(pressebox) Berlin, 12.02.2010, Die Erfolgsgeschichte der green IT World 2009 möchte der BITKOM in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG und dem Bundesumweltministerium fortschreiben: 2010 wird das ganze Spektrum der grünen IT gezeigt. Der Bedarf für eine umfassende Leistungsschau der ITK-Industrie ist in den vergangenen Monaten weiter gestiegen: Denn Green IT bietet gerade in Krisenzeiten eine hervorragende Möglichkeit, Kosten zu reduzieren. Doch es geht nicht nur ums Geldsparen. Mit innovativen ITK-Technologien kann der Klimawandel eingedämmt werden. Deshalb ist die konsequente und umfassende Aufklärung zum Thema Energie- und Ressourceneffizienz für den Klimaschutz unerlässlich.
Im kommenden Frühjahr wird das Thema green IT in gewohnter Qualität aber erhöhter Intensität präsentiert. So wird es auf der “CeBIT green IT” 2010 die gleiche professionelle wie individuelle Betreuung geben. Das Konzept für 2010 sieht neben themenfokussierten Ausstellungsflächen wieder ein zentrales Forum vor, auf dem zum vierten Mal die Jahreskonferenz Green IT des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamts und des BITKOM ausgerichtet wird. Für die richtigen Besucherströme zu den green IT-Lösungen sorgen Vortragsmöglichkeiten, Presseaktivitäten, High-Level-Diskussionsrunden, Veranstaltungen mit großen ITK-Anwendern, Besucherführungen und die Einbindung in das Partnerlandprogramm.Â
Köln, 04. Februar 2010 - Bereits am 04.08.2009 ist das Gesetz zur Änderung des Telekommunikations-gesetzes (BGBl 2009, Teil I Nr. 49) in Kraft getreten. Nach einer sechsmonatigen Übergangsfrist zur Umsetzung treten nunmehr am 01.03.2010 auch die gesetzlichen Neuregelungen zum Nummernbereich (0)180 in Kraft:Â
Ab 01.03.2010 gelten für den Nummernbereich (0)180 folgende neue Regelungen:Â
Der Begriff „Shared Cost“ entfällt. Dienste, die im Nummernbereich (0)180 angeboten werden, heißen von diesem Zeitpunkt an „Service-Dienste“.Â
Erstmals gelten gesetzliche Preishöchstgrenzen für (0)180-Service-Dienste. Anrufe aus Festnetzen dürfen dem Anrufer mit maximal 0,14 Euro pro Minute oder 0,20 Euro pro Anruf und Anrufe aus Mobilfunknetzen mit maximal 0,42 Euro pro Minute oder 0,60 Euro pro Anruf berechnet werden.Â
Die Bundesnetzagentur ist verpflichtet, für jede Rufnummerngasse ((0)180-1 bis (0)180-5) die Art der Tarifierung, pro Minute oder pro Anruf, für Anrufe aus den Mobilfunknetzen festzulegen. Durch Amtsblatt-Verfügung Nr. 26/2009Â hat sie bis auf Weiteres bestimmt, dass alle Anrufe aus den Mobilfunknetzen pro Minute abzurechnen sind, und zwar auch dann, wenn die Anrufe aus dem Festnetz pro Anruf abgerechnet werden. Die von der Bundesnetzagentur bereits in der Vergangenheit festgelegten Preise für die einzelnen Rufnummerngassen für Anrufe aus dem Festnetz gelten unverändert weiter.Â
Ab 01.03.2010 müssen in der Werbung für (0)180-Service-Dienste insofern der Festnetzpreis (je Minute oder je Anruf) und der maximale Mobilfunkpreis pro Minute angegeben werden. Die Werbung für die einzelnen Rufnummerngassen kann hierbei beispielsweise wie folgt lauten:Â
(0)180-1: 0,039 Euro pro Minute aus dem Festnetz,
maximal 0,42 Euro pro Minute aus den Mobilfunknetzen“Â
(0)180-2: 0,06 Euro pro Anruf aus dem Festnetz,
maximal 0,42 Euro pro Minute aus den Mobilfunknetzen“Â
(0)180-3: 0,09 Euro pro Minute aus dem Festnetz,
maximal 0,42 Euro pro Minute aus den Mobilfunknetzen“Â
(0)180-4: 0,20 Euro pro Anruf aus dem Festnetz,
maximal 0,42 Euro pro Minute aus den Mobilfunknetzen“Â
(0)180-5: 0,14 Euro pro Minute aus dem Festnetz;
maximal 0,42 Euro pro Minute aus den MobilfunknetzenÂ
Die Preisangabe kann weiterhin auch in Cent erfolgen. Bei der Verwendung von Abkürzungen sollte darauf geachtet werden, dass es sich um amtliche Abkürzungen (z.B. EUR, €) handelt.
