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14. September 2011

Universelle Video Collaboration mit neuer umfassender Software-Infrastruktur von Polycom

Die neue Polycom RealPresence Plattform arbeitet mit der breitesten Auswahl an Business-, Video-, Mobil- und Social Networking-Applikationen

Polycom, Inc. (Nasdaq: PLCM), der weltweit führende Anbieter von standardbasierter Unified Communications (UC), gibt die Einführung der Polycom® RealPresenceâ„¢ Plattform bekannt – der umfassendsten Software-Infrastruktur für die universelle Video Collaboration.

Die Polycom RealPresence Plattform (vormals Polycom UC Intelligent Infrastructure) ist die Software-Infrastruktur, die die marktführenden HD-Telepresence- und Videolösungen von Polycom umfasst. Durch den einzigartigen Ansatz der offenen Standards ermöglicht die Polycom RealPresence Plattform die Integration von Hunderten von Unified Communications- und Social Networking-Anwendungen, wie Microsoft Lync 2010â„¢, IBM Sametime® und die Social Business-Plattform von Jive. Zusätzlich ist die RealPresence Plattform in die Kernnetzwerks- und Sicherheitsinfrastruktur für die sichere Zusammenarbeit mit beliebig vielen Personen über heterogene Netzwerke integriert, wobei hier bis zu 50 Prozent weniger Bandbreite genutzt wird als bei anderen Lösungen. Darüber stellt die neue Polycom-Plattform Sicherheit, Zuverlässigkeit, Management und eine hohe Skalierbarkeit bereit, um Videokommunikation als Cloud-basierte Services für Großunternehmen, mittelständische und kleine Unternehmen und für Endverbraucher zu unterstützen.

Polycom RealPresence Plattform treibt die Einführung und ROI an

Die heutige Ankündigung der RealPresence Plattform ist eine Schlüsselkomponente in Polycoms Softwarestrategie, die das „Unified“ in Unified Communications bringt. Unified Communications erfordert offene standardbasierende Software-Interfaces und -Integration, damit Anwendungen, Systeme, Netzwerke und videofähige Geräte von verschiedenen Herstellern nahtlos miteinander interagieren können. Bedienerfreundlichkeit auf der Basis von Interoperabilität fördert die Einführung, da die User eine Face-to-Face Collaboration bei Trainings, Interviews, Produkt-Reviews, Vertriebs- und Partneraktivitäten, Unternehmensmeetings und Events etc. erwarten. Darüber hinaus wächst durch die steigende Mobilität der Arbeitnehmer auch die Nachfrage an skalierbaren Videolösungen. Die Polycom RealPresence Plattform bietet Benutzerfreundlichkeit im gesamten Unternehmen sowie  Carrier-Grade-Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit. Sie unterstützt bis zu 25.000 parallele Sessions und 75.000 Geräteregistrierungen - fünf Mal mehr als jeder andere Anbieter.

Polycom RealPresence Plattform – Komponenten

Die Funktionsmodule der RealPresence Plattform beinhalten:

  • Universal Video Collaboration – Software für Multipoint- Video, -Sprache und Content Collaboration, die zahlreiche Protokolle verbindet, wobei Personen und Inhalte in höchster Qualität zu den geringsten Kosten verbunden werden können.
  • Video Resource Management – Software für das zentrale Management, Monitoring und die Bereitstellung von Video Collaboration über die gesamte Organisation.
  • Virtualization – Software für das Management und die Verteilung von Calls über Collaboration-Networks mit der Skalierbarkeit, Redundanz und Ausfallsicherheit – bis zu 25.000 gleichzeitige Sessions und 7.000 Geräteregistrierungen auf bis zu 64 Videoservern – für die Bereitstellung in weltweiten Unternehmen und über die Clouds
  • Universal Access & Security – Software, die die internen und externen Videokonferenzteilnehmer einfach und sicher verbindet während sie das Erlebnis der Zusammenarbeit optimiert, unabhängig davon, ob sie im Unternehmen, von Unternehmen zu Unternehmen und von einem Unternehmen zum Endverbraucher bereitgestellt wird.
  • Video Content Management – Software für die sichere Videoerfassung (Recording und Playback) wie auch für Content Management, Administration und die Bereitstellung von Video Content.

Integration mit einem umfassenden Partner-Ökosystem, um eine UC-Komplettlösung bereitzustellen

Ein wesentlicher Faktor für die Vollständigkeit der Polycom RealPresence Plattform ist die Integration mit Partnerlösungen in den Bereichen Instant Messaging/ Presence, Telefonie, Web Conferencing, Video Collaboration, Mobile, Social Media, Netzwerke und Sicherheit. Dadurch erhalten Kunden die Möglichkeit, best-of-breed Produkte einer Klasse auszusuchen und können  sicher sein, dass diese zusammenarbeiten. Die Plattform agiert als der zentrale Hub in einer UC-Umgebung und arbeitet mit Kommunikations- und Business-Anwendungen von Hunderten von Anbietern zusammen. Hierzu gehören:

