnungen an. Gleichzeitig sind sie per VoIP oder Telefonkonferenz miteinander verbunden und können sich über eine Webcam sogar sehen. So können sie nun genau besprechen, wo Modifikationen notwendig sind. In Plänen oder in Tabellen werden Änderungen direkt eingetragen, so dass am Ende eine neue, verbindliche Version existiert. Die Dateien werden über einen Dateitransfer sofort an die Teilnehmer übermittelt.Â
In Entwicklungsprojekten sind Webkonferenzen auf drei Ebenen sinnvoll:Â
1. Im eigentlichen Konstruktionsprozess: Mit Zeigepfeil und integriertem Whiteboard können die beteiligten Entwickler in CAD-Zeichnungen punktgenaue Markierungen setzen, Ideen einbringen und Konstruktion damit weiterentwickeln. Â
2. In der Abstimmung mit dem Kunden: Die Projektleiter können die Lastenhefte mit dem Kunden nicht nur durchsprechen, sondern auch gleich gemeinsam editieren. Am Ende steht ein von beiden Seiten akzeptiertes Dokument. Eine Zusammenführung unterschiedlicher Versionen entfällt.Â
3. Im eigentlichen Projektmanagement: Im regelmäßigen Statusgespräch haben alle Beteiligten dasselbe Dokument vor Augen, so dass jeder sofort sieht, wer wofür verantwortlich ist. Fristen und Zuständigkeiten werden verbindlich und für alle sichtbar festgelegt – Missverständnisse sind wirksam ausgeschlossen.Â
Höhere Effizienz, mehr MarktvorteileÂ
Webkonferenzen bringen mehrere Vorteile mit sich: Je nach Projektgröße und Entfernung der Beteiligten kann das Unternehmen alleine an Reisekosten mehrere Tausend Euro sparen. Die Mitarbeiter wiederum können die gewonnene Zeit in die tatsächliche Entwicklung des Produkts investieren. Der weitaus größte Vorteil jedoch ergibt sich aus der höheren Effizienz: Dank der kürzeren Projektlaufzeit kann das Unternehmen mit dem neuen Produkt früher auf den Markt gehen und sichert sich dadurch klare Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz.
(pressebox) Berlin, 12.02.2010, Die Erfolgsgeschichte der green IT World 2009 möchte der BITKOM in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG und dem Bundesumweltministerium fortschreiben: 2010 wird das ganze Spektrum der grünen IT gezeigt. Der Bedarf für eine umfassende Leistungsschau der ITK-Industrie ist in den vergangenen Monaten weiter gestiegen: Denn Green IT bietet gerade in Krisenzeiten eine hervorragende Möglichkeit, Kosten zu reduzieren. Doch es geht nicht nur ums Geldsparen. Mit innovativen ITK-Technologien kann der Klimawandel eingedämmt werden. Deshalb ist die konsequente und umfassende Aufklärung zum Thema Energie- und Ressourceneffizienz für den Klimaschutz unerlässlich.
Im kommenden Frühjahr wird das Thema green IT in gewohnter Qualität aber erhöhter Intensität präsentiert. So wird es auf der “CeBIT green IT” 2010 die gleiche professionelle wie individuelle Betreuung geben. Das Konzept für 2010 sieht neben themenfokussierten Ausstellungsflächen wieder ein zentrales Forum vor, auf dem zum vierten Mal die Jahreskonferenz Green IT des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamts und des BITKOM ausgerichtet wird. Für die richtigen Besucherströme zu den green IT-Lösungen sorgen Vortragsmöglichkeiten, Presseaktivitäten, High-Level-Diskussionsrunden, Veranstaltungen mit großen ITK-Anwendern, Besucherführungen und die Einbindung in das Partnerlandprogramm.Â
Warum für jede Besprechung mit dem entfernten Geschäftspartner auf Geschäftsreise gehen? Weshalb aufwendig zum Kommilitonen fahren, um das Referat auszuarbeiten? Längst gibt es wunderbare, professionelle und preisgünstige Lösungen, um all dies online zu machen. So werden Fahrtkosten gespart, Zeit kann besser genutzt werden und jeder bleibt in seiner gewohnten Arbeitsumgebung.Â
Onlinemeeting/Webkonferenz: Die neue, bessere Art der BesprechungÂ
