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29. Juli 2010

Das beste Telefon für Ihre Telefonkonferenz

Kategorie: Telefonkonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

Bei der Wahl seines Konferenz-Telefons, gibt es einige entscheidene Faktoren zu beachten, um die beste Qualität der Telefonkonferenz zu erlangen.

Man sollte nicht einfach das günstigste Konferenz-Telefon kaufen, das man finden kann, sondern sich erst ausgiebig über die verschiedenen Geräte informieren, damit man sicher das richtige für sich findet.

Ein Konferenz-Telefon ist viel mehr als einfach ein Telefon mit Lautsprecher. Es ist bekannt, dass die meisten normalen Telefone mit Lautsprecher nicht annähernd die Klarheit und Qualität von Konferenz-Telefonen herankommen. Vor allem wenn die Telefonkonferenz mehr als zwei Teilnehmer hat, sollte man sichergehen, dass man ein Telefon hat, dass eine 360 Grad Abdeckung bietet, damit jeder Teilnehmer gehört werden kann. Ein anderes wichtiges Detail, das man sicher haben möchte, ist eine Aussengeräusch-Dimmung, damit Hintergrundgeräusche minimal gehalten werden.

Kabellose Telefone sind für Telefonkonferenzen auch sehr praktisch, damit man örtlich flexibler ist. Einer der wichtigsten Punkte überhaupt ist die Reichweite des Konferenztelefons. Viele der top Modelle verfügen über eine Reichweite von über 6 Meter. Falls dies für den Benutzer nicht ausreichen sollte, gibt es zahlreiche Mikrofone oder andere Zusätze, um dieses Problem zu lösen.

Falls man sich eine natürliche Telefonkonferenz wünscht, bei der man nicht warten muss, bis die andere Person aufgehört hat zu sprechen um was zu sagen, sollte man sichergehen, dass das Telefon, das man kauft volle Duplex-Technologie aufweist. Heutzutage ist dies jedoch bereits bei fast jedem Telefon so oder so inbegriffen. Es wird sich in jedem Fall lohnen, nicht einfach das günstigste Modell zu kaufen, sondern sicherzugehen, dass das potentielle Gerät alle Wünsche für Ihre Telefonkonferenz erfüllt. Die Investition wird sich auszahlen!

Quelle: http://www.online-artikel.de/article/wie-man-das-beste-telefon-fuer-seine-telefonkonferenz-waehlt-52812-1.html

20. Juli 2010

Zwölf Tipps für Webkonferenzen

Kategorie: Webkonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

Mit zwölf Tipps zeigt Cisco WebEx wie man Webkonferenzen erfolgreich und produktiv gestalten kann.

Webkonferenzen gehören mittlerweile zum Alltag, denn virtuelle Meetings sind überaus flexibel und effizient. In der Praxis verläuft jedoch nicht jede Webkonferenz erfolgreich. Die nachstehenden Tipps der Experten von Cisco WebEx zeigen, wie man Online-Meetings erfolgreich gestaltet.

1. Technik: Vor dem Start einer Webkonferenz sollten sich alle Teilnehmer mit der Technik vertraut machen. Das gesamte Equipment, die Software oder die Webcam müssen vorher ausprobiert werden, etwa in einer Test-Konferenz.

2. Weniger ist mehr: Die Zahl der Teilnehmer sollte auf sechs bis sieben, die Dauer einer Webkonferenz auf 90 Minuten begrenzt sein. Mehr ist manchmal nicht zu vermeiden, geht aber immer zu Lasten der Produktivität.

3. Verfügbarkeit: Beim Ansetzen von Webkonferenzen sollte der Einladende auf Zeitzonen und lokale Feiertage achten.

4. Ruhige Umgebung: Webkonferenzen sollten in einer ruhigen Umgebung stattfinden - Hintergrundgeräusche sind störend und irritierend; sie fallen vor Ort viel weniger auf als bei den via Web verbundenen Partnern.

