(pressebox) Die Jury der Fachzeitschrift Teletalk hat in der Kategorie IP-Telefonie / Unified-Communications die Software-Lösung ESTOS ProCall 3.0 Enterprise für den Best of CeBIT AWARD 2008 nominiert. Mit diesen Awards rückt die Redaktion spannende CeBIT-Exponate ins Rampenlicht, die neue Business-Potenziale eröffnen und Impulse geben.
ESTOS ProCall 3.0 Enterprise ist die nächste Generation von Software für Unternehmen die ihren Workflow in kommunikationsintensiven Geschäftsbereichen verbessern möchten. Die modular aufgebaute Client-Server Lösung verfügt über zahlreiche Dienste und Funktionen: CTI, Präsenz-Management, Instant Messaging und die ESTOS Active Contacts-Technologie optimieren den Arbeitsfluss der Nutzer, indem sie Fehler minimieren, wiederkehrende Tätigkeiten erleichtern und die Zusammenarbeit im Team und mit Geschäftspartnern vereinfachen.
Durch das perfekte Zusammenspiel der ESTOS Produkte mit bestehender IT-Infrastruktur z.B. Groupware wie Microsoft Exchange und Lotus Notes, CRM- und ERP-Systemen wie Microsoft Dynamics CRM und Navision sowie SAP One, Windows Terminal-, Citrix-Server- sowie Virtual Server-Technologien und nahezu allen Telefonanlagen namhafter Hersteller schaffen diese kostengünstig Synergien und gestalten die Kommunikation in Unternehmen effizienter.
Kunden bescheinigen Internet-Telefonie hohe Sprachqualität
(pressebox) sipgate Kunden werten die Aussage der Deutschen Telekom, dass die Sprachqualität von Internet-Telefonie gesunken sei, als bewusste Irreführung der Verbraucher. Zu diesem Ergebnis kommt die von sipgate durchgeführte Blitz-Umfrage, an der 2.642 Kunden teilnahmen. Danach bestätigten die sipgate Nutzer, dass die Sprachqualität ihrer Internet-Telefonate nach wie vor konstant hoch ist oder sich sogar verbessert hat. Die Deutsche Telekom hatte mit ihrer Behauptung, die VoIP-Sprachqualität werde aufgrund der zunehmenden Datenflut in den IP-Netzen in Mitleidenschaft gezogen, in den vergangenen Wochen für eine massive Verunsicherung unter den VoIP-Nutzern gesorgt. “Die Kunden der VoIP-Provider können sicher sein, dass die Kapazität der IP-Netze neben Diensten wie Video-Streaming auch Internet-Telefonie in hoher Qualität erlaubt”, sagt Thilo Salmon, Geschäftsführer der indigo networks GmbH, Anbieter von sipgate.
Nach dem Statement der Deutschen Telekom hatte sipgate seine Kunden dazu aufgerufen, die Sprachqualität ihrer Internet-Telefonate zu bewerten. 83 Prozent der Teilnehmer bescheinigten der Internet-Telefonie demnach eine gute bis sehr gute Sprachqualität. 15,1 Prozent der Befragten urteilten mit ‘befriedigend’. Lediglich 1,9 Prozent der Kunden wiesen der Internet-Telefonie eine mangelhafte Sprachqualität aus. Dabei gaben 49,9 Prozent der Teilnehmer an, dass sich die Sprachqualität während der Nutzungszeit weiter verbessert habe. 45,5 Prozent beschrieben sie als gleichbleibend hoch. Nur 4,6 Prozent der Kunden teilten mit, dass sich die VoIP-Qualität verschlechtert hätte. Zusätzlich fragte sipgate ab, ob die Sprachqualität zu Spitzenverkehrszeiten in den IP-Netzen – beispielsweise in den Abendstunden – Leistungsschwankungen aufweise. Dazu gaben 79,1 Prozent der Nutzer an, dass auch zu Stoßzeiten keine Verschlechterung der VoIP-Qualität festzustellen sei.