Die Geschäftswelt wächst, die Anforderungen werden stetig neu definiert. In einer solchen Zeit ist es wichtig, ständig mit Kunden oder Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben. Nicht immer reicht ein Telefonat oder eine E-Mail aus um ein Thema ausreichend zu besprechen. Ist der Firmensitz des Geschäftspartners oder des Kunden weit entfernt oder sogar auf einem anderen Kontinent, ist es nicht immer ohne weiteres möglich ein persönliches Meeting zu vereinbaren. Die Terminkalender sind nicht selten auf beiden Seiten voll gefüllt und allein die Suche nach einem passenden Termin kann dadurch schon aufwendig werden.Â
Gerade bei sehr engen Zusammenarbeiten an gemeinschaftlichen Projekten ist ein regelmäßiger Austausch aller Beteiligten essenziell um wirklich effizient zu arbeiten und das jeweilige Projekt voran zu bringen. Mit steigender Anzahl der Beteiligten sinkt hier die Effizienz einer Telefonkonferenz deutlich ab. Einen Ausweg bieten regelmäßige Geschäftsreisen zu Kunden und Partnern, die Folge sind jedoch stetig steigende Reisekosten. Besonders bei vergleichsweise „kurzen“ Meetings sinkt hier jedoch der Kosten – Nutzen – Faktor.Â
Einen Ausweg, der zugleich auch die anfallenden Reisekosten merkbar senken kann, bieten an dieser Stelle Online Meetings. Nicht nur für größere Unternehmen bieten sie eine interessante Alternative. Auch für mittelständische Unternehmen liegt in ihnen die Möglichkeit ständig mit jedem Ansprechpartner in Kontakt zu treten und effizient über die aktuelle Zusammenarbeit zu sprechen.Â
Geringe Kosten und räumlich ungebundenÂ
Doch die Vorteile von Online Meetings liegen nicht nur in ihren geringen Kosten. Die räumliche Ungebundenheit ermöglicht spontane Meetings zu jeder Zeit, unabhängig von der Fülle der beteiligten Terminkalender. Ein Online Meeting kann kurzfristig und ohne größeren Aufwand angesetzt und durchgeführt werden. Die hohe Effizienz des Online Meetings liegt dabei vor allem in der Verbindung einer Telefonkonferenz mit einer Präsentation, wie sie beispielsweise auch in persönlichen Meetings durchgeführt werden kann. Durch die bildliche Untermalung der jeweiligen Fakten und Argumente kann das Meeting von allen Beteiligten gut verfolgt und mitgestaltet werden. Die Ergebnisse des Meetings können dadurch trotz der räumlichen Entfernung mit denen eines persönlichen Meetings mithalten.Â
Durch die kostengünstige und zudem unkomplizierte Alternative der Webkonferenz können Gespräche deutlich öfter angesetzt werden und so das Voranschreiten des Projektes positiv beeinflusst werden. Auch enge Zeitpläne können bedeutend einfacher eingehalten werden. Selbst wenn das Team durch weitere Projekte auf verschiedene Orte verteilt ist, über ein Web – Meeting können dennoch die nächsten Schritte in anderen Projekten besprochen werden. Vor allen bei kurzfristigen und so nur bedingt vorhersehbaren Ereignissen kann ein so unproblematisches Meeting schnell die gröbsten und dringendsten Entscheidungen herbeiführen.Â
Die verschiedenen Möglichkeiten des Online Meetings stehen dabei schon heute den persönlichen Meetings in nichts nach. Egal ob spontane (Ad hoc), geplante (Scheduled) oder wiederkehrende (Recurring) Meetings, sie alle können auch als Online Meetings abgehalten werden. Nicht bei allen Anbietern der notwendigen Technik für Online Meetings hat man jedoch die Wahl zwischen allen drei Meeting – Formen, so dass die ggf. bereits im Vorfeld der Auswahl mit bedacht werden sollte.Â
Durch die hohen Standards im Hinblick auf die Sicherheit bei den einzelnen Anbietern, sinken die Einschränkungen für die online durchgeführten Meetings zusätzlich. Selbst Vertragsverhandlungen mit einem neuen Kunden oder auch einem weiter entfernt sitzenden Mitarbeiter sind durch die Sicherheitsmaßnahmen unbedenklich. Eine Vielzahl von angebotenen Funktionen macht das Online Meeting auch für die „internen“ Meetings eines Unternehmens interessant. Es muss immer weniger Rücksicht auf den aktuellen Standort der zwingend erforderlichen Teilnehmer für ein Meeting genommen werden. Dadurch erhöhen sich nicht nur die Möglichkeiten für die Durchführung des Meetings selbst sondern auch die Effizienz, was wiederum den Erfolg eines Projektes und damit den Erfolg des Unternehmens beeinflussen kann. «…»
