1. Vorbereitung der Telefonkonferenz durch den Moderator
Erstellen Sie eine Teilnehmerliste.
Stimmen Sie mit den Teilnehmern den Termin und die voraussichtliche Dauer der Telefonkonferenz ab. Achten Sie bei internationalen Telefonkonferenzen auf mögliche Zeitverschiebungen.
Stellen Sie die Kernthemen und -fragen in einer Agenda zusammen, anhand derer die Telefonkonferenz geführt werden soll.
Legen Sie die Sprache fest, auf der die Telefonkonferenz geführt werden soll. Telefonkonferenzen mit internationalen Teilnehmern werden meist in Englisch abgehalten.
Klären Sie die technischen Komponenten: Besorgen Sie sich die notwendigen Zugangsdaten wie Einwahlnummer und PINs. Klären Sie außerdem vorab, ob die Telefonkonferenz mitgeschnitten werden soll und besondere Sicherheitsvorkehrungen benötigt werden.
Legen Sie die Rollenverteilung fest: Wer moderiert das Gespräch, wer wird direkt angesprochen, wer ist nur Zuhörer?
Klären Sie vorab, ob bestimmte Unterlagen (Verträge, frühere Kampagnen, Protokolle) erforderlich sind.
Überprüfen Sie, ob Sie während der Telefonkonferenz ohne Visualisierung auskommen. Eine Möglichkeit ist, dass Sie alle Unterlagen vorher an die Teilnehmer versenden, die sie dann während der Telefonkonferenz einsehen können. Im Gegensatz zum Präsenzmeeting sehen die Teilnehmer aber nicht, auf welchen Teil der Unterlagen Sie sich beziehen. Jedes Mal, wenn Sie einen bestimmten Teil der Unterlagen erläutern, müssen Sie diesen eindeutig benennen. Ist eine Visualisierung sinnvoll, ist dies mit einer integrierten Webkonferenz möglich. So können Sie Ihren Teilnehmern ganz einfach über Ihren PC verschiedene Dokumente und Programme am Bildschirm zeigen und auf Wunsch auch gemeinsam weiterentwickeln.
Stellen Sie alle notwendigen Daten (Termin, Einwahl-PIN, Gesprächs-Agenda, Konferenzsprache, Rollenverteilung, evtl. benötigte Unterlagen) in einer finalen E-Mail zusammen, die Sie rechtzeitig an alle gewünschten Gesprächsteilnehmer versenden.
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2. Einwahl der Konferenzteilnehmer
…von zu Hause
Wenn Sie sich von zu Hause aus einwählen, ziehen Sie sich nach Möglichkeit in einen Raum zurück, in dem Sie ungestört sind.
Die Küche ist kein geeigneter Raum, um an einer Telefonkonferenz teilzunehmen. Nebengeräusche wie z. B. laufendes Wasser sind sehr leicht zu hören und werden als störend empfunden.
Versuchen Sie auch, Haustiere außer Reichweite zu halten, um Störungen durch sie zu vermeiden.
Schalten Sie nach Möglichkeit Ihr Telefon stumm, wenn Sie nicht sprechen.
…vom Mobiltelefon
Versuchen Sie, sich während der Telefonkonferenz an einem Ort aufzuhalten, damit Sie nicht den Empfang verlieren, während Sie sprechen.
Bitte bedenken Sie, dass die Kommunikation über Mobiltelefone weniger sicher ist, als die Kommunikation über das Festnetz.
 3. Verhalten der Teilnehmer während der Telefonkonferenz
Machen Sie sich unbedingt Gesprächsnotizen, um auch im Nachhinein den besprochenen Inhalt nachvollziehen zu können.
Generell gilt: Sprechen Sie in einer Telefonkonferenz deutlicher und langsamer, als Sie es in einem Präsenzmeeting tun würden. Damit gleichen Sie einen Teil der reduzierten Sprachqualität aus.
Rechnen Sie insbesondere bei größeren Entfernungen mit einer Sprach-Verzögerung und machen Sie entsprechend ausreichende Pausen.