Die Ergebnisse der sipgate Umfrage bieten neben dem aktuellen Status zugleich eine Langzeitbetrachtung. So telefonieren 49,6 Prozent der Teilnehmer bereits über zwei Jahre per Voice over IP, 23,5 Prozent seit einem Jahr und 10,8 Prozent seit sechs Monaten. 16,1 Prozent der Befragten haben sich erst kürzlich für einen Wechsel zur Internet-Telefonie entschieden. Dabei greifen 53 Prozent der Nutzer auf die Kombination aus Festnetz-Telefon und Router zurück, 20,1 Prozent setzen ein VoIP-Telefon ein, 13,4 Prozent eine Telefon-Software und 8,2 Prozent ein Hybrid-Telefon. 5,3 Prozent der Teilnehmer führen ihre VoIP-Gespräche mit einem WLAN-Telefon.
(openPR) Internetdienste für Handys werden von immer mehr Nutzern gerne angenommen. Besonders beliebt sind beispielsweise TV-Programme, die mit UMTS über das Handy abgerufen werden können.
Eine ähnliche Funktionsweise nutzt jetzt die auf internetbasierte Videoanwendungen spezialisierte 1000eyes GmbH, um Ihren Kunden eine ganz besondere Dienstleistung anzubieten: Videoüberwachung per Handy. Das 1000eyes-System ermöglicht den Nutzern bereits jetzt viele andere Funktionen wie Bewegungserkennung, Alarmierung und Archivierung sowie den Live-Zugriff auf die Kamerabilder von jedem PC weltweit über das Internet. Jetzt kann der sichere Zugriff in Echtzeit auch über das Handy erfolgen. Unter m.1000eyes.de/ können registrierte Nutzer nun auch über mobile Endgeräte (Mobiltelefon, PDA, …) ihre Kamerabilder sehen. Jederzeit auch von unterwegs mobil auf Live-Bilder und das Archiv der Videoüberwachung zugreifen – 1000eyes ist damit noch flexibler einsetzbar.
Typisch für die 1000eyes-Videoüberwachung ist die unkomplizierte Funktionsweise: Im Gegensatz zu anderen Systemen kommt 1000eyes völlig ohne Plugins aus – Java eingeschlossen. Dank der einfachen Handhabung muss der Nutzer nicht über detailliertes technisches Fachwissen verfügen. Der Dienst läuft auf dem 1000eyes-Internetserver und ist damit ohne Einschränkungen, z. B. durch Ports oder Firewalls, von überall auf der Welt mit jedem handelsüblichen Handy zu erreichen.
Der Preis ist unschlagbar. Die 1000eyes Videoüberwachung ist ab € 4,95 pro Monat erhältlich. Die Kosten für die Verbindung über Handy richten sich nach dem jeweiligen Mobilfunkanbieter.
SaaS-Technologie ermöglicht Webconferencing ohne Download und Installation zusätzlicher Software
(pressebox) Die Stuttgarter Struktur AG hat den Einsatz ihrer Serverlösung für Webkonferenzen, spreed, mit Hilfe von Parallels Virtualisierungstechnologie entscheidend vereinfacht. Ohne vorherige Installation können Anwender mit spreed direkt in ihrem Browser Webkonferenzen mit bis zu 1.000 Teilnehmern initiieren oder daran teilnehmen.
Bislang mussten Unternehmen und Service Provider, die eigene Konferenzservices mit der spreed-Technologie einsetzen bzw. anbieten, die spreed-Software umfangreich konfigurieren und installieren. Seit Ende 2007 nutzt die Struktur AG Parallels Virtuozzo Containers und den Application Packaging Standard (APS), um ihren Kunden spreed komplett als Software-as-a-Service-Anwendung (SaaS) zur Verfügung zu stellen. Die über 100.000 registrierten Nutzer können sich direkt mit ihren Zugangsdaten im Browser anmelden, um über VoIP miteinander zu sprechen, zu chatten sowie Dokumente, Präsentationen und Videos vorzuführen.
„Dadurch, dass wir spreed mit Hilfe von Parallels Virtuozzo Containers in eine SaaS-Applikation übergeführt haben, konnten wir unseren Verkaufsprozess wesentlich beschleunigen“, erklärt Niels Mache, CEO der Stuttgarter Struktur AG. „Wir sind nun in der Lage, innerhalb von Stunden neue spreed-Server aufzusetzen und unseren Kunden spreed für den Betrieb im eigenen Haus bereitzustellen. Kunden, die spreed als SaaS-Lösung verwenden, profitieren von den weltweit neun Service-Providern, die spreed-Services anbieten und erhalten sofort über die spreed-Portale Zugang zu ihrer persönlichen Konferenz.“
Parallels Virtuozzo war die einzige Virtualisierungslösung, die den Anforderungen hinsichtlich Performance, Zuverlässigkeit, einfacher Administration und Hardwareunabhängigkeit seitens der Struktur AG genügte. Mit Hilfe von Virtuozzo und dem von Parallels eingeführten APS-Standard kann die Struktur AG ihren Kunden mit minimalen Kosten und geringem Aufwand SaaS-Applikationen zur Verfügung stellen. Durch die Integration der Virtuozzo-Administrationswerkzeuge in SWsofts E-Commerce-Lösungen konnte spreed seine Geschäftsprozesse von der Bestellung über die Benutzereinrichtung und Leistungserbringung bis hin zur Abrechnung automatisieren.