Laut neuer Studie auch Produktivitätsgewinn und besseres UnternehmensimageÂ
Mannheim, 18. Januar 2010-09:30- Der Begriff Green IT umfasst neben der energieeffizienten und umweltschonenden Produktion und Entsorgung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auch die Emissionsreduzierung durch die Nutzung von IKT. So nutzen mittlerweile mehr als die Hälfte der Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft beispielsweise Telefonkonferenzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Eine ganze Reihe von Unternehmen greift hierzu auch auf Net-Meetings und Videokonferenzen zurück. Größter Vorteil von Green IT ist für die Unternehmen die Senkung der Betriebskosten, gefolgt von Effizienz- und Produktivitätsgewinnen sowie positiven Effekten für das Unternehmensimage. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im Dezember 2009 durchgeführt hat.Â
Der Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft umfasst die IKT-Dienstleister (Unternehmen der Branchen Software und IT-Dienste, IKT-Fachhandel sowie Telekommunikationsdienste) und die wissensintensiven Dienstleister (Unternehmen der Branchen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Architekturbüros, technische Beratung und Planung, Forschung und Entwicklung sowie Werbung). „Während sowohl IKT-Dienstleister als auch wissensintensive Dienstleister die Senkung der Betriebskosten als größten Vorteil von Green IT bezeichnen, gehen ihre Ansichten bezüglich der weiteren Rangfolge auseinander“, sagt Miruna Sarbu, Wissenschaftlerin am ZEW. „So steht bei den IKT-Dienstleistern bei den Vorteilen der Nutzung von Green IT ein positives Ansehen des Unternehmens an zweiter Stelle während die wissensintensiven Dienstleiser Produktivitätseffekten und Effizienzgewinnen diesen Platz im Ranking zuweisen.“Â
Bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien für Konferenzen und Besprechungen anstelle von Dienstreisen setzen die Teilbranchen der Dienstleister der Informationsgesellschaft ebenfalls unterschiedliche Akzente. So werden Telefonkonferenzen mit Abstand am häufigsten genutzt. Außer den IKT-Händlern geben alle Branchen an, am zweithäufigsten Dienstreisen durch Net-Meetings zu ersetzen. Auf Videokonferenzen wird, mit Ausnahme des IKT-Handels, in allen Teilbranchen am wenigsten zurückgegriffen. Die Telekommunikationsdienstleister nutzen alle drei Kommunikationsformen am stärksten, die Architekten am geringsten.Â
Im Zeitalter von Wirtschaftskrise, Klimawandel und Schweinegrippe gibt es        Â
zunehmend Argumente für virtuelle Meetings als Ersatz für Geschäftsreisen. Die leistungsfähige Technik dafür ist da: Video-, Web- oder Telefonkonferenzen bieten heute echte Alternativen, inklusive hochprozentiger Einsparungen. Wann sich welche Lösungen lohnen, ist allerdings der Betrachtung wert.
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Im Juli 2008 demonstrierte der britische Umweltminister, dass es auch anders geht: Er hielt seine Hauptrede auf dem Klimagipfel in Sydney via Videokonferenz und reiste dazu nicht aus London an. Ein Exempel mit programmatischem Signal: 60 Stunden Reisezeit und 6,2 Tonnen CO2-Belastung sparte diese Aktion ein, hieß es. Eine Studie der European Telecommunications Network Operators Association (ETNO) zusammen mit WWF (World Wide Fund For Nature) hat solchen Klimanutzen bereits vor Jahren hochgerechnet: Würden zum Beispiel 5 bis 30 Prozent der Geschäftsreisen in Europa durch Videokonferenzen ersetzt, ließen sich 5,59 bis 33,53 Millionen Tonnen CO2 einsparen.
