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2. September 2010

Realtime Collaboration (Teamarbeit in Echtzeit)

Kategorie: Videokonferenz, Webkonferenz, Realtime Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Realtime Collaboration ist, so modern es klingt, keine ganz neue Erfindung. Die “Zusammenarbeit in Echtzeit” ist schon seit Ende der Jungsteinzeit gebräuchlich.

Ein überaus erfolgreiches Modell also, das allerdings mit Einschränkungen der Mobilität auskommen muss: Es funktioniert nur so lange, wie sich alle Mitglieder einer Arbeitsgruppe am selben Ort befinden. Dies stellte auch nach Ende der Steinzeit lange Zeit kein Problem dar, aber in einer zunehmend weltweit agierenden Ökonomie mit verteilten Teams wird die Ortsabhängigkeit zu einem echten Hindernis.

Bisher bildeten asynchrone Kommunikationsmittel wie Brief oder E-Mail das Rückgrat der geschäftlichen Kommunikation. Wer aber in Echtzeit kommunizieren wollte, musste auf das Telefon zurückgreifen, das wiederum nur eine sehr reduzierte Art der Zusammenarbeit erlaubt. Zusammenarbeiten heißt ja nicht nur sprechen und hören, sondern auch zeigen, sehen und lesen. Gerade auf operationeller Ebene stehen Dokumente, Arbeitsunterlagen, Pläne, Statistiken, Tabellen oder auch Fotos im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit und an diesen kann man am Telefon nicht und per E-Mail nicht in Echtzeit gemeinsam arbeiten.

Für eine gemeinsame Arbeit müssen verteilte Teams wirklich gleichzeitig an ein und derselben Sache arbeiten können. Dafür musste man die Ortsgebundenheit letzten Endes in eigener Person aufheben – einer der Partner musste sich physisch zu den anderen begeben. Für manche Aufgaben mag das nach wie vor unerlässlich sein – weshalb Geschäftsreisen auch nicht aussterben werden. Für viele Aufgaben ist dieser physische Ortswechsel aber einfach unangemessen und ineffizient, denn das Verhältnis zwischen effektiver Arbeitszeit und der Zeit, die für An- und Abreise erforderlich ist, ist umso ungünstiger, je einfacher und alltäglicher die Aufgaben sind. Wenn man für jede noch so kleine Besprechung reisen muss, wird man diese Meetings zwangsläufig auf das Allernotwendigste beschränken. Und sich mit anderen Kommunikationsformen zufrieden geben müssen – also doch E-Mail statt Zusammenarbeit.

Die vom Internet geprägte Welt hat aber nicht nur einen enormen Bedarf an ortsunabhängiger Zusammenarbeit in Echtzeit hervorgebracht, sie bietet auch Technologien, mit denen sich die Anforderung bewältigen lässt. Video- und Webkonferenzen bringen heute ortsunabhängig virtuelle Teams zusammen und ermöglichen es, dass die Teilnehmer gemeinsam und zur gleichen Zeit an Dokumenten arbeiten, an Präsentationen, Kalkulationen oder Schriftstücken.

Bisher liegt bei Webkonferenzen der Fokus noch auf der Büroarbeit. Damit werden die Möglichkeiten der Realtime Collaboration allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft. Denn auch in der Industrie lassen sich virtuelle Teams in Echtzeit zusammenführen. Etwa beim Support von Anlagen, wenn auswärtige Experten schnell in eine Problemlösung einbezogen werden. Sie können sich dabei direkt in die Anlagensteuerung einklinken, per Webkonferenz Informationen austauschen und ihren Kollegen vor Ort über die Schulter schauen. Der Kundendiensttechniker muss damit nicht extra anreisen, sondern kann sofort aus der Ferne tätig werden. Ein wertvoller Zeitgewinn, der ganz unabhängig von Reisekosten nicht hoch genug veranschlagt werden kann. Und auch in Fällen, in denen eine Servicetätigkeit unerlässlich ist, kann die Arbeit durch eine vorherige Problemklärung via Webkonferenz wesentlich effizienter werden: Der Techniker hat dann eben schon die richtigen Ersatzteile dabei, hat sich eventuell das nötige Know-how beschafft und weiß schon wo er ansetzen muss. Hersteller von wartungsintensiven Lösungen können ihren Kundendienst auf diese Weise sehr viel effizienter organisieren und ihren Kunden einen besseren Support anbieten. Da die Technik auf Basis des Webs funktioniert, benötigt man auch keine besondere Infrastruktur, mehr als einen PC braucht man nicht. Auch die Software wird über das Web genutzt, so dass man nichts installieren oder warten muss. Dementsprechend stehen die Kosten einer solchen Lösung in keinem Verhältnis zu denen eines Vor-Ort-Einsatzes.