“Die Kombination von Parallels Virtuozzo mit unseren Automatisierungslösungen bietet spreed und anderen Applikationen eine ideale Plattform, um sie als webbasierte Dienste anzubieten“, erklärt Serguei Beloussov, CEO von Parallels. “Die spreed-Lösung ist ein hervorragendes Beispiel, wie unsere Technologie-Initiativen Open Platform und APS die Geschäftspotenziale unserer Kunden verbessern.”
Interessenten, die sich unter http://checkin.spreed.com/… registrieren, können spreed dauerhaft kostenlos für Webkonferenzen mit bis zu drei Teilnehmern nutzen. Service Provider erhalten hier weitere Informationen zu spreed unter www.spreed.com
„spreed bedeutet einen Quantensprung für unser japanisches Hosting-Geschäft ‘Tsukaeru.net’, mit dem wir unsere Reputation im Markt und unsere Umsätze steigern“, sagt Jason Frisch, CEO, JMF Investment & Technology PTY Ltd. „Wir beliefern kleine und mittelständische Unternehmen mit spreed, die dadurch effizienter mit ihren Kunden kommunizieren können.“
Parallels Virtuozzo Containers ist die führende Lösung zur Betriebssystem-Virtualisierung und wird bei Webhostern ebenso eingesetzt wie bei Unternehmenskunden. Es unterteilt Windows- und Linux-Serverbetriebssysteme dynamisch in mehrere Instanzen höchst effizienter und skalierbarer virtueller Umgebungen, auch Container genannt. Virtuozzo kann dank patentierter Technik in kürzester Zeit mehrere Hundert Container auf einem physischen Server einrichten und ermöglicht so eine hohe Leistungsdichte. Jede virtuelle Umgebung hat die gleiche Leistung und Funktionalität wie ein eigener Server und kann mit Parallels Plesk, anderen Control Paneln oder eigenen Lösungen administriert werden.
Umsätze übertreffen Erwartungen / Softwarehäuser und IT-Dienstleister schaffen 17.000 zusätzliche Arbeitsplätze / Branche zur CeBIT optimistisch
(pressebox) Der deutsche Markt für Informationstechnik, Telekommunikation und digitale Consumer Electronics hat sich besser entwickelt als erwartet. Für das Jahr 2007 hat der Bundesverband BITKOM die Zahlen nach oben korrigiert. Der Markt ist demnach um 2 Prozent gewachsen, mit 1,3 Prozent hatte man gerechnet. Für das laufende Jahr 2008 kündigt der BITKOM einen Zuwachs um 1,6 Prozent auf 145,2 Milliarden Euro an, für 2009 wird ein Plus um 2 Prozent auf 148,1 Milliarden Euro erwartet. Die neuen Daten stellte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer anlässlich der Technologiemesse CeBIT in Hannover vor. “Nachfrageschübe kommen von gewerblichen Kunden, die massiv in ihre IT-Systeme investieren. Zusätzliches Geschäft bringen aber auch Privatverbraucher, die ganz offensichtlich von den vielfältigen Möglichkeiten innovativer Geräte fasziniert sind”, so Scheer. Wachstumstreiber seien Software, IT-Services, umweltfreundliche Geräte und Breitbanddienste.
Scheer stellte fest, dass trotz des Marktwachstums und grundsätzlich positiver Konjunkturaussichten Fertigungsbetriebe zunehmend aus Deutschland abziehen. Die Verlagerung des Handy-Werks von Bochum nach Rumänien sei lediglich Teil eines länger andauernden Trends.