(http://www.firmenpresse.de/pressinfo149904.html; 06.01.2010)  Telefonkonferenzen helfen dabei, auf einfache Art und Weise teure Meetings einzusparen   (firmenpresse) - Der persönliche Austausch mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferer ist unumgänglich und wichtig für ein erfolgreiches Unternehmen. Jedoch gibt es viele Möglichkeiten, bei denen ein persönliches Zusammenfinden nicht unbedingt nötig ist. Viele Meetings verbrauchen eine Menge Zeit für die An-und Abfahrt, obwohl nur einige wenige offene Fragen geklärt wurden.
Schneller und günstiger geht dies über einer Telefonkonferenz, bei der alle Ansprechpartner in einem virtuellen Konferenzraum zusammengeschaltet werden. Hier können sich alle Parteien schnell und effizient Austauschen, ohne Ihren jeweiligen Arbeitsplatz verlassen zu müssen.
So kann zum Beispiel das allwöchentliche Teammeeting am Montagmorgen auf der Fahrt zum Kunden geführt werden. Durch die Anwahl einer Festnetzrufnummer entstehen den Teilnehmern nur geringe Einwahlkosten. Telefonkonferenzen sind somit ein effizientes Werkzeug um Arbeitsabläufe zu optimieren und deutliche Kosteneinsparungen zu generieren.
Moderne Telefonkonferenzsysteme sind zudem mit weiteren praktischen Funktionen ausgestattet. So können Konferenzgespräche mitgeschnitten, Teilnehmer via Email und SMS eingeladen und der Konferenzraum gegen Zutritt unbefugter geschützt werden.
Auch im Bereich von Bauprojekten können Telefonkonferenzen die Kommunikation deutlich verbessern. Anstatt den Bauherren, Kunde, Zulieferer und Architekten einzeln anzurufen, können alle in einer Telefonkonferenz zusammengeschaltet werden.
Laut neuer Studie auch Produktivitätsgewinn und besseres UnternehmensimageÂ
Mannheim, 18. Januar 2010-09:30- Der Begriff Green IT umfasst neben der energieeffizienten und umweltschonenden Produktion und Entsorgung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auch die Emissionsreduzierung durch die Nutzung von IKT. So nutzen mittlerweile mehr als die Hälfte der Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft beispielsweise Telefonkonferenzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Eine ganze Reihe von Unternehmen greift hierzu auch auf Net-Meetings und Videokonferenzen zurück. Größter Vorteil von Green IT ist für die Unternehmen die Senkung der Betriebskosten, gefolgt von Effizienz- und Produktivitätsgewinnen sowie positiven Effekten für das Unternehmensimage. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im Dezember 2009 durchgeführt hat.Â
Der Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft umfasst die IKT-Dienstleister (Unternehmen der Branchen Software und IT-Dienste, IKT-Fachhandel sowie Telekommunikationsdienste) und die wissensintensiven Dienstleister (Unternehmen der Branchen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Architekturbüros, technische Beratung und Planung, Forschung und Entwicklung sowie Werbung). „Während sowohl IKT-Dienstleister als auch wissensintensive Dienstleister die Senkung der Betriebskosten als größten Vorteil von Green IT bezeichnen, gehen ihre Ansichten bezüglich der weiteren Rangfolge auseinander“, sagt Miruna Sarbu, Wissenschaftlerin am ZEW. „So steht bei den IKT-Dienstleistern bei den Vorteilen der Nutzung von Green IT ein positives Ansehen des Unternehmens an zweiter Stelle während die wissensintensiven Dienstleiser Produktivitätseffekten und Effizienzgewinnen diesen Platz im Ranking zuweisen.“Â
Bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien für Konferenzen und Besprechungen anstelle von Dienstreisen setzen die Teilbranchen der Dienstleister der Informationsgesellschaft ebenfalls unterschiedliche Akzente. So werden Telefonkonferenzen mit Abstand am häufigsten genutzt. Außer den IKT-Händlern geben alle Branchen an, am zweithäufigsten Dienstreisen durch Net-Meetings zu ersetzen. Auf Videokonferenzen wird, mit Ausnahme des IKT-Handels, in allen Teilbranchen am wenigsten zurückgegriffen. Die Telekommunikationsdienstleister nutzen alle drei Kommunikationsformen am stärksten, die Architekten am geringsten.Â
Im Zeitalter von Wirtschaftskrise, Klimawandel und Schweinegrippe gibt es        Â
zunehmend Argumente für virtuelle Meetings als Ersatz für Geschäftsreisen. Die leistungsfähige Technik dafür ist da: Video-, Web- oder Telefonkonferenzen bieten heute echte Alternativen, inklusive hochprozentiger Einsparungen. Wann sich welche Lösungen lohnen, ist allerdings der Betrachtung wert.
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Im Juli 2008 demonstrierte der britische Umweltminister, dass es auch anders geht: Er hielt seine Hauptrede auf dem Klimagipfel in Sydney via Videokonferenz und reiste dazu nicht aus London an. Ein Exempel mit programmatischem Signal: 60 Stunden Reisezeit und 6,2 Tonnen CO2-Belastung sparte diese Aktion ein, hieß es. Eine Studie der European Telecommunications Network Operators Association (ETNO) zusammen mit WWF (World Wide Fund For Nature) hat solchen Klimanutzen bereits vor Jahren hochgerechnet: Würden zum Beispiel 5 bis 30 Prozent der Geschäftsreisen in Europa durch Videokonferenzen ersetzt, ließen sich 5,59 bis 33,53 Millionen Tonnen CO2 einsparen.
Studie: 20 Prozent weniger Reisekosten durch Videokonferenzen Auch der Effekt für das Travel Management ist groß: Im Rahmen eines Online-Panels des internationalen Service-Providers Easynet Global Services und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung wurden im Jahr 2008 europaweit 716 geschäftsreisende Fach- und Führungskräfte befragt - mit interessanten Ergebnissen. So betrachteten die Befragten 19 Prozent des Zeitaufwands für eine Geschäftsreise als Verschwendung. Lediglich 55 Prozent der gesamten Reisezeit ließe sich im Durchschnitt für effektives Arbeiten nutzen. Dennoch seien Geschäftsreisen aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Darum wäre die Kombination mit Videokonferenzen die optimale Lösung.
Durch deren Einsatz können sich Einsparungen von mehr als 20 Prozent der Reisekosten ergeben, schätzten mehr als die Hälfte der Befragten. Daneben wurden schnellere Reaktionszeiten und Entscheidungsfindungen sowie die überregionale Erreichbarkeit als wichtigste Vorteile von Videokonferenzen genannt. Bemerkenswert am Standort Deutschland: Beim Einsatzzweck von Videokonferenzen rangieren dort Teambesprechungen an erster Stelle und nicht - wie europaweit - Geschäftsführersitzungen. Virtuelle Meetings haben ihren exklusiven Anstrich hierzulande also schon abgestreift und werden vor allem zu Projektbesprechungen, Sitzungen und Tagungen mit Kunden sowie Krisensitzungen und Schulungen anberaumt.
