(http://www.bitkom.org/62698_62694.aspx; 06.03.2010) - Hightech-Wirtschaft mit Verlauf sehr zufrieden
- BITKOM begrüßt weiterentwickelte Messestruktur für 2011
- Kongressprogramm, gesellschaftliche Themen und Partnerland Spanien mit großer Resonanz
Hannover, 6. März 2010 - Die Hightech-Wirtschaft gibt der CeBIT 2010 Bestnoten. Eine Umfrage unter BITKOM-Mitgliedern hat ergeben, dass die Mehrheit der Aussteller den Messeverlauf sehr positiv bewertet. „Die CeBIT hat die Aufbruchstimmung in der Branche weiter verstärkt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Viele Aussteller fahren mit guten Aufträgen und hohen Erwartungen an das Nach-Messe-Geschäft nach Hause. Die CeBIT hat der IT- und Kommunikationsbranche genau den Schub gegeben, den sie nach der Wirtschaftskrise braucht.“
Viele Fachbesucher seien mit konkreten Kauf- oder Investitionsabsichten nach Hannover gekommen. „Gerade weil Reise- und Marketingbudgets bei vielen knapp sind, wurde der Messebesuch genau vorbereitet“, so Scheer. 4.157 Aussteller aus 68 Ländern zeigten ihre Produkte und Lösungen. Mehr als hundert Unternehmen waren nach einer Pause zurückgekehrt, darunter AMD, Ericsson, Motorola und Telefónica. Fast 300 Unternehmen stellten erstmals in Hannover aus, wie Google, Amazon und Linked In.
BITKOM begrüßt, dass das Profil der Leitmesse weiter geschärft wird. „Die CeBIT setzt klar auf die Top-Themen der Branche“, erklärte Prof. Scheer. Schwerpunkte waren das mobile Internet, Super-Breitband, Cloud Computing, Web 2.0 und Sicherheit. Auch Umweltschutz und Green IT, Energieversorgung, E-Government und die Vernetzung im Gesundheitswesen spielten eine große Rolle. Mit der „BITKOM Broadband World“, dem Ausstellungsbereich „CeBIT green IT“ sowie dem Gesundheits-Parcours „FutureCare“ auf der Fachmesse „TeleHealth“ hatte der BITKOM mit Partnern eigene CeBIT-Schwerpunkte gesetzt.
„In Hannover ist noch deutlicher geworden als bisher, dass digitale Hightech der Schlüssel zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen ist, vom Datenschutz bis zum Klimaschutz“, so Prof. Scheer. Dazu hätten das Leitthema „Connected Worlds“ sowie das erfolgreiche Kongressprogramm „CeBIT Global Conferences“ mit Top-Rednern aus Wirtschaft und Politik beigetragen. Das Zusammenwachsen von Technik- und Lebenswelten durch das Internet sei auch unter politischen und sozialen Aspekten ausführlich debattiert worden. „Diese CeBIT ist ein Zukunftskongress für das Leben und Arbeiten von morgen“, so Scheer.
Der BITKOM befürwortet, dass die CeBIT ab 2011 die einzelnen Besuchergruppen noch individueller ansprechen will: professionelle Nutzer, die öffentliche Hand, private Anwender sowie Entwickler und Wissenschaftler. Diese vier Zielgruppen werden über spezielle Ausstellungsangebote adressiert: CeBIT pro, CeBIT gov, CeBIT life und CeBIT lab. „Damit gibt sich die Messe eine klare Struktur“, kommentierte Scheer. „Das CeBIT-Profil 2011 ist die zweite Stufe der Weiterentwicklung, die vor drei Jahren begann.“ Scheer begrüßte, dass Verbraucher künftig wieder stärker angesprochen werden. „Die Branche macht ein Drittel des Umsatzes mit Privatkunden, und im Web 2.0 sind viele Menschen ohnehin zugleich Anwender und Produzenten.“
Partnerland 2010 der CeBIT und des BITKOM ist Spanien. „Mit Spanien hat sich uns ein zukunftsorientiertes, ideenreiches und dynamisches Hightech-Land präsentiert“, sagte Scheer. „Von Breitband bis hin zu elektronischen Bürgerdiensten ist Spanien in einigen Bereichen unter den Vorreitern in Europa – und ein wichtiger Markt für deutsche Firmen.“ Highlight des Programms war der Deutsch-Spanische ITK-Gipfel am ersten Messetag, auf den nun zahlreiche Experten-Workshops folgen.
