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3. Februar 2012

AT&T und Orange Business Services erweitern die Telepresence-Community

Kategorie: Telepresence, Realtime Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Die neue Vereinbarung erweitert die weltweiten Einsatzmöglichkeiten von Telepresence mit mehr möglichen Endpunkten

Eschborn, 02. Februar 2012 – AT & T und Orange Business Services schließen eine providerübergreifende Kooperationsvereinbarung für globale Telepresence-Services. Ziel der Kooperation ist es, die Möglichkeiten von Video-Collaboration weltweit auszubauen. Neu ist die nahtlose Verbindung von Telepresence-Endpunkten der Kunden beider Provider. Damit können die Kunden von AT & T und Orange Business Services qualitativ hochwertige Telepresence Meetings auch über ihre Provider-Grenzen hinweg aufsetzen und durchführen.

Dieser neue Service ist für alle AT&T Telepresence Solution- und Orange Telepresence Community-Kunden verfügbar, die einen Cisco TelePresence-Client verwenden.

Vorteile für die Kunden:
- Einfache Durchführung von weltweiten, virtuellen Echtzeit-Meetings zwischen Unternehmen, die Mitglieder der AT&T Business Exchange- oder der Orange-Telepresence-Community sind;
- Effektiver Personaleinsatz – Mitarbeiter besprechen sich anstatt unterwegs zu sein;
- Einfache Zusammenarbeit, die eine schnelle Entscheidungsfindung und Problemlösung fördert;
- Reduzierung der Reisekosten und des CO2-Ausstoßes.

“Die globale, jederzeit sofort mögliche Zusammenarbeit über Telepresence wird immer ausgereifter und integriert sich zunehmend in den Arbeitsalltag”, sagt Brian Washburn, Research Director für Network Services bei Current Analysis. “Neue Vereinbarungen wie die zwischen AT&T und Orange erweitern die Nutzergruppe von Telepresence. Anwender können einfach per Knopfdruck mit ihren Geschäftspartnern nahtlos in Kontakt treten – von überall und jederzeit.”

“Über die Zusammenarbeit mit Orange ist das Telepresence-Angebot von AT&T noch breiter aufgestellt als zuvor und bringt die Vorzüge von AT&T Business Exchange zu weltweit noch mehr Kunden, die die Vorteile von Video-Collaboration zu schätzen wissen”, so Alan Benway, Executive Director bei AT&T Business Solutions. “Unternehmen nutzen unser MPLS-Netzwerk, um direkt mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern in Kontakt zu treten. Dabei entpuppt sich Telepresence als ein sehr nützliches Kommunikationsinstrument. Tatsächlich sind mehr als ein Drittel der Fortune-100-Unternehmen Kunden von AT&T Business Exchange. Telepresence ist eine Videokonferenzlösung, an der man nur schwer vorbeikommt, wenn man sich die organisatorischen und ökologischen Vorteile der Technologie vergegenwärtigt.”

“Orange ist bei der Implementierung von anbieterübergreifenden Telepresence-Services sehr engagiert. Im Verbund mit AT&T können wir unseren Kunden hier wertvolle Synergien anbieten. Die Vorteile von Videokonferencing steigen mit der Anzahl an Unternehmen, die an virtuellen Meetings teilnehmen können. Unser Ziel ist es, Videokonferenzen so einfach und selbstverständlich wie Telefonate zu machen. Wir freuen uns über den Ausbau der globalen Zusammenarbeit mit AT&T im Bereich Video-Collaboration. Wir werden auch weiterhin mit verschiedenen Partnern zusammenarbeiten, um das Leistungsspektrum für unsere Kunden zu erweitern und ihnen alle Business-Vorteile von Telepresence zugänglich zu machen.”

Quelle: http://www.presse-artikel.org/2012/att-und-orange-business-services-erweitern-die-telepresence-community-94288/

14. September 2011

Universelle Video Collaboration mit neuer umfassender Software-Infrastruktur von Polycom

Die neue Polycom RealPresence Plattform arbeitet mit der breitesten Auswahl an Business-, Video-, Mobil- und Social Networking-Applikationen

Polycom, Inc. (Nasdaq: PLCM), der weltweit führende Anbieter von standardbasierter Unified Communications (UC), gibt die Einführung der Polycom® RealPresence™ Plattform bekannt – der umfassendsten Software-Infrastruktur für die universelle Video Collaboration.