Videokonferenzen: Von der Low-Cost- zur Full-Service-Lösung Für Unternehmen gibt es immer mehr Möglichkeiten, eine passende Form dieser Videokommunikation zu finden. Die Vielzahl der verschiedenen Systeme und Angebote lässt sich in drei grundsätzliche Kategorien unterscheiden:
Desktopbasierte Systeme: Einfache, selbstorganisierte Videokonferenzen mit Zusammenschaltung weniger Teilnehmer lassen sich heute schon über einen PC anhand einer Software, Webkameras, Headset bzw. Lautsprecher und Internetzugang durchführen. Der Kostenaufwand dafür ist relativ gering, jedoch ist für die Systemadministration, technische Steuerung und das Troubleshooting selbst zu sorgen.
Professionelle Videokonferenzsysteme: Diese selbstorganisierten Videokonferenzen werden in einem separaten Raum mit speziellen Geräten durchgeführt. Inzwischen ist dies auch in High-Definition-Qualität möglich. Auch hier sind Administration, technische Steuerung und Troubleshooting selbst sicherzustellen.
Rundum-Service Videokonferenzsysteme (HD-Qualität): Die lebensechte Übertragung per Video und Ton findet in einem separaten Raum mit speziellen Geräten statt. Dazu gehört ein Dienstleister, der einen Rundum-Service zur Videokonferenz liefert (inklusive Concierge-Service für Terminplanung, Support und Monitoring).
In allen Fällen dieser ISDN- oder IP-basierten Techniken lassen sich zeitgleich Präsentationen über den Bildschirm vorführen, Dateien gemeinsam bearbeiten, Videosequenzen live einspielen und die gesamte Konferenz aufzeichnen. Manche Anbieter bieten komplett ausgestattete Videokonferenzstudios vielerorts und auch zur kurzzeitigen Miete als 24-Stunden-Service an. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Durchführung der Konferenz in professionellen Händen liegt. So lassen sich gegebenenfalls auch Firmenstandorte länderübergreifend zusammenschalten, ohne dass dort technisches Equipment anzuschaffen ist.
Selbst Regie führen oder Service beauftragen? Der vor allem kostengünstige Charme einer selbstorganisierten Videokonferenz-Lösung verblasst oft angesichts der vielen technischen Tücken und dem dafür nötigen Spezial-Know-how. Hier wird auch die professionelle IT-Abteilung eines Unternehmens auf die Probe gestellt. Die passende Übertragungsbandbreite, das optimale und standortübergreifende Zusammenspiel von Geräten, Software und Sicherheitseinrichtungen (Firewall), die Zuverlässigkeit des Systems samt sofortigem Troubleshooting während einer Live-Konferenz - diese Dinge gilt es sicherzustellen. Sonst kann die Anwendung nicht nur im Unternehmen leicht an Akzeptanz verlieren und die oftmals angestrebte positive Außendarstellung misslingen. Gerade wer sich ein Videokonferenzsystem selbst anschafft, setzt damit hohe Investitionen aufs Spiel.
Denn auch wenn eine Videokonferenz heute Spektakuläres bieten kann, haben professionelle Systeme ihren Preis. Kosten einfache Videokonferenz-Software lediglich drei- bis vierstellige Beträge, so können leistungsfähige Gruppenkonferenzlösungen über 20.000 Euro und sogenannte Telepräsenzsysteme in HD-Qualität 300.000 Euro erreichen, dann meist inklusive separatem Konferenzraum und Full-Service. Professionelle Anbieter stellen für Unternehmen deshalb ein individuelles Rechenszenario auf, wann sich welches Videokonferenzsystem jeweils bezahlt macht (etwa durch Reduzierung von Geschäftsreisen); oft wird dabei auch die Verminderung von CO2-Emissionen einbezogen. Unterm Strich lässt sich darum schlussfolgern: Wer über Business-Videokonferenzlösungen nachdenkt, sollte sich beraten lassen.