Die Stimmung in der Hightech-Branche hellt sich deutlich auf. 59 Prozent der IT- und Telekommunikations-Unternehmen in Deutschland erwarten im ersten Quartal 2010 ein Umsatzplus. Das hat eine vierteljährliche Umfrage des BITKOM in der Branche ergeben. „Die Nachfrage zieht insbesondere im IT-Sektor spürbar an“, sagte BITKOM-Präsident Scheer. „Der Investitionsstau bei IT-Lösungen für Unternehmen löst sich allmählich auf.“ Nach wie vor gut sei die Nachfrage der privaten Verbraucher. Stark gefragt sind derzeit vor allem Smartphones, mobile Computer und Flachbildfernseher.
Aachen/Berlin: Detlev Artelt nimmt das derzeitige Trendthema Unified Communications (UC) unter die Lupe. Im Rahmen der bekannten Guided Tours auf der CallCenterWorld vom 08.-11. Februar in Berlin führt er als Experte über die Messe. Eine Vielzahl von Ansätzen, Definitionen und Lösungen werden vorgestellt und eine Orientierung auf diesem stetig wachsenden Markt ermöglicht.
Als geschäftsführender Berater der aixvox GmbH und Herausgeber und Autor der Fachbuchreihe voice compass begleitet Detlev Artelt die Messebesucher in diesem Jahr als Tour Guide für Unified Communications (UC). Während der Führung werden verschiedene UC-Ansätze veranschaulicht, Lösungen und Produkte zahlreicher Anbieter vorgestellt und die neue Kommunikationsvielfalt anhand von Praxisbeispielen erklärt. Die Tour erläutert, wie sich UC-Lösungen klassifizieren lassen und welchen Nutzen die Unternehmen aus den zahlreichen unterschiedlichen Optionen und Schnittstellen ziehen können. Ist es für ein mittelständisches Unternehmen beispielsweise sinnvoll, die bisherige TK-Anlage abzuschaffen und neue VoIP und UC-Technik umzurüsten oder ist es kosteneffizienter nur Teilkomponenten von UC hinzuzunehmen? Für wen lohnt sich das Hosting einer Unified Communications-Lösung? Wieviel Zeit und Geld kann ein Call Center wirklich durch UC in der Kommunikation mit Kunden und Partner einsparen?
Diese und viele weitere Fragen beantwortet Detlev Artelt ausführlich und für jeden verständlich. Die Guided Tours finden parallel zu den Kongresspausen am 09.02.2010 um 11.00 Uhr und 16.00 Uhr, am 10.02.2010 um 10.45 Uhr und 15.30 Uhr und am 11.02.2010 um 10.30 Uhr statt. Weiteres zu den Touren und zur CallCenterWorld finden Sie unter www.callcenterworld.de.
Mehr Informationen zum Thema Unified Communications und anderen Bereichen des Sprach- und Telekommunikationsmarkts bietet zudem die Fachbuchreihe voice compass, deren dritte Ausgabe vor kurzem erschienen ist. Mit dem aktuellen voice compass „(R)Evolution in der Kommunikation“ offerieren die Herausgeber zum wiederholten Male ein oranges Wissenspaket, das neben Fakten und Hintergrundwissen auch eine Vielzahl von Anwendungsbeispielen und Angaben zu Herstellern und Produkten bietet. Schwerpunkt des Fachbuches ist neben Unified Communications auch der Bereich Sprachautomation.