Die Polycom RealPresence Plattform (vormals Polycom UC Intelligent Infrastructure) ist die Software-Infrastruktur, die die marktführenden HD-Telepresence- und Videolösungen von Polycom umfasst. Durch den einzigartigen Ansatz der offenen Standards ermöglicht die Polycom RealPresence Plattform die Integration von Hunderten von Unified Communications- und Social Networking-Anwendungen, wie Microsoft Lync 2010™, IBM Sametime® und die Social Business-Plattform von Jive. Zusätzlich ist die RealPresence Plattform in die Kernnetzwerks- und Sicherheitsinfrastruktur für die sichere Zusammenarbeit mit beliebig vielen Personen über heterogene Netzwerke integriert, wobei hier bis zu 50 Prozent weniger Bandbreite genutzt wird als bei anderen Lösungen. Darüber stellt die neue Polycom-Plattform Sicherheit, Zuverlässigkeit, Management und eine hohe Skalierbarkeit bereit, um Videokommunikation als Cloud-basierte Services für Großunternehmen, mittelständische und kleine Unternehmen und für Endverbraucher zu unterstützen.

Polycom RealPresence Plattform treibt die Einführung und ROI an

Die heutige Ankündigung der RealPresence Plattform ist eine Schlüsselkomponente in Polycoms Softwarestrategie, die das „Unified“ in Unified Communications bringt. Unified Communications erfordert offene standardbasierende Software-Interfaces und -Integration, damit Anwendungen, Systeme, Netzwerke und videofähige Geräte von verschiedenen Herstellern nahtlos miteinander interagieren können. Bedienerfreundlichkeit auf der Basis von Interoperabilität fördert die Einführung, da die User eine Face-to-Face Collaboration bei Trainings, Interviews, Produkt-Reviews, Vertriebs- und Partneraktivitäten, Unternehmensmeetings und Events etc. erwarten. Darüber hinaus wächst durch die steigende Mobilität der Arbeitnehmer auch die Nachfrage an skalierbaren Videolösungen. Die Polycom RealPresence Plattform bietet Benutzerfreundlichkeit im gesamten Unternehmen sowie  Carrier-Grade-Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit. Sie unterstützt bis zu 25.000 parallele Sessions und 75.000 Geräteregistrierungen - fünf Mal mehr als jeder andere Anbieter.

Polycom RealPresence Plattform – Komponenten

Die Funktionsmodule der RealPresence Plattform beinhalten:

  • Universal Video Collaboration – Software für Multipoint- Video, -Sprache und Content Collaboration, die zahlreiche Protokolle verbindet, wobei Personen und Inhalte in höchster Qualität zu den geringsten Kosten verbunden werden können.
  • Video Resource Management – Software für das zentrale Management, Monitoring und die Bereitstellung von Video Collaboration über die gesamte Organisation.
  • Virtualization – Software für das Management und die Verteilung von Calls über Collaboration-Networks mit der Skalierbarkeit, Redundanz und Ausfallsicherheit – bis zu 25.000 gleichzeitige Sessions und 7.000 Geräteregistrierungen auf bis zu 64 Videoservern – für die Bereitstellung in weltweiten Unternehmen und über die Clouds
  • Universal Access & Security – Software, die die internen und externen Videokonferenzteilnehmer einfach und sicher verbindet während sie das Erlebnis der Zusammenarbeit optimiert, unabhängig davon, ob sie im Unternehmen, von Unternehmen zu Unternehmen und von einem Unternehmen zum Endverbraucher bereitgestellt wird.
  • Video Content Management – Software für die sichere Videoerfassung (Recording und Playback) wie auch für Content Management, Administration und die Bereitstellung von Video Content.