5. Materialien: Alle für eine Webkonferenz benötigen Materialien - beispielsweise Bilder, Videos oder Texte - sollten vorher zusammengestellt werden.

6. Programm: Der Moderator sollte eine klare Agenda verwenden und während der Session immer wieder darauf Bezug nehmen.

7. Konzentration: Wenn man in einer Webkonferenz ohne Webcam die Partner nicht sehen kann, sollte man sich während der Session trotzdem nicht mit anderen Dingen beschäftigen, beispielsweise E-Mails bearbeiten. Auch halblaute Gespräche nebenbei stören.

8. Mit Namen melden: Wer sich in einem Online-Meeting ohne Webcam zu Wort meldet, sollte seinen Namen nennen. Andere Teilnehmer können Beiträge meist nicht aufgrund der Stimme zuordnen.

9. Teilnahme: Der Moderator sollte während einer Session in regelmäßigen Abständen bei allen Teilnehmern nach Beiträgen oder Meinungen fragen. Auf diese Weise kann er verhindern, dass einzelne Teilnehmer “abdriften”.

10. Kommunizieren statt monologisieren: Endlose Monologe führen unweigerlich dazu, dass die übrigen Teilnehmer sich gedanklich ausklinken. Hier muss der Moderator rechtzeitig eingreifen und gegensteuern.

11. Präsentationen: Die Grundregeln für Präsentationen müssen in Webkonferenzen besonders streng eingehalten werden:

  • Möglichst wenig Text auf einer Folie - maximal sechs Bullet-Points
  • Große, klare Schrifttypen
  • Klare und deutlich visualisierte Strukturierung der Gliederungsebenen
  • Nummerierte Folien
  • Kein unruhiger Hintergrund und keine aufwändigen Randgrafiken
  • Keine komplexen Animationen
  • Ganz wichtig: Der Präsentierende sollte nicht ständig mit dem Mauszeiger auf den Folien herumkurven.

12. Getränke: Kaffeetassen, Teetassen und Gläser dürfen nicht neben dem Mikrofon platziert werden, weil Klappern und Klirren die Webkonferenz stören können.

15. Juli 2010

ITK-Branche erwartet Wachstum

Kategorie: ITK-Branche — Redaktion: Telefonkonferenz
  • 71 Prozent der Hightech-Firmen erwarten Umsatzplus
  • Jedes zweite Unternehmen stellt zusätzliche Mitarbeiter ein
  • BITKOM fordert wirtschaftsorientierte Netzpolitik und Infrastruktur-Initiative

Im Hochtechnologiesektor hellt sich die Stimmung weiter auf: Die Erwartungen der BITKOM-Branche sind auch im zweiten Quartal 2010 gestiegen. 71 Prozent der Anbieter von Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) rechnen für das laufende Jahr mit Wachstum. Am optimistischsten sind Softwarehäuser und IT-Dienstleister. Aber auch die zuletzt gebeutelten Anbieter von Kommunikationstechnik erwarten zu 62 Prozent steigende Erlöse. „Wir rechnen für 2010 mit einem positiven Geschäftsverlauf, die Nachfrage wird weiter steigen“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die neuen Zahlen. 69 Prozent der Unternehmen melden bereits für das zweite Quartal steigende Zahlen. Der BITKOM-Index zur Lage der ITK-Branche machte im zweiten Quartal einen erneuten Sprung um 13 Punkte auf 48 Punkte und liegt nunmehr wieder deutlich über Vor-Krisen-Niveau. Ende 2009 lag er noch bei minus 6 Punkten. BITKOM rechnet für die ITK-Branche in diesem Jahr mit Umsätzen von 140 Milliarden Euro.