Wer konkret wissen möchte, welche Vorteile Unified Communications für sein Unternehmen bietet, kann sich vor Ort auf der CallCenterWorld informieren. «…»
Berlin, 13. Januar 2010 - Die wichtigsten IT-Trends des Jahres 2010 sind Cloud Computing, Virtualisierung, Mobiles Internet und IT-Sicherheit. Das hat eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM in der ITK-Branche ergeben. Danach nennen 45 Prozent der Befragten Cloud Computing und 44 Prozent Virtualisierung als wichtigste Themen. Auf Platz drei folgen mit je 42 Prozent das mobile Internet und IT-Sicherheit. Aktuell bleibt auch das IT-Outsourcing, das 39 Prozent der Anbieter nennen. Bei der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stehen Technologien im Mittelpunkt, mit denen die Anwender effizienter und leistungsstärker werden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Als weiterer Megatrend habe sich das mobile Internet etabliert. „Mit der steigenden Verbreitung von Smartphones ist die mobile Internetnutzung im geschäftlichen und privaten Umfeld zum Massenphänomen geworden.“
Trend 1: Cloud Computing und Virtualisierung
Die IT-Anwender in Unternehmen nutzen in einer konjunkturell weiterhin angespannten Lage Technologien, die ihre Firmen schlanker und effizienter machen. Mit Cloud Computing (Englisch Cloud = Wolke) können die Nutzer über das Internet auf externen Speicherplatz, Rechenkapazitäten und auf einzelne Anwendungen zugreifen. „Cloud Computing ist kostengünstiger, weil Unternehmen nicht sämtliche IT-Ressourcen vorhalten müssen, sondern je nach Bedarf online darauf zugreifen können“, sagte Scheer. Zusätzlich werden die Unternehmen flexibler. Bei Reorganisationen oder Fusionen können sie ihre betrieblichen Abläufe mit Cloud Computing schnell anpassen. Ein Top-Thema bleibt das IT-Outsourcing, also die Verlagerung von IT-Systemen und Geschäftsprozessen an externe Dienstleister. Laut BITKOM wird der Umsatz mit Outsourcing-Diensten im Jahr 2010 in Deutschland um 7 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro steigen. Ein weiteres wirksames Instrument zur Kombination von Kostensenkung und Leistungssteigerung ist die Virtualisierung. Dabei werden die Ressourcen von Computern bzw. Rechenzentren besser ausgenutzt.
Ebenfalls stark gefragt sind Anwendungen, die eine bessere Analyse der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens ermöglichen. „Mit Business Intelligence Software bekommt das Management einen schnellen Überblick über seine Kostenstrukturen und die verfügbaren Ressourcen“, sagte Scheer. 30 Prozent der befragten IT-Anbieter sehen Lösungen rund um Business Intelligence als wichtigen Trend in diesem Jahr. Trend 2: Mobiles Internet
Die steigende Verbreitung von Smartphones und die sinkenden Datentarife haben der mobilen Internetnutzung zum Durchbruch verholfen. Viele bislang überwiegend stationär genutzte Anwendungen im privaten und geschäftlichen Bereich werden mit einer so genannten App (kurz für ‚portable application‘) für den mobilen Zugriff auf dem Handy konfiguriert. Nach der BITKOM-Prognose werden im laufenden Jahr in Deutschland 5,6 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einem Fünftel des Handy-Gesamtmarktes. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt voraussichtlich um 8 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Trend 3: IT-Sicherheit
Datenschutz und Datensicherheit bleiben auch in diesem Jahr ein wichtiges Thema. Gerade beim Outsourcing von betrieblichen Prozessen oder dem Zugriff auf externe Anwendungen und Datenspeicher in einer Cloud muss ein möglichst wirkungsvoller Schutz gewährleistet sein. Gleiches gilt für die Sicherheit mobiler Geräte durch Verschlüsselung und Passwörter. „Der Datenschutz ist zu einem gesellschaftlichen Top-Thema geworden“, sagte Scheer. „Die IT-Anbieter stellen für die Speicherung und den sicheren Umgang mit Daten von Kunden, Beschäftigten und Bürgern intelligente Lösungen bereit, die stärker eingesetzt werden sollten.“ Nicht zu vernachlässigen sei nach wie vor das Problem der immer professioneller werdenden Computerkriminalität und Wirtschaftsspionage. Trend 4: E-Engergy Immerhin 11 Prozent der Befragten nennen die Themen E-Energy und Smart Grids als wichtiges Thema. „Viele IT-Anbieter steigen derzeit in diesen neuen Markt ein oder haben konkrete Pläne dafür“, sagte Scheer. Mit intelligenten Energienetzen (Smart Grids) kann die Energieversorgung optimiert werden. Stromangebot und -nachfrage können mit IT besser abgeglichen werden, Lastspitzen werden abgebaut. Durch elektronische Stromzähler (Smart Meter) bekommen Privathaushalte zudem mehr Transparenz über ihren Stromverbrauch. Smart Meter können tagesaktuell ausgelesen und der individuelle Verbrauch monatlich abgerechnet werden. Seit Januar 2010 müssen in Neubauten und bei grundlegenden Renovierungen intelligente Stromzähler installiert werden. Trend 5: Enterprise 2.0