Integration mit einem umfassenden Partner-Ökosystem, um eine UC-Komplettlösung bereitzustellen

Ein wesentlicher Faktor für die Vollständigkeit der Polycom RealPresence Plattform ist die Integration mit Partnerlösungen in den Bereichen Instant Messaging/ Presence, Telefonie, Web Conferencing, Video Collaboration, Mobile, Social Media, Netzwerke und Sicherheit. Dadurch erhalten Kunden die Möglichkeit, best-of-breed Produkte einer Klasse auszusuchen und können  sicher sein, dass diese zusammenarbeiten. Die Plattform agiert als der zentrale Hub in einer UC-Umgebung und arbeitet mit Kommunikations- und Business-Anwendungen von Hunderten von Anbietern zusammen. Hierzu gehören:

  • IM/Presence und Video Collaboration – Microsoft Lync und IBM Sametime sind in der RealPresence Plattform integriert, so dass Anwender die Video Collaboration einfach und intuitiv in diesen gängigen Lösungen ausführen können. Diese Lösungen ermöglichen Kunden ihre Video-, Sprach-, IM/ Presence und anderen Collaboration-Applikationen auf einer Enterprise Communications-Plattform wie Lync oder Sametime zu konsolidieren. Anwender können einfach und nahtlos über ihre Desktop- und Mobilgeräte auf alle Collaboration-Tools zugreifen. Darüber hinaus kann mit der leistungsstarken Call-Processing-Software von Polycom eine übliche Durchwahl gewählt werden, unabhängig von der Telefonanlage oder dem Gerät, von dem aus der Call erfolgt. Die Konnektivität ist automatisch aktiviert, unabhängig von dem Protokollstandard, dem Gerät, dem Netzwerk oder dem Standort. Für den IT-Manager ist dies ein bahnbrechendes Tool, mit dem sich die Anforderungen der Anwender erfüllen lassen.
  • Call Control – Lösungen von Avaya, BroadSoft, Cisco, IBM, Microsoft Corp. und Siemens, neben vielen anderen Call-Controll-Plattformen, als auch Polycoms HD-Sprachlösungen. Die RealPresence Plattform bietet nahtlose Dial Plan Integration, ein einzigartiges Angebot in der Branche, das die Effizienz der Kunden äußerst vorteilhaft steigert, indem die Endpunkte verschiedener Hersteller verbunden und mehrere Einwahlcodes in einem konsolidiert werden.
  • Web Conferencing – Lösungen von Adobe, Alcatel-Lucent, AT&T, Cisco WebEx, Citrix, IBM, Intercall, Microsoft und WebEx.
  • Mobile – Lösungen für Tablet-PCs von Apple, Motorola, Samsung, HP und weitere; sowie die Android-, iOS- und Windows Phone 7-Plattformen als auch Telco-Zubehöranbieter wie Ericsson, Juniper und Alcatel-Lucent.
  • Social –Polycom integriert HD-Videolösungen in bekannte Social-Business-Plattformen und hat heute eine strategische Partnerscgaft mit Jive kekannt gegeben, um Polycoms HD-Videolösungen in die Social Business-Plattform des Unternehmes zu integrieren. Die gemeinsame Lösung wird es Jive Kunden gestatten, Live Video Chats und auch Group Video Calls abzuhalten. Des Weiteren wird es möglich sein Video Meetings und Nachrichten für das Archiv, Schulungen und weitergehende Zusammenarbeit aufzuzeichnen.

Verfügbarkeit

Alle Komponenten der Polycom RealPresence Plattform sind aktuell über die zertifizieren Channel-Partner von Polycom verfügbar. Weitere Informationen zur RealPresence Plattform finden Sie unter:
http://www.polycom.com/products/uc_infrastructure/realpresence_platform/index.html

16. November 2010

O2-Arena beherbergt Cisco Expo (01. und 02.12.2010)

Kategorie: ITK-Branche, Realtime Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Bereits zum fünften Mal findet die Hausmesse von Cisco Anfang Dezember statt. Diesmal in der O2-Arena in Berlin. Im Mittelpunkt steht der Wandel der IT in Wirtschaft und Gesellschaft. In seiner Keynote wird Michael Ganser, Senior Vice President DACH, das aufgreifen und drei Handlungsoptionen aufzeigen: Love IT – Change IT – Leave IT! Auch Digital Signage findet auf der Cisco Expo seinen Platz.