Scheer fürchtet weitere Schließungen und schlägt vor, diesem Trend mit einem Fünf-Punkte-Programm zu begegnen:
1. Klare Zielsetzung.
2. Ganzheitliche Forschungs- und Wirtschaftspolitik.
3. Investitionen in Bildung.
4. Gründungs- und Wachstumsstrategie.
5. Katalysatorrolle für den Staat.
Ziel müsse sein, innerhalb Europas die Nr. 1 im ITK-Sektor zu werden und weltweit unter die Top 5 zu kommen. Hierzu müssten die Forschungs- und Wirtschaftspolitik stärker miteinander verzahnt werden und die ITK-Branche aufgrund ihrer Querschnittsfunktion in den Mittelpunkt gerückt werden. Mittel sollten primär auf Technologien mit Hebelwirkung für andere Sektoren konzentriert werden. Scheer: “Nicht kleckern sondern klotzen muss die Losung sein.” Die Reform des Bildungswesens als dritter Programmpunkt ist ein Dauerbrenner von BITKOM, stellt laut Scheer aber nach wie vor den Schlüssel zu vielen Problemlösungen dar.
Darüber hinaus solle durch eine Gründungs- und Wachstumsstrategie sichergestellt werden, dass gute Ideen aus der Forschung in erfolgreiche Produkte umgesetzt und junge Unternehmen schnell international aufgestellt werden. “Wir brauchen Exzellenz-Cluster, die international wettbewerbsfähig sind”, so Scheer. Der Staat solle bei all dem eine Katalysatorrolle übernehmen, indem er durch moderne Beschaffungsprogramme gezielt technologische Innovationen anreizt.
Ein solches Programm sei ein Gemeinschaftsunternehmen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Bund, Ländern und der EU. Vorbilder sieht Scheer in der Luftfahrtindustrie: “Die Luftfahrtindustrie war in Europa so gut wie abgeschrieben. Heute ist sie weltweit führend. Ein Airbus-Projekt für die europäische ITK-Industrie - das ist es, was ich mir seit Jahren wünsche.”
Informationstechnik
Innerhalb des ITK-Markts gibt es derzeit leichte Verschiebungen hin zur Informationstechnik und zu Consumer Electronics. Derzeit halten die Teilsegmente Informationstechnik und Telekommunikation einen Anteil von jeweils 46 Prozent, digitale Consumer Electronics stehen für 8 Prozent des Gesamtmarkts. Die Informationstechnik liegt aktuell an der Wachstumsspitze. Sie soll dieses Jahr um 4,6 Prozent auf 66,9 Milliarden Euro wachsen. Für 2009 kündigt BITKOM ein Plus um 4,4 Prozent auf knapp 70 Milliarden Euro an. Scheer: “Diese guten Daten sind insbesondere auf die gestiegene Nachfrage nach Software und IT-Dienstleistungen zurückzuführen.” Software soll im laufenden Jahr um 5,3 Prozent auf 14,7 Milliarden Euro und im kommenden Jahr um glatt 5 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro zulegen. IT-Services werden nach BITKOM-Berechnungen gar um 6,6 und 6,5 Prozent auf 32,8 Milliarden Euro in 2008 und 34,9 Milliarden Euro in 2009 wachsen. Auch die Computer-Hardware entwickelt sich nach einigen schwierigen Jahren wieder stabil.
Telekommunikation
In der Telekommunikation werden die Umsätze dieses Jahr mit 66,4 Milliarden Euro um 1,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Im Jahr 2009 soll sich der Schrumpfungsprozess abschwächen. BITKOM erwartet dann eine rote Null (-0,5 Prozent) und ein Marktvolumen von 66,1 Milliarden Euro. “Nach mehreren Jahren des Umsatzrückgangs ist damit die Trendwende in Sicht”, so Scheer. Für die schwierige Marktsituation macht BITKOM vor allem den anhaltenden Preisverfall verantwortlich. Scheer: “Die Telekommunikation erlebt zwar einen echten Boom - aber so lange die Preise schneller fallen, als die Zahl verkaufter Telefoneinheiten steigt, schrumpft der Markt.” Positiv entwickelt sich innerhalb des TK-Markts vor allem die Datenkommunikation. Dieses Segment wächst um 5 Prozent pro Jahr und fängt damit die Verluste in der Sprachtelefonie teilweise auf. 27 Prozent aller Gesprächsminuten entfallen inzwischen auf das Handy.