Für ein Fünftel der befragten IT-Anbieter sind in diesem Jahr die Themen Enterprise 2.0 und Social Media besonders wichtig. Die Prinzipien des Web 2.0 spielen auch in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen eine immer stärkere Rolle. Firmeninterne Blogs, Wikis und Foren tragen dazu bei, das in einer Organisation vorhandene Wissen besser zu nutzen. In sozialen Business-Netzwerken legen Mitarbeiter ein persönliches Profil mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen an. In virtuellen Arbeitsräumen organisieren die Teams ihre Arbeit: Abstimmung von Terminen, Zugriff auf Dokumente oder Pflege von Kontakten. Auch das so genannte Microblogging wie bei Twitter hält in der Arbeitswelt Einzug. Firmenintern teilen Mitarbeiter mit, woran sie gerade arbeiten, um schnelles Feedback von Kollegen zu bekommen. Scheer: „IT-Anbieter leisten mehr als nur den Aufbau der technischen Infrastruktur. Sie bieten eine Komplettberatung von der Technik über die Prozessarchitektur bis zu Organisations- und Personalfragen.“
AxiCom-PR, BT Germany Nr. 01/10, Januar 2010 (DC09-407) - Umfrage zeigt wirtschaftliche Bedeutung von Technologie auf / Cloud Computing für viele Unternehmen eine Herausforderung
Führungskräfte bestätigen: IT-Investitionen sind notwendig für Wachstum und Innovation
München, 05. Januar 2010 – Zu geringe Investitionen in IT-Systeme haben Innovationen behindert und dazu geführt, dass Unternehmen im Zuge der Finanzkrise Kunden verloren haben. Dies haben Chief Information Officers (CIOs) und andere Führungskräfte im Rahmen einer internationalen Studie erklärt, die von BT Global Services in Auftrag gegeben wurde. Untersucht wurden auch die Herausforderungen, die auf die CIOs in den Unternehmen im Zusammenhang mit dem Thema Cloud Computing zukommen.
Die Umfrage, die in 13 Ländern durchgeführt wurde, liefert klare Belege dafür, dass die Kürzungen der IT-Budgets, die vor dem Hintergrund der Rezession vorgenommen wurden, die wirtschaftliche Leistung eines Unternehmens schwächen. Ein Viertel der befragten Führungskräfte sagte, dass Kürzungen der IT-Budgets die Innovationsfähigkeit beeinträchtigt haben, und fast ebenso viele (23 Prozent) gaben an, dass solche IT-Budgetkürzungen zum Verlust von Aufträgen geführt haben. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie in der Rezession Aufträge verloren haben, weil sie benötigte Informationen nicht finden konnten.
BT beauftragte das Marktforschungsunternehmen Datamonitor für die Studie „Enterprise Intelligence: the challenge for the CIO in 2010“ mit der Befragung von über 2.400 IT-Anwendern und 270 CIOs und Führungskräften in mehreren Ländern (s.u.). Gemäß der Studie glauben fast zwei Drittel (61 Prozent) der CIOs bzw. anderen Führungskräfte (63 Prozent), dass eine veraltete IT-Infrastruktur ein Hindernis für ihre globale Handlungsfähigkeit darstellt. Eine ähnlich hohe Zahl der Befragten (57 Prozent der CIOs und 60 Prozent der sonstigen Führungskräfte) machen ungeeignete Softwarelösungen für dieses Problem verantwortlich.
Hanif Lalani, CEO von BT Global Services, sagte: „Diese Umfrage liefert eine Momentaufnahme der aktuellen Einstellungen von CIOs und anderen Führungskräften in aller Welt, und sie wird hoffentlich die richtigen Reaktionen auslösen, die der großen Bedeutung der IT für den Unternehmenserfolg gerecht werden. Die Studie unterstreicht auch, dass die CIOs bereits jetzt Entscheidungen treffen müssen, wie sie sich im kommenden Aufschwung positionieren werden, um den Erfolg sicherzustellen. Es deutet vieles darauf hin, dass innovatives Handeln belohnt wird, wenn die derzeitige Krise zu Ende geht.“ «…»
(pressrelations) Ein turbulentes Jahr 2009 neigt sich dem Ende entgegen und 2010 steht vor der Tür. Für viele Unternehmen war 2009 zweifellos ein schwieriges Jahr. Ein Großteil der Märkte war gekennzeichnet durch eine starke Rezession, deren Folgen sowohl im öffentlichen als auch im privatwirtschaftlichen Sektor für Verbraucher und Unternehmen deutlich spürbar waren. Auch für die Anbieter von Telepresence- und Videokonferenzlösungen stellt sich die Frage, auf welche Trends und Entwicklungen man sich im neuen Jahr einstellen muss. Bob Hagerty, CEO von Polycom, hat sechs zentrale Prognosen zur Marktentwicklung formuliert. Gerne können Sie diese in mögliche Jahresrückblicke oder -vorschauen integrieren.