Inhaltliche Schwerpunkte sind die Zukunft des Computings und die Zukunft von Collaboration, also zum Beispiel mobile Arbeitsplätze und neue Kommunikationsmittel am Arbeitsplatz.

In mehr als 20 Business Video und Collaboration Demos wird gezeigt, wie vielfältig und unterschiedlich der moderne Arbeitsplatz gestaltet sein kann. Hierzu gehört die Verwendung virtueller Meetings mit hochauflösender TelePresence-Technik bis hin zu Desktop-PC-basierten Collaboration-Arbeitsplätzen ebenso wie mobile Lösungen.

[…]

Die Cisco Expo findet am 1. und 2. Dezember statt.

Quelle: http://invidis.mittelstandswiki.de/2010/11/o2-arena-beherbergt-cisco-expo/

29. Oktober 2010

Unified Communications und Collaboration: Kommunikationsnetze ins Web 2.0 spannen

Um Social Software effizient zu nutzen, sollte sie in eine Strategie für Unified Communications und Collaboration (UCC) eingebunden werden. Die fördert unter anderem die Produktivität der Mitarbeiter – auch bei Mittelständlern. Mittlerweile existieren umfangreiche Lösungen, die alle Technologien abdecken sollen.

Mitarbeiter wollen im Büro die gleichen Werkzeuge vorfinden, die sie für die Kommunikation am heimischen PC verwenden. So gelangt Social Software – anders als sonstige IT-Lösungen – häufig über die Endanwender in die Unternehmen. Um einen Wildwuchs und die unkontrollierte Nutzung der neuen Technologien zu verhindern, sind die IT-Verantwortlichen gut beraten, Web-2.0-Werkzeuge in die eigenen Konzepte einzubinden. Dazu zählt auch die Integration von Social Software in eine UCC-Strategie.

Durch die Verknüpfung von Web 2.0 mit Technologien wie E-Mail, Instant Messaging, Webkonferenzen oder Voice over IP ist es möglich, den Nutzer bei seiner Arbeit auf vielfältige Weise zu unterstützen. Zu eintreffenden E-Mails kann das System dann zum Beispiel passende, zusätzliche Kontaktinformationen liefern, die es einem internen sozialen Netzwerk entnimmt. Dabei erfährt der Empfänger der Mail möglicherweise auch, ob der Absender über spezifische Kompetenzen verfügt, die er für seine aktuelle Tätigkeit eventuell gerade benötigt. Die UCC-Lösung kann den Nutzer auch darüber informieren, ob und wie der Kollege gerade erreichbar ist. Ihm stehen dann die verschiedenen Kommunikationskanäle zur Verfügung, um Kontakt aufzunehmen. Dazu können auch Telefonie-Funktionen zählen. Mit ihrer Hilfe ist es außerdem möglich, Konferenzschaltungen aus der Anwendung heraus zu starten.

Offene Standards

Um Collaboration-Technologien inklusive Web-2.0-Werkzeuge zusammenzubringen, können Unternehmen einen Best-of-Breed-Ansatz wählen und sich bei den Produkten verschiedener Hersteller bedienen. Eine solche Strategie ist jedoch mit einem entsprechenden Integrationsaufwand verbunden. Um diesen zu reduzieren, sollten die Verantwortlichen Systeme auswählen, die auf offenen Standards basieren. Dazu zählt etwa der Standard XMPP, der bei Chats und Instant Messaging zum Einsatz kommt. Auf der anderen Seite bieten einige Anbieter umfangreiche Lösungen an, die auch Social Software einschließen. So kann das Anwenderunternehmen also alles aus einer Hand bekommen.