  • IM/Presence und Video Collaboration – Microsoft Lync und IBM Sametime sind in der RealPresence Plattform integriert, so dass Anwender die Video Collaboration einfach und intuitiv in diesen gängigen Lösungen ausführen können. Diese Lösungen ermöglichen Kunden ihre Video-, Sprach-, IM/ Presence und anderen Collaboration-Applikationen auf einer Enterprise Communications-Plattform wie Lync oder Sametime zu konsolidieren. Anwender können einfach und nahtlos über ihre Desktop- und Mobilgeräte auf alle Collaboration-Tools zugreifen. Darüber hinaus kann mit der leistungsstarken Call-Processing-Software von Polycom eine übliche Durchwahl gewählt werden, unabhängig von der Telefonanlage oder dem Gerät, von dem aus der Call erfolgt. Die Konnektivität ist automatisch aktiviert, unabhängig von dem Protokollstandard, dem Gerät, dem Netzwerk oder dem Standort. Für den IT-Manager ist dies ein bahnbrechendes Tool, mit dem sich die Anforderungen der Anwender erfüllen lassen.
  • Call Control – Lösungen von Avaya, BroadSoft, Cisco, IBM, Microsoft Corp. und Siemens, neben vielen anderen Call-Controll-Plattformen, als auch Polycoms HD-Sprachlösungen. Die RealPresence Plattform bietet nahtlose Dial Plan Integration, ein einzigartiges Angebot in der Branche, das die Effizienz der Kunden äußerst vorteilhaft steigert, indem die Endpunkte verschiedener Hersteller verbunden und mehrere Einwahlcodes in einem konsolidiert werden.
  • Web Conferencing – Lösungen von Adobe, Alcatel-Lucent, AT&T, Cisco WebEx, Citrix, IBM, Intercall, Microsoft und WebEx.
  • Mobile – Lösungen für Tablet-PCs von Apple, Motorola, Samsung, HP und weitere; sowie die Android-, iOS- und Windows Phone 7-Plattformen als auch Telco-Zubehöranbieter wie Ericsson, Juniper und Alcatel-Lucent.
  • Social –Polycom integriert HD-Videolösungen in bekannte Social-Business-Plattformen und hat heute eine strategische Partnerscgaft mit Jive kekannt gegeben, um Polycoms HD-Videolösungen in die Social Business-Plattform des Unternehmes zu integrieren. Die gemeinsame Lösung wird es Jive Kunden gestatten, Live Video Chats und auch Group Video Calls abzuhalten. Des Weiteren wird es möglich sein Video Meetings und Nachrichten für das Archiv, Schulungen und weitergehende Zusammenarbeit aufzuzeichnen.

Verfügbarkeit

Alle Komponenten der Polycom RealPresence Plattform sind aktuell über die zertifizieren Channel-Partner von Polycom verfügbar. Weitere Informationen zur RealPresence Plattform finden Sie unter:
http://www.polycom.com/products/uc_infrastructure/realpresence_platform/index.html

17. Januar 2011

Die Zukunft der Collaboration

Kategorie: Cloud Computing, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Die modernen Technologien für die Collaboration sind dabei, die Arbeitsprozesse tief greifend zu verändern. Künftig werden sich mehr und mehr Mitarbeiter in virtuellen Teams organisieren.

Je mehr die Unternehmen das Internet für die Kommunikation nutzen, desto stärker verändern sich die Arbeitsabläufe in den Büros. In allen verwaltenden Tätigkeiten gewinnt die Zusammenarbeit eine andere Qualität: Mitarbeiter können weltweit in einer Weise gemeinsam arbeiten wie dies bisher allenfalls zwei Kollegen möglich war, die sich im selben Büroraum unmittelbar gegenübersaßen. “Collaboration” geht daher weit über die herkömmliche gegenseitige Abstimmung und Information hinaus. Es ist wirklich ein gemeinsames Arbeiten möglich, ortsunabhängig und trotzdem in Echtzeit, flexibel, und multimedial. Die nötige Infrastruktur ist heute fast überall verfügbar und verursacht zudem nur minimale Kosten. Vor diesem Hintergrund lassen sich heute folgende zentrale Trends für die weitere Entwicklung der ausmachen:

  • Etablierung virtueller Teams
  • Integration in Social Media
  • Zunehmend mobile Collaboration
  • Cloud-basierte Collaboration
  • Integration der Technologien

VIRTUELLE TEAMS

Die neuen technischen Möglichkeiten erlauben es, unabhängig von bestimmten Orten multi-polar in Echtzeit zu kommunizieren und damit virtuelle Gruppen aufzubauen, die in den Prozessen ohne weiteres reale Arbeitgruppen ersetzen können. Was die privaten Web-Nutzer mit ihren Communities vorgemacht haben, vollziehen nun die Unternehmen. Sie bilden virtuelle Teams, die sich primär funktionell definieren. Mitglieder solcher virtueller Arbeits- oder Projektgruppen kennen sich oft nur übers Web oder arbeiten ausschließlich im Web zusammen. Insbesondere durch die Globalisierung sind diese Unternehmens-Communities heute bereits weit verstreut. Traditionelle Kommunikationsformen wie Arbeitsbesprechungen oder Mitarbeiterversammlungen lassen sich in diesem Szenario ohnehin nicht mehr oder nur mit sehr hohem Aufwand organisieren.

