Gebündelte Kräfte als Antwort auf rapide wachsende Nachfrage nach Software-as-a-Service Lösungen für Web-Collaboration und IT-Services in Europa
(ddp direct) Santa Barbara, USA und Karlsruhe, Deutschland, 17. Dezember 2010 – Citrix Online, eine Unternehmenseinheit von Citrix Systems Inc. (NASDAQ: CTXS), gibt die Vertragsunterzeichnung zur vollständigen Übernahme aller Aktien der Netviewer AG bekannt. Netviewer ist ein führender europäischer Anbieter von Software-as-a-Service Lösungen für Web-Collaboration und IT-Services und wird Teil von Citrix Online, der Online Services Division von Citrix, werden. Die Transaktion wird dazu beitragen, die Führungsrolle von Citrix Online im europäischen SaaS-Markt auszubauen und soll Anfang 2011 abgeschlossen sein.
Citrix Online expandiert weltweit und diese strategische Akquisition wird die Marktdurchdringung und das Wachstum von Citrix Online in Europa weiter beschleunigen und bündelt dabei die Kräfte zweier sich ergänzender Marktführer mit identischer Ausrichtung auf die Entwicklung innovativer, benutzerfreundlicher Lösungen und einer gemeinsamen Vision von flexiblen Arbeitswelten. Diese Vision steht im Zentrum der Virtual Computing Strategie von Citrix. Netviewer ist erfolgreich auf den Märkten in England, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Spanien sowie in Benelux und Skandinavien vertreten.
„Auf Software-as-a-Service basierende Web-Collaboration Lösungen und IT Services ist bislang der Schlüssel zu unserer Erfolgs- und Wachstumsgeschichte gewesen. Wir sind der Überzeugung, dass noch viel mehr Möglichkeiten vor uns liegen, da der globale Markt sich weiterentwickelt und die Kunden einen starken, erfahrenen Partner wünschen“, kommentiert Brett Caine, Senior Vice President, Online Services Division, Citrix Systems, Inc.: „Mit der Übernahme von Netviewer, einem Unternehmen, das unsere Visionen teilt, werden wir unsere Strategie für die weltweite Expansion und ein beschleunigtes Wachstum weiterverfolgen und mit zuverlässigen und besonders einfach zu bedienenden Produkte für eine hohe Kundenzufriedenheit sorgen.“
Einschätzungen führender Marktanalysten weisen auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach Web-Collaboration und IT Services in Europa hin. Makro-ökonomische Trends wie Globalisierung, Umweltbewusstsein und flexiblere Arbeitswelten stärken im europäischen Markt den Bedarf nach internetbasierter Kommunikation und Zusammenarbeit. Citrix Online hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und treibt sie gemeinsam mit seinen Kunden weiter voran. Die Akquisition von Netviewer ermöglicht es Citrix Online, zu diesem Zeitpunkt rapide wachsender Nachfrage in Europa, seine dortige Präsenz noch schneller auszuweiten.
Als Ergebnis einer konsequenten Kundenorientierung konnte Netviewer eine Reichweite von mehr als 18.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie führenden, internationalen Großkonzernen aufbauen. Die Produkt- und Servicestrategie ähnelt dabei der ‘simpler is better‘ Philosophie von Citrix Online, die den Kunden stets in den Mittelpunkt stellt.
Robert Gratzl, Vorstandssprecher der Netviewer AG ergänzt: “In Citrix Online haben wir einen Partner gefunden, der sich durch eine identische Marktphilosophie, eine hervorragende Unternehmenskultur und eine hohe Agilität auszeichnet. Dies wird für ein beschleunigtes Wachstum in Europa mehr als wertvoll sein. Unsere Kunden werden davon in hohem Maße profitieren, denn der Zusammenschluss wird unsere Entwicklungszyklen verkürzen und Innovationen schneller dem Markt zugänglich machen.“
Robert Gratzl ist als Vice President und General Manager von Citrix Online in EMEA nominiert und der Netviewer Standort in Karlsruhe wird als wichtiges operatives Zentrum von Citrix Online in der Region fungieren.