Zur zentralen Plattform für Unified Communications hat zum Beispiel Microsoft seinen Office Communications Server (OCS) ausgebaut. Das Produkt ist mittlerweile in der dritten Generation verfügbar und wurde nun umbenannt in Lync Server 2010. Es soll laut Microsoft als Schnittstelle für alle Presence, Instant Messaging-, Conferencing- und Enterprise-Voice-Funktionen dienen. Das System lässt sich unter anderem mit dem Sharepoint-Server integrieren. Somit können dessen Web-2.0-Funktionen mit den UCC-Anwendungen verknüpft werden. Der Lync Server 2010 steht derzeit als Release Candidate zum Download bereit. Eine finale Version ist laut Hersteller noch für dieses Jahr geplant. Eine Integration mit Sharepoint ist aber auch schon mit dem Office Communications Server möglich. Zudem bietet der E-Mail-Client Outlook in der Version 2010 eine Verbindung zu Web-2.0-Seiten wie Xing oder LinkedIn. Da sich Outlook wiederum auch mit dem OCS beziehungsweise dem Lync Server verknüpfen lässt, können sich Unternehmen eine Lösung aus Microsoft-Produkten zusammenstellen, die Unified Communications, Collaboration und Web 2.0 umfasst.

[…]

Quelle: http://www.itmittelstand.de/startseite/detailansicht-brennpunkt/artikel/56/kommunikationsnetze-ins-web-20-spannen-1.html

1. Oktober 2010

Die Zukunft der Kommunikation: “Telepräsenz ist der Shooting Star im Business-Umfeld”

Kategorie: Telepresence, Realtime Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Manager namhafter IT-Player und Carrier haben für Sie in die Glaskugel geblickt: Wie werden wir in Zukunft im Business-Alltag kommunizieren?

Niculae Cantuniar, Cable & Wireless Worldwide: Telepräsenz ist der Shooting Star im Business-Umfeld

Telepräsenz hat sich in diesem Jahr zum Business-Shooting-Star und Krisengewinner gemausert und nimmt in der Unified Communication & Collaboration (UCC) eine zentrale Rolle ein. Wir erwarten, dass in Zukunft virtuelle Konferenzen in der Unternehmenskommunikation ähnlich wichtig und alltäglich werden wie E-Mails oder Telefonate. Vor dem erfolgreichen Einsatz von UCC-Lösungen ist jedoch eine Analyse der bestehenden Geschäftsprozesse und deren Optimierung unerlässlich. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten können sich Unternehmen so besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Realitätsnahe virtuelle Meetings ersetzen zeit- und kostenaufwendige Geschäftsreisen und schonen gleichzeitig die Umwelt, indem sie einen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der damit einhergehenden Kohlendioxidemission leisten. Voraussetzung für solche Telepräsenz-Erlebnisse, bei denen alle Beteiligten den Eindruck haben, sich von Angesicht zu Angesicht gegenüberzusitzen, sind leistungsstarke Next-Generation-Netzwerke, die Bild und Ton in Echtzeit übermitteln sowie hochauflösende Videodarstellungen in Full-HD-Qualität und digitale Audiowiedergabe ermöglichen.

Quelle: http://www.computerwoche.de/netzwerke/tk-netze/2352384/index6.html

2. September 2010

Realtime Collaboration (Teamarbeit in Echtzeit)

Kategorie: Videokonferenz, Webkonferenz, Realtime Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

Realtime Collaboration ist, so modern es klingt, keine ganz neue Erfindung. Die “Zusammenarbeit in Echtzeit” ist schon seit Ende der Jungsteinzeit gebräuchlich.

Ein überaus erfolgreiches Modell also, das allerdings mit Einschränkungen der Mobilität auskommen muss: Es funktioniert nur so lange, wie sich alle Mitglieder einer Arbeitsgruppe am selben Ort befinden. Dies stellte auch nach Ende der Steinzeit lange Zeit kein Problem dar, aber in einer zunehmend weltweit agierenden Ökonomie mit verteilten Teams wird die Ortsabhängigkeit zu einem echten Hindernis.