Damit zeichnet sich schon ein Trend ab: Auf die virtuellen Arbeitsgruppen folgen virtuelle Abteilungen. Am Ende dieser Entwicklung steht das virtuelle Unternehmen, bei denen die Mitarbeiter mobil sind oder im Home Office arbeiten. Natürlich wird nicht jedes Unternehmen ganz in die virtuelle Welt abwandern, aber überall dort, wo die Wertschöpfung sowieso schon in der virtuellen Sphäre erbracht wird, wie zum Beispiel beim Betrieb eines Online-Brokers, werden sich virtuelle Unternehmen etablieren. Je größer das Gewicht virtueller Strukturen in einem Unternehmen ist, desto flexibler ist es und desto besser kann es sich auf Veränderungen einstellen.

Durch die zunehmende Nutzung moderner Collaborations-Technologien wird sich die Arbeit generell von festen Standorten abkoppeln. Diese waren bisher eine technische Notwendigkeit, weil die für die Arbeitsprozesse benötigten Arbeitsmittel eben nur dort verfügbar sein konnten. Die Menschen mussten daher ihren Arbeits- und Kommunikationsmitteln folgen, mit den bekannten Auswirkungen der physischen Mobilität mit einem enormen Zeitverlust und hohen Kosten, sowie zu den gesamtgesellschaftlichen Folgen für Infrastruktur und Umwelt. Heute sind Arbeits- und Kommunikationsmittel in der Lage, den Menschen zu folgen. Diese Entwicklung hat weit reichende Folgen nicht nur für die Arbeitsprozesse, sondern für das gesamte gesellschaftliche Leben.

SOCIAL MEDIA

Die Business-Collaboration ist bereits heute von den Social Media geprägt. Virtuelle Unternehmens-Communities umfassen nicht nur ortunabhängige, digitale Kommunikation, sie vollziehen auf dieser Basis auch immer mehr das nach, was Communities auf Facebook, Linkedin oder Xing bereits auf privater Ebene vorgezeichnet haben. Diese Entwicklung wird sich noch verstärken, künftig werden die Unternehmen nicht nur eigene virtuelle Communities aufbauen, diese werden auch stärker mit den privaten verbunden sein und mitunter mit diesen sogar zusammenwachsen: Private Facebook-Seiten oder Twitter-Account lassen sich nur schwer von denen der Unternehmen trennen. Für die Unternehmen stellt dies eine große Herausforderung hinsichtlich Compliance und Sicherheit dar, denn nicht jeder Unternehmens-Content hat etwas auf einer privaten Seite zu suchen. Hier müssen unternehmensweite Vereinbarungen über die Grenzen getroffen werden.

MOBILE COLLABORATION

Mobile IT-Systeme geben dem Nutzer heute die Leistungsfähigkeit eines kleinen Rechenzentrums in die Hand. Durch die ständige Verbindung zum Internet sind solche mobilen Hochleistungssysteme die ideale Schnittstelle für die Collaboration, zumal dabei auch anspruchsvolle Anwendungen möglich sind. Damit lassen sich dynamische Geschäftsprozesse abdecken, denn in mehr und mehr Unternehmen sitzen die Mitarbeiter kaum noch an festen Schreibtischen mit traditionellen Telefonen. Mobile Mitarbeiter können ohne Aufwand und ohne spezielle Infrastruktur die für sie wichtigen Ressourcen außerhalb herkömmlicher Büroumgebungen nutzen und sich direkt in die Arbeitsprozesse einschalten. Dies gilt mittlerweile nicht mehr nur für klassische Office-Funktionen oder den Einsatz als Client von Enterprise-Applikationen.

Unternehmen können mit Mobilsystemen virtuelle Business-Communities auf- und ausbauen, deren Teilnehmer sich dann nicht nur an jedem Ort, sondern auch wirklich ganz unabhängig von bestimmten Orten agieren können. Da Collaboration über die Sprach-Kommunikation hinausgeht und beispielsweise das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten oder Präsentationen umfasst, können Unternehmen auch in mobilen Communities arbeiten. Collaborations-Lösungen müssen dafür die gesamt Vielfalt von Systemen von Blackberry bis iPhone unterstützen, so dass sich Mitarbeiter keine Gedanken über die Kompatibilität ihrer Geräte machen müssen. Damit wird aber auch die Vielfalt der Geräte und Gerätetypen, die in Collaborationsstrukturen eingebunden sind, zunehmen. Damit dies nicht zu zusätzlichem Aufwand führt, wird Standardisierung und Kompatibilität hier eine wichtige Aufgabe bleiben.

Mobile Systeme haben mittlerweile alle durch die geringe Größe und die fehlende Verbindung mit festen Leitungen bedingten Einschränkungen hinter sich gelassen. Sobald die Unternehmen auch die nötigen organisatorischen Voraussetzungen geschaffen haben – beispielsweise die zentrale Frage: Wer bekommt welches Smartphone? – wird die mobile Collaboration in Unternehmen Standard sein.