Umweltverträglichkeit wird zum entscheidenden Kriterium bei Kaufentscheidungen
Alle Länder in der Region EMEA wollen ihre CO2-Emissionen verringern. Dieser Verpflichtung können sich auch die Unternehmen nicht entziehen. Im Rahmen der momentan stattfindenden Weltklimakonferenz in Kopenhagen bezeichnete die Entwicklungsorganisation Germanwatch die “dürftigen” Klimaschutzleistungen der zehn größten CO2-Emittenten - zu denen außer China und den USA auch Deutschland und Großbritannien zählen - als “äußerst alarmierend”. Sowohl der öffentliche als auch der private Sektor werden also verstärkt einen erheblichen Beitrag leisten müssen. Dabei wird der Einsatz von Technologien gemeinhin als wichtiges Mittel zur Reduzierung der Emissionen betrachtet. Deshalb werden im neuen Jahr in besonderem Maße Technologien gefragt sein, mit denen Unternehmen ihren CO2-Ausstoß reduzieren können, sei es durch die Reduzierung der Anzahl von Dienstreisen, durch die Verringerung der Bürofläche oder durch die Senkung des Stromverbrauchs, der mit dem Betrieb von IT-Systemen verbunden ist.
Die Anzahl der Beschäftigten, die von zuhause aus arbeiten, wird 2010 um 40 Prozent zunehmen
Durch flexible Arbeitsplatzmodelle können Unternehmen nicht nur die Kosten reduzieren, die mit der Anreise zum Arbeitsplatz oder der Anmietung von Büroflächen verbunden sind, sondern gleichzeitig auch attraktive Arbeitsbedingungen schaffen, mit denen sie ihre besten Mitarbeiter bei der Stange halten. Da der Anteil der 18- bis 25-Jährigen an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen derzeit wächst, ist damit zu rechnen, dass die Anzahl der Mitarbeiter, die von zuhause aus arbeiten möchten, im nächsten Jahr um 40 Prozent zunehmen wird. Viele Hochschulabsolventen erwarten, dass man ihnen flexible Beschäftigungsmodelle anbietet. Deshalb brauchen Unternehmen geeignete Technologien, mit denen sie eine reibungslose Einbindung geografisch verteilter Mitarbeiter in die Unternehmensprozesse sicherstellen können. Durch den Einsatz moderner Technologien wie Videokonferenzsysteme und Unified-Communications-Umgebungen verfügen Unternehmen über die Voraussetzungen, um Mitarbeiter an entfernten Standorten jederzeit an die Zentrale anzubinden. Flexible Arbeitsbedingungen werden die Lebensweise von Mitarbeitern grundlegend verändern und dazu beitragen, dass diese Beruf und Freizeit besser miteinander in Einklang bringen können.
Der Markt für Videokommunikationslösungen wird 2010 um 30 Prozent zulegen.
Sowohl im heimischen Umfeld als auch im Büro werden sich Videoinstallationen zur Darstellung und Beobachtung der Umgebung zunehmend durchsetzen. Verbraucher werden beispielsweise in der Lage sein, sich und ihre Kinder per Videokonferenz in einer Kindertagesstätte anzumelden oder eine Petcam zu installieren, mit der man sehen kann, was die Haustiere machen, während man weg ist. Oder sie installieren ein Videosystem, mit dem sie während des Urlaubs hin und wieder einen Blick auf ihr Zuhause werfen können, um zu sehen, ob noch alles in Ordnung ist. Da immer mehr Verbraucher über Handys der Kategorie 3.5G oder 4G verfügen, werden Videokonferenzen per Handy zur Norm. Videokonferenzen zwischen Handy und Festnetz sind nicht mehr Science-Fiction, sondern schon in naher Zukunft Realität. Unternehmen werden ihren Reiseaufwand weiter reduzieren und verstärkt auf Videokonferenzen zurückgreifen, um ihre Kosten und ihren Kohlendioxidausstoß zu reduzieren. Zunehmen wird auch die Nutzung von Hosted-Video-Diensten. CIOs müssen Möglichkeiten finden, mit denen sie den extrem schwankenden Bandbreitenanforderungen gerecht werden können, indem sie entweder die eigenen Netzwerke ausbauen oder über die Grenzen des Unternehmensnetzwerks hinausgehen, um in Spitzenzeiten zusätzliche Kapazitäten in der Cloud nutzen.