Inzwischen hat sich die ITK-Branche auf den vorderen Plätzen innerhalb der deutschen Industrie etabliert. Im Vergleich mit dem Maschinenbau, der Automobil-, Elektro- und chemischen Industrie sowie der Ernährungswirtschaft steht die ITK-Branche auf Platz 1 bei der Bruttowertschöpfung. In Sachen Arbeitsplätze belegt die ITK-Branche den 2. Platz nach dem Maschinenbau – mit 846.000 Beschäftigten im Jahr 2009. „Unser junger Wirtschaftszweig hat in kürzester Zeit herausragende Bedeutung gewonnen“, kommentiert Scheer. „Die BITKOM-Branche wird weiter zulegen.“ In den kommenden Jahren müssen aus Scheers Sicht wichtige Infrastrukturen durch IT intelligent gemacht werden: Verkehrssystem, Energie- und Behördennetze sowie das Gesundheits- und Bildungssystem. Dafür sei eine Infrastruktur-Initiative nach dem Vorbild des Breitband-Ausbaus nötig, die von Politik und Wirtschaft gemeinsam vorangetrieben werde.
Zudem sei eine wirtschaftsorientierte Internet-Politik nötig. Scheer: „Hightech-Politik darf nicht länger ein Spielfeld zur parteipolitischen Taktiererei und kurzfristigen Profilierung Einzelner sein. Wir brauchen einen strategischen Ansatz und den Schulterschluss zwischen den Verantwortlichen. Heute arbeiten oft mehrere Ministerien an denselben Themen, und zahlreiche Gesetze regeln dieselben Fragen der digitalen Welt. Wir brauchen ein einheitliches Konzept.“ Positiv bewertete Scheer die Gesprächsreihe von Bundesinnenminister de Maizière zur Netzpolitik, die vergangene Woche zu Ende ging. „Innenminister de Maizière hat die bisher umfassendste Einschätzung zur Internetpolitik vorgelegt, die von der Bundesregierung bislang zu sehen war. Damit hat er die Grundlagen für die anstehenden politischen Richtungsentscheidungen gelegt.“

Scheer forderte eine Fortsetzung der Debatte um Freiheit und Sicherheit, Anonymität und Verantwortung im Web: „Themen wie Internet-Sperren, Überwachung und Urheberrecht müssen öffentlich breiter diskutiert werden. Der Zuspruch für die Piratenpartei hat gezeigt, dass es an Kompetenzvertrauen in die etablierten Parteien fehlt.“ In einer Umfrage des BITKOM zur Bundestagswahl 2009 hatten sich 60 Prozent der Deutschen gewünscht, dass die Internetpolitik in dieser Legislaturperiode ein wichtiges Thema sein soll. Es waren aber nur 44 Prozent der Ansicht, dass es hierzu in der Politik genügend Sachkenntnis gibt. „Die Parteien sind dringend gefordert, in Sachen Internetpolitik das Vertrauen der Wähler zu gewinnen“, so Scheer.

Quelle: http://www.bitkom.org/de/presse/8477_64392.aspx

12. Juli 2010

Webcast - Neues Informationsangebot für Online-Kommunikation

Kategorie: Webcast — Redaktion: Telefonkonferenz

Die neue Webseite www.webcast-service.de informiert anschaulich und unterhaltsam über die Möglichkeiten, multimediale Präsentationen zu Marketingzielen, Produktvorstellungen und Schulungszwecken einzusetzen. Dabei stellt sie die individuellen Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten in eingängiger und übersichtlicher Weise dar.

Mit dem Launch der neuen Webseite webcast-service.de am 1. Juli antwortet die meetyoo conferencing GmbH auf die wachsende Nachfrage nach effizienten und wirkungsvollen Formen der One-To-Many-Kommunikation. „Die Seite www.webcast-service.de dient in erster Linie der einfachen Veranschaulichung des bewährten Webcasts“, äußert sich Produktmanagerin Mandy Koebnik zur Funktion der Seite. „Interessenten sollen vorab einen guten Einblick über die Serviceleistungen unseres Angebots bekommen.“

Schnelle und wirkungsvolle Informationsverbreitung

Webcast ist eine besondere Form der virtuellen Informationsübertragung, bei der Vorträge eindrucksvoll als Livestream und/oder On Demand dargestellt werden. Dabei kann der Moderator simultan mit einer quasi unbegrenzten Anzahl von Teilnehmern kommunizieren. Zusätzlich zum Video des Vortragenden können Präsentationsunterlagen zum Download bereitgestellt und umfassende Zusatz-Features, wie z.B. Fragerunden oder Umfragen durchgeführt werden.Die interaktive Anwendungsplattform eignet sich daher ideal für Webinare und bildet so – aufgrund wegfallender Anreisekosten und enormer Zeitersparnis – eine effiziente Alternative zu klassischen Vor-Ort-Seminaren.