CLOUD-BASIERENDE COLLABORATION

Der derzeitige Mega-Trend Cloud Computing lässt natürlich auch die Collaboration nicht aus. Bewegen sich die Prozesse schon in der virtuellen Welt, so ist der Zugriff auf virtuell bereitgestellte Ressourcen nur nahe liegend. Jetzt schon lassen sich Collaborations-Anwendungen On-Demand via Cloud nutzen. Unternehmen müssen so nicht in eigene Hardware und Applikationen investieren, sie sind flexibler und können diese Lösungen weitaus leichter skalieren. Vor allem aber sind die Anwendungen über die Cloud überall verfügbar, jeder kann sich problemlos von jedem Web-fähigen Endgerät an jedem Ort der Welt einloggen und findet dort die gewünschte Plattform mit seinen jeweiligen Inhalten vor. Anbieter wie Cisco WebEx stellen dafür auch eine Infrastruktur zur Verfügung, die vom öffentlichen Web abgekoppelt ist und eine sicher Collaboration erlaubt. Der Aufbau eigener Inhouse-Lösungen für Collaborations-Anwendungen ist demgegenüber fast schon widersinnig. Cloud Computing wird sich im Bereich Collaboration daher schon recht bald durchsetzen.

INTEGRATION DER TECHNOLOGIEN

Die Integration von IT und Kommunikation ist fast schon kein Trend mehr, sondern häufig Realität. Allerdings ist die Entwicklung hier in der Praxis längst nicht abgeschlossen, die Zukunft muss hier erst noch die Versprechungen der Vergangenheit einlösen, denn noch immer stehen die für eine umfassende Collaboration nötigen alten und neuen Technologien nicht ausreichend verbunden nebeneinander: Telefon, E-Mail, Instant Messaging, Webkonferenz, Telepräsenz, Corporate Social Networks, Unternehmens-Websites, Microblogging aber auch unternehmensspezifische Kommunikationsplattformen wie Beschaffungsportale arbeiten zunächst einmal für sich. Eine moderne Collaborations-Infrastruktur kann dafür sorgen, dass diese Technologien endlich reibungslos ineinander greifen und einen direkten Übergang beispielsweise von Instant Messaging zur Webkonferenz realisieren.

Virtuelle Communities, intensive Nutzung mobiler Systeme und die Nutzung von Anwendungen aus der Cloud – diese Entwicklungen sind im privaten Sektor bereits seit langem zu beobachten. Seit Jahren nimmt die private Kommunikation nun schon vorweg, was Unternehmen bei der Organisation ihrer Collaboration erst nach und nach umsetzen. Insofern kann man hier durchaus einen Meta-Trend konstatieren: Der private Sektor fungiert als Schrittmacher – in den Unternehmen wird morgen so kommuniziert werden, wie heute schon in der Freizeit vieler Menschen: In sozialen Netzen, auf speziellen Kommunikationsplattformen, mit Video-Chats, per Kurznachricht, mit intensivem Multimedia-Einsatz. Unternehmen müssen diese Entwicklungen im Auge behalten, wenn sie sich für die Zukunft der Collaboration – ihrer Collaboration – interessieren.

* Peer Stemmler ist Country Manager Germany bei Cisco WebEx in Düsseldorf.

Quelle:  http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=132075&n=6&s=132073

28. Dezember 2010

Citrix übernimmt Netviewer

Kategorie: Webkonferenz, ITK-Branche, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Gebündelte Kräfte als Antwort auf rapide wachsende Nachfrage nach Software-as-a-Service Lösungen für Web-Collaboration und IT-Services in Europa

(ddp direct) Santa Barbara, USA und Karlsruhe, Deutschland, 17. Dezember 2010 – Citrix Online, eine Unternehmenseinheit von Citrix Systems Inc. (NASDAQ: CTXS), gibt die Vertragsunterzeichnung zur vollständigen Übernahme aller Aktien der Netviewer AG bekannt. Netviewer ist ein führender europäischer Anbieter von Software-as-a-Service Lösungen für Web-Collaboration und IT-Services und wird Teil von Citrix Online, der Online Services Division von Citrix, werden. Die Transaktion wird dazu beitragen, die Führungsrolle von Citrix Online im europäischen SaaS-Markt auszubauen und soll Anfang 2011 abgeschlossen sein.

Citrix Online expandiert weltweit und diese strategische Akquisition wird die Marktdurchdringung und das Wachstum von Citrix Online in Europa weiter beschleunigen und bündelt dabei die Kräfte zweier sich ergänzender Marktführer mit identischer Ausrichtung auf die Entwicklung innovativer, benutzerfreundlicher Lösungen und einer gemeinsamen Vision von flexiblen Arbeitswelten. Diese Vision steht im Zentrum der Virtual Computing Strategie von Citrix. Netviewer ist erfolgreich auf den Märkten in England, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Spanien sowie in Benelux und Skandinavien vertreten.

„Auf Software-as-a-Service basierende Web-Collaboration Lösungen und IT Services ist bislang der Schlüssel zu unserer Erfolgs- und Wachstumsgeschichte gewesen. Wir sind der Überzeugung, dass noch viel mehr Möglichkeiten vor uns liegen, da der globale Markt sich weiterentwickelt und die Kunden einen starken, erfahrenen Partner wünschen“, kommentiert Brett Caine, Senior Vice President, Online Services Division, Citrix Systems, Inc.: „Mit der Übernahme von Netviewer, einem Unternehmen, das unsere Visionen teilt, werden wir unsere Strategie für die weltweite Expansion und ein beschleunigtes Wachstum weiterverfolgen und mit zuverlässigen und besonders einfach zu bedienenden Produkte für eine hohe Kundenzufriedenheit sorgen.“

Einschätzungen führender Marktanalysten weisen auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach Web-Collaboration und IT Services in Europa hin. Makro-ökonomische Trends wie Globalisierung, Umweltbewusstsein und flexiblere Arbeitswelten stärken im europäischen Markt den Bedarf nach internetbasierter Kommunikation und Zusammenarbeit. Citrix Online hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und treibt sie gemeinsam mit seinen Kunden weiter voran. Die Akquisition von Netviewer ermöglicht es Citrix Online, zu diesem Zeitpunkt rapide wachsender Nachfrage in Europa, seine dortige Präsenz noch schneller auszuweiten.