Oft eine Alternative: Telefon- und Webkonferenzen Die Vorteile der Videokommunikation werden in der Geschäftswelt zunehmend gesehen: Laut Easynet-Studie setzt bereits über ein Viertel der Befragten professionelle Videokonferenz-Systeme ein oder plant sie einzusetzen. Noch häufiger kommen in der Praxis jedoch Telefon- oder Webkonferenzen zum Einsatz. Den Grund dafür nennt Jo-achim Hamburger, Group Travel Manager bei Electrolux, einem der führenden internationalen Hersteller von Haushaltgeräten: „Oft ist eine Visualisierung der Konferenzteilnehmer unnötig - vor allem, wenn sie sich bereits kennen. Allein im Travel Management konferieren wir deshalb vier- bis fünfmal pro Woche auch länderübergreifend über Telefon und Web, das genügt für kürzere Besprechungen und den Austausch von Informationen und Dateien.”
Während bei solchen wiederkehrenden Meetings von Arbeitsgruppen die Audio- und Webkommunikation überwiegt, kommen Videokonferenzen lediglich bei High-Level-Meetings etwa des Top-Managements zum Zuge. Auch für Kick-Off-Meetings, wo es auch um das gegenseitige Kennenlernen geht, eigne sich die reine Audiokommunikation nicht, so Jo-achim Hamburger. Und bei der Kundenkommunikation setzt Electrolux vor allem auf den „klassischen” persönlichen Kontakt. Diese Strategie wird seit gut vier Jahren verfolgt und hat nach Aussage von Jo-achim Hamburger Erfolg: Das Unternehmen konnte seine Geschäftsreisen im Jahr 2008 etwa um die Hälfte reduzieren. „Dabei sorgen die Web-Meetings für eine Einsparung von 20 Prozent”, schätzt der Travel Group Manager. «…»
Berlin, 13. Januar 2010 - Die wichtigsten IT-Trends des Jahres 2010 sind Cloud Computing, Virtualisierung, Mobiles Internet und IT-Sicherheit. Das hat eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM in der ITK-Branche ergeben. Danach nennen 45 Prozent der Befragten Cloud Computing und 44 Prozent Virtualisierung als wichtigste Themen. Auf Platz drei folgen mit je 42 Prozent das mobile Internet und IT-Sicherheit. Aktuell bleibt auch das IT-Outsourcing, das 39 Prozent der Anbieter nennen. Bei der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stehen Technologien im Mittelpunkt, mit denen die Anwender effizienter und leistungsstärker werden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Als weiterer Megatrend habe sich das mobile Internet etabliert. „Mit der steigenden Verbreitung von Smartphones ist die mobile Internetnutzung im geschäftlichen und privaten Umfeld zum Massenphänomen geworden.“
Trend 1: Cloud Computing und Virtualisierung
Die IT-Anwender in Unternehmen nutzen in einer konjunkturell weiterhin angespannten Lage Technologien, die ihre Firmen schlanker und effizienter machen. Mit Cloud Computing (Englisch Cloud = Wolke) können die Nutzer über das Internet auf externen Speicherplatz, Rechenkapazitäten und auf einzelne Anwendungen zugreifen. „Cloud Computing ist kostengünstiger, weil Unternehmen nicht sämtliche IT-Ressourcen vorhalten müssen, sondern je nach Bedarf online darauf zugreifen können“, sagte Scheer. Zusätzlich werden die Unternehmen flexibler. Bei Reorganisationen oder Fusionen können sie ihre betrieblichen Abläufe mit Cloud Computing schnell anpassen. Ein Top-Thema bleibt das IT-Outsourcing, also die Verlagerung von IT-Systemen und Geschäftsprozessen an externe Dienstleister. Laut BITKOM wird der Umsatz mit Outsourcing-Diensten im Jahr 2010 in Deutschland um 7 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro steigen. Ein weiteres wirksames Instrument zur Kombination von Kostensenkung und Leistungssteigerung ist die Virtualisierung. Dabei werden die Ressourcen von Computern bzw. Rechenzentren besser ausgenutzt.