Düsseldorf, 16. Dezember 2010 - Dem Home Office gehört die Zukunft. Mit sieben Tipps zeigt Cisco WebEx, wie man die Arbeit von zu Hause aus erfolgreich gestaltet.
Arbeiten im Home Office liegt im Trend - laut einer BITKOM-Umfrage arbeiten bereits zehn Prozent der Beschäftigten am heimischen Schreibtisch, weitere 58 Prozent wollen künftig teilweise oder ständig von zu Hause aus tätig sein. Lediglich 30 Prozent ziehen die Arbeit im Büro vor. Damit die Arbeit im Home Office dauerhaft erfolgreich ist, hat Cisco WebEx ein paar Tipps zusammengestellt:
Technik einsetzen: Nutzen Sie die Möglichkeiten moderner Techniken für die Online-Zusammenarbeit, beispielsweise eine Webkonferenz-Lösung; auf diese Weise können Sie auch zu Hause gemeinsam mit Kollegen an Dokumenten, Präsentationen oder Zeichnungen arbeiten.
Verbindung halten: Auch wenn Sie noch so viel Arbeit haben, vergraben Sie sich nicht am eigenen Schreibtisch - halten Sie während der Arbeit im Home Office immer Verbindung mit Kollegen und Mitarbeitern.
Persönlicher Kontakt: Beschränken Sie sich nicht auf digitale Kommunikation - rufen Sie Ihre Kollegen an und vereinbaren sie regelmäßige persönliche Treffen.
Mobile Systeme: Verwenden Sie mobile Geräte wie Smartphones oder Tablett-PCs, dann sind Sie im Home Office nicht an einen festen Platz gebunden.
Systeme betreuen: Anders als im Unternehmen kümmert sich im Home Office vermutlich kein Systemadministrator um Ihren Computer - vergessen Sie daher nicht, regelmäßige Backups zu machen und aktuelle Virenscanner beziehungsweise Firewalls zu verwenden.
Flexible Lösungen: Vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber in welchem Umfang Sie im Home Office sind - berücksichtigen Sie dabei auch flexible Lösungen für Fälle von Verkehrsstörungen durch Glatteis, Schneewechten, Überschwemmungen, Lokführerstreiks oder Karneval.
Arbeitszeit: Halten Sie sich auch im Home Office wenn möglich an die Kernarbeitszeiten - wenn Sie stattdessen die Nacht durcharbeiten, schränken Sie Ihre Kommunikationsmöglichkeiten ein.
“Durch schnelle Internetverbindungen sind die Voraussetzungen geschaffen, dass eine große Zahl von Arbeitnehmern heute ohne funktionelle Einschränkungen von zu Hause aus arbeiten kann”, erklärt Peer Stemmler, Country Manager Deutschland bei Cisco WebEx in Düsseldorf. “Die Beschäftigten sparen damit viel Zeit, die sie für die Fahrt zwischen Arbeit und Zuhause vergeuden. Außerdem kann Arbeit im Home Office einen wichtigen Beitrag zur Entlastung unserer Verkehrsmittel leisten.”
VoIP ist praktisch, einfach und kostengünstig. Mit der passenden Software und einem USB Headset kann man über seine Internetverbindung und den Computer gratis telefonieren. Wer allerdings den gleichen Service über das normale Telefon nutzen möchte, sollte sich einen Adapter besorgen.
Voice over IP über das reguläre Telefon zu nutzen, ist nicht so schwer, wie man es sich vielleicht vorstellt. Die einfache Lösung des Problems liegt in einem kleinen, zusätzlichen Gerät, das an das Telefon angeschlossen wird. Neben der gängigen Methode, direkt über den Computer mit einer Software wie etwa Skype Voice over IP zu nutzen, kann man sich auch für teures Geld ein extra darauf ausgelegtes VoIP-Telefon oder ein VoIP-Router besorgen – der Adapter hingegen ist eine preiswerte Variante, die dazu auch noch weitere Möglichkeiten bietet, wie das Telefonieren über das Festnetz (was Voice over IP-Telefone nicht beherrschen) und die Nutzung bei ausgeschaltetem Computer. ISDN Telefone können allerdings nicht verwendet werden.