Als Ergebnis einer konsequenten Kundenorientierung konnte Netviewer eine Reichweite von mehr als 18.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie führenden, internationalen Großkonzernen aufbauen. Die Produkt- und Servicestrategie ähnelt dabei der ‘simpler is better‘ Philosophie von Citrix Online, die den Kunden stets in den Mittelpunkt stellt.

Robert Gratzl, Vorstandssprecher der Netviewer AG ergänzt: “In Citrix Online haben wir einen Partner gefunden, der sich durch eine identische Marktphilosophie, eine hervorragende Unternehmenskultur und eine hohe Agilität auszeichnet. Dies wird für ein beschleunigtes Wachstum in Europa mehr als wertvoll sein. Unsere Kunden werden davon in hohem Maße profitieren, denn der Zusammenschluss wird unsere Entwicklungszyklen verkürzen und Innovationen schneller dem Markt zugänglich machen.“

Robert Gratzl ist als Vice President und General Manager von Citrix Online in EMEA nominiert und der Netviewer Standort in Karlsruhe wird als wichtiges operatives Zentrum von Citrix Online in der Region fungieren.

Quelle: http://www.themenportal.de/wirtschaft/citrix-uebernimmt-netviewer-63334

20. Dezember 2010

Sieben Tipps für das Home Office

Kategorie: Webkonferenz, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Düsseldorf, 16. Dezember 2010 - Dem Home Office gehört die Zukunft. Mit sieben Tipps zeigt Cisco WebEx, wie man die Arbeit von zu Hause aus erfolgreich gestaltet.

Arbeiten im Home Office liegt im Trend - laut einer BITKOM-Umfrage arbeiten bereits zehn Prozent der Beschäftigten am heimischen Schreibtisch, weitere 58 Prozent wollen künftig teilweise oder ständig von zu Hause aus tätig sein. Lediglich 30 Prozent ziehen die Arbeit im Büro vor. Damit die Arbeit im Home Office dauerhaft erfolgreich ist, hat Cisco WebEx ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Technik einsetzen: Nutzen Sie die Möglichkeiten moderner Techniken für die Online-Zusammenarbeit, beispielsweise eine Webkonferenz-Lösung; auf diese Weise können Sie auch zu Hause gemeinsam mit Kollegen an Dokumenten, Präsentationen oder Zeichnungen arbeiten.
  • Verbindung halten: Auch wenn Sie noch so viel Arbeit haben, vergraben Sie sich nicht am eigenen Schreibtisch - halten Sie während der Arbeit im Home Office immer Verbindung mit Kollegen und Mitarbeitern.
  • Persönlicher Kontakt: Beschränken Sie sich nicht auf digitale Kommunikation - rufen Sie Ihre Kollegen an und vereinbaren sie regelmäßige persönliche Treffen.
  • Mobile Systeme: Verwenden Sie mobile Geräte wie Smartphones oder Tablett-PCs, dann sind Sie im Home Office nicht an einen festen Platz gebunden.
  • Systeme betreuen: Anders als im Unternehmen kümmert sich im Home Office vermutlich kein Systemadministrator um Ihren Computer - vergessen Sie daher nicht, regelmäßige Backups zu machen und aktuelle Virenscanner beziehungsweise Firewalls zu verwenden.
  • Flexible Lösungen: Vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber in welchem Umfang Sie im Home Office sind - berücksichtigen Sie dabei auch flexible Lösungen für Fälle von Verkehrsstörungen durch Glatteis, Schneewechten, Überschwemmungen, Lokführerstreiks oder Karneval.
  • Arbeitszeit: Halten Sie sich auch im Home Office wenn möglich an die Kernarbeitszeiten - wenn Sie stattdessen die Nacht durcharbeiten, schränken Sie Ihre Kommunikationsmöglichkeiten ein.

“Durch schnelle Internetverbindungen sind die Voraussetzungen geschaffen, dass eine große Zahl von Arbeitnehmern heute ohne funktionelle Einschränkungen von zu Hause aus arbeiten kann”, erklärt Peer Stemmler, Country Manager Deutschland bei Cisco WebEx in Düsseldorf. “Die Beschäftigten sparen damit viel Zeit, die sie  für die Fahrt zwischen Arbeit und Zuhause vergeuden. Außerdem kann Arbeit im Home Office einen wichtigen Beitrag zur Entlastung unserer Verkehrsmittel leisten.”

29. November 2010

Cisco: Telearbeit sparte uns 2010 die CO2-Emmissionen von drei Flügen um die Welt

Kategorie: Webkonferenz, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Techniken für virtuelle Meetings hätten die Kohlendioxid-Emissionen, die die Netzwerkfirma verursacht, um 45 Prozent verringert, berichtet das Unternehmen. Das sei weitaus mehr als erwartet.