Ebenfalls stark gefragt sind Anwendungen, die eine bessere Analyse der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens ermöglichen. „Mit Business Intelligence Software bekommt das Management einen schnellen Überblick über seine Kostenstrukturen und die verfügbaren Ressourcen“, sagte Scheer. 30 Prozent der befragten IT-Anbieter sehen Lösungen rund um Business Intelligence als wichtigen Trend in diesem Jahr. Trend 2: Mobiles Internet
Die steigende Verbreitung von Smartphones und die sinkenden Datentarife haben der mobilen Internetnutzung zum Durchbruch verholfen. Viele bislang überwiegend stationär genutzte Anwendungen im privaten und geschäftlichen Bereich werden mit einer so genannten App (kurz für ‚portable application‘) für den mobilen Zugriff auf dem Handy konfiguriert. Nach der BITKOM-Prognose werden im laufenden Jahr in Deutschland 5,6 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einem Fünftel des Handy-Gesamtmarktes. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt voraussichtlich um 8 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Trend 3: IT-Sicherheit
Datenschutz und Datensicherheit bleiben auch in diesem Jahr ein wichtiges Thema. Gerade beim Outsourcing von betrieblichen Prozessen oder dem Zugriff auf externe Anwendungen und Datenspeicher in einer Cloud muss ein möglichst wirkungsvoller Schutz gewährleistet sein. Gleiches gilt für die Sicherheit mobiler Geräte durch Verschlüsselung und Passwörter. „Der Datenschutz ist zu einem gesellschaftlichen Top-Thema geworden“, sagte Scheer. „Die IT-Anbieter stellen für die Speicherung und den sicheren Umgang mit Daten von Kunden, Beschäftigten und Bürgern intelligente Lösungen bereit, die stärker eingesetzt werden sollten.“ Nicht zu vernachlässigen sei nach wie vor das Problem der immer professioneller werdenden Computerkriminalität und Wirtschaftsspionage. Trend 4: E-Engergy Immerhin 11 Prozent der Befragten nennen die Themen E-Energy und Smart Grids als wichtiges Thema. „Viele IT-Anbieter steigen derzeit in diesen neuen Markt ein oder haben konkrete Pläne dafür“, sagte Scheer. Mit intelligenten Energienetzen (Smart Grids) kann die Energieversorgung optimiert werden. Stromangebot und -nachfrage können mit IT besser abgeglichen werden, Lastspitzen werden abgebaut. Durch elektronische Stromzähler (Smart Meter) bekommen Privathaushalte zudem mehr Transparenz über ihren Stromverbrauch. Smart Meter können tagesaktuell ausgelesen und der individuelle Verbrauch monatlich abgerechnet werden. Seit Januar 2010 müssen in Neubauten und bei grundlegenden Renovierungen intelligente Stromzähler installiert werden. Trend 5: Enterprise 2.0
Für ein Fünftel der befragten IT-Anbieter sind in diesem Jahr die Themen Enterprise 2.0 und Social Media besonders wichtig. Die Prinzipien des Web 2.0 spielen auch in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen eine immer stärkere Rolle. Firmeninterne Blogs, Wikis und Foren tragen dazu bei, das in einer Organisation vorhandene Wissen besser zu nutzen. In sozialen Business-Netzwerken legen Mitarbeiter ein persönliches Profil mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen an. In virtuellen Arbeitsräumen organisieren die Teams ihre Arbeit: Abstimmung von Terminen, Zugriff auf Dokumente oder Pflege von Kontakten. Auch das so genannte Microblogging wie bei Twitter hält in der Arbeitswelt Einzug. Firmenintern teilen Mitarbeiter mit, woran sie gerade arbeiten, um schnelles Feedback von Kollegen zu bekommen. Scheer: „IT-Anbieter leisten mehr als nur den Aufbau der technischen Infrastruktur. Sie bieten eine Komplettberatung von der Technik über die Prozessarchitektur bis zu Organisations- und Personalfragen.“
Telefonkonferenzen gehören gerade bei großen Unternehmen heutzutage einfach dazu. Denn eine Telefonkonferenz kann eine gute Lösung für viele aufwendige Faktoren im modernen Geschäftsleben sein: Man kann die Kommunikation von Mitarbeitern aus verschiedensten Büros, die international sogar auf verschiedenen Kontinenten verteilt sein können, ermöglichen. So vereinfacht man Prozesse, da die direkte Absprache bekanntlich einfach besser funktioniert als reiner Schriftwechsel.