Realtime Collaboration ist damit eine Antwort auf die sich ständig beschleunigenden Geschäftsprozesse, die ihrerseits von räumlichen Grenzen unabhängig sind.

Quelle: http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=129686&n=2&n2=5

30. August 2010

Der Videokonferenz- und Telepresence-Knigge

Kategorie: Videokonferenz, Telepresence — Redaktion: Telefonkonferenz

Der Videokonferenz- und Telepresence-Knigge: Wie man das Beste aus seinem Meeting herausholt

Verglichen mit weit verbreiteten Kommunikationstechnologien, wie Mobiltelefon, E-Mail und SMS, gibt es für Videokonferenzen bislang keine allgemein gültigen Verhaltensregeln. Ein paar Regeln wurden von Audiokonferenzen übernommen; so etwa, dass man seinen Gesprächspartner nicht unterbricht, dass man aufmerksam zuhört und dass man sein eigenes Mikrophon stummschaltet, solange man nicht das Wort hat.

Doch mit zunehmender Bedeutung der visuellen, on-demand Echtzeitkommunikation werden sich neue Standards für Videokonferenzen entwickeln und allgemein durchsetzen. Ungeachtet der Einflussnahme von Produktmanagern und Marketingleuten wird es letztlich vom kollektiven Empfinden der Nutzer abhängen, welche Standards sich etablieren werden. Solange bei Desktop-, Konferenzraum- und immersiven Systemen keine kritische Masse erreicht ist, lohnt es sich schon heute, gewisse Grundsätze zu beachten, damit Ihre Videokonferenzen für Sie und Ihre Kommunikationspartner zu einem positiven Erlebnis werden. Die wichtigsten Punkte finden Sie nachfolgend aufgelistet:

Setzen Sie sich ins rechte Bild
Nutzen Sie vor dem Anruf die „diesseitige“ Bild-in-Bild-Ansicht, um zu kontrollieren, wie Sie bei Ihrem Gegenüber auf dem Bildschirm erscheinen. Achten Sie darauf, dass Sie im Bild gut sichtbar sind, dass Ihre Umgebung gut ausgeleuchtet ist und dass der Hintergrund nicht ablenkt. Außerdem sollte Ihre Sichtlinie möglichst in einer Ebene mit Ihren Gesprächspartnern am anderen Ende verlaufen, also weder aufsteigend noch abfallend.

In immersiven Telepresence-Umgebungen werden fast alle diese Variablen bereits automatisch berücksichtigt. Sie brauchen also meistens nur noch auf Ihre Haltung zu achten. Befinden Sie sich im diesseitigen Raum mit mehreren Teilnehmern, dann achten Sie darauf, dass jeder im Bild gut sichtbar ist, ohne dass durch extremes Zoomen ein verzerrtes Bild entsteht.

„Ja, ich kann Sie jetzt hören“
Als nächstes sollten Sie die Lautstärke überprüfen, damit Ihre Stimme beim Aufbau der Verbindung zur Gegenseite oder zur Konferenz-Bridge deutlich hörbar ist und auch Sie Ihre Gegenseite gut hören können.

Möglicherweise haben die vorherigen Konferenzraumnutzer die Lautstärke für die Gegenseite angehoben oder abgesenkt oder sogar ihre eigene Seite stummgeschaltet. Die Einstellung auf eine mittlere oder etwas höhere Lautstärke ist im Allgemeinen für beide Seiten gut geeignet.

Aufmerksamkeit einfordern
Sobald Kamerawinkel und Eingangsfenster richtig eingestellt sind, sollten Sie sich konsequent auf die Konferenz konzentrieren. Wer ständig mit seinem Notebook beschäftigt ist, Telefonate führt oder mit jemandem außerhalb des Teilnehmerkreises spricht, verhält sich so wie jemand, der im öffentlichen Raum lauthals mobil telefoniert: Was einst üblich war, gilt heute als unhöflich. Videokonferenzen sind wesentlich persönlicher und interaktiver als Telefonate oder E-Mails. Hier kommt es besonders stark auf Aufmerksamkeit, Gestik und Mimik an.