Ein weiterer Vorteil bietet sich in den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Insbesondere für Marketing und Vertrieb eröffnen sich interessante Optionen. Bei der Registrierung für eine Veranstaltung zur Produkteinführung besteht beispielsweise die Möglichkeit, Teilnehmer vorzuqualifizieren, indem ihre Produktinteressen und Kaufabsichten abgefragt werden. In anderen Fällen ist es eine ergiebige Methode, Mitarbeiter über aktuelle Unternehmensentwicklungen zu informieren.

Ebenso beeindruckt die Multimedialität des Webcasts. Durch die Kombination unterschiedlicher Medien wie Video, Ton, Kurz-Filme und Präsentationsfolien erzielt der Veranstalter des Webinars einen nachhaltigen Effekt und bewirkt eine Verankerung der Botschaft in den Köpfen der Teilnehmer.

Beispiele für diese Anwendungen finden sich auf der Webseite. „Webcasts oder Webinare sind im Investor Relations-Bereich schon sehr verbreitet. Im Marketing- oder e-Learning-Bereich wird diese Form der Kommunikation allerdings noch wenig genutzt – dabei bieten Webcasts hier enorme Vorteile. Mal abgesehen von den Einsparpotentialen in Bezug auf Anreisekosten und investierte Zeit, können Inhalte durch die multimediale Präsentation wesentlich besser vermittelt werden“, verrät Mandy Koebnik.

Individuelles Design nach Kundenwünschen

www.webcast-service.de zeigt ansprechende Beispiele für die Anpassung des Webcast an das Corporate-Design. Kundenwünsche werden bei der Gestaltung aller visuellen Webcast-Komponenten berücksichtigt. Diese umfassen die Registrierungs- und Empfangsseite, Registrierungsbestätigungs- und Erinnerungs-E-Mails und die Webcast-Präsentationsseite an sich. Die Anmeldung zu einer kostenlosen und unverbindlichen Demo-Session ist auf der www.webcast-service.de jederzeit möglich.

Quelle: http://www.openpr.de/news/444129.html

7. Juli 2010

Videokonferenzen sparen Konzernen Milliarden

Kategorie: Videokonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

Telepräsenz-Systeme entlasten Reisebudgets und Treibhausgasbilanzen

Meetings und Geschäftstreffen per Videokonferenz haben sich bei Unternehmen noch immer nicht voll etabliert. Dabei sind etwa Geschäftsreisen besonders bei Konzernen ein enormer Kostenfaktor.

Anhand von Telepräsenz-Systemen, die gegenüber herkömmlichen Videokonferenzen ein verbessertes Bild des Gesprächspartners übermitteln, lassen sich Budgets wie auch die Treibhausgasbilanzen der Firmen erheblich entlasten, wie die WWF-Partnerorganisation Carbon Disclosure Project (CDP) aufzeigt. Die möglichen Einsparungen belaufen sich auf Milliarden.

“Videokonferenzen bieten eine hervorragende Alternative zu Geschäftsreisen”, meint Josef Jarosch, Geschäftsführer von Siemens Enterprise Communications Österreich, gegenüber pressetext. Persönliche Treffen in Konferenzräumen seien neben immensen Kosten, etwaigen Flugverspätungen oder -absagen mit einem hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand verbunden. Mimik und Gestik als wichtige Kommunikationskomponenten blieben bei Videokonferenzen trotz physischer Abwesenheit aber erhalten.