Halten Sie sich an die festgelegte Rollenverteilung und das, was der Moderator sagt. Unterbrechen Sie nicht, sondern lassen Sie die Sprechenden grundsätzlich ausreden.
Bitte beachten Sie, dass Audiokonferenzsysteme sehr empfindlich sind und selbst die kleinsten Geräusche registrieren, auch das Tippen auf einer Tastatur. Deshalb sollten Sie Ihr Mikrofon mit *6 auf Ihrer Telefontastatur stumm schalten, wenn Sie nicht sprechen.
4. Verhalten des Moderators während der Telefonkonferenz
Der Moderator sollte viele Dinge, die in einem Meeting visuell übermittelt werden, durch Kommentare verdeutlichen. Dies beginnt damit, dass er jeden einzelnen Teilnehmer begrüßt und jedes Mal, wenn sich ein neuer Teilnehmer hinzuschaltet, sagt, wer bereits in der Telefonkonferenz ist. Auf diese Weise wird für alle Teilnehmer „sichtbar“, wer sich in der Telefonkonferenz befindet.
Starten Sie mit einem leichten Smalltalk. Er schafft auch über nationale und sprachliche Grenzen hinweg eine angenehme Gesprächsatmosphäre für alle Teilnehmer.
Teilnehmer können nur an der Stimme erkennen, wer spricht. Geben Sie allen die Gelegenheit, etwas zu Beginn der Telefonkonferenz zu sagen. So können Sie prüfen, ob der Teilnehmer gut zu verstehen ist. Falls der Teilnehmer zu leise ist, bitten Sie ihn, näher an das Mikrofon zu kommen. Bitten Sie jeden Teilnehmer außerdem, vor seinem Wortbeitrag seinen Namen zu nennen. Erst dann, wenn sich alle an der Stimme erkennen, kann dies wegfallen.
Sie sehen in einer Telefonkonferenz nicht, wenn sich ein Teilnehmer zu Wort melden will. Wenn Sie eine Telefonkonferenz leiten, dann fragen Sie immer ausdrücklich nach der Wortmeldung und warten dann einige Sekunden, bis sich Teilnehmer melden.
Da die Teilnehmer sich nicht sehen, merken sie auch nicht, wenn zwei gleichzeitig beginnen zu reden. Bei Punkten, zu denen Sie mehrere Wortmeldungen erwarten, fragen Sie immer nach den Wortmeldungen und geben dann jedem einzelnen Teilnehmer das Wort.
In der Telefonkonferenz fehlt der Blickkontakt. Diesen müssen Sie dadurch ersetzen, dass Sie die Teilnehmer immer mit Namen ansprechen, wenn Sie sich direkt auf einen Beitrag dieses Teilnehmers beziehen.
Weisen Sie alle Teilnehmer darauf hin, ihr Telefon bei vorübergehender Abwesenheit nicht auf „on Hold†zu schalten – besonders nicht, wenn eine Warteschleifenmusik hinterlegt ist. Andernfalls hören dann alle Teilnehmer der Konferenz die Musik oder andere Ansagen.
Wenn Sie während Ihrer Telefonkonferenz Hilfe benötigen, wählen Sie bitte „0#“. Sie werden dann mit einem unserer geschulten Operator verbunden, der Ihnen gern weiterhilft.
Hören Sie konzentriert zu und erkennen Sie Ablehnung, Ärger oder Probleme auch zwischen den Zeilen. Gerade in einer fremden Sprache entstehen oft Missverständnisse. Sprechen Sie diese gegebenenfalls an.
Wiederholen Sie Zwischenstände der Diskussion. Dies hat die gleiche Funktion wie eine Visualisierung in einem Meeting. Für alle Teilnehmer wird das Erreichte nochmals deutlich hörbar gemacht. Vergegenwärtigen Sie sich immer, was Sie und die anderen Teilnehmer im Gegensatz zu einem Präsenzmeeting alles nicht sehen. Ihre Aufgabe als Leiter einer Telefonkonferenz ist es, dies in Worte umzusetzen, um es so für alle präsent zu machen.