Aber auch Kunden können dank Telefonkonferenzen umfassend in gerade bearbeitete Prozesse eingebunden werden und können sich so beruhigend involviert fühlen. Der wichtigste Vorteil: Man spart Zeit und die ist ja letztendlich bares Geld. Wenn Menschen nicht mehr weite und aufwendige Reisen unternehmen müssen, um direkt miteinander zu sprechen, entfallen weite Wege, Reisevorbereitung, Buchung und auch die Reisekosten. Stattdessen sitzt man gemütlich vor den eigenen Unterlagen am Schreibtisch im Büro und hält eine Telefonkonferenz ab.Â
Das wichtige daran ist, dass im Unterschied zum normalen Telefonat zwischen zwei Menschen von Hörer zu Hörer in einer Telefonkonferenz beliebig viele Teilnehmer (nach aktuellen technischen Möglichkeiten bis zu 300 Menschen) miteinander sprechen können. Und dafür muss man sich nicht mehr wie früher mühsam in zwei Gruppen um auf laut gestellte Telefone scharren und mühsam in den Apparat lauschen, sondern es werden einfach mehrere Nummern miteinander in einem virtuellen Raum verbunden. So kann man wundervolle echte Meetings simulieren, da die Qualität nicht von normalen Telefongesprächen abweicht und der Aufwand dank moderner Telefonkonferenzen äußerst gering ist.
Die Einladung passiert mit einigen Klicks per Email oder über SMS und die Telefonkonferenz kann ganz leicht gesteuert werden. So macht Telefonieren im geschäftlichen Bereich richtig Spaß.Â
(fair-NEWS) - München, 29. Oktober 2009 - Telefonkonferenzen sind heute fester Bestandteil des Arbeitslebens. Sie sind billiger als ein Treffen vor Ort und für Mitarbeiter in verzweigten Unternehmen oft die einfachste Möglichkeit, sich spontan abzustimmen. Doch häufig bleiben wesentliche Informationen auf der Strecke. „Das Telefon wirkt wie ein Filter“, erklärt Tomas Bohinc, Personalentwickler und Autor. In seinem neuen Buch „Soft Skills“ (Vahlen Verlag) beschreibt er, wie sich Telefonkonferenzen am effektivsten gestalten lassen. Denn kommt es am Hörer zu Missverständnissen und platzt gar ein Deal, wird die Telefonkonferenz schnell zur teuren Angelegenheit.
„Damit die anberaumte Telefonkonferenz erfolgreich verläuft, müssen sich alle Teilnehmer diszipliniert verhalten“, schildert Tomas Bohinc das oberste Gebot. Beim Telefonieren gehen Mimik und Gestik verloren und selbst die Sprache wird eingeschränkt übertragen. „Deshalb sollte sich jeder Teilnehmer wegen der Verbindungsqualität besser vom Festnetz als vom Handy in die Telefonkonferenz einwählen und Hintergrundgeräusche vermeiden.“
Entscheidend ist auch, dass keiner dem anderen ins Wort fällt. „Spricht mehr als eine Person, ist nicht nur das Telefonsystem, sondern auch der Zuhörer überlastet“, weiß der Buchautor aus eigener Erfahrung. Idealerweise leitet ein vorher bestimmter Moderator die Telefonkonferenz. Er benennt Thema und Ziel des Gesprächs und erteilt den Teilnehmern nacheinander das Wort. „Bewährt hat sich auch, am Ende der Konferenz ein kleines Protokoll zu erstellen“, empfiehlt Tomas Bohinc. „Denn am Telefon Vereinbartes hat oft einen nicht verbindlichen Charakter.“Â
Telefonkonferenz 2.0
Neuerdings lassen sich Telefonkonferenzen auch einfach und in guter Qualität über das Internet führen, also über PC oder Notebook. Neben der Spache können dann auf dem Bildschirm zugleich Präsentationen an die Gesprächsteilnehmer übertragen werden und die Konferenzpartner können sich bei Einsatz von Web-Kameras sogar gegenseitig sehen.