Consumer Electronics
Ebenfalls erfreulich entwickelt sich die Nachfrage nach digitalen Consumer Electronics. Sie stehen inzwischen für mehr als 90 Prozent der gesamten Unterhaltungselektronik. Getrieben durch das hohe Interesse an Flachbildfernsehern hat dieser Teilmarkt in den Jahren 2005 und 2006 einen Rekordzuwachs von 33 bzw. 19 Prozent erreicht. Auch 2007 wurde mit 8,2 Prozent noch ein überdurchschnittliches Plus auf 11,6 Milliarden Euro erzielt. Eine Marktsättigung ist derzeit aber noch nicht festzustellen.
Die digitale CE wächst weiter. Plus 2,4 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro sollen es nach BITKOM-Angaben in 2008 und plus 2,1 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro in 2009 werden. Neben Flachbildfernsehern sind es Spielkonsolen und Navigationsgeräte, die für Wachstum sorgen. Einen Zukunftsmarkt sieht BITKOM bei High-Definition-Geräten. Scheer: “Der Formatkrieg zwischen Blu-ray und HD-DVD ist beendet, die Verbraucher, Studios, Entwickler und Gerätehersteller haben jetzt Investitionssicherheit.
Hier entsteht derzeit ein neuer, hoch dynamischer Markt.” Für 2008 rechnet BITKOM mit einem Wachstum von mehr als 600 Prozent für Blu-ray-Abspielgeräte auf 87 Millionen Euro.
Green IT
Einen weiteren Investitionsschub erwartet der BITKOM durch umweltfreundliche und energiesparende Technologien. “Green IT ist ein Top- Thema der diesjährigen CeBIT”, so Scheer. Würde jede vierte Geschäftsreise in Europa durch Videokonferenzen ersetzt, sparte dies 28 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Scheer hofft, dass sich die Verbraucher diesen Argumenten öffnen und bei ihren Kaufentscheidungen Umweltargumente stärker berücksichtigen. Nach BITKOM-Angaben lässt sich damit sogar Geld sparen. Scheer: “Ein grünes, energieeffizientes Rechenzentrum kann sich in zwei Jahren allein über die Stromeinsparungen amortisieren.”
Arbeitsmarkt
Das Wachstum in der ITK-Wirtschaft wirkt sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt aus: Die Zahl der Erwerbstätigen ist 2007 nach BITKOM Berechnungen um 3.000 auf 816.000 gestiegen, allein Softwarehäuser und IT-Dienstleister haben im vergangenen Jahr 17.000 zusätzliche Stellen geschaffen. “Damit ist es gelungen, die Abbaumaßnahmen in einigen großen Unternehmen mehr als auszugleichen”, freut sich Scheer.
Insbesondere mittelständischen Unternehmen komme als Beschäftigungsmotor eine hohe Bedeutung zu.
Laut Scheer hätte der Stellenzuwachs höher ausfallen können, wenn offene Stellen schneller besetzt werden könnten. 43.000 freie Stellen für IT-Spezialisten gibt es nach BITKOM-Angaben derzeit in Deutschland.
Davon entfallen 18.000 auf den ITK-Sektor und 25.000 auf Anwenderbranchen.
Jedes vierte ITK-Unternehmen musste im vergangenen Jahr Aufträge ablehnen, weil es die notwendigen Mitarbeiter nicht finden konnte. Vor diesem Hintergrund forderte Scheer weitere Anstrengungen, um das Bildungssystem zu reformieren und junge Menschen für technische Studiengänge zu interessieren. Der verbliebene Fachkräftebedarf müsse durch eine aktive Zuwanderungspolitik und Standortwerbung im Ausland gedeckt werden. Vor diesem Hintergrund ist die CeBIT 2008 auch eine Jobmesse. Scheer: “Qualifizierte Mitarbeiter finden und binden - das ist neben Green IT das bestimmende Thema des Jahres 2008.”
(openPR) Der SAP-Partner Steeb Anwendungssysteme GmbH will seinen Kunden im Mittelstand auch Unified-Communications-Funktionalitäten anbieten. Dafür wollen Steeb und Siemens Enterprise Communications den Siemens OpenScape Unified Communications Server und OpenScale Services mit SAP Mittelstandslösungen verknüpfen. Diese Kooperation gaben die beiden Unternehmen auf der CeBIT bekannt.
