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27. Oktober 2009

Finanzkrise fördert Videokonferenzen

Kategorie: Videokonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

(http://www.videokonferenz-news.de/finanzkrise-foerdert-videokonferenzen/532111, 27.10.2009)

Nachfrage steigt in der Wirtschaftskrise

Die Finanzkrise hat einen positiven Effekt auf die Nachfrage nach Videokonferenzlösungen. Anbieter von Videokonferenz-Systemen stellen eine deutliche Zunahme der Anfragen nach Produkten rund um die Videokommunikation fest. 

Knappe Unternehmenskassen führen zu Einsparungen bei Geschäftsreisen. Der Grund: Einsparungen bei Geschäftsreisen zwingen Unternehmen, ihre bisherige Geschäftstätigkeit zu überdenken: Geschäftsreisende tauschen ihre Koffer und Bordkarten gegen einen Abstecher zum nächsten Videokonferenzstudio. “In Anbetracht der harten wirtschaftlichen Bedingungen erwarten wir, dass der Rückgang bei Geschäftsreisen weiter anhalten wird”, so Mark Dixon, CEO der Regus Group. “Die Qualität der heute verfügbaren virtuellen Konferenz-Tools ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Daher glaube ich nicht, dass Unternehmen zur traditionellen Besprechung zurückkehren werden.” 

Dixon erwartet, dass Unternehmen in Zukunft verstärkt Anwendungen und Techniken nutzen werden, die bislang eher seltener genutzt wurden. Der Einsatz dieser Technologien wird zu höherer Produktivität und geringeren Betriebskosten führen. Hierbei liegt der Schwerpunkt vor allem auf Anfragen nach Leasingmöglichkeiten, wobei Kosteneinsparungen als wichtigstes Kaufargument angegeben werden. Ein Vertreter der Branche: “Vor einigen Jahren war es noch so, dass Videokonferenzlösungen eher als Luxusprodukte und große Investitionen angesehen wurden. Jetzt stellen wir jedoch fest, dass Unternehmen zunehmend erkennen, dass Videokonferenzen ihnen beim Einsparen von Kosten helfen können. 

Der Kauf eines solchen Systems lohnt sich bereits für Unternehmen, in denen nur eine Person mindestens einmal pro Monat geschäftlich ins Ausland reisen muss. Ein weiterer Vorteil ist der indirekte Gewinn, den Unternehmen durch die Videokommunikation erhalten. Dieser besteht in einer besseren Balance zwischen Arbeits- und Freizeit der betroffenen Mitarbeiter. Die Senkung von Reisekosten ist jedoch nicht der einzige Grund für die zunehmende Nachfrage nach Videokonferenzlösungen. Der Wunsch nach effizienter Kommunikation bei gleichzeitiger Senkung des CO2-Ausstoßes im Rahmen einer gesellschaftlich verantwortungsbewussten Unternehmensführung ist hier ebenfalls ein wichtiger Faktor.

14. Oktober 2009

Immer und überall sein

Kategorie: Videokonferenz — Redaktion: Telefonkonferenz

(http://www.derhandel.de/news/technik/pages/Immer-und-ueberall-sein_1352.html; 15.08.2009)

Finanzkrise und Schweinegrippe: Die Videokonferenz ersetzt derzeit bei einigen Unternehmen die Geschäftsreise, beobachtet Büroanbieter Regus. 

Nicht nur Einsparungen bei Geschäftsreisen zwingen Unternehmen, ihre bisherige Geschäftstätigkeit zu überdenken. Auch Krankheitsepidemien wie aktuell die Schweinegrippe zwingen sie zum Handeln. Notfallpläne werden entwickelt oder treten in Kraft.

Ein Baustein dabei kann die Videokonferenz sein. Geschäftsreisende tauschen ihre Koffer und Bordkarten dabei gegen einen Abstecher zum nächsten Videokonferenzstudio. «…» 

Geschäftsreisen folgen Globalisierung 


Im Zuge der Globalisierung und Internationalisierung der Märkte haben Geschäftsreisen in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Im vergangenen Jahr registrierte der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) in inländischen Unternehmen ab zehn Mitarbeiter rund 167 Millionen Dienstreisen. 2004 waren es erst 146 Millionen Fahrten.