Fassen Sie abschließend für alle hörbar die Zwischen- und Endergebnisse noch einmal zusammen, erklären Sie die Besprechung für beendet und verabschieden Sie sich.
TIPP: Übersenden Sie einen Tag nach Ihrer Telefonkonferenz allen Beteiligten ein Protokoll der Telefonkonferenz.
Bei Privatusern steigt das Bedürfnis, unterschiedliche Kommunikationsformen auf einen Nenner zu bringen. Skype - am besten mit Video - Chat, E-Mail und das gute alte Festnetz wollen unter einem Dach vereint sein.
Eigentlich stammt der Begriff „Unified Communication“ aus dem Business-Umfeld, aber auch bei Privatanwendern steigt das Bedürfnis, die unterschiedlichen Kommunikationsformen des Alltags auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Trotz der stetig ansteigenden Zahl von Handys gibt es in jedem zweiten Haushalt noch ein Festnetztelefon, dazu nutzen viele auch Voice-over-IP-Dienste wie Skype am Computer oder SIP-Telefone, die ebenfalls das Internet zur Sprachübertragung nutzen, und das ganz ohne PC. Dank der schnellen Breitbandanschlüsse wächst das Interesse an Videokonferenzen, sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich. Und natürlich gibt es auch noch Chat, E-Mail und nicht zuletzt das Web 2.0 mit seinen sozialen Netzwerken à la Facebook und Twitter.
Kommunikationszentrale mit Touchscreen
Daher gibt es zunehmend auch in Privathaushalten den Bedarf nach Telefonanlagen, die all die unterschiedlichen Dienste zusammenführen. Aastra stellte dieser Tage in Zürich eine neue Familie von Kommunikationsservern vor, deren Einstiegsmodell 415 für kleine Betriebe ab vier Mitarbeitern gedacht ist – und damit auch als Kommunikationszentrale für Familien prädestiniert ist. Verschiedene Telefontypen und PC-Dienste laufen hier in einer Box zusammen, und sogar Smartphones können nach der Installation einer entsprechenden App in das System integriert werden. Das System ist modular aufgebaut und kann somit an die Bedürfnisse der jeweiligen Benutzer angepasst werden. Der Einstiegspreis für den Server selbst liegt bei etwa 600 Euro, dazu kommen noch die Telefonapparate.
Als besonders stylisches und flexibles Endgerät bringt Aastra dazu in den nächsten Wochen sein neues Multimedia-Terminal BluStar 8000i auf den Markt, das dank 13-Zoll-Touchscreen und einer hochauflösenden Webcam auch Video-Telefonate in HD-Qualität ermöglicht, ohne dass der Benutzer einen PC hochfahren muss. Dank des offenen XML-Standards kann das High-End-Telefon, dessen Preis noch offen ist, um zusätzliche Anwendungen wie Nachrichtenticker, Wetterberichte oder Social-Network-Dienste erweitert werden.
Auch Gigaset setzt auf systemübergreifende Kommunikation. Die neuen, sowohl für Unternehmen als auch für Privatanwender konzipierten Tischtelefone der DX800A-Reihe führen nicht nur Gespräche aus dem Telefonnetz und bis zu sechs SIP-Dienste für Internet-Telefonie zusammen, via Bluetooth kann das Telefon auch mit dem Handy verbunden werden. Der User kann nicht nur Telefonate aus den unterschiedlichen Netzen annehmen, er kann auch wählen, welches Medium er für welches Gespräch nutzen will, also beispielsweise die Freiminuten seines Handy-Tarifs für Inlandstelefonate und das Internet für billige oder kostenlose Verbindungen ins Ausland. Das Basismodell ist ab 200 Euro zu bekommen.
Wer primär an Videotelefonaten interessiert ist und ein wenig im Internet stöbert, findet für Skype zertifizierte Videotelefone wie das rund 240 Euro teure SV1T von Asus.