Siemens Enterprise Communications ist einer der weltweit führenden Anbieter von offenen Kommunikationslösungen für Unternehmen. Steeb ist mit über 1.000 Kunden einer der führenden SAP-Lösungsanbieter für den Mittelstand in Deutschland. Ziel der Kooperation ist es, die Kommunikationslösungen von Siemens Enterprise Communications mit speziell für den Mittelstand zugeschnittenen SAP-Lösungen zusammenzuführen. Durch die Anbindung der Lösungen soll unternehmensweit eine reibungslose Kommunikation gewährleistet werden – trotz einer hohen Mobilität der Mitarbeiter, neuen Geschäftsprozessen sowie einer verstärkten Teamarbeit über mehrere Standorte oder Unternehmensgrenzen hinweg.
Bei den Kommunikationslösungen handelt es sich um Siemens OpenScape Unified Communications Server und OpenScale Services, die sowohl eine professionelle Telefonie ermöglichen als auch eine integrierte Anwendung für Unified Communications, Video, Messaging, Mobilität und Contact Center umfassen. Geplant ist insoweit eine Verknüpfung mit den Mittelstandslösungen SAP Business ByDesign und SAP Business All-in-One, wobei sich die Kooperation der Partner im ersten Schritt auf die Integration mit SAP Business ByDesign konzentriert. Durch eine vollständige Integration und Automatisierung der gesamten Kommunikation – via Telefon, Fax, E-Mail, Audio- und Webkonferenzen, Instant Messaging oder auch Fix/Mobile-Konvergenz für Sprach- und Datenkommunikation in die SAP-Anwendungen – sollen die Unternehmen in Zukunft effektiver arbeiten können.
In SAP Business ByDesign werden am Arbeitsplatz über eine einheitliche Benutzeroberfläche, das so genannte Collaboration Window, die unterschiedlichen Funktionen der täglichen Arbeit verbunden und alle Geschäftsprozesse über die Kommunikationskanäle hinweg unterstützt. So können Nutzer in dem Kooperationsfenster personalisierte Kontaktlisten einsehen, mit Ansprechpartnern über Telefon, Instant Messaging oder SMS direkt Kontakt aufnehmen oder verpasste Anrufe einsehen sowie sich weitere Details über die Ansprechpartner und die verbundenen Aktivitäten anzeigen lassen.
„Durch die Integration der OpenScape Unified Communications Server und OpenScale Services in die Mittelstandslösungen von SAP und Anwendungen von anderen Anbietern können wir unseren Geschäftspartnern neue Möglichkeiten bieten, die Produktivität am Arbeitsplatz zu steigern“, beschreibt Rainer Koppitz, Leiter Deutschland von Siemens Enterprise Communications, die Vorteile. „Steeb ermöglicht mittelständischen Kunden von SAP Business ByDesign künftig eine neue, übersichtlichere Art zu arbeiten“, ergänzt Steeb-Geschäftsführer Dr. Alexander Arnold.
(openPR) - Um per Video im Internet effizient in größeren Gruppen zu kommunizieren, musste die Lotus Sametime Community bisher auf externe Programme zurückgreifen. Diese konnten zwar aus Sametime gestartet werden, ließen aber den Funktionsumfang der Unified Communication Software unberücksichtigt. Auf der diesjährigen CeBIT stellt nun die daViKo GmbH auf dem Gemeinschaftsstand E20 der DNUG in Halle 2 die erste vollintegrierte Videokonferenzerweiterung Placecam4Sametime für Lotus auf Windows und Linux vor. Mit ihr können in einer moderierten Sitzung Teams bis zu 20 Teilnehmern sicher audio-visuell auf der Basis eines H.264 Codecs ohne MCU diskutieren.
Für die unternehmensweite Teamarbeit werden heute Instant Messaging und Webconferencing Programme wie Lotus Sametime eingesetzt. Solche Software zeichnet sich durch eine Oberfläche aus, die gebündelt Meeting- und Konferenzfunktionen zur Verfügung stellt: Nachdem Benutzer einmal einer Besprechung beigetreten sind, können sie zahlreiche Kollaborationswerkzeuge, wie Whiteboard oder Chat nutzen. Die bisherigen Videokonferenz-Plugins für Lotus Sametime erlaubten nur Punkt-zu-Punkt Konferenzen oder aber blieben entkoppelt von dem eigentlichen System. Die Benutzer mussten nicht nur zwischen mehreren Programmen hin und her schalten, sondern ihre Videokonferenzanwendung lief einfach weiter, obwohl die Sitzung schon lange beendet war. „Hier versuchen wir mit Placecam4Sametime den Arbeitsprozess und die Konzentration zu verbessern ohne auf die Qualität einer professionellen Videolösung verzichten zu müssen“, so Mark Palkow, Geschäftsführer der daViKo GmbH. Die Audio- und Videokommunikation über PlaceCam4Sametime wird komplett und automatisch vom Webmeeting aus gesteuert.