Nachjustierungen vermeiden
Sobald die Videokonferenz begonnen hat, sollten Sie die Kamera möglichst wenig nachjustieren. Bestimmte Justierungen können aufgrund von Veränderungen in der Umgebung notwendig sein (z. B. wegen automatischer Ein-/Ausschaltung der Raumbeleuchtung, Veränderung der Geräuschkulisse oder erforderlicher Nahaufnahme einer Person während einer Präsentation). Unter dem Strich gilt aber, dass Korrekturen der Videoeinstellungen von der Gegenseite als unangenehm empfunden werden und den jeweiligen Sprecher aus dem Konzept bringen können.

Wenn Multipoint, dann Mikrophon stummschalten
Die Technologie in den Mikrophonen Ihres diesseitigen Videokonferenzsystems unterscheidet nicht zwischen maßgeblichen und unmaßgeblichen Geräuschen. Das System wird versuchen, vertrauliche Gespräche ebenso deutlich zu übertragen wie die eigentlichen Gesprächsthemen. In einer Multipoint-Konferenz mit drei oder mehr Teilnehmern ist es daher ratsam, das eigene Mikrophon stummzuschalten. Möchten Sie oder jemand anders aus Ihrer Runde das Wort ergreifen, klicken oder drücken Sie einfach auf die Mikrophontaste und schalten Sie das Mikrophon anschließend wieder stumm. Hinweis: Das eigene Mikrophon stummzuschalten ist besonders dann geboten, wenn Sie über Ihr Mobiltelefon zugeschaltet sind, da Funksignale besonders empfindlich auf statische Geräusche und Hintergrundgeräusche reagieren. Die übrigen Teilnehmer werden es Ihnen danken.

So als „sei man imselben Raum“
Wie bei allen Gesprächen von Angesicht zu Angesicht können Störgeräusche und Nebengespräche vom eigentlichen Konferenzthema ablenken. In einer virtuellen Gesprächsrunde kann dann leichter der Faden verloren gehen und die Konferenz könnte einen chaotischen Verlauf nehmen. Wegen der Unterteilung von Videokonferenzen in diesseitige und jenseitige Teilnehmer besteht die Gefahr, dass untergeordnete Themen die Oberhand gewinnen. Haben Sie zur Videokonferenz eingeladen, sollten Sie daher – ebenso wie in anderen Meetings – das Ziel, die Tagesordnung und mögliche Anlagen vorher austeilen, damit die Teilnehmer beim Thema bleiben. Sollten Sie zu einer Konferenz eingeladen werden, ohne dass eine Tagesordnung vorgelegt wurde, bitten Sie den Gastgeber zu Beginn darum, und schenken Sie ihm dann Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Weitere Etikette, wie pünktliches Erscheinen (bei Videokonferenzen bedeutet das, dass Sie einige Minuten früher zugeschaltet sind, um Bild, Ton, Licht usw. zu prüfen), Gesprächspartner ausreden lassen, die Gesprächsreihenfolge einhalten, andere Teilnehmer begrüßen und zum Schluss der Konferenz um eine Zusammenfassung mit den nächsten Schritten bitten (sofern diese nicht bereitgestellt wird), sind Punkte, die Sie aus Ihren „realen“ Konferenzen kennen und sicherlich gerne übernehmen.

Autor : Kay Ohse, Area Sales Vice President Central EMEA, Polycom
Quelle: Polycom

5. August 2010

Cisco Cius: Das erste HD-videofähige Business-Tablet für mobile Zusammenarbeit

Kategorie: Videokonferenz, Unified Communication / Konvergenz / Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz
  • Mobile Video-Konferenzen in HD-Qualität
  • Android-Betriebssystem mit vollständiger TelePresence-Interoperabilität und offen für Cloud-Angebote
  • Virtuelle Desktop-Integration vereinfacht Management und minimiert laufende Kosten pro Gerät

Cisco bietet eine neuartige Option, mit der Menschen an jedem Ort, zu jeder Zeit und in jeder Situation noch einfacher und unmittelbarer zusammenarbeiten können - Cisco Cius. Das erste videofähige mobile Business-Tablet wiegt kaum mehr als 500 Gramm. Dennoch macht es das gesamte Collaboration-Spektrum von Cisco über einen hoch auflösenden Touchscreen verfügbar, einschließlich der Teilnahme an WebEx- und TelePresence-Meetings. Wettbewerbsrelevante Vorteile wie beschleunigte Entscheidungen, steigende Produktivität und mehr Kundennähe können sich damit erstmals auch mit einem mobilen Endgerät umfassend entfalten. Cisco Cius vereint Conferencing, Email, Messaging, Web-Browser und die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten - egal, ob diese lokal gespeichert sind oder in einer Cloud.