VoIP: Was wird benötigt?
DSL Anschluss
Router
analoges Telefon
Voice over IP Adapter
passende Kabel
VoIP: So wirds gemacht!
1. DSL Anschluss
Bevor man jegliche Form von Voice over IP nutzt, benötigt man einen DSL Anschluss. Preiswerte Flatrates gibt es bei nahezu jedem der zahlreichen Anbieter.
2. Router
Auch ein Router ist Grundvoraussetzung. Meistens bekommt man von den Anbietern ein Gerät zur Verfügung gestellt, das das Modem und den Router bereits in einem Gehäuse unterbringt.
3. Adapter
Einen Adapter für das analoge Telefon gibt es bereits für einen Preis um 10 Euro, die meisten allerdings liegen zwischen 30 und 50 Euro. Natürlich können die Preise auch bis 180 Euro ansteigen.
4. Integrierte Adapter
Einige Adapter beherbergen auch neben der Schnittstelle für das Telefon auch ein DSL Modem und einen Router. Erfahrungsgemäß sind diese etwas teurer, für komplette Neueinsteiger, die diese Geräte noch nicht besitzen, aber eine gute Alternative.
5. Anschluss
Jeder Adapter ist anders, jedoch haben sie auch einiges gemeinsam: Das Analoge Telefon muss an den Adapter und dieser an den Router angeschlossen werden. Der Router ist wiederum mit dem DSL Anschluss und dem Computer verbunden. Die richtigen Steckplätze ersieht man aus den jeweiligen Betriebsanleitungen, die passenden Kabel sollten mitgeliefert werden oder sind im Fachhandel erhältlich.
6. Konfiguration
Ein Voice over IP Adapter kann auf mehrere Arten konfiguriert werden, unter anderem auch wie ein Router über ein Menü im Browser. Auch diese Einstellungen variieren zwischen den Geräten, sollten aber der Anleitung entnommen werden können und recht schnell einzurichten sein.
Wo sich mehrere Personen zum Arbeitsgespräch zusammenfinden sollen, bieten sich bei weiten Stecken Fernkonferenzen an. Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten: Telefonkonferenz, Videokonferenz oder Webkonferenz, eventuell mit integrierter Telefonkonferenz.
Einwählen und mitreden
Telefonkonferenzen haben einen unschlagbaren Vorteil: Es gibt keine technische Mindestvoraussetzung, jeder kann mitmachen, der Telefon hat: „Jedes handelsübliche Telefonendgerät kann an einer Telefonkonferenz teilnehmen, da diese über die vorgeschaltete Telefonanlage (Dreierkonferenz) oder bei mehr Teilnehmern über externe Dienstleister ausgeführt wird“, erklärt Fachmann Torsten Birke, Inhaber der Kraatz GmbH aus Hamburg. „Sollten an einem Standort in einem Konferenzraum mehrere Teilnehmer sein, empfiehlt sich der Einsatz spezieller Konferenztelefone die mittig auf dem Tisch aufgestellt werden und eine sehr hochwertige Audioqualität bieten.“
Das Leistungsmerkmal „Dreierkonferenzen“ bieten heute übrigens die meisten Anlagen von Haus aus an. „Bei dieser Form muss einer der Gesprächspartner den gewünschten dritten Teilnehmer einberufen, also anrufen und mit in die Konferenz aufnehmen“, so der Elektronikmeister. Bei größeren Rundrufen sei es aber sinnvoll, externe Dienstleister zu buchen, die die gewünschte Lösung bereitstellen. Über die gebuchte Nummer können sich die Teilnehmer dann direkt und selbstständig in die Diskussion einwählen. Man spricht hier von einer Dial-in-Konferenz.