Studie: 20 Prozent weniger Reisekosten durch Videokonferenzen Auch der Effekt für das Travel Management ist groß: Im Rahmen eines Online-Panels des internationalen Service-Providers Easynet Global Services und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung wurden im Jahr 2008 europaweit 716 geschäftsreisende Fach- und Führungskräfte befragt - mit interessanten Ergebnissen. So betrachteten die Befragten 19 Prozent des Zeitaufwands für eine Geschäftsreise als Verschwendung. Lediglich 55 Prozent der gesamten Reisezeit ließe sich im Durchschnitt für effektives Arbeiten nutzen. Dennoch seien Geschäftsreisen aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Darum wäre die Kombination mit Videokonferenzen die optimale Lösung.
Durch deren Einsatz können sich Einsparungen von mehr als 20 Prozent der Reisekosten ergeben, schätzten mehr als die Hälfte der Befragten. Daneben wurden schnellere Reaktionszeiten und Entscheidungsfindungen sowie die überregionale Erreichbarkeit als wichtigste Vorteile von Videokonferenzen genannt. Bemerkenswert am Standort Deutschland: Beim Einsatzzweck von Videokonferenzen rangieren dort Teambesprechungen an erster Stelle und nicht - wie europaweit - Geschäftsführersitzungen. Virtuelle Meetings haben ihren exklusiven Anstrich hierzulande also schon abgestreift und werden vor allem zu Projektbesprechungen, Sitzungen und Tagungen mit Kunden sowie Krisensitzungen und Schulungen anberaumt.
Videokonferenzen: Von der Low-Cost- zur Full-Service-Lösung Für Unternehmen gibt es immer mehr Möglichkeiten, eine passende Form dieser Videokommunikation zu finden. Die Vielzahl der verschiedenen Systeme und Angebote lässt sich in drei grundsätzliche Kategorien unterscheiden:
Desktopbasierte Systeme: Einfache, selbstorganisierte Videokonferenzen mit Zusammenschaltung weniger Teilnehmer lassen sich heute schon über einen PC anhand einer Software, Webkameras, Headset bzw. Lautsprecher und Internetzugang durchführen. Der Kostenaufwand dafür ist relativ gering, jedoch ist für die Systemadministration, technische Steuerung und das Troubleshooting selbst zu sorgen.
Professionelle Videokonferenzsysteme: Diese selbstorganisierten Videokonferenzen werden in einem separaten Raum mit speziellen Geräten durchgeführt. Inzwischen ist dies auch in High-Definition-Qualität möglich. Auch hier sind Administration, technische Steuerung und Troubleshooting selbst sicherzustellen.
Rundum-Service Videokonferenzsysteme (HD-Qualität): Die lebensechte Übertragung per Video und Ton findet in einem separaten Raum mit speziellen Geräten statt. Dazu gehört ein Dienstleister, der einen Rundum-Service zur Videokonferenz liefert (inklusive Concierge-Service für Terminplanung, Support und Monitoring).
In allen Fällen dieser ISDN- oder IP-basierten Techniken lassen sich zeitgleich Präsentationen über den Bildschirm vorführen, Dateien gemeinsam bearbeiten, Videosequenzen live einspielen und die gesamte Konferenz aufzeichnen. Manche Anbieter bieten komplett ausgestattete Videokonferenzstudios vielerorts und auch zur kurzzeitigen Miete als 24-Stunden-Service an. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Durchführung der Konferenz in professionellen Händen liegt. So lassen sich gegebenenfalls auch Firmenstandorte länderübergreifend zusammenschalten, ohne dass dort technisches Equipment anzuschaffen ist.
Selbst Regie führen oder Service beauftragen? Der vor allem kostengünstige Charme einer selbstorganisierten Videokonferenz-Lösung verblasst oft angesichts der vielen technischen Tücken und dem dafür nötigen Spezial-Know-how. Hier wird auch die professionelle IT-Abteilung eines Unternehmens auf die Probe gestellt. Die passende Übertragungsbandbreite, das optimale und standortübergreifende Zusammenspiel von Geräten, Software und Sicherheitseinrichtungen (Firewall), die Zuverlässigkeit des Systems samt sofortigem Troubleshooting während einer Live-Konferenz - diese Dinge gilt es sicherzustellen. Sonst kann die Anwendung nicht nur im Unternehmen leicht an Akzeptanz verlieren und die oftmals angestrebte positive Außendarstellung misslingen. Gerade wer sich ein Videokonferenzsystem selbst anschafft, setzt damit hohe Investitionen aufs Spiel.