Das portable Collaboration-Gerät basiert auf dem offenen Betriebssystem Android und bietet eine offene Kommunikations- und Collaboration-Plattform, welche den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen mobilen Mitarbeitern unabhängig von Zeit und Ort und in Realtime noch sicherer gestaltet. Unternehmensspezifische Cloud- und Collaboration-Anwendungen lassen sich mit Tools aus der wachsenden Android-Community entwickeln. Darüber hinaus vereinfacht die virtuelle Desktop-Integration von Cisco Cius das Management und sorgt für hohe Flexibilität im Einsatz. Damit gehen niedrigere Kapitalkosten und Unterhaltskosten pro Nutzer für den Desktop einher.

Cisco Cius-Highlights im Überblick

  • Für Cisco Cius steht eine optionale Audio-Station mit Handtelefon, Headset, HD-Display- und USB-Port zur Verfügung. Im Tablet integriert ist eine 720-Pixel HD-Kamera mit 30 Bildern pro Sekunde. Das hochauflösende 7-Zoll-Display mit Super-VGA-Touch ermöglicht Teilnahmen an TelePresence-Meeting mit nur einem Klick, wobei Dual Noise Canceling-Mikrofone für natürliche Sprachqualität sorgen.
  • Cisco Cius unterstützt die WiFi-Standards IEEE 802.11 a, b, g und n. Der Akku des Cius läuft unter Normalbedingungen etwa acht Stunden.
  • Zu den unmittelbar nutzbaren Collaboration-Anwendungen zählen: Cisco Show and Share, Cisco WebEx Connect und WebEx Meeting Center sowie Cisco Presence. Cisco Cius ist uneingeschränkt interoperabel mit Cisco TelePresence und wird zudem vom Cisco Unified Communications Manager unterstützt.
  • Cisco AnyConnect VPN Security schützt die mobile Collaboration per Cisco Cius. Dank virtueller Desktop-Integration lassen sich Cius-Applikationen als Software-as-a-Service in abgesicherten Rechenzentren hosten. Auf diese Weise lassen sich außerdem die Lizenzkosten für Software reduzieren.
  • Auf Cisco Cius läuft jede Android-basierte Third-Party-Applikation. Cisco stellt in diesem Kontext eine API als Teil eines umfassenden Software Developer Kits zur Verfügung.
  • Erste Kunden-Feldversuche mit Cisco Cius starten bereits im dritten Quartal 2010. Allgemein verfügbar wird das Gerät dann ab erstem Quartal 2011 sein.

Quelle: http://businesstick.com/hightech/it-branche/15460-cisco-cius-das-erste-hd-videofaehige-business-tablet-fuer-mobile-zusammenarbeit.html

3. August 2010

Mehr Video- und Telefonkonferenzen: Immer mehr Firmen prüfen den Geschäftsreise-Ersatz

Kategorie: Telefonkonferenz, Videokonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

Im ersten Quartal 2010 gaben britische Führungskräfte in Großunternehmen durchschnittlich fast 14.000 Euro für Geschäftsreisen aus. Die Reisekosten deutscher Manager im gleichen Zeitraum betrugen 8.400 Euro, die Ausgaben ihrer französischen Kollegen 7.700 Euro. Dieses ergab die Befragung von 300 Management-Assistentinnen in britischen, französischen und deutschen Unternehmen.

Im Auftrag von HP befragte das unabhängige Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes im Mai und Juni 2010 jeweils 100 Assistentinnen der Geschäftsleitung in Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Alle Befragten arbeiteten in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.

Die Auftragsstudie untersuchte das Reiseverhalten von europäischen Führungskräften unter Berücksichtigung der tatsächlichen Reisezeit, den Transportmitteln sowie der benötigten Zeit für die Reisebuchung und -vorbereitung. Darüber hinaus evaluierte Coleman Parkes auch die Auswirkungen der Aschewolke auf Geschäftsreisen.

Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass viele Unternehmen den Einsatz von Videokonferenzen und anderen IT-basierten Lösungen als Alternative zu zeit- und kostenintensiven Geschäftsreisen prüfen. Mehr als 59 % der britischen, 53 % der französischen und 42 % der deutschen Unternehmen nutzen bereits regelmäßig Videokonferenz- und Telepräsenz-Lösungen.