Einloggen und zusammenarbeiten
Auch Webkonferenzen können Sie in der Regel unkompliziert umsetzen. Dabei gibt es verschiedene Stufen: „In der kleinsten Variante können Sie mit anderen Teilnehmern z.B. eine PowerPoint-Präsentation oder andere Dokumente über das Internet teilen“, erläutert Torsten Birke. „Interaktive Tools ermöglichen Ihnen, online zu chatten oder zu kommentieren. Hierfür reicht bei den meisten Anbietern bereits der Internet Browser ohne zusätzliche Softwareinstallation aus.“ Aber Achtung: Bei größeren Webkonferenzen ist die Installation von spezieller Anbietersoftware notwendig. „Dafür“, so Birke, „stehen dann auch eine integrierte Telefonkonferenz oder VoIP-Funktion und andere nette Features zur Verfügung.“
Zwei weitere Begriffe spielen hier eine Rolle: Webcast und Webinar.
„Bei einem Webcast handelt es sich um die virtuelle Präsentation“, erklärt der Spezialist für Konferenz- und Veranstaltungstechnik. „Hier wird z.B. eine PowerPoint-Präsentation gezeigt und die Zuschauer bzw. -hörer haben bei dem ablaufenden Stream so gut wie keine Interaktionsmöglichkeiten.“
Bei einem Webinar hingegen gibt es parallel eine Chat- und optional eine VoIP-Verbindung. „Auch Desktop- und Applikationssharing gehören bei dieser Lösung dazu, so dass ein Webinar geeignet ist, um Softwareprodukte vorzuführen, Schulungen zu halten oder den Teilnehmer bestimmte Software selbst bedienen zu lassen. In anderen Worten: Das Webinar kommt der Webkonferenz vom Funktionsumfang sehr nahe.“
Videokonferenzen gehören mittlerweile bei vielen Unternehmen zum alltäglichen Kommunikationsmittel. Die Vorteile der Videokonferenz-Systeme liegen auf der Hand: Sie ersparen zeitraubende Reisen, Unternehmen können durch die verringerten Reisetätigkeiten ihrer Mitarbeiter Kosten mindern und die Angestellten haben die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit effektiver für das Tagesgeschäft zu nutzen. Die Ausprägungen von Videokonferenz-Systemen für den täglichen Einsatz reichen von Arbeitsplatz-Systemen über Lösungen für kleine- und mittelgroße Konferenzräume bis hin zu Systemen, die in Konferenzsälen ihre Verwendung finden.
Hersteller von Videokonferenz-Systemen bieten für die unterschiedlichsten Gegebenheiten maßgeschneiderte Videokonferenz- Endpunkte an.
Die hochentwickelte Videokonferenz-Technik lässt viele Arten der flexiblen Kommunikation zu: Neben der Punkt-zu-Punkt-Verständigung, bei der Teilnehmer von zwei unterschiedlichen Standorten aus miteinander kommunizieren, gibt es auch die sogenannte Mehrpunktkonferenz, die Konferenzteilnehmer vo mehreren Standorten zu einer Videokonferenz zusammenführt. Damit dies von technischer Seite auch umgesetzt werden kann, bedarf es Hard- und Softwarelösungen, die sogenannten Multipoint Conferencing Units (MCU). Des Weiteren kommen je nach Szenario Netzwerkkomponenten zum Einsatz – Beispiel hierfür sind Gateway-, Gatekeeper-, Content-/Streaming-Server- oder NAT-Firewall-Traversal-Lösungen. Gateways realisieren die Kommunikation zwischen ISDN- und IP-Netzen. Ein Gatekeeper wird für die Kommunikation zwischen privaten und öffentlichen Netzen eingesetzt. Mit Content-/Streaming Servern lassen sich Videokonferenzen aufzeichnen und zeitversetzt betrachten. Um die Kommunikation über Firewalls zu ermöglichen, werden NAT-Firewall-Traversal Lösungen eingesetzt.
Bei einer Videokonferenz werden nicht nur Video und Audio in Echtzeit übertragen; in aller Regel werden Meetings dieser Art zum Datenaustausch genutzt. Dazu zählen vor allem PC-Inhalte wie Präsentationen oder Kalkulationen. Damit eine Verständigung zwischen verschiedenen Videokonferenz-Systemen gewährleistet ist, halten alle namhaften Hersteller die internationalen Standards für Videokonferenz-Systeme ein.