Im aktuellen »Corporate social responsibilty report« meldet Cisco, dass seine Green-IT-Anstrengungen Früchte tragen: Durch die 2007 initiierte Änderung der Meeting-Kultur hätte man so viel CO2 gespart, wie drei Flüge um die Erde verursachen würden. Man habe seine Ziele nun schon zwei Jahre früher erreicht als damals geplant.

Cisco, Käufer von TelePresence, WebEx und Herstellern anderer Lösungen für Telearbeit, will damit zeigen, dass seine Techniken durchaus helfen, bei Kostenersparnissen auch die Umwelt zu entlasten.

Man habe dazu auch über 800 TelePresence-Einheiten in Konferenzräumen und Büros rund um die Welt installiert, um Kollegen und Kunden virtuell zu treffen.

Und fast ein Drittel der Belegschaft (20.000 von 70.000) arbeite inzwischen mindestens einen Tag pro Woche am Telearbeitsplatz. Die »remote« verbrachte Arbeitszeit der Cisco-Angestellten habe 2010 ganz 19 Millionen Mannstunden betragen.

Quelle: http://www.itespresso.de/2010/11/19/cisco-telearbeit-sparte-uns-2010-die-co2-emmissionen-von-drei-flugen-um-die-welt/

3. November 2010

Online zusammen arbeiten: Das Meeting der Zukunft findet am Bildschirm statt

Kategorie: Webkonferenz, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Noch vor wenigen Jahren war Web-Collaboration Grossunternehmen vorbehalten, die schnell die taktischen und strategischen Vorzüge von Webkonferenzen, Online-Support und Webinaren für sich entdeckt haben. Doch heute ist letzterer Begriff – eine Wortschöpfung aus «Web» und «Seminar» – allgemein bekannt und Online-Meetings kaum noch aus dem modernen Arbeitsalltag wegzudenken. Daher stammt auch die Bezeichnung Web-Collaboration. Sie beschreibt treffend die Verlagerung des Teamworks ins Internet. Sei es zwischen Kollegen oder in der Kommunikation mit Kunden oder Lieferanten. Eine Entwicklung, die auch den Umgang mit Geschäftsreisen immer stärker beeinflusst.

Web-Collaboration deckt ein breites Spektrum der visuellen Echtzeitkommunikation ab: Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten betreffen zum Beispiel geschäftliche Meetings, Interessenten- und Bestandskundenpflege, Marketing- und PR-Aktivitäten oder den Support. Fortbildungseinrichtungen, Seminaranbieter und Trainer verschieben ihre Schulungen immer häufiger ins Internet. Doch auch über diese Bereiche hinaus hat sich die Online-Zusammenarbeit längst verbreitet. Dabei reicht die Bandbreite von medizinischer Ferndiagnostik über die Koordination der Zulieferer per Webkonferenz in der Autoindustrie bis hin zu ganz alltäglichen Szenarien. So treffen sich etwa Studenten in virtuellen Lerngruppen, um sich einfach und unkompliziert austauschen zu können.

Die Vorteile lassen sich eins zu eins auch für die Zusammenarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen nutzen. Dank der Möglichkeit zur Web-Collaboration können geschäftliche Meetings spontan und schnell ins Internet verlagert und die eigene Live-Bildschirmansicht mit Kollegen geteilt werden. Neben dem Desktop-Sharing erfolgen über das Online-Meeting auch die Sprachkommunikation, die Chat-Korrespondenz und die Übermittlung von Dateien. Mit Hilfe von Webcams werden ausserdem auf Wunsch die Videobilder der Nutzer übertragen.

Minimale Einstiegshürden

Die technischen Anforderungen für Web-Collaboration sind minimal. Auf Teilnehmerseite genügt eine übliche Internetverbindung. Die Audioanbindung erfolgt entweder per Telefonkonferenz oder über Voice over IP (VoIP). So kann der Teilnehmer wählen, ob er lieber via Headset, Telefon oder PC-Lautsprecher und Mikrofon kommunizieren möchte. Auf Moderatorseite reicht ebenfalls eine Standard-Internetverbindung; hinzu kommt die Anschaffung einer Webcam für die Videoübertragung sowie einer Webinar- oder Webkonferenzlösung. Diese sind als Software-as-a-Service (SaaS) bereits für niedrige monatliche Gebühren zu haben. Sowohl Windows wie Mac werden von diversen Anbietern unterstützt. Teilnehmer können sich bequem vom Arbeitsplatz aus einwählen und mit Hilfe der Sitzungsnummer oder einem Internet-Link den Meetingraum betreten, ohne eine zusätzliche Software installieren zu müssen. Schnell und flexibel gelingen so auch internationale Online-Meetings, denn auch die Sprache für die Programmoberfläche wird automatisch an die Betriebssystemssprache angepasst. Die Akzeptanz der neuen Technologie ist entsprechend hoch, denn hohe Bedienungsfreundlichkeit, Flexibilität und die Möglichkeit zum mobilen Einsatz stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler Unternehmen.