Fernseher als Videotelefon
Auf ganz großem Bildschirm von der Couch aus lassen sich Videotelefonate heute auch bequem über den Fernseher führen. Panasonic und Samsung haben bereits TV-Geräte im Sortiment, die mittels separat erhältlicher, aufsteckbarer HD-Webcam für Skype aufrüstbar sind. Bei Panasonic kommt die Video-Skype-Funktion auch über Blu-ray-Player oder Heimkino-Anlage ins Wohnzimmer. Über die Internet-Portale der Hersteller kann der Nutzer auch auf Facebook und andere Web-2.0-Dienste zugreifen und sogar am Bildschirm chatten. Festnetz-Telefonie ist aber nicht vorgesehen.
Die Technik existiert zwar schon eine ganze Weile, Videokonferenzen werden aber erst seit den letzten Jahren – höhere Bandbreiten und gesteigerte Netzwerkverfügbarkeit sei Dank – immer mehr zum Standard. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unternehmen sparen Reisekosten sowie Zeit, entlasten die Umwelt und erhöhen die Produktivität.
Dienstagmorgen, 10:00 Uhr am Hauptsitz eines multinationalen Unternehmens in München: Der Vorstandsvorsitzende eröffnet das Strategiemeeting mit etwa 25 Managern der Unternehmensstandorte in China, Indien und den USA. Er beginnt mit einer Bildschirmpräsentation und übergibt anschließend das Wort an den Leiter der technischen Entwicklung, der den Prototyp eines neuen Produktes vorführt. Das Besondere an dieser Konferenz: Außer dem Vorstandsvorsitzenden selbst sitzt in München niemand mit im Raum. Alle anderen Teilnehmer sind per Videokonferenztechnik aus Shanghai, Bangalore und Palo Alto zugeschaltet. Die Teilnehmer der verschiedenen Standorte befinden sich in ihrem Videokonferenzraum und sitzen sich so einander virtuell gegenüber. Die Präsentation verfolgen sie auf einem separaten Bildschirm im Konferenzraum. Gestochen scharfe Videobilder, ein lebensechter Stereo-Audio-Sound und eine ausgefeilte Lichttechnik sorgen für die reale Vorstellung, das Gegenüber befände sich direkt im gleichen Raum. In dieser Atmosphäre können auch vertrauliche Dinge miteinander besprochen und wichtige Management-Entscheidungen gefällt werden.
Stark im Kommen
Im Grunde sind Videokonferenzen mittlerweile vergleichbar mit Telefongesprächen oder Telefonkonferenzen – mit dem großen Vorteil, dass sich die Gesprächspartner von Angesicht zu Angesicht gegenüber sitzen und gemeinsam an einem Dokument arbeiten können. Die Technik, die hier genutzt wird, existiert zwar schon seit einer ganzen Weile, hat aber erst in den letzten Jahren einen enormen Entwicklungssprung gemacht. Das liegt vor allem an den sehr viel höheren Bandbreiten, die heute dank der Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte nahezu flächendeckend zur Verfügung stehen. Auch die Netzwerkverfügbarkeit hat sich in den letzten Jahren durchgängig erhöht. Und nicht zuletzt hat sich die Kostenentwicklung für Bandbreiten in den letzten Jahren für Unternehmen optimiert, so dass Videokonferenzen heute auch für kleinere Budgets durchaus erschwinglich sind.
Hinzu kommen weitere betriebliche Gründe, die zunehmend eine Rolle spielen: Einer der wichtigsten ist die Kosteneinsparung für Unternehmen, da durch Videokonferenzen keine Reisekosten für Flug und Hotel anfallen. In Zeiten steigender Energiepreise und Budgetkürzungen stellen Reisekosten einen erheblichen Kostenblock für Unternehmen dar, so dass diese sich heute gezwungen sehen, über Alternativen zu Geschäftsreisen wie eben Telefon- und Videokonferenzen nachzudenken. Gerade in der Zusammenarbeit zwischen internationalen Kunden und Projektteams sind Telefonkonferenzen aber auf Dauer kein gleichwertiger Ersatz für den persönlichen Kontakt. Gestik und Mimik als Teil der nonverbalen Kommunikation spielen insbesondere im internationalen Kontext eine nicht zu unterschätzende Rolle. Sie entscheiden nicht selten über Erfolg oder Misserfolg eines Gesprächs.