Qualitativ hochwertige Bilder
High Definition ist die aktuelle Entwicklungsstufe der Videostandardisierung. Die Basis für die Umsetzung dieser neuen Standards sind vor allem leistungsstarke Prozessoren und kodiereffiziente Codecs. Im Gegensatz zur High Definition TV-Ausstrahlung, abgekürzt HDTV, findet bei der High Definition Videokonferenz eine bidirektionale Kommunikation statt. Um eine High Definition Videokonferenz durchzuführen, muss die gesamte Kommunikationskette aus HD-fähigen Komponenten bestehen und zudem muss auch gewährleistet sein, dass die notwendige Bandbreite zur Verfügung steht, denn Bilder der High Definition Klassifizierung werden mit hoher Auflösung übertragen. Je nach Hersteller und HD-Format empfehlen wir eine Bandbreite von 1,5 Mbit/s synchron. Abbildung 1 gibt einen Überblick über Auflösungen und die gleichzeitig benötigte Bandbreite.
Bei der High Definition Videostandardisierung wurden unterschiedliche Formate festgelegt. Entscheidende Kriterien bei der Festlegung der High Definition Formate waren die Auflösung, die Bildwiederholrate und das Bildseitenverhältnis. Die nebenstehende Tabelle stellt einen Auszug aus den möglichen High Definition Formaten dar.
Anders als bei der Interlace-Technik (i), die auch als Zwischenzeilenverfahren bezeichnet wird und mit zeilenverschränkten Halbbildern arbeitet, wird beim Progressive Scan (p), dem Vollbildverfahren, der Bildaufbau durch die Einspeisung von echten Vollbildern gewährleistet. Das momentan bei Videokonferenz Systemen in der Praxis unterstützte Format liegt bei 720p im Progressiv-Modus – hierbei werden alle Zeilen hintereinander auf das Anzeigemedium geschrieben. Mit dieser Darstellungsweise arbeiten üblicherweise PC-Monitore. Im Gegensatz dazu findet die Darstellung bei einem Format von 1080i im Interlaced Modus statt. Das Verfahren baut bei der Bildentstehung erst die ungeraden Zeilen auf und komplettiert das Bild mit dem zweiten Halbbild, das dann aus den geraden Zeilen entsteht. Diese Art der Bilddarstellung wurde ursprünglich für die TV-Ausstrahlung entwickelt und diente dem Zweck der Bandbreiteneinsparung.
Videokonferenzen in High Definition
Je mehr horizontale und vertikale Pixel für die Übertragung der Bildinformation verwendet werden, desto schärfer und klarer ist das dargestellte Bild. Zugleich spielt die Höhe der Bildwiederholrate für die realitätstreue Darstellung eines Bildes eine wesentliche Rolle. Abbildung 3 verdeutlicht den Unterschied zwischen einer Bildauflösung von 352 x 288 Bildpunkten und 1280 x 780 Bildpunkten. Im Gegensatz zur Darstellung im 4:3-Format sorgt das Bildseitenverhältnis 16:9 für ein größeres Blickfeld. Das16:9-Format liefert dem menschlichen Auge einen verbesserten Bildeindruck und bietet somit ein überaus gut wahrnehmbares
Bildseitenverhältnis – ein Grund dafür, dass Hersteller der Anzeigemedien schon früh mit der Produktion von 16:9-Geräten reagierten und sich das breite Bildseitenverhältnis etablieren konnte.