Web-Collaboration in der Unternehmenskommunikation

Webkonferenzen und Webinare sind deshalb unter anderem eine geeignete Antwort auf den wachsenden Zeit- und Kostendruck in vielen Unternehmen und verzeichnen enorme Wachstumsraten. Längst hat sich das Online-Seminar über den Weiterbildungsbereich hinaus verbreitet. So dient es vielen Unternehmen als Marketing- und Vertriebsinstrument. Auch die Unternehmenskommunikation weiss sich exemplarisch für viele weitere Unternehmensbereiche seine Vorteile zu Nutze zu machen. Je nach Industriesektor gestaltet sich der Fortschritt allerdings unterschiedlich: In der Finanzkommunikation und Investor Relations zum Beispiel sind Webkonferenzen durchaus schon üblich, im Alltag vieler Kommunikationsabteilungen kam Web-Collaboration bislang allerdings noch zu selten vor. Dies ändert sich derzeit dramatisch. Wie bei allen Innovationen fragen sich die Entscheider vor allem, welchen Mehrwert die neue Technologie bietet. Wie gross ist der Aufwand für die Einführung eines entsprechenden Systems und lohnt sich dieser? Die Antworten sprechen eine deutliche und überzeugende Sprache: Webkonferenzen & Co. bieten zukunftsweisende Kommunikationsplattformen bei unmittelbarer Amortisierung. Zunächst sollten sich die Verantwortlichen aber klarmachen, was Webkonferenzen und Webinare nicht leisten können: Sie werden die Pressekonferenz, den Roundtable, Kundenbesuche oder das Mitarbeitergespräch nie ganz ersetzen können. Denn bei diesen Aktivitäten geht es neben dem Inhalt eben immer auch um den persönlichen Kontakt zwischen Unternehmensvertretern und ihren Gesprächspartnern. Und dieser lässt sich oft am besten pflegen, wenn man sich persönlich trifft. Wird Web-Collaboration jedoch als zusätzliches Tool verstanden und eingesetzt, kommen seine Vorteile voll zur Geltung.

Vertrieb und Marketing

Der Einsatz von Webinaren in Vertrieb und Marketing setzt sich immer mehr durch und erweist sich als äusserst effiziente Form der Ansprache und serviceorientierten Betreuung von Interessenten und Kunden. Im Leadgenerierungsprozess zeigen Webinare und Webkonferenzen ihre volle Stärke. Gerade KMU können mit diesem Instrument einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erzielen und vergleichsweise flexibel und preiswert einen hohen Servicegrad und eine überzeugende Vermittlung von Vorteilen ihrer Produkte und Lösungen realisieren.

Fazit

Der hohe Nutzen bei geringem Aufwand spricht dafür, dass die Verbreitung von Webinaren und Webkonferenzen in Zukunft deutlich steigen wird. Auch die Märkte besitzen noch viel Wachstumspotenzial. Insbesondere der US-amerikanische Markt ist dem schweizerischen um rund vier Jahre voraus. Web-Collaboration erhält dort immer mehr von einer breiten Öffentlichkeit Beachtung. Ausserdem werden Anwendungsmöglichkeiten, die hierzulande noch als Vision gelten, bereits umgesetzt und verändern die Arbeitswelt zusehends. Geschäftliche Reisen können – wo nicht unbedingt nötig – dank heute verfügbaren Technologien gleichwertig ersetzt, vereinfacht oder mit Zusatznutzen angereichert werden. Das klassische Teamwork, wie wir es heute kennen, ist im Wandel.

Quelle: http://www.blickpunktkmu.ch/index.php?go_art=1106&go_cap=61&go_cinf=1

29. Oktober 2010

Unified Communications und Collaboration: Kommunikationsnetze ins Web 2.0 spannen

Um Social Software effizient zu nutzen, sollte sie in eine Strategie für Unified Communications und Collaboration (UCC) eingebunden werden. Die fördert unter anderem die Produktivität der Mitarbeiter – auch bei Mittelständlern. Mittlerweile existieren umfangreiche Lösungen, die alle Technologien abdecken sollen.

Mitarbeiter wollen im Büro die gleichen Werkzeuge vorfinden, die sie für die Kommunikation am heimischen PC verwenden. So gelangt Social Software – anders als sonstige IT-Lösungen – häufig über die Endanwender in die Unternehmen. Um einen Wildwuchs und die unkontrollierte Nutzung der neuen Technologien zu verhindern, sind die IT-Verantwortlichen gut beraten, Web-2.0-Werkzeuge in die eigenen Konzepte einzubinden. Dazu zählt auch die Integration von Social Software in eine UCC-Strategie.

Durch die Verknüpfung von Web 2.0 mit Technologien wie E-Mail, Instant Messaging, Webkonferenzen oder Voice over IP ist es möglich, den Nutzer bei seiner Arbeit auf vielfältige Weise zu unterstützen. Zu eintreffenden E-Mails kann das System dann zum Beispiel passende, zusätzliche Kontaktinformationen liefern, die es einem internen sozialen Netzwerk entnimmt. Dabei erfährt der Empfänger der Mail möglicherweise auch, ob der Absender über spezifische Kompetenzen verfügt, die er für seine aktuelle Tätigkeit eventuell gerade benötigt. Die UCC-Lösung kann den Nutzer auch darüber informieren, ob und wie der Kollege gerade erreichbar ist. Ihm stehen dann die verschiedenen Kommunikationskanäle zur Verfügung, um Kontakt aufzunehmen. Dazu können auch Telefonie-Funktionen zählen. Mit ihrer Hilfe ist es außerdem möglich, Konferenzschaltungen aus der Anwendung heraus zu starten.