Allerdings ist das Potenzial noch nicht ausgeschöpft: 35 % der britischen, 34 % der französischen und 38 % der deutschen Unternehmen nutzen diese Lösungen nur gelegentlich und die restlichen Befragten überhaupt nicht.

Die Studie bestätigte die Redewendung “Zeit ist Geld”, da Führungskräfte pro Quartal etwa elf Werktage reisebedingt nicht im Büro sind. Mehr als ein Drittel der befragten britischen Manager war im ersten Quartal über drei Wochen auf Geschäftsreise.

Aber nicht nur auf Leitungsebene wird durch die Geschäftsreisen die Arbeitszeit beansprucht: Die befragten Assistentinnen benötigten durchschnittlich 17 % ihrer Arbeitszeit für die Reiseorganisation.

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage fliegt die Mehrzahl der Führungskräfte gerne komfortabel: Durchschnittlich 70 % der Geschäftsreisenden nutzen die Business oder First Class, zusätzlich nutzen 2 % firmeneigene Flugzeuge.

Die befragten französischen Führungskräfte sind deutlich kostenbewusster als ihre europäischen Nachbarn: 34 % der Manager nutzen auch auf Langstreckenflügen die Economy Class.

Hingegen nutzen lediglich 19 % der britischen und 13 % der deutschen Führungskräfte diese günstigere Variante. Darüber hinaus nutzen französische Führungskräfte häufiger die Bahn.

Die Vulkanasche im März zeigte, welchen massiven Einfluss die Natur auf die Reisetätigkeit haben kann. Die Studie ergab, dass die Aschewolke bei der Hälfte der Befragten zu Veränderungen oder Verzögerungen der Reisepläne führte. So verpassten beispielsweise britische Führungskräfte durchschnittlich drei bis vier Geschäftstreffen während des Flugverbots. “In der aktuellen wirtschaftlichen Situation zählen Kosteneinsparungen und ökologische Belange. Der Verzicht auf Flugzeuge, Züge und Autos zugunsten von Videokonferenzlösungen ist für Unternehmen sinnvoll”, sagte Paul Bradley, EMEA Director of International HP Halo Collaboration Visual Solutions. “Darüber hinaus sind Geschäftsreisen teuer, zeitaufwändig und berauben Führungskräften nicht nur produktive Arbeitszeit, sondern auch die Zeit mit ihren Familien”.

Video- und Telefonkonfernzen bieten Unternehmen eine Möglichkeit zur Reduzierung von Reisekosten und für Geschäftsreisen aufgewendete Arbeitszeit. Zudem können Unternehmen auch ihre Kohlendioxidemissionen verringern. Wenn ein internationales Unternehmen durch die Verwendung einer Videokonferenzlösung beispielsweise 200 Hin-und Rückflüge von London nach New York einspart, verringert sich der Kohlendioxidausstoß jährlich um 278.959 Kilogramm. Der gleiche Effekt würde erzielt, wenn 18.000 EU-Bürger einen Tag auf ihr Auto verzichten.

Quelle: http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2010/07/immer-mehr-firmen-pruefen-den-geschaeftsreise-ersatz-30348/fortsetzung/1/

7. Juli 2010

Videokonferenzen sparen Konzernen Milliarden

Kategorie: Videokonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

Telepräsenz-Systeme entlasten Reisebudgets und Treibhausgasbilanzen

Meetings und Geschäftstreffen per Videokonferenz haben sich bei Unternehmen noch immer nicht voll etabliert. Dabei sind etwa Geschäftsreisen besonders bei Konzernen ein enormer Kostenfaktor.

Anhand von Telepräsenz-Systemen, die gegenüber herkömmlichen Videokonferenzen ein verbessertes Bild des Gesprächspartners übermitteln, lassen sich Budgets wie auch die Treibhausgasbilanzen der Firmen erheblich entlasten, wie die WWF-Partnerorganisation Carbon Disclosure Project (CDP) aufzeigt. Die möglichen Einsparungen belaufen sich auf Milliarden.

“Videokonferenzen bieten eine hervorragende Alternative zu Geschäftsreisen”, meint Josef Jarosch, Geschäftsführer von Siemens Enterprise Communications Österreich, gegenüber pressetext. Persönliche Treffen in Konferenzräumen seien neben immensen Kosten, etwaigen Flugverspätungen oder -absagen mit einem hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand verbunden. Mimik und Gestik als wichtige Kommunikationskomponenten blieben bei Videokonferenzen trotz physischer Abwesenheit aber erhalten.