Videokonferenzen bieten sich deshalb überall dort an, wo die Notwendigkeit für den Ersatz von persönlichen Meetings oder mehr als nur eine Telefonkonferenz gesehen wird. Sie kommen der Realität durch ausgeklügelte Bild- und Übertragungstechnik erstaunlich nahe. Besonders die Highend-Videokonferenzlösungen, die der Markt inzwischen bereit hält, vermitteln ein äußerst reelles Gefühl für die Zwischentöne und Befindlichkeiten der Gesprächspartner. Dieser Eindruck wird insbesondere durch die verzögerungsfreie Übertragung von Bildern, Ton und Dokumenten mit brillanten Bildern in HD-Qualität erreicht. Den Teilnehmern, die sich mitunter am anderen Ende der Welt befinden, wird das Erlebnis vermittelt, einander direkt gegenüber zu sitzen. Das ist gerade im interkulturellen Kontext von großer Bedeutung. Telepre-sence-Systeme von den marktführenden Unternehmen Cisco, Tandberg und Polycom sorgen durch großdimensionierte Bildschirme, natürlichen Raumklang und identische Raumausstattungen für ein beinahe persönliches Begegnungserlebnis, bei dem selbst feinste Nuancen in Sprache und Bild erkennbar sind. Dokumente können nebenher in Echtzeit gemeinsam bearbeitet und Inhalte somit leichter erfasst werden.
Die neuen Lösungen überwinden traditionelle Hürden bei der Einführung und ermöglichen “UC Everywhere” für sämtliche Benutzer in großen Unternehmen als auch in KMUs sowie für Telearbeiter
Hallbergmoos, 9. Mai 2011 - Polycom, Inc. (Nasdaq: PLCM), ein weltweit führender Anbieter von Unified Communications (UC), gibt die Einführung von drei neuen innovativen Angeboten zu seiner Produktreihe für Telepresence-Lösungen bekannt: das Überwachungssystem für Raumkameras EagleEye Director, das Telepresence-System für Executive Desktops HDX® 4500 und die Lösung für mobile Telepresence m100.
Personalisiertes Telepresence-Erlebnis: Der Polycom EagleEye Director sorgt für ein einzigartiges personalisiertes Konferenzraumerlebnis
Mit dem EagleEye Director stellt Polycom eine Branchenneuheit vor: ein “Erlebnis wie in einem Produktionsstudio”. Anders als bei anderen Produkten schafft der EagleEye Director ein höchst personalisiertes Telepresence-Erlebnis von Angesicht zu Angesicht für alle Arten von Konferenzräumen. Eine innovative Kombination aus Gesichtsortungstechnologie und dualem Kamera-Tracking-System ermöglicht dies. Die Lösung stellt sicher, dass der jeweilige Sprecher stets in Großaufnahme und zentriert zu sehen ist, sodass ein personalisiertes Eins-zu-Mehreren-Erlebnis ermöglicht wird. Im Gegensatz zur herkömmlichen einfachen Kamera-Tracking-Technologie wechselt der EagleEye Director fließend zwischen der Aufnahme einzelner Sprecher und der Aufnahme des gesamten Raums, sodass allen Teilnehmern das Gefühl einer lebensechten Konversation vermittelt wird, was die Grundlage für produktivere Besprechungen darstellt.
Durch die automatische Ermittlung und Fokussierung der jeweils sprechenden Person sind Kameraneueinstellungen während eines Gesprächs nicht länger erforderlich und ungewollte Einstellungsänderungen durch eine versehentliche falsche Handhabung der Fernbedienung gehören der Vergangenheit an. Dieses Erlebnis ist eine Option für alle HDX® Telepresence-Systeme für Konferenzräume. Diese bieten dauerhaften Investitionsschutz und vergrößern den Wert von vorhandenen Technologie-Investitionen.