Unified-Communications-Lösungen werden sich in den nächsten fünf Jahren zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg von Unternehmen entwickeln.
Unified-Communications-Lösungen geben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produktivität zu steigern und die Gesamtbetriebskosten ihrer Kommunikationsinfrastruktur zu reduzieren. Aus diesem Grund werden sie sich in den nächsten fünf Jahren zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg von Unternehmen entwickeln. Das derzeitige Umfeld von Unternehmen zwingt CIOs, ihr Augenmerk verstärkt auf zwei Bereiche zu richten: die Zusammenführung von Kommunikationsdiensten und die Schaffung der Voraussetzungen für eine reibungslose organisationsübergreifende Zusammenarbeit. Der IT-Ansatz zur Verknüpfung dieser beiden Bereiche heißt Unified Communications, und entsprechende Lösungen werden schon sehr bald zur alltäglichen Realität gehören. Ganz gleich, ob die Kommunikation über Sprach-, Video- oder Telepresence-Systeme erfolgt: Sämtliche Kommunikationssysteme eines Unternehmens müssen vollständig miteinander kompatibel sein. Bei einer proprietären Plattform ist dies schlichtweg nicht möglich. So hängt beispielsweise die Flexibilität eines Desktop-Telefons entscheidend davon ab, ob es in der Lage ist, mit der rasanten Weiterentwicklung der UC-Landschaft Schritt zu halten und neuen Anforderungen gerecht zu werden. Ein entsprechendes Gerät muss den Computer ergänzen und die Voraussetzungen für eine nahtlose Integration und eine effiziente Interaktion innerhalb einer UC-Umgebung schaffen, indem dem Benutzer die Möglichkeit gegeben wird, jederzeit auf Kommunikationsdienste und Applikationen zurückzugreifen.
Globale Hochschulen werden neue Türen für Studenten öffnen
Das traditionelle Studienmodell, bei dem Studenten eine Hochschule in ihrem Heimatland besuchen, wird schon bald der Vergangenheit angehören. Immer mehr Universitäten versuchen, Studenten aus sämtlichen Regionen der Welt zu gewinnen. Durch die Implementierung entsprechender Technologien verfügen Unternehmen bereits jetzt über Online-Angebote, und die Vorstellung einer globalen offenen Hochschule ist längst keine Zukunftsmusik mehr. In den USA bietet beispielsweise die Georgetown University Kurse für Studenten aus dem Mittleren Osten an, bei denen die Studierenden noch nicht einmal gezwungen sind, ihre häusliche Umgebung zu verlassen. Bildungsinstitutionen aus sämtlichen Bereichen werden immer mehr auf Videokonferenz- und Telepresence-Systeme zurückgreifen. Polycom ist davon überzeugt, dass bis zum Ende des nächsten Jahres die erste Online-Universität ihre Pforten für Studenten öffnen und ihnen Zugang zu den besten Dozenten und Fachexperten geben wird.
Die Nutzung telemedizinischer Anwendungen wird sich verdoppeln
Regierungen von Staaten aus ganz Europa haben sich das Ziel gesetzt, eine optimale medizinische Versorgung der Bürger sicherzustellen. Dabei wird allein in Dänemark die Hälfte aller Ärzte und ein Viertel des Pflegepersonals in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand gehen. Vor dem Hintergrund, dass die Bevölkerung gleichzeitig immer älter wird, liegt es auf der Hand, dass eine radikale Veränderung der Krankenversorgungssysteme unabdingbar ist. Wir erwarten, dass sich die medizinische Fernbehandlung von Patienten 2010 verdoppeln wird. Auch bei der Ausbildung der nächsten Generation medizinischer Fachkräfte wird die Nutzung von Collaboration-Technologien für den gegenseitigen Informationsaustausch zunehmen. Auf nationaler Ebene werden UC-Lösungen Notfalldienste bei der gemeinsamen Nutzung von Datenbanken und der Bereitstellung von Ansprechpartnern unterstützen und auf diese Weise zu einem besseren Service und kürzeren Reaktionszeiten beitragen.