Denn auch wenn eine Videokonferenz heute Spektakuläres bieten kann, haben professionelle Systeme ihren Preis. Kosten einfache Videokonferenz-Software lediglich drei- bis vierstellige Beträge, so können leistungsfähige Gruppenkonferenzlösungen über 20.000 Euro und sogenannte Telepräsenzsysteme in HD-Qualität 300.000 Euro erreichen, dann meist inklusive separatem Konferenzraum und Full-Service. Professionelle Anbieter stellen für Unternehmen deshalb ein individuelles Rechenszenario auf, wann sich welches Videokonferenzsystem jeweils bezahlt macht (etwa durch Reduzierung von Geschäftsreisen); oft wird dabei auch die Verminderung von CO2-Emissionen einbezogen. Unterm Strich lässt sich darum schlussfolgern: Wer über Business-Videokonferenzlösungen nachdenkt, sollte sich beraten lassen.
Oft eine Alternative: Telefon- und Webkonferenzen Die Vorteile der Videokommunikation werden in der Geschäftswelt zunehmend gesehen: Laut Easynet-Studie setzt bereits über ein Viertel der Befragten professionelle Videokonferenz-Systeme ein oder plant sie einzusetzen. Noch häufiger kommen in der Praxis jedoch Telefon- oder Webkonferenzen zum Einsatz. Den Grund dafür nennt Jo-achim Hamburger, Group Travel Manager bei Electrolux, einem der führenden internationalen Hersteller von Haushaltgeräten: „Oft ist eine Visualisierung der Konferenzteilnehmer unnötig - vor allem, wenn sie sich bereits kennen. Allein im Travel Management konferieren wir deshalb vier- bis fünfmal pro Woche auch länderübergreifend über Telefon und Web, das genügt für kürzere Besprechungen und den Austausch von Informationen und Dateien.”
Während bei solchen wiederkehrenden Meetings von Arbeitsgruppen die Audio- und Webkommunikation überwiegt, kommen Videokonferenzen lediglich bei High-Level-Meetings etwa des Top-Managements zum Zuge. Auch für Kick-Off-Meetings, wo es auch um das gegenseitige Kennenlernen geht, eigne sich die reine Audiokommunikation nicht, so Jo-achim Hamburger. Und bei der Kundenkommunikation setzt Electrolux vor allem auf den „klassischen” persönlichen Kontakt. Diese Strategie wird seit gut vier Jahren verfolgt und hat nach Aussage von Jo-achim Hamburger Erfolg: Das Unternehmen konnte seine Geschäftsreisen im Jahr 2008 etwa um die Hälfte reduzieren. „Dabei sorgen die Web-Meetings für eine Einsparung von 20 Prozent”, schätzt der Travel Group Manager. «…»
Online-Schulungen - Immer, wenn Vor-Ort-Trainings zu teuer sind
Sollen Trainingsteilnehmer aus verschiedenen geographischen Regionen gemeinsam geschult werden, steigen die Kosten für Vor-Ort-Trainings aufgrund der Entfernungen schnell in schwindelerregende Höhen. Webinare bieten hier eine effiziente und günstige Alternative. So können sogar Teilnehmer auf verschiedenen Kontinenten gleichzeitig im Rahmen einer Online-Schulung beispielsweise in der Bedienung einer Software geschult werden. Softwareschulungen: Live und in Farbe statt grauer Theorie Papier ist geduldig; Nutzer sind es nicht. Der richtige Umgang mit Softwareprogrammen setzt voraus, dass der Nutzer sie im wörtlichen Sinne “begriffen” hat, also das Programm unter Anleitung selbst ausführt. Über Webinar-Lösungen und Desktop Sharing ist das kein Problem, sofern sie die Übergabe der Maus- und Keyboard-Kontrolle an jeden Teilnehmer ermöglichen. Die Teilnehmer der Online-Schulung führen der Reihe nach die gewünschten Bedienschritte selbst aus. Durch sofortiges Korrigieren eventueller Fehlbedienungen wird eine viel steilere Lernkurve erreicht. PC-Support-Kosten reduzieren Gut geschulte PC-Anwender können nicht nur schneller den maximalen Nutzen aus einem Produkt ziehen, sie verursachen auch weniger Support-Kosten; und wenn es mal echten Hilfe-Bedarf gibt, startet der Support-Mitarbeiter einfach ein Online Meeting mit dem Kunden. Über Desktop Sharing zeigt der Kunde im Online- Meeting seinen Desktop und übergibt zusätzlich die Keyboard- bzw. Maus-Kontrolle an den Support-Mitarbeiter, der das Problem direkt auf dem Kunden-Desktop löst.