Allein in den USA und Großbritannien können Unternehmen nach CDP-Angaben anhand von Videokonferenzen bis 2020 rund 19 Mrd. Dollar sparen. Zudem ließen sich CO2-Emissionen anhand der Telepräsenz-Technologie um 5,5 Mio. Tonnen reduzieren. “In Deutschland dürfte sich ein ähnliches Bild ergeben”, schätzt das CDP. Zwar seien die Distanzen hier geringer. Die Reisetätigkeit sei vor allem mit dem Flugzeug aber nach wie vor hoch. Die Reduzierung von Dienstreisen sei für Unternehmen ein “erster, einfacher und kostengünstiger Schritt”, betont der WWF.

Besonders große Unternehmen fänden bei Videokonferenzsystemen hohes Einsparpotenzial vor. Richtet etwa ein Konzern mit einem Umsatz von mehr als einer Mrd. Dollar vier Telepräsenzräume ein, amortisieren sich die Investitionen innerhalb von 15 Monaten, errechnet das CDP. Bereits innerhalb des ersten Jahres fallen 900 Geschäftsreisen weniger an. Innerhalb von fünf Jahren könnten 2,3 Mio. Tonnen an CO2-Emissionen gespart werden. Darüber hinaus würden Entscheidungsprozesse im Betrieb beschleunigt und die Produktivität gesteigert.

Stand: 06.2010
Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/kommunikation_medien/videokonferenzen_sparen_konzernen_milliarden_156583.html

28. Juni 2010

Videokonferenzen: Ins Kämmerchen statt auf Dienstreise

Kategorie: Videokonferenz, ITK-Branche, Telepresence — Redaktion: Telefonkonferenz

Dank neuer Technik setzen sich Videokonferenzen im Alltag der Unternehmen durch. Nicht nur die Wirtschaftskrise und die Suche nach Alternativen zur teuren Dienstreise haben die Entwicklung beschleunigt, sondern auch die mittlerweile höhere Qualität von Bild und Ton.

Wenn Podolski, Lahm und Kießling in Südafrika ihre daheim gebliebenen Familien und Freunde vermissen, können sie sie in einer kleinen Kabine neben dem Mannschaftshotel Velmore Grand treffen. Dort hat der DFB nämlich einen Videokonferenzraum einrichten lassen, mit Kameras und großen Bildschirmen in HD-Qualität, verbunden mit der gut 8000 Kilometer entfernten Zentrale in Frankfurt. Auch in anderen Büros des Deutschen Fußball-Bundes stehen Videokonferenzsysteme, über die während der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft Teambesprechungen mit Funktionären, Trainern und Spielern abgehalten wurden.

Lange galten Videokonferenzen als Zukunftstechnologie, spielten im Alltag der meisten Unternehmen aber keine große Rolle. Doch nicht zuletzt die Wirtschaftskrise hat die Entwicklung der Videokommunikation in den vergangenen Jahren enorm beschleunigt. Die Reisebudgets sinken und die Unternehmen suchen nach Alternativen zu teuren und zeitaufwendigen Dienstreisen. „Natürlich können und sollen Videokonferenzen nicht alle persönlichen Gespräche und Treffen ersetzen“, sagt Sven Damberger, Geschäftsführer des Systemhauses Mobile Video Communication (MVC), das bereits rund die Hälfte der Dax-Unternehmen mit Videokonferenzanlagen ausgestattet hat. Gegenüber Telefongesprächen und -konferenzen bestünden aber klare Vorteile: „Videokonferenzen laufen viel konzentrierter ab, weil man zum Beispiel nicht wie am Telefon nebenher E-Mails lesen kann und sich dezentrale Projektpartner besser einbinden lassen. Und die Verständigung mit internationalen Gesprächspartnern ist durch die zusätzliche optische Komponente wesentlich einfacher und effizienter.“