Die Vielfliegerei und -fahrerei ist für Betriebe und öffentliche Institutionen in Zeiten hoher Energiepreise nicht nur ein wachsender Kostenfaktor, sondern belastet auch die Umwelt. Nicht zuletzt sind viele Geschäftsreisen für den einzelnen Mitarbeiter auch ein enormer Stress- und Sicherheitsfaktor: Lange Flüge, Zeitverschiebungen, Staus auf der Autobahn und häufig durch Reisezeiten verursachte 14-18-Stunden-Tage zahlen negativ auf die Gesundheitsbilanz der Mitarbeiter ein. 

Alternative: Zu Hause bleiben und doch Geschäfte machen 


Immer mehr Unternehmen greifen daher auf eine moderne Alternative zur Geschäftsreise zurück: die Videokonferenz. Unseren Schätzungen zufolge kann die Nutzung von Videokonferenzen die Reisekosten um 75 Prozent senken. Die Technologien für Videokonferenzen sind in den letzten 20 Jahren gereift und mittlerweile so gut, dass technische Mängel keinen Grund für einen Verzicht darstellen.

Mittlerweile gibt es viele Anbieter von komplett ausgestatteten Videokonferenzstudios, die ad hoc schon ab einer Stunde angemietet werden können. So können Unternehmen ohne hohe Investitionskosten und technische Vorkenntnisse mittels moderner Technologie ihre geschäftlichen Treffen virtuell abhalten. Service-Teams sorgen für die perfekte Planung und Durchführung der Videokonferenz.

Der Kunde braucht sich weder um organisatorische Belange noch um die Handhabung der Technik zu kümmern. Er mietet lediglich den Raum, die Mitarbeiter kümmern sich dann um den erfolgreichen Ablauf der Videokonferenz.

Multimediales Treffen 

Dabei werden Videokonferenzen zu den verschiedensten Anlässen genutzt: Werbe- und Produktpräsentationen finden sich genauso darunter wie Besprechungen oder Schulungen. Während der Videokonferenz kann der Anwender nicht nur mit seinem Gesprächspartner live konferieren, sondern auch Präsentationen über den Bildschirm abhalten, Entwürfe über die Kamera zeigen und Videosequenzen live einspielen. Ferner besteht die Möglichkeit, Gespräche als Dokumentation auf Video aufzuzeichnen und Nicht-Anwesenden später vorzuführen. 

Im Vergleich zur Telefon- hat die Videokonferenz einen psychologischen Vorteil: Da sich die Teilnehmer sehen, sind sie der Aufmerksamkeit aller ausgesetzt. So lässt sich vermeiden, dass die Teilnehmer nebenbei im Internet surfen oder ihre E-Mails lesen und dadurch weniger aufmerksam sind. 

Gut geeignet für Routinetreffen 


Geeignet sind Videokonferenzen vor allem für regelmäßige Treffen und Routinebesprechungen, bei denen sich die Gesprächspartner bereits kennen. So können zum Beispiel wöchentliche oder monatliche firmeninterne Meetings zwischen einem Mutterkonzern in Deutschland und seinen Vertriebsniederlassungen in China über Videokonferenz abgehalten werden.

Auch wenn der ein oder andere Mitarbeiter in einem solchen Fall aufgrund der Zeitverschiebung sehr früh aufstehen muss, ist die Videokonferenz dennoch die bequemere und effizientere Variante als ein langer Flug.

Anreiseweg und Personenzahl mitentscheidend für Wirtschaftlichkeit 

Aus Kosten- und Umweltgesichtspunkten gilt eine einfache Rechnung pro und contra Videokonferenz: Je länger der Anreiseweg, desto besser sind virtuelle Treffen. In die Kalkulation aufgenommen werden müssen zudem die Anzahl der Teilnehmer, die Reiseform (PKW, Bahn, Flugzeug), Übernachtungskosten, Ausfall der Arbeitszeit durch Reisezeit und so weiter.

Aus diesen Faktoren lässt es sich schnell bestimmen, wann eine Videokonferenz sinnvoller ist als ein tatsächliches Meeting. In vielen Fällen hat die virtuelle Besprechung aus Kosten-Nutzen-Gründen dem persönlichen Treffen bereits den Rang abgelaufen, was nicht zuletzt an den immer besseren technologischen Voraussetzungen liegt. 