Web Conferencing ist eine Form der Echtzeit-Zusammenarbeit (Real Time Communication, Real Time Collaboration, RTC). Synonym werden oft die Begriffe Web Conference, Web Konferenz, Online Conference, Online Konferenz und Online Meeting benutzt.
In einer Web Conference sehen alle Teilnehmer einer Web Konferenz über das Internet denselben Inhalt. Einfache Web Conferencing Systeme laden zu diesem Zweck als Bilder abgespeicherte Folien bzw. Screenshots auf einen zentralen Server und stellen diese Bilder zum Download über einen Browser bzw. eine Verbindungssoftware zur Verfügung. Moderne Web Conferencing Systeme fokussieren sich inzwischen auf die Übertragung von Bildschirminhalten in Echtzeit (auch bekannt unter der Bezeichnung Desktop Sharing, Application Sharing, Screen Sharing und Bildschirmübermittlung).Â
Welche Vorteile bietet Web-Conferencing?Â
Der Hauptvorteil von Web Conferencing ist die Einsparung von Reisezeit und Reisekosten. In der heutigen Arbeitswelt sind Besprechungen an der Tagesordnung. Durch die starke Arbeitsteilung ist eine ständige Kommunikation zwischen Team-Mitgliedern sowie externen Beteiligten notwendig. Da die meisten Unternehmen heutzutage aber nicht mehr nur lokal tätig sind, sondern überregional oder sogar weltweit Geschäftsbeziehungen unterhalten, ist eine effektive Kommunikation der beteiligten Personen notwendig.
Ein persönliches Treffen vor Ort ist sicherlich eine effektive Kommunikationsmethode, allerdings in der Regel verbunden mit erheblichen Kosten. Diese Kosten setzen sich einerseits durch die tatsächlichen Ausgaben für Transportmittel (Bahn, Flugzeug, Auto) und Besprechungsräumen zusammen, andererseits aber auch durch die Zeit die den Beteiligten durch Anreise und Abreise verloren geht. Letzteres ist in vielen Fällen der größere Kostenblock, wenngleich dieser oft nicht explizit in die Kalkulation einbezogen wird.
Web Conferencing nutzt das Internet und moderne Software-Technologie um dieses Problem zu lösen. Web Conferencing Systeme ermöglichen Personen an verschiedenen Orten die virtuelle Zusammenarbeit in Echtzeit – ohne Reisen. Neben der sofortigen Einsparung von Kosten und dem Zeitgewinn, unterstützt Web Conferencing auch indirekt den Umweltschutz, denn weniger Reisen bedeutet auch weniger CO2-Ausstoß. Somit ist die Nutzung von Web Conferencing Tools auch umweltfreundlich (Green IT).Â
Eine Frage der Verantwortung: Mit Online-Meetings CO2-Ausstoß reduzieren
Gutes tun und Geld sparen: Statt bei jeder Gelegenheit ins Flugzeug zu steigen, können Unternehmen in vielen Fällen Meetings in Form von Webkonferenzen durchführen. So lassen sich Reisekosten reduzieren – und Unternehmen können sich auch mit einer auf Nachhaltigkeit ausgelegten Umweltphilosophie profilieren. Prestige 2.0: Nichtfliegen als gelebte Corporate Social Responsibility Fliegen zu Geschäftsterminen gilt noch immer als schick. Doch laut IBM Travel footprinting verursacht der Geschäftsreise- und Transportsektor 27% der Treibhausgasemissionen. Obwohl nach der Studie Economist Intelligence Unit Report die meisten Entscheider in Unternehmen Webkonferenzen als gute Alternative bezeichnen, haben nur wenige Unternehmen virtuelle Konferenzen in ihre alltägliche Arbeitsorganisation integriert. Online-Meetings bieten Unternehmen daher eine einfache Möglichkeit, sich als Vorreiter zu präsentieren – durch eine nachhaltige, CO2-neutrale Meeting-Kultur. «…»