Allein in den USA und Großbritannien können Unternehmen nach CDP-Angaben anhand von Videokonferenzen bis 2020 rund 19 Mrd. Dollar sparen. Zudem ließen sich CO2-Emissionen anhand der Telepräsenz-Technologie um 5,5 Mio. Tonnen reduzieren. “In Deutschland dürfte sich ein ähnliches Bild ergeben”, schätzt das CDP. Zwar seien die Distanzen hier geringer. Die Reisetätigkeit sei vor allem mit dem Flugzeug aber nach wie vor hoch. Die Reduzierung von Dienstreisen sei für Unternehmen ein “erster, einfacher und kostengünstiger Schritt”, betont der WWF.

Besonders große Unternehmen fänden bei Videokonferenzsystemen hohes Einsparpotenzial vor. Richtet etwa ein Konzern mit einem Umsatz von mehr als einer Mrd. Dollar vier Telepräsenzräume ein, amortisieren sich die Investitionen innerhalb von 15 Monaten, errechnet das CDP. Bereits innerhalb des ersten Jahres fallen 900 Geschäftsreisen weniger an. Innerhalb von fünf Jahren könnten 2,3 Mio. Tonnen an CO2-Emissionen gespart werden. Darüber hinaus würden Entscheidungsprozesse im Betrieb beschleunigt und die Produktivität gesteigert.

Stand: 06.2010
Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/kommunikation_medien/videokonferenzen_sparen_konzernen_milliarden_156583.html

2. Juli 2010

Voice over IP: Sprachqualität optimieren und Stromkosten senken

Kategorie: VoIP — Redaktion: Telefonkonferenz

Die größte Herausforderung bei der Einführung von VoIP ist die Aufrechterhaltung der Sprachqualität. Die dazu notwendigen Netzwerk-Switches können aber auch dabei helfen, Strom zu sparen und so die Betriebskosten zu senken.

Voice over IP, das Telefonieren mittels Datenpaketen, hat sich sowohl bei Privatkunden als auch in vielen Unternehmen etabliert. Dafür bietet der Markt Lösungen an, die von kleinen Büro- bis hin zu komplexen Enterprise-Infrastrukturen für multinationale Konzerne reichen. Der größte Vorteil von VoIP ist die „digitale Kombination“ von Sprache und Daten und der damit verbundene erweiterte Funktionsumfang dieser Technologie, die die herkömmliche Telefonie nicht erreicht.

Neben Netzbetreibern, die ihre Kosten im Vergleich zu leitungsvermittelten Netzwerken senken wollen, setzen auch Unternehmen zunehmend auf VoIP. Sie haben die Vorteile erkannt und stellen ihre Telefoninfrastruktur jetzt sukzessive um. Damit sich allerdings deren Mitarbeiter nach ihrem ersten VoIP-Gespräch nicht wieder in die Anfangszeit der Telefonie zurückversetzt fühlen, gibt es dabei ein paar Dinge zu beachten. So sollte neben einer guten Sprachqualität auch eine hohe Verfügbarkeit der digitalen Sprachkommunikation gewährleistet sein. Darüber hinaus bietet VoIP auch die Möglichkeit, die Stromkosten in diesem Bereich spürbar zu senken.

Sprachqualität bei VoIP

Es gibt verschiedene Faktoren, die die Qualität einer Sprachverbindung in einem Datennetz beeinflussen. Zu den wichtigsten gehören ausreichend Bandbreite und möglichst geringe Latenz. Grundsätzlich muss einem Telefongespräch über ein Datennetzwerk zu jeder Zeit ausreichend Bandbreite zur Verfügung stehen. Hierbei helfen beispielsweise die Reservierung einer Mindestbandbreite für VoIP sowie Priorisierungsfunktionen in den Netzwerk-Switches wie Class of Service (CoS), Port-Priorisierung, Dienste-Priorisierung und IEEE 802.1p-Unterstützung. Unternehmen sollten also bereits vor der Einführung von VoIP sicherstellen, dass ihre Netzwerkinfrastruktur die Kennzeichnung von Sprachpaketen erlaubt, damit dann Quality-of-Service-Mechanismen (QoS) in den Switches Sprachdaten den Vorrang vor weniger zeitkritischen Daten wie zum Beispiel E-Mails geben können.