High Definition Systeme vs. herkömmlicher Videokonferenzen
Bei High Definition Videokonferenz-Lösungen ebenso wie bei herkömmlichen Videokonferenzen müssen einige Kriterien für die Realisierung beachtet werden. Hierzu zählen beispielsweise die verfügbare Bandbreite für Videokonferenzen, die Größe des Konferenzraumes, die Anzahl der Personen, die an der Videokonferenz teilnehmen, die Auswahl der geeigneten Anzeigemedien sowie die Raumbeleuchtung. High Definition Videokonferenzen bieten im Gegensatz zu herkömmlichen Videokonferenz-Systemen deutliche Vorteile: Hauptmerkmal ist die höhere Bildauflösung – High Definition ist gerade dann vorteilhaft, wenn es um detailgetreue Darstellungen geht. Eine hohe Auflösung bewirkt eine klare und scharfe Darstellung von Bilddetails und somit eine bessere Abbildung der Realität. Es gibt viele Beispiele für Verwendungen in den einzelnen Branchen: Im Medizinbereich könnten so Ferndiagnosen erstellt werden oder Fahrzeugkonstrukteure könnten mit ihren Kollegen aus den verschiedensten Ländern über die Konstruktion ihrer Prototypen diskutieren. Die Vorteile von High Definition Videokonferenz-Lösungen werden auch bei der Nutzung von großen und modernen Anzeigemedien sichtbar – herkömmliche Videokonferenz Systeme stoßen mit ihrer niedrigeren Auflösung oftmals an ihre Grenzen und behindern so die Kommunikationsqualität: Bilder, die in einer niedrigeren Auflösung angezeigt werden, fordern einen größeren Betrachtungsabstand – somit können unbehagliche Situationen für die Konferenzteilnehmer entstehen.
Nur live ist besser
Gute und effiziente Kommunikation ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Vor allem dann, wenn das Unternehmen an mehreren Standorten agiert, sind technische Kommunikationsmittel wie die Videokonferenz für einen zügigen Austausch und Abgleich zwischen Kollegen und Geschäftspartnern unabdingbar. Kosten können durch verminderte Reisetätigkeiten gesenkt werden und Mitarbeiter können dank der schnellen Verständigung via Videokonferenz ihre Arbeitszeit effektiver nutzen. Mit der Einführung von High Definition in der Videokonferenz-Sparte hat dieser Kommunikationsbereich eine weitere wichtige Ergänzung erfahren, die durch ihre detailgetreue Abbildung der audiovisuellen Inhalte interessanter und vielseitiger kaum sein könnte.
Cloud-Telefonie: Anwender zahlen bei einer Telefonanlage “aus der Cloud” nur für das, was sie tatsächlich benötigen
Leistungsstarke Carrier- und Hosting-Technologien sorgen dafür, dass beispielsweise die klassische ISDN-Telefonanlage überflüssig wird
“Cloud Computing” ist längst mehr als ein technisches Modewort: Zahlreiche Unternehmen haben bereits erste Erfahrungen in Cloud-Projekten gesammelt. Vielfach noch unbekannt ist jedoch, dass sich auch im Bereich der Kommunikationssysteme webbasierte Lösungen realisieren lassen. So offeriert Placetel für Freiberufler und kleine sowie mittelständische Firmenkunden eine vollwertige Telefonanlage ohne monatliche Fixkosten.
Nach einer aktuellen Einschätzung des ITK-Branchenverbands Bitkom ist die Bedeutung von Cloud Computing etwa mit der Einführung des Personal Computers oder des Internets vergleichbar. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen können vom Cloud Computing profitieren, weil sie so effizient und preiswert Zugang zu modernsten Softwarelösungen erhalten. Da wundert es kaum, dass das Angebot an Cloud Computing-Lösungen ständig zunimmt und auch der Markt rasant wächst. Eine kürzlich gemeinsam von der Experton Group und dem Bitkom vorgestellte Studie prognostiziert in Deutschland einen Umsatzanstieg im Bereich Cloud Computing von 1,14 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2015.
Während es vor wenigen Jahren in vielen Unternehmen noch als undenkbar galt, für den Geschäftsalltag elementare Technologien wie Datenbanken oder die Telefonie auszulagern, sind solche Lösungen heute risikofrei nutzbar: Leistungsstarke Carrier- und Hosting-Technologien sorgen dafür, dass beispielsweise die klassische ISDN-Telefonanlage überflüssig wird. Statt jeden Monat viel Geld für teure Miet- und Wartungsverträge auszugeben, zahlt der Anwender bei einer Telefonanlage “aus der Cloud” nur für das, was er tatsächlich benötigt.