PlaceCam4Sametime ist eine spezielle Variante der daViKo Software PlaceCam, welche die Berliner Firma in einer neuen Version ebenfalls auf der CeBIT vorstellt. Zu den Erweiterungen der IP-basierten Multipoint-Videokonferenzanwendung zählen u.a. AES-Verschlüsselung und Proxy-Server-Unterstützung sowie der Einsatz unter Linux. Der „kleine Bruder“ erbt alle nötigen Funktionen, die nicht schon durch Sametime bereitgestellt werden. Die verwendete Bitrate lässt sich dynamisch anpassen oder Audio und Video getrennt voneinander steuern. „Das ist wichtig, wenn Kunden parallel den Audiostrom wie gewohnt über das Telefon versenden möchten und ist nicht möglich, wenn die Videoanwendung und das Webmeeting nicht miteinander interagieren“, weiß Palkow. Die hohe Bildqualität und geringe Netzlast wird durch einen effizient implementierten H.264-Videocodec sichergestellt.
Eine Version für Handys von PlaceCam4Sametime steht in Aussicht. Erste Schritte haben die Videoexperten unternommen. Sie präsentieren gemeinsam mit Informatikern der HAW Hamburg auf dem Stand G26, Halle 14 die weltweit erste Softwarelösung, die Videoströme in Echtzeit im führenden H.264/SVC Format auf Handys kodiert.
Messestand: Partner bei Deutsche Notes User Group, Halle 2, Stand E20
XPhone Unified Communications integriert sich nahtlos in vorhandene Infrastrukturen
(openPR) Zur CeBIT stellt C4B XPhone Unified Communications over IP vor. Nach der Zertifizierung der XPhone Server Plattform an Cisco CallManager sind die Lösungen des Germeringer Softwareherstellers jetzt auch für weitere IP-basierte Systeme freigegeben.
Kosteneinsparungen, Vereinheitlichung von Daten- und Telefonnetz zu einer konvergenten Kommunikationsplattform, mehr Flexibilität – die Vorteile von IP-basierter Kommunikation sind inzwischen unbestritten. Nach der Zertifizierung seiner XPhone Server Plattform an Cisco CallManager ist das Germeringer Softwarehaus jetzt offizieller Cisco Technology Development Partner (CTDP). Kompatibilitätstests bestätigen zudem das reibungslose Zusammenspiel mit weiteren IP-basierten PBX.
Einsatz in Virtualisierungsumgebungen
Neben CTI integriert XPhone Unified Communications Fax, Voicemail und SMS in Microsoft Outlook und Lotus Notes. Präsenzfunktionen inklusive Telefon-Belegtsignalisierung verbessern die Erreichbarkeit von Mitarbeitern und sind auf Wunsch auch über Web Access erreichbar. „Die Stärke der XPhone – Lösungen ist ihre hohe Integrationsfähigkeit“, so C4Bs Vertriebsleiter Michael Schreier. Nach seinen Angaben kann die Lösung verschiedene Datenbankformate direkt ansteuern und auch in Virtualisierungsumgebungen wie VMWare ESX-Server eingesetzt werden. Je nach System erfolgt die Verständigung zwischen PBX und XPhone Server für CTI-Funktionen über TAPI- oder CSTA-Schnittstellen, bzw. für die Fax- und Voicemail-Anbindung über SIP (Session Initiation Protocol) oder H323.
Zertifizierung an Cisco CallManager
Dass die XPhone – Lösungen reibungslos mit IP-basierten Systemen einsetzbar sind, hat sich Ende 2007 bei der Zertifizierung an Ciscos CallManager bestätigt. Dafür wurde die XPhone Server Plattform im Cisco Labor in Reading bei London erfolgreich auf ihre auf CTI-Kompatibilität mit Cisco CallManager geprüft. Nach Angaben von C4B ist aber auch der Einsatz in Verbindung mit Lösungen anderer Hersteller, z.B. Alcatel, kein Problem. Auf der CeBIT präsentiert C4B die Lösungen im Livebetrieb auf dem Stand C38 in Halle 13.