Kaum noch ruckelnde Bilder

Der Hauptgrund für die zunehmende Akzeptanz von Videokonferenzen in Unternehmen ist aber die technische Entwicklung. Noch vor wenigen Jahren sorgten schlecht aufgelöste und ruckelnde Bilder, Systemabstürze und sekundenlange Verzögerungen bei der Übertragung eher für Ärger als für eine entspannte Gesprächsatmosphäre. Mittlerweile erzeugen hochauflösende Kameras und Bildschirme sowie Breitbandverbindungen die Illusion einer echten Konferenzsituation, auch über Tausende von Kilometern hinweg. Außerdem können mehrere Videokonferenzräume ebenso zusammengeschaltet werden wie die Computer einzelner Mitarbeiter, die so direkt von ihrem Arbeitsplatz oder von zu Hause aus über eine Webcam an den Gesprächen teilnehmen können. Die Teilnehmer können Präsentationen und Dokumente gemeinsam betrachten und bearbeiten, die Videokonferenzen können aufgezeichnet und im Nachhinein zum Beispiel auf dem iPhone angeschaut werden. „Unsere Kunden sagen uns, dass das die Arbeitsweise in ihren Unternehmen völlig verändert“, sagt Michael Ganser, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Cisco in Deutschland. Seit drei Jahren ist Cisco mit hochwertigen Videokonferenzsystemen, den sogenannten Telepresence-Systemen, auf dem Markt - und trifft auf große Nachfrage.

„Eigentlich sind Videokonferenzen ein altes Thema, aber in dem Markt war lange Zeit nur wenig Innovation. Mittlerweile ist Telepresence die am schnellsten wachsende Technologie, die wir je hatten“, sagt Ganser. „Und Exportweltmeister Deutschland liegt bei der Annahme dieser Technologie ganz weit vorn.“ Bis zum Ende des Jahres will Cisco in Deutschland zusammen mit der Telekom 100 Videokonferenzräume einrichten. Weltweit ist die Zahl der Bestellungen im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 50 Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Und für das kommende Geschäftsjahr erwartet das amerikanische Unternehmen, das 2009 den norwegischen Weltmarktführer Tandberg aufgekauft hat, ein Wachstum von 24 bis 26 Prozent im Geschäftsbereich Videokonferenzen. Konkurrent Polycom vermeldete im ersten Quartal 2010 den höchsten Konzernumsatz aller Zeiten und in den vergangenen Monaten ist nach Angaben des Unternehmens die Nachfrage nach Videokonferenzsystemen noch einmal sprunghaft angestiegen. MVC rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum von mindestens 20 Prozent, und auch Siemens Enterprise und T-Systems sprechen von einer positiven Entwicklung.

Hohe Anschaffungskosten

Eine Einstiegshürde, gerade für mittelständische Unternehmen, sind die Anschaffungskosten, die für Zweipersonensysteme mit 52-Zoll-Bildschirmen zwischen 10.000 und 15.000 Euro liegen, für komplett eingerichtete Videokonferenzräume aber schnell in den sechsstelligen Bereich steigen können. Deshalb bieten die Hersteller und Systemhäuser seit einiger Zeit auch Mietmodelle an. So kann beispielsweise ein Bildschirm und eine Kamera für ein bis zwei Gesprächsteilnehmer inklusive der notwendigen Breitbandverbindung für rund 2000 Euro pro Monat gemietet werden. „Das entspricht in etwa den Kosten von drei Flügen im Monat“, sagt Michael Ganser. „Kein anderes IT-Produkt hat einen so schnellen Return on Investment.“

Für einzelne Sitzungen können Unternehmen auch komplett eingerichtete Videokonferenzräume buchen, wie sie derzeit zum Beispiel die deutsche Telekom zusammen mit Cisco in mehreren deutschen Hotels einrichtet. Der Dienstleister Regus betreibt rund 2500 Konferenzstudios in 115 Ländern, in Deutschland sind es 55. Die durchschnittliche Zahl der Buchungen lag nach Unternehmensangaben 2009 um 22 Prozent höher als im Jahr zuvor. Und als Mitte April 2010 die Asche des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull den Flugverkehr in Europa lahmlegte, schnellten die Buchungen der Räume in Deutschland um 290 Prozent in die Höhe.

Ein Nachteil der Videokonferenzen ist derzeit noch die mangelnde Kompatibilität der Systeme verschiedener Hersteller und Dienstleister untereinander, so dass Unternehmen beispielsweise nicht problemlos mit Geschäftspartnern in Verbindung treten können. Doch Michael Ganser von Cisco ist sich sicher, dass sich das bald ändern und den Trend zur Videokommunikation weiter beschleunigen wird.