Ohne Einrichtungsgebühren, ohne eine Mindestvertragslaufzeit und völlig ohne monatliche Grundgebühren können Firmen mit bis zu zehn Nebenstellen das Placetel-Angebot “free” nutzen. Verzicht üben braucht der Anwender dabei nicht: Eingeschlossen sind wie bei einer stationären ISDN-Anlage für den Geschäftsalltag wichtige Funktionen wie etwa Makeln, Gruppenruf, Rufumleitung oder VoiceMail.
Die alternativen Angebotspakete “profi” und “complete” bieten anspruchsvollen Unternehmenskunden wertvolle Sonderfunktionen, etwa kostenlose Telefonkonferenzen. Was bei mancher ISDN-Anlage nur als teures Extra oder gar nicht erhältlich ist, erhält der Anwender von Placetel serienmäßig: So lassen sich Anrufe direkt aus Outlook heraus per Mausklick starten.
Einschränkungen im Vergleich zur Telefonanlage vor Ort braucht niemand hinnehmen: Jeder Anwender telefoniert wie gewohnt mit dem Tisch- oder Schnurlostelefon. Die Gesprächsqualität ist vergleichbar mit der ISDN-Sprachqualität und alle wichtigen Telefonanlagenfunktionen stehen in vollem Umfang zur Verfügung. Sogar die Integration eines iPhone oder Android-Smartphones in das Telefonsystem funktioniert.
Die großen IT-Hersteller haben lange an den neuen Produkten gearbeitet, die in den Unternehmen demnächst Telefone, Mailsysteme und Faxgeräte ablösen sollen. Jetzt stehen die neuen Büroanwendungen zum Abruf durch die Kunden bereit – und die wundern sich. Soll doch nach Meinung der IT-Lieferanten der Büroalltag zukünftig von den Web-2.0-Technologien und -Anwendungen geprägt sein. Die Vorstellung ist, dass sich Mitarbeiter in den internen Netzwerken der Unternehmen so selbstverständlich bewegen und austauschen, dort diskutieren oder streiten, wie viele es heute im Internet tun. Hierfür bieten die Hersteller ihren Kunden an, die internen Datennetze nach Vorbild des World Wide Web aufzurüsten. E-Mail wird dann eine Technologie von gestern sein. Der moderne Mitarbeiter kommuniziert mit den Kollegen per Video und Webkonferenz. Die Videoverbindung von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz wird so normal wie heute Telefonate über Yahoo oder Skype. In einem unternehmensinternen sozialen Netzwerk pflegen die Kollegen ihre Profile. Sie tippen ihr Wissen in Wikis und sind jederzeit für jeden im Konzern erreichbar.
Je mehr die Unternehmen die Notwendigkeit der internen Kommunikation und Zusammenarbeit unterstützen, desto höher werde die Qualität der Arbeit, so Lehre und Argumentation der IT-Hersteller. Mit diversen Studien verschiedener Marktforschungsinstitute ließen sie sich diese Modelle untermauern. Doch sind die Manager in den Unternehmen für dieses Umdenken bereit? Für sie würde die Umstellung bedeuten, eine lange Reihe neuer Begriffe zu lernen. Auf weltweiten Meetings und Konferenzen könnten sie sich über die im Unternehmen aufgebauten Wissensnetze austauschen. Social Tagging würde ebenso ein Thema werden wie die interne Search Engine Optimisation oder das Produkt-Ranking. Ob und wann sie das Ziel einer „Kollektiven Intelligenz” aller Beschäftigten erreichen, wäre ein Gegenstand der Diskussion, welche Formen der „Content Syndication” – also der vielfachen Verwendung des gleichen Inhaltes – sie anwenden, ein weiterer.