Bisher bildeten asynchrone Kommunikationsmittel wie Brief oder E-Mail das Rückgrat der geschäftlichen Kommunikation. Wer aber in Echtzeit kommunizieren wollte, musste auf das Telefon zurückgreifen, das wiederum nur eine sehr reduzierte Art der Zusammenarbeit erlaubt. Zusammenarbeiten heißt ja nicht nur sprechen und hören, sondern auch zeigen, sehen und lesen. Gerade auf operationeller Ebene stehen Dokumente, Arbeitsunterlagen, Pläne, Statistiken, Tabellen oder auch Fotos im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit und an diesen kann man am Telefon nicht und per E-Mail nicht in Echtzeit gemeinsam arbeiten.

Für eine gemeinsame Arbeit müssen verteilte Teams wirklich gleichzeitig an ein und derselben Sache arbeiten können. Dafür musste man die Ortsgebundenheit letzten Endes in eigener Person aufheben – einer der Partner musste sich physisch zu den anderen begeben. Für manche Aufgaben mag das nach wie vor unerlässlich sein – weshalb Geschäftsreisen auch nicht aussterben werden. Für viele Aufgaben ist dieser physische Ortswechsel aber einfach unangemessen und ineffizient, denn das Verhältnis zwischen effektiver Arbeitszeit und der Zeit, die für An- und Abreise erforderlich ist, ist umso ungünstiger, je einfacher und alltäglicher die Aufgaben sind. Wenn man für jede noch so kleine Besprechung reisen muss, wird man diese Meetings zwangsläufig auf das Allernotwendigste beschränken. Und sich mit anderen Kommunikationsformen zufrieden geben müssen – also doch E-Mail statt Zusammenarbeit.

Die vom Internet geprägte Welt hat aber nicht nur einen enormen Bedarf an ortsunabhängiger Zusammenarbeit in Echtzeit hervorgebracht, sie bietet auch Technologien, mit denen sich die Anforderung bewältigen lässt. Video- und Webkonferenzen bringen heute ortsunabhängig virtuelle Teams zusammen und ermöglichen es, dass die Teilnehmer gemeinsam und zur gleichen Zeit an Dokumenten arbeiten, an Präsentationen, Kalkulationen oder Schriftstücken.

Bisher liegt bei Webkonferenzen der Fokus noch auf der Büroarbeit. Damit werden die Möglichkeiten der Realtime Collaboration allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft. Denn auch in der Industrie lassen sich virtuelle Teams in Echtzeit zusammenführen. Etwa beim Support von Anlagen, wenn auswärtige Experten schnell in eine Problemlösung einbezogen werden. Sie können sich dabei direkt in die Anlagensteuerung einklinken, per Webkonferenz Informationen austauschen und ihren Kollegen vor Ort über die Schulter schauen. Der Kundendiensttechniker muss damit nicht extra anreisen, sondern kann sofort aus der Ferne tätig werden. Ein wertvoller Zeitgewinn, der ganz unabhängig von Reisekosten nicht hoch genug veranschlagt werden kann. Und auch in Fällen, in denen eine Servicetätigkeit unerlässlich ist, kann die Arbeit durch eine vorherige Problemklärung via Webkonferenz wesentlich effizienter werden: Der Techniker hat dann eben schon die richtigen Ersatzteile dabei, hat sich eventuell das nötige Know-how beschafft und weiß schon wo er ansetzen muss. Hersteller von wartungsintensiven Lösungen können ihren Kundendienst auf diese Weise sehr viel effizienter organisieren und ihren Kunden einen besseren Support anbieten. Da die Technik auf Basis des Webs funktioniert, benötigt man auch keine besondere Infrastruktur, mehr als einen PC braucht man nicht. Auch die Software wird über das Web genutzt, so dass man nichts installieren oder warten muss. Dementsprechend stehen die Kosten einer solchen Lösung in keinem Verhältnis zu denen eines Vor-Ort-Einsatzes.

Realtime Collaboration ist damit eine Antwort auf die sich ständig beschleunigenden Geschäftsprozesse, die ihrerseits von räumlichen Grenzen unabhängig sind.

Quelle: http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=129686&n=2&n2=5

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