Telepresence auf dem Desktop von Führungskräften
Die HDX 4500-Desktop-Telepresence, eine All-in-one Lösung, erhöht die Produktivität von Führungskräften und kleineren Gruppen. Sie bietet herausragende HD-Qualität und benötigt bis zu 50 Prozent weniger Bandbreiten als vergleichbare Lösungen. Störende Zusatzgeräte am Arbeitsplatz sind dank eines großen LCD-Displays überflüssig. Zudem sorgt die Polycom® UltimateHDâ„¢-Technologie für ein realistisches Benutzererlebnis. Die HDX 4500-Lösung bietet standardbasierte Interoperabilität und breitgefächerte Integration mit den Polycom® Open Collaboration Networkâ„¢ (POCN)-Partnern Microsoft, HP, IBM, Juniper, BroadSoft, Siemens, McAfee und Avaya. Die Kombination aus weniger Bandbreitenbedarf und nativer Integration trägt dazu bei, die Gesamtbetriebskosten gering zu halten und mehr Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu schaffen.
Vorteilen und Funktionalitäten der HDX 4000-Produktfamilie:
Bandbreitenkosteneinsparungen bis zu 50 Prozent, auf Grund der leistungsstarken standardbasierten H.264 High Profile Videokomprimierungstechnologie
Höchstmögliches Erlebnis durch IP-Netzwerke mit hochentwickelten Audio- und Video-Packet-Loss-Management von dem der Anwender nichts bemerkt.
optionales vier-Wege MPPlus mit HDCP (High-Bandwidth Digital Content Protection) ermöglicht die nahtlose Erweiterung von Point-to-point auf Multi-Point-Videokommunikation
leistungsstarkes 1080p (High-Definition) Video und Content Sharing mit einem 60-cm-Display
Mobile Telepresence
Mit der Telepresence m100-Softwareapplikation für PCs ermöglicht es Polycom kleinen und mittelständischen Unternehmen, einfach und günstig professionelle HD-Videoerlebnisse. Mit der standardbasierten Software können Inhalte während einer Videokonferenz sofort weitergeben und eine Verbindung zu einer beliebigen standardbasierten Telepresence-Lösung, einschließlich H.323 und SIP, herstellt werden. Bei der Bereitstellung auf Laptops bietet Telepresence m100 ein einzigartiges mobiles UC-Erlebnis. Im Rahmen der aktuellen Ankündigungen für Videosoftware im Zusammenhang mit Samsung Galaxy Tab und Motorola Xoom weitet Polycom die Vorteile von standardbasierter professioneller Telepresence auf Laptops, Tablets und Pads aus und stellt mobile und PC-basierte UC-Lösungen bereit.
Die Polycom Telepresence m100-Software kann einfach auf jeden PC geladen werden und ist ideal für KMUs und kleine Teams. Die intuitive Benutzeroberfläche im Stil von Instant-Messaging ermöglicht es, per Point-and-Click Nummern aus gespeicherten Listen auszuwählen. Mit nur geringem Schulungsaufwand kann die Lösung sofort eingesetzt werden. Die Softwareanwendung kann nahtlos mit den meisten USB- und eingebauten Kameras verwendet werden.
Die Software bietet u. a. folgende Funktionen:
Telepresence-Lösung für persönliche Arbeitsplätze mit HD-Videoempfang
standardbasiertes Content Sharing auf Knopfdruck
Firewall-überquerende Optionen für die Kommunikation mit Kunden und Zulieferern
Unterstützung von Dual-Stack, ermöglicht Konferenzen mit älteren und neuesten videofähigen Geräten und schützt damit bestehende Technoligen.
Milliardenschwere Rekord-Übernahme perfekt: Microsoft und Skype gehen gemeinsame Wege
Heute morgen war es noch ein Mediengerücht - jetzt ist es perfekt: Microsoft wagt die größte Übernahme der Firmengeschichte: Für 8,5 Milliarden Dollar übernimmt der Windows-Hersteller den Internettelefonie-Dienst Skype.