Bis dahin scheint es allerdings ein weiter Weg zu sein. Denn die Resonanz auf der Kundenseite ist nicht so positiv, wie sich die Hersteller das wünschen. Legen nämlich die Manager ihre Maßstäbe an und messen die neuen Ideen anhand ihrer Raster von Business Case, Return des Investments, Schulungsaufwand, Rollout oder Unternehmensstrategie, schrumpfen die angepriesenen Vorteile. Natürlich ist Kommunikation ein Thema auf der Tagesordnung, allerdings beschäftigen sich viele IT-Abteilungen mit Unified Communications und sind so gefühlte 100 Jahre von Web-2.0-Konzepten entfernt. „Einheitliche Kommunikation“ bedeutet in diesem Zusammenhang in erster Linie den Dokumenten- und Gedankenaustausch mit der guten alten E-Mail plus einer Vielzahl von Eins-zu-Eins-Kommunikationen. Vom Aufbau einer möglichen „Kollektiven Intelligenz“ ist nicht die Rede. Vielmehr überlegen die Verantwortlichen, wie die Mitarbeiter ihre Verfügbarkeit mit so genannten „Presence“-Informationen anzeigen könnten. Die Möglichkeiten zu Webkonferenzen stehen auf der Tagesordnung – sowie auch die Einsicht in öffentliche Kalender, Chats, Voice-over-IP-Telefonie und das Instant Messaging.
Und jede Technologie steht für ihre eigenen Probleme – in Gesprächen mit Managern oder IT-Leitern scheint Unified Communications ein Albtraum zu sein. Da es in den Unternehmen zur Kommunikation Telefone gebe, sei für konservative Unternehmenslenker ein offensichtlicher Nutzen nicht zu erkennen. Darüber hinaus seien die Kosten immens und ein Return kaum zu rechnen. Schon beim Aufbau der E-Mail-Systeme hatten die IT-Abteilungen gelernt, dass die digitale Kommunikation im Vergleich zum guten alten Brief kaum Einsparungen brachte. Beispielsweise weil E-Mails völlig neue und kostspielige Fragen aufwarfen: Viren, Trojaner, Compliance, Speichersysteme, Konzepte für digitale Archivierung, das Aussortieren des allgegenwärtigen Spams. Ein Ausgangspunkt für endlose Diskussionen mit dem Betriebsrat sind so genannte Presence-Informationen – also die Anzeige, ob ein Mitarbeiter erreichbar ist oder nicht – und sein öffentlicher Kalender.
Die Personalvertreter argumentieren, die Möglichkeiten bei der Überwachung der Mitarbeiter gingen klar zu weit. Dann sperren sie sich gegen diese Funktionen und stellen damit das gesamte Projekt in Frage. Viele IT-Abteilungen beschreiben Instant-Messaging-Systeme als den schieren Horror. Über viele Jahre waren sie die definitive Grenze jedweder Bemühung um eine einheitliche Compliance-Regelung im Unternehmen. Während jede Mail, jeder Brief, jedes Fax, jeder Vertrag inhaltlich den Regeln des Unternehmens entsprechen musste, plauderten die Mitarbeiter über Yahoo oder MSN mit Kunden oder Lieferanten. Ohne Kontrolle, ohne Speicherung oder Archivierung wechselten – und wechseln – auf diesem Weg nicht nur Informationen den Besitzer, sondern auch Dokumente, Bilder, Datensätze. Und mit Schrecken sehen Verantwortliche dem Thema Voice-over-IP (VoIP) entgegen. Hier bahnt sich ein langer Konflikt zwischen der IT und den Verantwortlichen aus den Telefonabteilungen an. Denn mit der Digitalisierung der Telefonanlage wird ein Computerserver deren Aufgaben übernehmen. Die alten, analogen Schaltstellen werden hinfällig, aus dem Haus getragen und verschrottet.
Für viele altgediente Verantwortliche aus der bisherigen Telefonabteilung ist dies ein undenkbarer Umbruch. Sie würden über Nacht sämtliche Kompetenzen verlieren, die sie sich in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut haben. Also stemmen sie sich gegen die Neuerungen und beharren auf ihren Anlagen, die technisch vielleicht noch immer einzigartig sind – allerdings aus Sicht der IT in ein vergangenes Jahrtausend gehören.