Stand: 06.2010
Quelle: http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~EECC40E16733E4655AB28F9BDC3EA0D74~ATpl~Ecommon~Scontent.html

25. Juni 2010

Panorama-Telepräsenzlösung für Desktops von Teliris

Teliris kündigt erste Panorama-Telepräsenzlösung für Desktops an, die Einzelnutzern ein reibungsloses und immersives Konferenzerlebnis bietet.

Teliris , weltweit führender Anbieter vollständig verwalteter Telepräsenz- und Collaboration-Lösungen, kündigte heute die weltweit erste Telepräsenzlösung an, die ein natürliches, intuitives Erlebnis am Desktop bietet, indem sie einzelne Teilnehmer in Konferenzumgebungen nahtlos, zuverlässig und sicher miteinander verbindet.

Die Teliris NanoEX Telepresence(TM)-Lösung beruht auf einem gebogenen Bildschirm, in dem die patentierte und hochpräzise Augenkontakt-Technologie von Teliris eingesetzt wird. So wird allen Teilnehmer ein reibungsloses Konferenzerlebnis ermöglicht.

Die flexible Lösung bietet ein Multipoint-Erlebnis mit durchgehender Präsenz sowie eine Voice-Switched-Option für grosse Konferenzen, ist ausserdem leicht zu bedienen und lässt sich ohne grossen Aufwand wirksam einsetzen.

“Jede Teliris-Lösung ist speziell so gestaltet, dass unabhängig von der Grösse des Raumes ein wirkliches Eintauchen gewährleistet werden kann. Dies gilt sowohl für grosse Räumlichkeiten als auch für Systeme mit kleinem Formfaktor”, erklärt Marc Trachtenberg, CEO und Mitgründer von Teliris. “Diese neue Lösung bietet genau das - sie überträgt das massstabsgetreue und organische Gefühl, in einem Raum tatsächlich anwesend zu sein, problemlos auf den Desktop. So können Unternehmen auf der ganzen Welt ihre flexiblen Arbeitspraktiken weiter vertiefen.”

Teliris NanoEX Telepresence ist mit der kompletten Baureihe der Teliris Telepräsenzlösungen kompatibel und kann ausserdem mit allen traditionellen Videokonferenz- oder Telepräsenzsystemen eingesetzt werden. Unter Einbeziehung eines Laptops oder eines zusätzlichen separaten Teliris InterACT Presentation(TM)-Bildschirms lassen sich zudem Präsentationen vorführen und anschauen.

Teliris NanoEX Telepresence wird im September 2010 erhältlich sein.

Stand: 06.2010
Quelle: http://www.presseportal.de/pm/59523/1628644/teliris_ltd

20. Juni 2010

Videotelefonie auf dem iPhone 4

Kategorie: Videokonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

Apple hat auf der WWDC das neue iPhone 4 vorgestellt. Neben zahlreichen Innovationen sind Videokonferenzen eines der Highlights der neuen iPhone-Generation.

In seiner Präsentation zur Eröffnung der Weltentwicklerkonferenz hat Apple-Chef Steve Jobs das neue iPhone 4 und eine Reihe von Funktionen und Details der neuen iPhone-Generation vorgestellt. Unter anderem demonstrierte er die Anwendung FaceTime. Dabei handelt es sich um eine neue App für Videokonferenzen von iOS 4, dem Betriebssystem des iPhone 4. FaceTime benötigt keine spezielle Installation oder Konfiguration. Die App nutzt sowohl die Kamera auf der Vorderseite als auch auf der Hinterseite des iPhone 4.

Damit der Nutzer auch gute Bilder von sich selbst machen kann, wurde die vordere Kamera entsprechend angepasst. FaceTime kann sowohl im Hoch- als auch im Querformat genutzt werden. Neben den Kontakten im Telefonbuch des iPhone 4 erscheint ein FaceTime-Button, wenn diese auch über die App verfügen. Ein kurzes Berühren des Bildschirms genügt, und schon befindet sich der Nutzer in einer Videokonferenz.

Die neue App bietet jedem, der ein iPhone 4 oder ein anderes iPhone, auf dem iOS 4 läuft, die Möglichkeit zur ruckelfreien Videotelefonie. Allerdings funktioniert FaceTime bislang nur über die WLAN-Verbindung des iPhone 4. Bevor auch die UMTS-Verbindung zur Videotelefonie genutzt werden kann, müssen noch Details mit den Mobilfunkanbietern geklärt werden.

Stand: 06.2010
Quelle: http://www.appleradar.de/iphone-4/facetime-videotelefonie-auf-dem-iphone-4/

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