RedmondMicrosoft kauft den Internettelefonie-Dienst Skype. Der Windows-Konzern zahlt 8,5 Milliarden Dollar in bar - drastisch mehr als bei bisherigen Skype-Verkäufen fällig wurde. Es ist der bisher größte Zukauf von Microsoft. Der Konzern will damit seine Position im Internet-Geschäft und Mobilfunk verbessern. Zuvor hatten bereits mehrere US-Medien von einem Deal in dieser Größenordnung berichtet.
Die Dienste beider Unternehmen sollen eng zusammengeführt werden: So werde Skype etwa auf Microsofts Spielkonsole Xbox kommen und mit dem Mailprogramm Outlook verknüpft werden, kündigte Microsoft am Dienstag an.
Skypes Geschäft hat weltweit Millionen Fans gefunden: die Telefonie über das Internet. Skype ist der größte Profiteur dieser Branche - und ist deshalb schon seit seiner Gründung heiß begehrt. Nun aber steht das einstige Start-up, das erst 2003 vom Schweden Niklas Zennström und seinem dänischen Kumpel Janus Friis gegründet wurde und heute von Luxemburg aus operiert, vor einem Milliardendeal. Wenn alles klappt, wäre das ein Coup für die Skandinavier. Schon früh formulierten sie ihren Plan: “Wir wollen die Art und Weise verändern, wie Menschen kommunizieren.”
Nun zahlt Microsoft an mehr als fünf Milliarden Euro für Skype. Dabei bietet das erst acht Jahre alte Unternehmen im Prinzip bloß eines: deutlich günstigere Gespräche, als sie übers klassische Telefonnetz möglich sind. Aber das vor allem auch mit Bild - Kameras in Laptops und Handys oder auf den Bildschirmen machen das möglich. Mehr als eine halbe Milliarde Nutzer hat Skype schon überzeugt. All das weckt Begehrlichkeiten, von denen vor allem die diversen Investoren etwas haben dürften, die Skype heute in ihren Händen halten.
Ursprünglich war geplant, Skype noch in diesem Frühjahr an die Börse zu bringen. Sollte Microsoft aber tatsächlich zuschlagen, hätte sich die Idee, den Kapitalmarkt um eine kräftige Finanzspritze zu bitten, indes prompt erledigt. Die Investoren dürften sich die Hände reiben. Sie sind in der noch jungen Skype-Geschichte ohnehin nur wenige von vielen bisherigen Eigentümern: Schon 2005, nur zwei Jahre nach der Gründung des Unternehmens, verkauften Zennström und Friis ihr Unternehmen an Ebay - und erhielten von der Auktionsplattform knapp zwei Milliarden Euro.
Polycom, Anbieter von Videokonferenz-Lösungen, bietet künftig ein Video Storage System als cloudbasierenden Hosted-Dienst an.
Die Cloud-Basis für den Dienst Accordent Media-Services bietet die Azure-Plattform von Microsoft. Firmenkunden sollen damit einen singulären Video-Content-Hub betreiben können, der die Verwaltung von Inhalten enorm vereinfachen soll. So können die einzelnen Mitarbeiter mit der Video-Content-Management-Lösung selber nach den passenden Videos im suchen und zu jeder Zeit eine Wiedergabe starten.
Bei Polycom glaubt man daran, dass etliche Unternehmen davon profitieren werden, wenn sie nicht extra ihr Netzwerk ausbauen und sich weitere Hardware anschaffen müssen. »Mit diesem Angebot reagieren wir auf die enorme Nachfrage nach einem Cloud-basierenden Media-Management-Modell für Accordent-Anwendungen außerhalb der Unternehmen«, sagt Mike Newman, zuständiger General Manager bei Polycom. Dank der Azure Plattform könne der Investitionsbedarf reduziert und Anwendungen einfacher betrieben und verwaltet werden, da sie On-Demand-Berechnung und -Storage zur Bereitstellung, Skalierung und Management von lokalen und Netzwerk-Anwendungen bietet.
Polycom hat erst kürzlich den langjährigen Partner Accordent Technologies übernommen und ist nun laut eigenen Angaben Marktführer in den Wachstumsmärkten für Video-Content-Management und -Bereitstellung.