Offene Standards

Um Collaboration-Technologien inklusive Web-2.0-Werkzeuge zusammenzubringen, können Unternehmen einen Best-of-Breed-Ansatz wählen und sich bei den Produkten verschiedener Hersteller bedienen. Eine solche Strategie ist jedoch mit einem entsprechenden Integrationsaufwand verbunden. Um diesen zu reduzieren, sollten die Verantwortlichen Systeme auswählen, die auf offenen Standards basieren. Dazu zählt etwa der Standard XMPP, der bei Chats und Instant Messaging zum Einsatz kommt. Auf der anderen Seite bieten einige Anbieter umfangreiche Lösungen an, die auch Social Software einschließen. So kann das Anwenderunternehmen also alles aus einer Hand bekommen.

Zur zentralen Plattform für Unified Communications hat zum Beispiel Microsoft seinen Office Communications Server (OCS) ausgebaut. Das Produkt ist mittlerweile in der dritten Generation verfügbar und wurde nun umbenannt in Lync Server 2010. Es soll laut Microsoft als Schnittstelle für alle Presence, Instant Messaging-, Conferencing- und Enterprise-Voice-Funktionen dienen. Das System lässt sich unter anderem mit dem Sharepoint-Server integrieren. Somit können dessen Web-2.0-Funktionen mit den UCC-Anwendungen verknüpft werden. Der Lync Server 2010 steht derzeit als Release Candidate zum Download bereit. Eine finale Version ist laut Hersteller noch für dieses Jahr geplant. Eine Integration mit Sharepoint ist aber auch schon mit dem Office Communications Server möglich. Zudem bietet der E-Mail-Client Outlook in der Version 2010 eine Verbindung zu Web-2.0-Seiten wie Xing oder LinkedIn. Da sich Outlook wiederum auch mit dem OCS beziehungsweise dem Lync Server verknüpfen lässt, können sich Unternehmen eine Lösung aus Microsoft-Produkten zusammenstellen, die Unified Communications, Collaboration und Web 2.0 umfasst.

[…]

Quelle: http://www.itmittelstand.de/startseite/detailansicht-brennpunkt/artikel/56/kommunikationsnetze-ins-web-20-spannen-1.html

16. September 2010

Flexiblere Arbeitswelt durch Webkonferenzen

Kategorie: Webkonferenz, Web Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

IKT-Lösungen haben wesentliche Veränderungen in der Arbeitswelt verursacht. Webkonferenzen und Online-Support können Unternehmen wirtschaftliche Vorteile verschaffen.

Nicht jede vermeintliche Hard- oder Software-Innovation hat eine so nachhaltige Wirkung wie das Internet oder die mobile Kommunikation. Eines der derzeit wichtigen Trendthemen heißt Web-Collaboration und ist die Antwort der IT-Industrie auf die steigende Anforderung nach der Flexibilisierung der Arbeitswelt. Zugleich sparen Webkonferenzen und Online-Support den Unternehmen Zeit und Kosten und verschaffen spürbare Wettbewerbsvorteile. Während in Nordamerika bereits seit Jahren Arbeitsmeetings in Unternehmen aller Größenordnungen wie selbstverständlich über das Internet durchgeführt werden, nutzen in Europa und Österreich bisher vor allem große Unternehmen diese Technologien. Die angebotenen Lösungen sind heute bereit, auch in der Breite im Mittelstand, bei Kleinunternehmen und sogar Freiberuflern zum Einsatz zu kommen. Niedrige monatliche Kosten als Software-as-a-Service führen zu einer raschen Amortisierung.

Kombination der Disziplinen
Der Austausch von Dokumenten über das Internet ist ebenso wenig neu wie die Nutzung von Audiokonferenzen. Auch teure Videokonferenzsysteme sind in Vorstandsbüros und einzelnen Meetingräumen der Großunternehmen Standard. Die Innovation und Stärke der Webkonferenzen liegt jedoch in der ständigen Verfügbarkeit und der unkomplizierten, visuellen Echtzeitkommunikation. Erst die Kombination der Disziplinen, vom Teilen der Bildschirmansicht über die Audiokonferenz bis hin zur Übertragung der Webcam-Videobilder der Sitzungsteilnehmer macht Web-Collaboration zum »Schweizer Messer« der internetbasierten Kommunikation.

In wenigen Sekunden einfach eine virtuelle Sitzung initiieren zu können, sei es mit Kollegen im eigenen Unternehmen oder mit Kunden über mehrere Kontinente hinweg, ist ein unschlagbarer Vorteil dieser preiswerten Technologie. Eine Internetverbindung, gerne auch über WLAN oder Mobilfunk, ist die einzige Voraussetzung.
Die Chancen dieser Technologie für eine Flexibilisierung der Arbeitswelt und eine bessere Verbindung von Arbeit und Familie sind ebenso greifbar wie deren Nutzen für einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Wenn der Unternehmer Betriebsprozesse optimieren und Kosten senken kann, dürfte sich Web-Collaboration dauerhaft in die Spitzengruppe der IKT-Lösungen einreihen, die Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändert und verbessert haben.

Quelle: http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=130056&n=2

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