Der zweite wichtige Faktor ist die Verzögerung bei der Übermittlung von Datenpaketen, auch Network Packet Delay oder Latenz genannt. Er beschreibt die Zeit, die ein Datenpaket benötigt, um von seinem Startpunkt durch das Netzwerk zu seinem Ziel zu gelangen. Jede Station auf dem Weg - beispielsweise Switches, Router oder Firewalls – sowie die Länge des Wegs selbst erhöhen diesen Wert. Hier unterscheiden sich die Geräte verschiedener Hersteller stark, so dass man bei der Komponentenauswahl der lastabhängigen Latenz besondere Aufmerksamkeit schenken sollte.

Ebenfalls zur Latenz trägt der so genannte Jitter bei. Damit bezeichnet man die Varianz der Laufzeit von Datenpaketen vom Sender zum Empfänger. Um großen Schwankungen entgegenzuwirken, gibt es Jitter-Puffer in den Sprachanwendungen. Diese glätten zwar den Paketfluss, fügen aber der Verbindung selbst Latenz hinzu. Die ITU-T (International Telecommunication Union) empfiehlt eine Einwegverzögerung inklusive der durch die Endgeräte verursachten Latenz von maximal 150ms.

Mit Internet-Telefonie Stromkosten senken

Eine weitere Chance für Unternehmen, ihre IT-Kosten mit Hilfe von VoIP zu senken, bietet die Energieversorgung von IP-Telefonen mit Power over Ethernet (PoE). Denn typischer Weise verbrauchen PoE-Telefone sieben Tage pro Woche während 24 Stunden Strom, auch wenn sie in einer Büroumgebung nur rund acht Stunden an Werktagen genutzt werden. Netzwerk-Switches mit einem intelligenten Betriebssystem können hier zum Energiemanager avancieren, indem sie VoIP-Telefone beispielsweise nachts und am Wochenende von der Stromversorgung trennen. In einer Umgebung mit mehreren hundert Telefonen lassen sich so bereits deutlich messbare Einsparungen erzielen.

Verfügt das Switch-Betriebssystem zudem über offene Schnittstellen nach außen, lassen sich die Stromsparfunktionen der Netzwerkkomponenten zudem in Drittsysteme integrieren. Koppelt man so beispielsweise die Zeiterfassung am Firmeneingang mit dem Netzwerk-Switch, so könnte dieser das Telefon am Arbeitsplatz starten, sobald der jeweilige Mitarbeiter das Haus betritt. Verlässt er es in der Mittagspause oder nach Feierabend, fährt der Switch dessen Telefon wieder herunter.

Priorisierungsfunktionen sowie eine möglichst geringe Latenzerzeugung sollten für Unternehmen ganz oben auf der Auswahlliste für ihre Netzwerkswitches stehen, um eine gute Sprachqualität sicherzustellen. Maximale Kostenersparnis bringen die Geräte dann, wenn sie zudem den Stromverbrauch im Netzwerk optimieren.

Fazit

Netzbetreiber und Service-Provider bauen IP-basierten Sprachkommunikation immer weiter aus. Dabei adressieren Sie nicht nur den professionellen Anwender, sondern ebenso den Privatnutzer. Auch bei den ITK-Anlagenanbietern gehören mittlerweile VoIP-Systeme in ihren Portfolios zum Standard.

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines VoIP-Systems ist die Sprachqualität. Hier sollte besonderes Augenmerk auf technische Standards, notwendige Bandbreiten und entsprechende Dienste und Services gelegt werden. Darüber hinaus bietet die VoIP-Technologie besonders bei großen Infrastrukturen jede Menge Potenzial zu Kosteneinsparungen durch intelligentes Powermanagement.

Stand: 06.2010
Quelle: http://www.tecchannel.de/kommunikation/voip/2028476/voip_sprachqualitaet_optimieren_und_stromkosten_senken_bei_voice_over_ip/

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