Treffen der Technologieführer und Anwender bei thetakom.Dialog 2009
(firmenpresse) - Pfungstadt/Egelsbach. Unter dem Titel “thetakom.Dialog 2009″ trafen sich am 22.10.2009 rund 50 Teilnehmer aus mittelständischen Unternehmen mit Vertretern der Technologieführer im Bereich Unified Communications (UC), um die neuesten Trends und Technologien aus erster Hand kennenzulernen.
So präsentierten die Referenten anhand von zahlreichen Praxisbeispielen, welch vielfältiger Nutzen sich erzielen lässt, wenn man unterschiedliche Kommunikationsmedien in einer einheitlichen Anwendungsumgebung bündelt.
Die Lösungen von Cisco Systems, Cycos, Estos, daviko und iLink für Präsenzmanagement, Kollaboration, Audio- und Videokonferenzen zeigen deutlich, wie UC die Erreichbarkeit von Kommunikationspartnern verbessert und damit alltägliche Geschäftsprozesse in Unternehmen schneller, produktiver und obendrein kostengünstiger gestaltet.
Die Vielfalt der Beiträge deckte sowohl betriebswirtschaftliche als auch technische Aspekte ab, so dass alle Gäste ihre Interessen und Aufgabenbereiche vertiefen konnten. An die Vorträge schloss sich eine rege Diskussion an, und mancher Teilnehmer konnte auf seine ganz spezifischen Fragen bereits konkrete Lösungsansätze mitnehmen.
Von den fachlich fundierten und praxisnahen Beiträgen bis hin zum bereichernden Austausch unter allen Teilnehmern hat sich thetakom.Dialog 2009 als wichtiges Forum profiliert - als erstklassiger Treffpunkt für alle, die sich mit Kommunikations-Themen im Unternehmen beschäftigen.
(Frost & Sullivan)
Der Europamarkt für Audio-, Video- und Web-Conferencing ist gekennzeichnet durch große regionale Unterschiede bei technischer Entwicklung und medialen Präferenzen. Zusätzlich stellt die globale Wirtschaftskrise die Akteure vor große Herausforderungen, birgt aber auch erhebliche Chancen.
Insgesamt stehen die Zeichen im europäischen Markt für Conferencing-Dienste auf Wachstum: Eine neue Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan prognostiziert der Branche eine Steigerung des Umsatzvolumens von 1,12 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 auf 2,21 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014.
Vorangetrieben wird die Marktentwicklung vor allem durch die ungebremste Globalisierung. „Mittlerweile sind Mitarbeiter in vielen Unternehmen nicht nur über das ganze Land, sondern oft in der ganzen Welt verteilt. Folglich sucht man nach kostengünstigen Möglichkeiten, die einzelnen Beteiligten bei Bedarf schnell und effizient zu vernetzen, ohne dass jedes Mal teure Geschäftsreisen fällig werden”, erläutert Iwona Petruczynik, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Gerade die Notwendigkeit zum Kostensparen hat sich mit der globalen Wirtschaftskrise nochmals erheblich verschärft. Davon können die Anbieter von Conferencing-Diensten profitieren.” «…»
Parallel dazu verschärft sich der Wettbewerb zusehends. „Telekommunikationsunternehmen, unabhängige Provider, regionale Conferencing-Anbieter und große Software-Unternehmen liefern sich in Europa einen erbitterten Konkurrenzkampf”, sagt Petruczynik. „Die wichtigsten Wettbewerbsfaktoren sind Servicespektrum, Preis, Qualität und das Überangebot.”
Auf lange Sicht dürften dezentrale Unified-Communications-Anwendungen, Cloud-basierte Collaboration-Dienste und Endpoint-Anwendungen wie SIP-unterstütztes Voice Conferencing einen starken Einfluss auf die Marktentwicklung nehmen. Dieser Trend wird jedoch momentan durch den globalen Abschwung und die erstaunlich zögerliche Akzeptanz von Unified-Communications-Produkten und -Dienstleistungen gebremst.
In der aktuellen Entwicklung im europäischen Markt für Audio-, Web- und Video-Conferencing spiegeln sich viele nordamerikanische Trends wider. Dennoch kann von einem einheitlichen Markt in Europa nicht die Rede sein. „Die diversen Regionen weisen alle unterschiedliche Merkmale auf, was Gesamtgröße, Marktdurchdringung und Wachstumspotenzial betrifft”, bemerkt Petruczynik. „So dürften die reiferen Märkte Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie Skandinavien und die Benelux-Länder im Bereich Audio- und Web-Conferencing auch weiterhin eine starke Nachfrage verzeichnen. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass die restlichen westeuropäischen Länder und die Region Zentral- und Osteuropa ihren Umsatzanteil am Gesamtmarkt steigern und Service Providern auf der Suche nach Expansionsmöglichkeiten gute Wachstumschancen bieten werden.”