 

6. Oktober 2009

Frischer Wind im Europamarkt für Conferencing-Dienste

Kategorie: Unified Communication / Konvergenz / Collaboration — Redaktion: Telefonkonferenz

(http://www.iavcworld.de/unified-communications/frischer-wind-im-europamarkt-fuer-conferencing-dienste-270809.html)

(Frost & Sullivan)
Der Europamarkt für Audio-, Video- und Web-Conferencing ist gekennzeichnet durch große regionale Unterschiede bei technischer Entwicklung und medialen Präferenzen. Zusätzlich stellt die globale Wirtschaftskrise die Akteure vor große Herausforderungen, birgt aber auch erhebliche Chancen. 

Insgesamt stehen die Zeichen im europäischen Markt für Conferencing-Dienste auf Wachstum: Eine neue Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan prognostiziert der Branche eine Steigerung des Umsatzvolumens von 1,12 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 auf 2,21 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014. 

Vorangetrieben wird die Marktentwicklung vor allem durch die ungebremste Globalisierung. „Mittlerweile sind Mitarbeiter in vielen Unternehmen nicht nur über das ganze Land, sondern oft in der ganzen Welt verteilt. Folglich sucht man nach kostengünstigen Möglichkeiten, die einzelnen Beteiligten bei Bedarf schnell und effizient zu vernetzen, ohne dass jedes Mal teure Geschäftsreisen fällig werden”, erläutert Iwona Petruczynik, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Gerade die Notwendigkeit zum Kostensparen hat sich mit der globalen Wirtschaftskrise nochmals erheblich verschärft. Davon können die Anbieter von Conferencing-Diensten profitieren.” «…» 

Parallel dazu verschärft sich der Wettbewerb zusehends. „Telekommunikationsunternehmen, unabhängige Provider, regionale Conferencing-Anbieter und große Software-Unternehmen liefern sich in Europa einen erbitterten Konkurrenzkampf”, sagt Petruczynik. „Die wichtigsten Wettbewerbsfaktoren sind Servicespektrum, Preis, Qualität und das Überangebot.” 

Auf lange Sicht dürften dezentrale Unified-Communications-Anwendungen, Cloud-basierte Collaboration-Dienste und Endpoint-Anwendungen wie SIP-unterstütztes Voice Conferencing einen starken Einfluss auf die Marktentwicklung nehmen. Dieser Trend wird jedoch momentan durch den globalen Abschwung und die erstaunlich zögerliche Akzeptanz von Unified-Communications-Produkten und -Dienstleistungen gebremst. 

In der aktuellen Entwicklung im europäischen Markt für Audio-, Web- und Video-Conferencing spiegeln sich viele nordamerikanische Trends wider. Dennoch kann von einem einheitlichen Markt in Europa nicht die Rede sein. „Die diversen Regionen weisen alle unterschiedliche Merkmale auf, was Gesamtgröße, Marktdurchdringung und Wachstumspotenzial betrifft”, bemerkt Petruczynik. „So dürften die reiferen Märkte Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie Skandinavien und die Benelux-Länder im Bereich Audio- und Web-Conferencing auch weiterhin eine starke Nachfrage verzeichnen. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass die restlichen westeuropäischen Länder und die Region Zentral- und Osteuropa ihren Umsatzanteil am Gesamtmarkt steigern und Service Providern auf der Suche nach Expansionsmöglichkeiten gute Wachstumschancen bieten werden.” 

Service Provider, die sich in diesen Schwellenmärkten positionieren wollen, sollten in der Lage sein, eine globale Serviceplattform und die entsprechenden Technologien mit einem exakt an die jeweiligen regionalen Bedürfnisse angepassten Konzept zu kombinieren. „Hier muss nicht nur in nationale Vertriebs- und Supportsysteme, sondern auch in Sprachkenntnisse investiert werden; außerdem ist es ganz entscheidend, sich mit den landestypischen Eigenheiten vertraut zu machen, was beispielweise die Einstellung zu Handelsabkommen betrifft”, rät Petruczynik. «…»

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