Service Provider, die sich in diesen Schwellenmärkten positionieren wollen, sollten in der Lage sein, eine globale Serviceplattform und die entsprechenden Technologien mit einem exakt an die jeweiligen regionalen Bedürfnisse angepassten Konzept zu kombinieren. „Hier muss nicht nur in nationale Vertriebs- und Supportsysteme, sondern auch in Sprachkenntnisse investiert werden; außerdem ist es ganz entscheidend, sich mit den landestypischen Eigenheiten vertraut zu machen, was beispielweise die Einstellung zu Handelsabkommen betrifft”, rät Petruczynik. «…»
(pressebox) Dillingen, 18.09.2009, Die Evolution des Internets schreitet zügig voran. Während wir noch von Web 2.0 sprechen, steht uns die nächste Generation der virtuellen Kommunikation bereits unmittelbar bevor. Wir sprachen mit Ross Fowler, Vice President Service Provider European Markets bei Cisco, über videobasierte Kommunikation der Gegenwart und Zukunft.
Welche Technologien spielen für die künftige IP-Kommunikation eine Rolle?
In den letzten Jahren hat in der IT-Welt ein Wechsel stattgefunden. Die Technologie spielt zwar noch immer eine große Rolle, der Schwerpunkt verschiebt sich jedoch zugunsten der eigentlichen Geschäftsprozesse. Collaboration lautet das Schlüsselwort - virtuelle Zusammenarbeit. Es geht einerseits darum, das Zusammenarbeiten der Menschen zu verbessern und zu bereichern, andererseits aber auch darum, Kosten zu senken, die Produktivität zu steigern und maximale Flexibilität zu erreichen.
Video nimmt in diesem Fall als Technologie die zentrale Stellung ein. Die Übertragungsqualität für Videodaten wächst kontinuierlich. Bereits für 2013 ist abzusehen, dass der Video Content das Gros des Datenverkehrs in den globalen Netzwerken ausmachen wird. Bis 2025 wird voraussichtlich die direkte Videokommunikation die Top-Position übernommen haben. Collaboration mittels Visual Networking erobert mittelfristig die gesamte Geschäftswelt rund um den Globus. «…»
Gibt es Schlüsseltechnologien zu Collaboration?
Die Grundlage für Collaboration ist ein intelligentes Netzwerk als Plattform, die alle Dienste über IP abwickeln kann und Technologien wie TelePresence durchgängig unterstützt. Diese Plattform gewährleistet die einfache Handhabung für den User - egal, ob im Business-Umfeld oder im Consumer-Bereich. Ein leistungsfähiges Netzwerk ist auch die Basis für Cloud IT. Es ist abzusehen, dass User ihre Software-Applikationen und die zugehörige Hardware nicht mehr selbst betreiben, sondern dies einem externen Anbieter überlassen. Anwendungen und Daten sind also künftig auf entfernte Systeme verteilt. Ein performantes Netzwerk ermöglicht, z. B. über einen Web-Browser, den Zugriff. Auch hier geht es um effektiveres Arbeiten in allen Bereichen: Network, Storage, Computing, Desktop … Cloud IT verbessert die Collaboration. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass bereits alles virtualisiert ist.
Warum ist Video die treibende Kraft?
Heute haben wir Web 2.0 und Social Networking. Das wird auch weiterhin die Basis für die Kommunikation der Zukunft bleiben. Doch mit der zunehmenden Videofähigkeit geht der Trend zum Visual Networking. Im Prinzip wachsen da zwei Welten zusammen: Video und Social Networking expandieren und konvergieren. Die Grenzen des Visual Networking liegen zum einen in den Zugangsvoraussetzungen, zum anderen in der Übertragungsqualität. Bei Video und Voice geht nichts ohne Quality of Service. Ein durchgehender Ende-zu-Ende Quality of Service mit garantierten Bandbreiten bildet die solide Basis für ein Netzwerk. Dabei geht es weniger um die Anzahl übertragener Bits als um Jitter, Latenzzeiten und Packet Loss. «…»